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Artwork for Raumdigital - Der Podcast über Digitalisierung in der Raumentwicklung mit Dirk Engelke
Business

Raumdigital - Der Podcast über Digitalisierung in der Raumentwicklung mit Dirk Engelke

Dirk Engelke

Wie digital ist die Raumplanung? Kann Technologie nachhaltige Entwicklung befördern? Was lässt sich aus Piloten lernen? Der Podcast Raumdigital führt dich an die Schnittstelle von Raumentwicklung und Technologie. In Projektvorstellungen und persönlichen Berichten gibt der Podcast Einblicke, wie Digitalisierung für eine nachhaltige Gestaltung unserer Städte und Dörfer genutzt werden kann.

Jeden Monat führt der Raumplaner und Digitalisierungsexperte Dirk Engelke Gespräche mit Projektverantwortlichen, Fachleuten, Politikern und engagierten Bürgerinnen und spricht über ihre Erfahrungen und Learnings in der Umsetzung von digitalen Projekten im Kontext Raumplanung.

Kommentare und Anregungen gerne direkt über Mail (dirk.engelke@ost.ch) oder als Direktmessage in LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/dirkengelke).

Alle Folgen auf Spotify, Apple Podcast, Amazon Music sowie auf dem Blog Raumdigital https://raumdigital.ost.ch

  • 14 episodes
  • Updated May 28

Episodes14

  • May 28 · 51 min

    Digitalisierung in ländlichen Räumen: Warum Kleinstädte die besseren Innovationstreiber sein können

    Warum funktionieren digitale Innovationen gerade in Kleinstädten der ländlichen Räume oft anders als in Grossstädten? Darüber spreche ich in der neuen Folge von Raumdigital mit Anja Reichert-Schick, die bei der Wüstenrot Stiftung die Themengebiete „Zukunftsfragen“ und „Bildung“ leitet, sowie Marie Neumüllers, Gründerin und Vorstandsmitglied der Berliner Urbanizers. Im Gespräch wir deutlich, erfolgreiche Digitalisierung beginnt nicht bei der Technologie, sondern bei den konkreten Bedarfen von Kommunen und Menschen vor Ort. Gerade Kleinstädte verfügen über besondere Voraussetzungen, um digitale Lösungen pragmatisch und alltagsnah einzusetzen. Wie Anja Reichert-Schick es verdeutlicht sind "das große Pfund in ländlichen Räumen die Menschen (…) , die anpacken, die sich kümmern und deren Wirkung kann die Digitalisierung vervielfachen.“ Ein Thema der Folge ist auch jüngst von der Wüstenrot Stiftung veröffentlichte Spiel zu kommunalen Entwicklungsstrategien im digitalen Zeitalter. Das Spiel ermöglicht es Verwaltungen, Politik und weiteren Akteuren, unterschiedliche Rollen einzunehmen, Zielkonflikte zu erleben und digitale Entwicklungsstrategien praxisnah kennenzulernen. Dabei stehen konkrete Fragen im Vordergrund: Welche digitalen Werkzeuge helfen wirklich? Welche Ressourcen werden benötigt? Und wie können Kommunen langfristig handlungsfähig bleiben? Das Gespräch beleuchtet zudem Herausforderungen wie Förderlogiken, Datenschutz, digitale Daseinsvorsorge oder interkommunale Zusammenarbeit. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Praxisbeispiele, wie Digitalisierung Gemeinschaft stärken, Versorgung sichern und neue Perspektiven für ländliche Räume eröffnen kann. Die Folge macht deutlich: Digitalisierung ist längst keine Zusatzaufgabe mehr, sondern Teil integrierter Gemeindeentwicklung. Gerade im ländlichen Raum entscheidet sich, wie digitale Transformation künftig gesellschaftlich wirksam gestaltet werden kann. Kapitelmarken 00:00 Warum Digitalisierung in Kleinstädten anders funktioniert 12:11 Bedarfsorientierung statt Techniklogik 21:53 Das Spiel als Werkzeug für kommunale Entwicklungsstrategien 31:35 Förderlogik und kommunale Zusammenarbeit 41:05 Digitalisierung als Zukunftsfrage des ländlichen Raums Gäste • Anja Reichert-Schick • Marie Neumüllers Links • Informationen und Bestellung Spiel Transparenzhinweis Das Spiel zu kommunalen Entwicklungsstrategien im digitalen Zeitalter entstand in einem von der Wüstenrot Stiftung geförderten und von Urbanizers geleiteten Projekt, in dessen Begleitkreis ich mitwirken durfte.

  • Oct 30, 2025 · 56 min

    Planen für Menschen – und wie Digitalisierung dabei hilft

    In der 12. Folge spreche ich mit Thomas Hug-Di Lena, Geschäftsführer von Urbanista, Kolumnist zur Verkehrswende und LinkedIn Top Voice Mobilität. Er steht für eine Planung, die beim Menschen beginnt – nicht bei Verkehrsmitteln, Kennzahlen oder Infrastrukturen. Wir sprechen darüber, wie sich Städte verändern, wenn man zuerst fragt: Wer nutzt diesen Raum? Und was bestimmt ihn heute – und morgen? Digitalisierung ist für Thomas kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um genauer hinzuschauen: durch Daten über Aufenthaltsqualität, durch digitale Beteiligungsformen und durch objektivierbare Beobachtungen. Gleichzeitig warnt er vor technikgläubiger Planung und betont das, was Digitalisierung nicht leisten kann: Beziehung, Vertrauen und Aushandlung. Kapitelmarken 00:00 Wie digitale Werkzeuge die Planung verändern 12:36 Man lernt mit Daten, man sieht mit Daten 27:57 Digitale Beteiligung und Repräsentativität 31:37 Datenspende, Vertrauen und Verantwortung 45:39 Grenzen digitaler Beteiligung und der Wert des Analogen 00:03 Strassenraum neu verhandeln und die Zukunft der Planung Gast • Thomas Hug-Di Lena Links • Kolumne Verkehrswende Tsüri • Pilotquartier Netto-Null • Velobserver • Studie Gemeindeversammlungen vom Zentrum für Demokratie Aargauer

  • Sep 25, 2025 · 48 min

    Automatisiertes Fahren - Wie sich Mobilität, Raum und Planung neu definieren

    Wenn Fahrzeuge automatisiert fahren, verändert sich nicht nur der Verkehr – sondern auch Raumstrukturen, öffentliche Räume und die Aufgabe der Planung. Mit Julian Moritz Renninger (SBB) beleuchte ich, wie technische Innovationen, gesellschaftliche Erwartungen und planerische Verantwortung zusammenwirken, um nachhaltige Mobilität und kompakte Siedlungsstrukturen zu erreichen. In der elften Folge von Raumdigital spreche ich mit Julian Moritz Renninger (SBB) über die räumlichen und planerischen Konsequenzen des automatisierten Fahrens. Ausgangspunkt ist das Pilotprojekt IAMO im Zürcher Furttal, eines der ersten Vorhaben in Europa, bei dem Fahrzeuge ohne Sicherheitsfahrer unterwegs sein werden. Im Gespräch erörtern wir Chancen und Risiken des automatisierten Verfahrens für den öffentlichen Verkehr sowie die Folgen für Siedlung und Zersiedelung. Ein Schwerpunkt liegt auch auf Fragen der Governance und Regulierung: Wie können Raumplanung, Kantone und Gemeinden wirksame Rahmenbedingungen für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung schaffen, um die Potenziale zu nutzen und negative Effekte begrenzen? Kapitelmarken 00:00 Automatisiertes Fahren und die Transformation der Mobilität 09:05 Technologische Grundlagen und aktuelle Entwicklungen 18:50 Räumliche Konsequenzen: Wie verändert sich der Raum durch automatisiertes Fahren? 30:05 Herausforderungen für die Planung und die Profession 38:42 Regulierung, Governance und strategische Weichenstellungen Gast Julian Moritz Renninger Link Pilotprojekt «Intelligente automatisierte Mobilität» IAMO

  • May 22, 2025 · 54 min

    KI in der Raumentwicklung - Vom Reallabor zur Alltagsanwendung

    Was macht KI mit unseren Städten und wie wird verändert KI die Planungsprozesse? Mit der Professorin Annette Spellerberg und dem Digitalisierungspraktiker Stefan Höffgen diskutiere ich über konkrete Anwendungen, räumliche Implikationen und welche Governance bei der Einführung von KI von Nöten ist. Was bedeutet es, wenn der Einsatz KI neben abgegrenzten Reallaboren zunehmend zur Standardtechnologie in der Raumplanung wird? Mit Annette und Stefan diskutieren wir die Bedeutung von Datenzugänglichkeit und -ethik sowie die notwendige Governance für KI und welche Kompetenzen in Verwaltung und Planung von Nöten sind: Welche Raumveränderungen gehen mit Plattformökonomien einher? Wie verändern sich berufliche Rollen in der Planungspraxis? Und wie lässt sich sicherstellen, dass KI gemeinwohlorientiert und nachhaltig eingesetzt wird? Zu dritt reflektieren wir die gemeinsame Arbeit im transdisziplinären Arbeitskreis „KI in der Raumentwicklung“ der ARL, der Wissenschaft und Praxis aus dem deutschsprachigen Raum zusammenführt – mit dem Ziel, konkrete Handlungsstrategien für Kommunen zu entwickeln. Es wird deutlich, dass es nicht reicht, KI als technische Lösungen zu betrachten. Entscheidend ist, wie Organisationen lernen, sich anpassen und strategisch entwickeln. Kapitelmarken 00:00 Raumplanung trifft KI 08:08 Flughafen Tegel als Reallabor für KI in der Stadtentwicklung 15:02 Daten, Plattformen und Zugänge 23:43 Dialog- und Reflexion: Erkenntnisse aus dem Arbeitskreis 26:55 KI und Mobilität zwischen Vision und Anwendung 29:01 Governance von KI 35:08 In fünf Stufen fit für KI 43:44 Kompetenzen für die digitale Raumplanung Gäste • Annette Spellerberg, RPTU Kaiserslautern-Landau • Stefan Höffken, Tegel Projekt GmbH disP Sonderausgabe • KI in der Raumplanung Veranstaltungshinweise • 05.06.25, Berlin • Wien und Zürich folgen Mitglieder des Arbeitskreises • Klaus Beckmann, KJB Kommunalforschung • Emilia Bruck, TU Wien • Dirk Engelke, Ostschweizer Fachhochschule - OST • Stefan Höffken, Tegel Projekt GmbH • Martina Hülz, ARL • Florian Koch, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin • Jens Libbe, Deutsches Institut für Urbanistik - difu • Martin Memmel, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz • Frank Othengrafen, TU Dortmund • Annette Spellerberg, RPTU Kaiserslautern-Landau • Eva Schweitzer, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung - bbsr • Eva Reinecke, Stadt Hamm Positionspapier der ARL Künstliche Intelligenz in der Raumentwicklung

  • Apr 24, 2025 · 57 min

    Mit der Zukunft für die Zukunft planen

    Petra Hurtado plädiert dafür, in der Raumplanung die Zukunft weniger punktuell und linear zu denken, sondern vielmehr eine strategische Vorausschau zu betreiben. Als Chief Foresight & Knowledge Officer der American Planning Association (APA) ist sie verantwortlich für den jährlichen APA Trend Report for Planners. In der aktuellen Folge des Podcast #Raumdigital sprechen wir darüber, welche Trends im aktuellen APA-Foresight-Report gesehen werden. Und welche Trends, ein sofortiges Handeln verlangen („Act Now“), eine mittelfristige Vorbereitung benötigen („Prepare“) oder sich aus noch schwachen Signalen disruptiv entwickeln können („Watch and Learn“). Aus amerikanischer und europäischer Perspektive beleuchten wir planerische Herausforderungen sowie die Notwendigkeit der Dynamisierung der Planung und der Planungsprozesse - dies vom Gehsteig zum Weltraum. Im Fokus steht zudem der Einsatz von KI: Welche konkreten räumlichen Wirkungen hat KI und welche besondere Verantwortung tragen Raumlanerinnen und Planer, um KI so zu gestalten, dass sie dem Gemeinwohl dient – anstatt bestehende Ungleichheiten zu verstärken. Kapitelmarken 00:00 Planen mit der Zukunft 05:59 Raumplanung und Weltraum 13:25 Neue Realitäten im öffentlichen Raum 24:31 KI: Raumplanung in der Verantwortung 35:06 Upskilling und Dynamik in der Planung 47:59 Autonome Mobilität in der Luft und am Boden Gast Petra Hurtado, Chief Foresight & Knowledge Officer APA Der Podcast wurde live auf der REAL CORP in Graz aufgezeichnet. Links 2025 APA Trend Report for Planners 2022 APA Trend Report for Planners OECD Report Measuring New Mobility REAL CORP, International Conference on Urban Planning and Regional Development in the Information Society Wenn Dir diese Episode gefallen hat, abonnier den Podcast und empfehle ihn weiter. Ich freue mich, wenn Du die Folge bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Kommentare und Anregungen gerne direkt per Mail oder als Direktmessage in LinkedIn

  • Apr 3, 2025 · 55 min

    Zwischen Innovation und Verantwortung - Einsatz von KI in der Stadt Zürich

    Zürich wurde erneut zur smartesten Stadt der Welt gekürt – auch dank ihrer gezielten Nutzung von KI in der Stadtverwaltung. In dieser Podcastfolge spreche ich mit Paul Meyrat, Senior Digital Transformation Consultant der Stadt Zürich, über Chancen, Herausforderungen und die institutionellen Bedingungen für den KI-Einsatz im öffentlichen Sektor. Das Gespräch zeigt: KI entfaltet ihr Potenzial nur dort, wo Daten vorhanden, sinnvoll Strukturen geschaffen und verantwortungsvoll genutzt werden. Oder wie Paul Meyrat es formuliert: „Wenn ihr von KI redet, solltet ihr zuerst von Daten reden.“ Datenschutz und Regulierung sind dabei kein Innovationshindernis, sondern ein integraler Bestandteil jeder Umsetzung. Gleichzeitig braucht es Kompetenzen auf allen Ebenen – von der Geschäftsleitung bis zu den operativen Mitarbeitenden – sowie eine Infrastruktur, die Sicherheit und Eigenständigkeit gewährleistet. Der Podcast gibt Einblicke in den aktuellen Stand, schildert typische Herausforderungen und betont die Notwendigkeit gemeinsamer Lernprozesse über Dienstabteilungen hinweg. Besonders kleinere Verwaltungen stehen vor der Frage, wie sie am digitalen Fortschritt partizipieren können – ohne ihre Ressourcen zu überfordern. Kapitelmarken 0:04:42 KI-Anwendungen in der Stadt Zürich: Einsatzbereiche und erste Erfahrungen 0:10:30 Innovationswege, gute Use Cases und eine passende Infrastruktur für den Aufbau von KI 0:20:03 Datenschutz als Schlüsselthema: Wie KI verantwortungsvoll in der Verwaltung eingesetzt werden kann 0:29:02 Regulierung von KI in der Schweiz: Zwischen Menschenrechten und Innovationsfreiheit 0:35:26 Regulierungsansätze für die Raumplanung: Die fachlichen, technologischen und juristischen Anforderungen zusammenbringen 0:44:06 Weiterbildung als essenzieller Teil der organisationalen Transformation durch KI 1:03:00 Ausblick: Wie KI die Handlungslogik und das Selbstverständnis der Verwaltung verändert Gast Paul Meyrat Wenn Dir diese Episode gefallen hat, abonnier den Podcast und empfehle ihn weiter. Ich freue mich, wenn Du die Folge bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Kommentare und Anregungen gerne direkt per Mail oder als Direktmessage in LinkedIn

  • Feb 27, 2025 · 53 min

    Energie und Raumplanung im Dialog

    Wie digitale Werkzeuge und Geodaten die Raumplanung in Bezug auf Energie effizienter und nachhaltiger gestalten, diskutiere ich in aktuellenn Folge Raumdigital mit Jessica Chaves und Matthias Galus vom Bundesamt für Energie. Von praktischen Tools bis zu innovativen Datenplattformen – im Podcast beschreiben sie, wie Raumplanerinnen und Raumplaner bei der Energiewende unterstützt werden. Mit meinen Gästen vom BfE diskutiere ich, wie Geodaten und digitale Innovationen die Raumplanung verändern. Von Tools wie sonnendach.ch und kann-ich-bohren.ch bis hin zu offenen Daten wird gezeigt, wie Raumplanerinnen und Raumplaner die Energiewende aktiv gestalten können. Diese Werkzeuge bieten nicht nur die Möglichkeiten für eine nachhaltige Planung, sondern reduzieren auch den Zeitaufwand bei der Entscheidungsfindung und verbessern die Genauigkeit der Planungsprozesse. Ein besonderer Fokus liegt auch auf Smart-Meter-Daten: Aggregierte Verbrauchsdaten auf Gemeinde- oder Kantonsebene eröffnen neue Perspektiven für die Verkehrs-, Quartiers- und Energieplanung. Diese Daten können genutzt werden, um Trends zu erkennen, Verhaltensmuster zu analysieren und zukünftige Bedarfe besser einzuschätzen. Gleichzeitig sorgen strenge Datenschutzmaßnahmen dafür, dass diese sensiblen Informationen sicher und anonymisiert bereitgestellt werden. Zum Abschluss richtet Matthias Galus einen klaren Appell an die Raumplanung: „Ein bisschen mehr Drive an den Tag legen, das wäre top!" Diese Folge des Podcast Raumdigital ist eine Kooperation mit der Fachpublikation COLLAGE des Fachverbands Schweizer Raumplaner/-innen (FSU). Die aktuelle COLLAGE 1/25 beschäftigt sich mit der Energiewende und der Stellenwert der Landschaft. Kapitelmarken 00:00 Schnittstellen von Raumplanung und Energieplanung 06:28 Geoinformation und digitale Innovation 19:44 Geodaten für die Raumplanung 36:18 Zukunft der Energie- und Geodatennutzung 46:18 Ausblick und Apell Links https://energiedashboard.ch https://ich-tanke-strom.ch https://kann-ich-bohren.ch https://sonnendach.ch https://sharedmobility.ch https://map.geo.admin.ch https://opendata.swiss https://erneuerbarheizen.ch Impulsberatung Alpine Solaranlagen Geodaten als Basis für vertrauenswürdige Datenräume Gäste Matthias Galus, Leiter Sektion Geoinformation und Digitale Innovation Jessica Chaves, Fachspezialistin Geoinformation Wenn Dir diese Episode gefallen hat, abonnier den Podcast und empfehle ihn weiter. Ich freue mich, wenn Du die Folge bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Kommentare und Anregungen gerne direkt per Mail oder als Direktmessage in LinkedIn

  • Nov 28, 2024 · 49 min

    Von Menschen, Orten und Daten - Ethik der Digitalisierung

    Mit dem Philosophen Wolfgang M. Schröder spreche ich in dieser Folge über die Ethik der Digitalisierung. Wir reden über Selbst- und Fremdbestimmung in der Smart City, die Bedeutung physischer Orte in der digitalen Stadt sowie digitale Souveränität beim Umgang mit KI. Und zuweilen wird es auch Grundsätzlicher, aber "wenn sie mit einem Philosophen sprechen, muss man damit rechnen.", wie Wolfgang M. Schröder betont. Zum Einstieg in das Gespräch klären wir die Abgrenzung von Ethik als Bauchgefühl gegenüber einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Ausgehend von Aristoteles Tugendlehre und der Kantischen Normenethik diskutieren wir, wie diese klassischen Modelle unsere heutige Sicht auf die Bewertung moderner Technologien prägen. Ein besonderer Fokus liegt auf den ethischen Aspekten der Smart City: Wie beeinflusst die zunehmende Vernetzung und Datenabhängigkeit das urbane Leben? Wir beleuchten, wie wichtige Werte wie Privatsphäre, Resilienz und Nachhaltigkeit gerade im Kontext von KI ausgewogen berücksichtigt werden können und was dies für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bedeutet. In dieser Betrachtung diskutieren wir auch die Bedeutung physischer Orte in einer zunehmend digitalisierten Welt. Welche Rolle spielen sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Interaktion und das Gefühl von Gemeinschaft? Bei all diesem hat eine digitalen Literacy eine besondere Bedeutung für die Stärkung der digitalen Souveränität. Nur so können Individuen und Gesellschaften befähigt werden, informierte und ethisch reflektierte Entscheidungen im Umgang mit Digitalisierung und KI zu treffen, um diese nachhaltig und menschenwürdig einzusetzen. Kapitelmarken 12:27 Ethik im Zeitalter der Digitalisierung 24:52 Selbst- und Fremdbestimmung in der Smart City 28:50 Bedeutung physischer Orte in der digitalen Stadt 34:27 Digitale Literacy im Umgang mit Digitalisierung und KI 40:34 Digitale Souveränität und Privatsphäre 59:07 Demokratie als aktives Bürgersein Gast Wolfgang M. Schröder Wenn Dir diese Episode gefallen hat, abonnier den Podcast und empfehle ihn weiter. Ich freue mich, wenn Du die Folge bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Kommentare und Anregungen gerne direkt per Mail oder als Direktmessage in LinkedIn

  • Oct 31, 2024 · 49 min

    Nachhaltigkeit trifft Mitwirkung, die Smart City Schaffhausen

    In dieser Folge des Podcast Raumdigital spreche ich mit Ramon Göldi, Programmleiter Smart City Schaffhausen, und Sven Fitz, Leiter der Stabsstelle Klima und Umwelt in Schaffhausen, über Projekte, die Innovation für Nachhaltigkeit und Bürgernähe nutzen. Ramon und Sven geben Einblicke in Entstehung und Projekte der Smart City Schaffhausen. Was mit ersten Projekten zu Mobilität und Verwaltung begann, wuchs auch durch den Austausch mit anderen Städten zur Smart City Strategie, die auf Bürgernähe und Lebensqualität setzt. Von energieeffizienten Gebäudesteuerungen über das Schwammstadt-Konzept bis hin zu innovativen Partizipationsmöglichkeiten zeigen sie auf, dass technologische Innovation gezielt eingesetzt werden kann, um Bürger nicht nur zu beteiligen, sondern aktiv in die Stadtgestaltung einzubinden. Kapitelmarken 00:00 Entstehung und Strategie der Smart City Schaffhausen 06:23 Klima und Energie: Nachhaltigkeit in der Smart City 12:04 Schwammstadt und Monitoring Smart City Projekte 21:48 Bürgerzentrierte Innovation: Alltagserleichterung und Nachhaltigkeit 30:26 Einbindung durch Technologie: Bürger als aktive Stadtgestalter 39:48 Zukunftsvision und Zusammenarbeit Links Projektportal Smart City Schaffhausen Smart City Strategie Schaffhausen Klimastrategie der Stadt Schaffhausen Smart City Hub Smart City Wheel von Boyd Cohen Projekt Monitoring Schwammstadt-Massnahmen Projekt KI-basierte Bibliotheksassistenz SHAI Wenn Dir diese Episode gefallen hat, abonnier den Podcast und empfehle ihn weiter. Ich freue mich, wenn Du die Folge bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Kommentare und Anregungen gerne direkt per Mail oder als Direktmessage in LinkedIn

  • Sep 12, 2024 · 52 min

    Daten und digitale Verantwortung

    Mit André Golliez, Präsident der Swiss Data Alliance, spreche ich über Daten und Raumplanung. Er wirft die Frage auf: "Was sind uns Daten und digitale Zukunft eigentlich wert und sind wir bereit, die Investitionen heute zu tätigen, die es braucht, damit wir morgen nicht dastehen und sagen: Die Daten sind weg." Wir sprechen über aktuellen Entwicklungen in der Datennutzung und -regulierung und auch darüber, wie neue Datengrundlagen für Fragen der Raumplanung geschaffen werden können. André Golliez gibt einen Einblick in die Entstehung von Open Data und erklärt, wie sich der Umgang mit Daten in den letzten Jahren verändert hat. Im Fokus steht die Frage, wie Daten als Gemeingut genutzt werden können, um neben dem primären Zweck auch sekundär Mehrwert zu schaffen. An einem Use Case für den entstehenden Datenraum Mobilität zeigt er auf, wie koordinierte Baustelleninformationen sowohl den Blaulichtorganisationen als auch für der Logistikbranche nutzen können. Auch über Datenschutz sprechen wir. Und über die dringende Notwendigkeit, dass wir alle mehr Datenkompetenz entwickeln, um die Nutzung von Daten besser zu verstehen und die Herausforderungen einer datifizierten Welt zu meistern. Kapitelmarken 00:00 Daten sind nicht das neue Öl 02:21 Daten als Gemeingut 18:10 Digitale Zwillinge der Stadtplanung 28:48 Vertrauenswürdige Datenräume 37:48 Data Literacy bzw. Datenkompetenz 45:20 Das Stichwort KI muss jetzt einfach fallen Links Sekundärnutzung von Daten Vertrauenswürdiger Datenräume Datenraum Verkehr, nationale Mobilitätsdateninfrastruktur MODI Schweizer Data Literacy Charta Veranstaltungshinweis Swiss Data Space Forum Wenn Dir diese Episode gefallen hat, abonnier den Podcast und empfehle ihn weiter. Ich freue mich, wenn Du die Folge bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Kommentare und Anregungen gerne direkt per Mail oder als Direktmessage in LinkedIn

  • Jun 27, 2024 · 51 min

    Myni Gmeind zu Gast im Podcast Raumdigital

    Wie steht es mit der Digitalisierung in den kleinen und mittleren Schweizer Gemeinden? Über Erfahrungen bei der Umsetzung von Digitalisierungs-Projekten spreche ich mit Alex Sollberger, dem Präsidenten des Vereins Myni Gmeind. Es geht um Menschen und um Technologie. Dabei soll, wie Alex Sollberger betont, "es schlussendlich einen Nutzen bringen für die Bevölkerung, es soll einen Nutzen bringen für die Wirtschaft und da soll die digitale Lösung eigentlich nur das Mittel zum Zweck sein." Der Verein Myni Gmeind unterstützt in einer strategischen Partnerschaft mit dem Schweizerischen Gemeindeverband die Gemeinden bei der Digitalisierung. Zentrale Angebote sind der Digitalratgeber, Fortbildungen und die Vernetzung von Gemeinden und Unternehmen. Mitglieder des Vereins sind Unternehmen und Organisationen, die im Bereich Digitalisierung tätig sind. Kapitelmarken 00:00 Verein Myni Gmeind 07:32 Unterstützung für Gemeinden 15:42 Verwaltungsdienste für Bürgerinnen und Bürger 17:55 Demografischer Wandel 24:25 Zusammenarbeit und Vernetzung 37:22 Das Physische der Digitalisierung 41:40 Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven Organisationen und Angebote Verein Myni Gmeind Schweizerischer Gemeinde­verband Grundkurs Digital-Pionier Gemeindeumfrage zur digitalen Transformation 2024 Erwähnte Projekte Digitale Dorfstrasse Adelboden Toggenburgshop Projekte zu demografischer Entwicklung und Digitalisierung in Grosshöchstetten oder in Spiez Zusammenarbeit von der Stadt Thun mit Nachbargemeinden im Bereich Digitalisierung Von der IoT Strassenbeleuchtung bis zur Smart City eUmzug Datenschutz und KI, bspw. Leitlinien über die Verwendung von KI im Kanton St. Gallen Public Innovators, bzw. Fit4Digital im Kanton Aargau Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung Kanton Solothurn Wenn Dir diese Episode gefallen hat, abonnier den Podcast und empfehle ihn weiter. Ich freue mich, wenn Du die Folge bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Kommentare und Anregungen gerne direkt per Mail (dirk.engelke@ost.ch) oder als Direktmessage in LinkedIn. Die nächste Folge erscheint am 25.07.2024

  • May 30, 2024 · 52 min

    Gespräch mit Markus Frösch zur Digitalisierung im Kanton Uri

    "Man muss eigentlich wirklich keine Angst haben vor der digitalen Partizipation", das sagt Markus Frösch, Leiter Abteilung Organisation in der Standeskanzlei des Kantons Uri und langjährig politisch in der Gemeinde Bürglen aktiv. Mit ihm unterhalte ich mich über die Digitalisierung im Kanton Uri. Kapitelmarken 0:00 Start ins Digitale 3:20 Digitalisierung und Grundversorgung 21:50 Die Praxis der Vernetzung 24:50 Kompetenzen für die Digitalisierung 35:10 Beteiligung im digitalen Zeitalter 40:30 Kümmern und Lernen als Erfolgsfaktoren Weiterführende Links Digitalisierungsstrategie Kanton Uri Modellvorhaben Digitale Grundversorgung im Kanton Uri Kompromiss Poststellennetz Kanton Uri Wenn Dir diese Episode gefallen hat, abonnier den Podcast und empfehle ihn weiter. Ich freue mich, wenn Du die Folge bei Apple Podcasts rezensiert oder bewertet. Kommentare und Anregungen gerne direkt über Mail (dirk.engelke@ost.ch) oder als Direktmessage in LinkedIn.

  • May 20, 2024 · 4 min

    Trailer Podcast Raumdigital über Digitalisierung in der Raumentwicklung mit Dirk Engelke

    Der neue Podcast „Raumdigital“ beleuchtet die Verbindung von Raumplanung und Technologie. Raumplaner und Digitalisierungsexperte Dirk Engelke spricht monatlich mit Expertinnen und Experten über den Einsatz von Digitalisierung für nachhaltige Städte und Dörfer. Für den Trailer hat er die Raumplanerin Nathalie Mil und Damian Jerjen von EspaceSuisse über die Bedeutung der Digitalisierung für die Raumplanung gefragt. Kommentare und Anregungen gerne direkt über Mail an dirk.engelke@ost.ch oder als Direktmessage in LinkedIn