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Artwork for Radikal Arbeiten
Business

Radikal Arbeiten

Markus Väth und Romy Kopsch

Arbeit soll möglichst sinnvoll und wirksam sein – und nicht krank machen. Trotzdem erleben viele Menschen ihren Job als belastend, widersprüchlich oder unproduktiv. Dieser Podcast geht der Frage nach, wie ein anderes Arbeiten möglich wird.

Radikal Arbeiten steht für einen Ansatz, der Arbeit von Grund auf neu denkt: weniger Fake Work, weniger Angst, mehr Klarheit, Verantwortung und Entfaltung. Ausgehend vom Buch „Radikal Arbeiten“ von Markus Väth verbindet der Podcast kritische Analyse mit konkreten Denk- und Handlungsimpulsen für deinen Arbeitsalltag.

  • 20 episodes
  • Updated July 27

Episodes20

  • July 27 · 59 min

    #62 Muster brechen, Wertschöpfung sichern: Gitta Peyn im Gespräch

    In dieser Folge von Radikal Arbeiten spricht Markus Väth mit der Systemtheoretikerin und Komplexitätsforscherin Gitta Peyn. Gemeinsam tauchen sie tief in die Frage ein, wie Menschen und Organisationen tatsächlich miteinander interagieren – und warum klassische Management-Ansätze und Werte-Debatten oft am Ziel vorbeischießen. Mensch vs. Organisation: Warum Menschen systemtheoretisch gesehen „Umwelt“ des Kommunikationssystems sind – und weshalb man komplexe Systeme dennoch gezielt beeinflussen und steuern kann. Die 4 Formen von Sinnsystemen: Von monotonen Befehlsketten in der Krise über silokreative Unternehmensstrukturen bis hin zu echten kokreativen Systemen. Mythos Werte-Debatte: Warum Purpose- und Kulturinitiativen oft verpuffen oder Gegenteile bewirken – und weshalb der echte Fokus auf Wertschöpfung, Qualität und klaren Kommunikationsformen liegen muss. Die Meeting Challenge & Führung: Wie Leader durch das Lesen von Kommunikationsrhythmen gezielt eingreifen können, um „Business-Lagerfeuer“ zu beenden. Die Zukunft von Beratung & Führung: Warum in den nächsten fünf Jahren ein Großteil der klassischen HR- und Beratungsleistungen durch Automatisierung und KI ersetzt werden könnte – und welche hochanalytischen Fähigkeiten Führungskräfte stattdessen brauchen. Gitta Peyn auf LinkedIn: Regelmäßige Beiträge zu Systemkybernetik, Rhetorik und modernem Denken (Link) Beratung & Coaching: Shift Happens / Formwelt (Kontakt: contact@formwelt.net) Buchtipp: Pogofähigkeit von Gitta Peyn 💬 Wie gefällt dir die Folge? Hinterlasse uns eine Bewertung oder teile deine Gedanken zur Episode auf LinkedIn!

  • June 15 · 31 min

    #61 Gegensätze oder Zwillinge? Warum Effizienz nicht ohne Resilienz funktioniert

    In dieser Episode beleuchtet Markus Väth einen fundamentalen, durch globale Krisen und den unklaren Einsatz von KI verschärften Konflikt: Unternehmen versuchen verzweifelt, Effizienz (die richtigen Aufgaben unter Druck erledigen) und Resilienz (die Widerstandsfähigkeit der verbleibenden Belegschaft) auszutarieren. Laut Väth wird das Problem fälschlicherweise oft auf das Individuum abgewälzt. Seine Lösung ist eine „Doppelklammer“ – der sogenannte dynamische Puls –, der Effizienz und Resilienz sowohl auf menschlicher als auch auf organisationaler Ebene verknüpft. Dies gelingt über vier Kernprinzipien: Prinzipien statt Regeln, um den Handlungsspielraum der Mitarbeiter zu wahren. Subsidiarität (Autonomie von unten), was bedeutet, Entscheidungen dort zu treffen, wo die Kompetenz sitzt (z.B. an der Kundenfront), anstatt im bürokratischen Klein-Klein zu versinken. Arbeiten mit Lernschleifen, was eine echte Fehlerkultur abseits ritueller Selbstbeweihräucherung verlangt. Radikale Führung, die auf Vertrauensvorschuss, wissenschaftlich validen HR-Instrumenten und einem erwachsenen Menschenbild basiert.

  • June 8 · 29 min

    #60 Die Zufriedenheitsfalle: Warum glückliche Mitarbeiter nicht automatisch Gas geben

    In dieser Episode hinterfragt Romy Kopsch die gängige Praxis, in Unternehmen primär die Mitarbeiterzufriedenheit zu messen, da man auch „zufrieden sein und sich vor der Arbeit drücken“ kann. Markus Väth schlüsselt daraufhin den klassischen Motivations-Mix auf: Neben intrinsischen und extrinsischen Faktoren betont er die oft vernachlässigte Gestaltung der Arbeitsbedingungen (wie funktionierende IT oder intakte Sozialräume). Sie kommen zu dem Schluss, dass Motivation häufig aus einer konstruktiven Unzufriedenheit entsteht. Der entscheidende „Übertragungsriemen“ in die Praxis ist dabei das soziale Gefüge: Menschen leisten und verändern Dinge primär für ihr direktes Team, weshalb rein abstrakte, organisationsweite „Purpose-Kampagnen“ oder starre Zufriedenheitsbefragungen ohne echten Dialog oft verpuffen.

  • June 1 · 23 min

    #59 Raus aus der Weisungsgebundenheit: Ein radikaler Vorschlag für die Personalfunktion

    In dieser Episode greift Markus Väth einen Impuls auf, den er kürzlich bei einem Vortrag in Stuttgart vorgestellt hat. Ausgelöst durch Beobachtungen wie der kompletten Schließung der HR-Abteilung beim Fahrdienstleister Bolt, hinterfragt er die traditionelle Rolle von HR im Unternehmen. Seine These: HR kann das fundamentale Dilemma zwischen dem Menschen als Zweck an sich (Wertrationalität) und dem Menschen als bloße Funktion (Zweckrationalität) nur dann unabhängig und auf Augenhöhe lösen, wenn die Abteilung von außen – etwa durch Aufsichtsräte oder Stiftungen – finanziert wird, um so strategische Durchsetzungskraft zu gewinnen.

  • May 25 · 26 min

    #58 An die Wurzel gehen: Wie das radikale Arbeiten die Praxis verändert

    In dieser Episode dreht sich alles um das von Markus Väth begründete Konzept des „Radikalen Arbeitens“ und sein gleichnamiges Buch. Er räumt mit dem Missverständnis auf, „radikal“ bedeute Extremismus, und erklärt, dass es vielmehr darum geht, an die Wurzel („radix“) der Probleme zu gehen. Romy und Markus diskutieren die konkrete Anwendung der Prinzipien Pragmatismus, Abgrenzung und Lernen, um Phänomenen wie der Meetingflut oder der permanenten Erreichbarkeit mit praxistauglichen Werkzeugen zu begegnen.

  • May 18 · 38 min

    #57: Empathisch kündigen: Wie man ein schweres Gespräch erfolgreich führt

    Romy Kopsch und Markus Väth widmen sich in dieser Folge einem Thema, das in vielen Management-Ausbildungen zu kurz kommt: dem Kündigungsgespräch. Sie diskutieren, wie Führungskräfte die Gratwanderung zwischen geschäftlicher Notwendigkeit und menschlicher Empathie meistern können und geben Praxistips zu Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Kündigungsgesprächen.

  • May 11 · 20 min

    #56: Bin ich in einem Bullshit-Job gefangen? Die große Bestandsaufnahme

    In dieser Episode stellt Markus Väth das Buch des Anthropologen David Graeber vor. Es geht um die provokante These, dass ein großer Teil moderner Jobs gesellschaftlich vollkommen überflüssig ist und die Betroffenen oft darunter leiden, dass ihre Tätigkeit keinen erkennbaren Nutzen stiftet. Markus und Romy diskutieren, wie das Konzept des „Radikalen Arbeitens“ dabei helfen kann, dieses Potenzial wieder für echten gesellschaftlichen Fortschritt und persönliche Erfüllung zu nutzen. Buch "Bullshit Jobs": https://www.amazon.de/Bullshit-Jobs-wahren-Sinn-Arbeit/dp/3608982450/ Buch "Radikal Arbeiten": https://www.amazon.de/Radikal-arbeiten-Gebrauchsanweisung-New-Work-Konzept-wertsch%C3%A4tzenden/dp/3689510600/

  • May 4 · 23 min

    #55 Recruiting-Frust: Wie schlechte Kommunikation die Arbeitgebermarke zerstört

    In dieser Folge diskutieren Romy und Markus einen populären und aggressiv formulierten Thread, in dem sich Bewerber über ihre schlechten Erfahrungen mit Personalabteilungen auslassen (z. B. Absagen nach fast einem Jahr oder komplettes Ignorieren von Nachfragen). Markus analysiert, dass dies unter anderem an einer fehlenden Personalstrategie von oben liegt, was dazu führt, dass HR-Mitarbeiter keine klare Entscheidungsgrundlage haben und Prozesse deshalb aussitzen oder verschleppen. Das Gespräch ist ein Plädoyer für mehr Professionalität und Mut in der Personalarbeit. Thread bei Reddit: https://www.reddit.com/r/luftablassen/comments/1s4mj06/hrler_sind_respektlose_%C3%A4rsche/

  • April 27 · 22 min

    #54 Fake News der Psychologie: Von Lerntypen, Gehirnhälften und anderen Legenden

    In dieser Episode bringt Markus ein wissenschaftlich fundiertes Buch über Psychologie-Mythen mit. Er zieht den Vergleich zum Fußball: So wie es zur WM 80 Millionen Trainer gibt, glaubt im Alltag jeder, Psychologie zu verstehen. Das Gespräch räumt konkret mit verbreiteten Irrtümern auf – etwa dem Konzept der „festen Lerntypen“ (visuell, auditiv etc.), das wissenschaftlich nicht haltbar ist, oder weitverbreiteten Persönlichkeitstests wie MBTI oder DISG©. Buch bei Amazon: https://www.amazon.de/Great-Myths-Popular-Psychology-Misconceptions/dp/1405131128

  • April 20 · 19 min

    #53 Weg von der Kritik, hin zum Dialog: Die Kunst der wertschätzenden Rückmeldung

    Romy berichtet von einem Team, in dem Feedback sehr spontan und oft „zwischen Tür und Angel“ gegeben wurde, was die psychologische Sicherheit massiv geschwächt hat. Markus analysiert dies aus arbeitspsychologischer Sicht und plädiert dafür, Feedback-Situationen räumlich und inhaltlich so zu gestalten, dass man nicht konfrontativ gegenübersteht, sondern gemeinsam auf eine Sache schaut, um Lösungen zu finden.

  • April 13 · 20 min

    #52 Produktivitäts-Theater: Warum wir so tun, als würden wir arbeiten

    In dieser Episode diskutieren Romy und Markus eine aktuelle Umfrage der „Welt“, nach der eine Mehrheit der hybrid arbeitenden Beschäftigten Produktivität lediglich vortäuscht (z. B. durch einen künstlich auf „Anwesend“ gehaltenen Status oder das Versenden von E-Mails zu Randzeiten). Sie analysieren, dass dies oft eine Reaktion auf falsche Führungsimpulse und mangelndes Methodenwissen ist. Er fordert, dass Unternehmen sich auf echte Ergebnisse konzentrieren sollten, anstatt das „Theater-Spiel“ der ständigen Erreichbarkeit zu belohnen. Zum Original-Artikel: https://www.welt.de/wirtschaft/article69c5f7c88f57616717160daa/homeoffice-co-beschaeftigte-inszenieren-laut-umfrage-produktivitaet.html

  • April 6 · 18 min

    #51 Die Kraft der richtigen Frage: Wie wir unser Leben leichter machen

    In dieser Episode dreht Romy Kopsch den Spieß um und bringt selbst ein Buch mit: "50 Fragen, die das Leben leichter machen" von Karin Kuschik. Im Gegensatz zu eher wissenschaftlichen Werken ist dieses Buch anekdotisch und praxisnah. Romy stellt Markus konkrete Fragen aus dem Buch (z.B. nach seinem aktuellen Befinden oder seinen Zielen), was zu einem sehr persönlichen und ehrlichen Austausch führt. Die Folge endet mit der tiefgründigen Reflexionsfrage: „Welche Frage möchte ich mir am Ende meines Lebens nicht mehr stellen?“ Buch bei Amazon: https://www.amazon.de/Fragen-Leben-leichter-machen-Selbstf%C3%BChrung/dp/3548073328/

  • March 30 · 25 min

    #50 Mythos Systemisches Coaching: Zwischen Methode und Marketing-Blase

    In dieser Folge diskutieren Romy und Markus einen kritischen Artikel von Professor Waldemar Pelz (TH Mittelhessen). Markus Väth nimmt hier die Rolle des Kritikers ein und bemängelt unter anderem, dass das „systemische Konzept“ oft mit schwammigen, undefinierten Begriffen arbeitet. Das Gespräch führt zu der zentralen Frage, wie viel psychologisches Fundament ein Coach benötigt und wo die Grenze zwischen seriöser Beratung und oberflächlicher „Rattenfängerei“ – insbesondere auf Plattformen wie LinkedIn – verläuft. Originalartikel: https://homepages.thm.de/~hg10086/systemisches-coaching/

  • March 23 · 18 min

    #49 "Im Grunde gut": Warum dieses Buch dein Denken verändern wird

    In dieser Episode besprechen Romy und Markus das Buch von Rutger Bregman, "Im Grunde gut: Eine neue Geschichte der Menschheit". Markus zeigt sich begeistert davon, wie wissenschaftlich fundiert Bregman die These widerlegt, dass der Mensch im Kern böse oder egoistisch sei. Sie diskutieren, wie dieses „positive Menschenbild“ als Fundament für moderne Arbeit, Führung und gesellschaftliches Zusammenleben dienen kann und warum es wichtig ist, die „Nachrichten-Depression“ hinter sich zu lassen. Buch bei Amazon: https://www.amazon.de/Im-Grunde-gut-Geschichte-Menschheit/dp/349900416X

  • March 16 · 4 min

    #48 Podcast reloaded: Warum wir uns 2026 neu erfinden

    In diesem Gespräch reflektieren Romy Kopsch und Markus Väth über die Entwicklung ihres Formats. Nach einer Pause erfinden sie den Podcast als Vidcast (auf YouTube und Spotify) neu. Markus deutet zudem kommende Themen an, wie die Auseinandersetzung mit Rutger Bregmans Buch „Im Grunde gut“, und betont den Wunsch, dem Podcast eine „Runderneuerung“ zu geben, um die Hörer noch besser durch das Jahr 2026 zu begleiten.

  • Dec 21, 2025 · 34 min

    #47 Be Brave! Warum wir wieder mehr Wagemut in Unternehmen brauchen | Mit Christian Schwedler

    UNSER GAST Der Umgang mit Widersprüchen und der Mut zur Veränderung haben Christian Schwedler über sein ganzes Leben hinweg begleitet. Sein Architektur-Studium finanzierte er mit einer Parallel-Karriere als Punkrocker mit Plattenvertrag bei Universal. Nach dem Uni-Abschluss ging er auf eine 8-jährige berufliche Weltreise und arbeitete in Sydney, London und Santiago de Chile. Heute ist er führender Keanote-Speaker für Transformation, Ambidextrie und beidhändige Führung. Gleichzeitig ist er Stratege für die „Arbeitswelt von morgen“ bei der BMW Group in München. Er hält regelmäßig Vorträge auf Top-Veranstaltungen, berät die Bundesagentur für Arbeit sowie Konzerne und mittelständische Unternehmen. LINKS www.christianschwedler.com https://shorturl.at/jLOxz

  • Dec 7, 2025 · 29 min

    #46 Vom viralen Post zum Weckruf: Max Hortmann über Diskriminierung und Widerstand

    UNSER GAST In dieser Folge berichtet der Rechtsanwalt Max Hortmann von einem Vorfall am Frankfurter Flughafen, bei dem ihm aufgrund seiner Parkinson-Symptome (Zittern) Trunkenheit unterstellt und das Boarding verweigert wurde. Das Gespräch thematisiert die Diskrepanz zwischen Diversity-Marketing in Unternehmen und der tatsächlichen Diskriminierung, der Betroffene im Alltag und Berufsleben ausgesetzt sind. LINKS LinkedIn-Post: https://www.linkedin.com/posts/max-hortmann-755430301_ich-leide-an-einer-unheilbaren-nervenkrankheit-activity-7381619794581549056-Ytjk/

  • Nov 23, 2025 · 34 min

    #45 Die New-Work-Krise: Warum wir gerade in alte Muster zurückfallen | Mit Marion King

    UNSER GAST Marion King ist Organisationsentwicklerin und Gründerin von „Les Enfants Terribles“. Im Podcast diskutiert sie mit Markus Väth und Romy Kopsch darüber, dass Unternehmen in Krisenzeiten oft in hierarchische Top-Down-Entscheidungen zurückfallen. Sie plädiert dafür, sich nicht von der allgemeinen Frustration lähmen zu lassen, sondern die eigene Handlungsfähigkeit in kleinen, regionalen Wirkkreisen wiederzuentdecken. LINKS https://www.linkedin.com/in/marionking/ https://www.marion-king.com/ https://www.vahlen.de/king-gute-arbeit_/product/34295693 https://www.enfants-terribles.community/

  • Nov 9, 2025 · 33 min

    #44 Die Kunst des Findens: Wie modernes Recruiting heute funktioniert | Mit Tom Roth

    UNSER GAST Tom Roth ist Experte für Recruiting und Talent Acquisition. In dieser Folge diskutiert er mit Markus Feth und Romy Kopsch darüber, dass Recruiting oft zu mechanisch abläuft. Sein Plädoyer: Sowohl Unternehmen als auch Bewerber müssen mutiger und ehrlicher sein, um herauszufinden, ob sie kulturell und menschlich wirklich zusammenpassen. Nur so lassen sich langfristig erfolgreiche Arbeitsbeziehungen aufbauen. LINKS https://www.linkedin.com/in/tom-roth-sb/

  • Oct 26, 2025 · 40 min

    #43 Schluss mit Fake Work: Wie wir uns auf echte Arbeit konzentrieren | Mit Markus Albers und Martin Gaedt

    WORUM ES GEHT In dieser Folge treffen drei Autoren aufeinander: Markus Väth („Radikal arbeiten“), Markus Albers („Die Optimierungslüge“) und Martin Gaedt („Arbeit einfach lassen“). Sie diskutieren kontrovers darüber, ob Arbeit immer einen tiefen Sinn haben muss oder ob das Hauptproblem moderner Wissensarbeit eher darin liegt, dass Menschen durch „Fake Work“ (überflüssige Meetings, Tools und Berichte) von ihrer eigentlichen Aufgabe abgehalten werden. UNSERE GÄSTE Markus Albers lebt als Autor, Unternehmer und Advisor in Berlin und beschäftigt sich mit den Folgen moderner Arbeits- und Kommunikationskulturen. In seinem aktuellen Buch Die Optimierungslüge zeigt er, wie Tools und Prozesse unseren Arbeitsalltag überfrachten – und wie wir Wege aus dieser Dauerüberlastung finden können. Er ist Gründer der Consultancy OPAK, die Organisationen zu Kommunikationsstrategien und dem sinnvollen Einsatz von KI berät. Zuvor arbeitete er als Journalist und Führungskraft bei Medien wie Brand Eins, Monocle und Welt am Sonntag. Seine Bücher über Arbeit, Digitalisierung und Erschöpfung wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Martin Gaedt ist Autor von „Arbeit EINFACH lassen. Warum MEHR das Ziel verfehlt“, „Smart arbeiten mit der Delete-Strategie“, „4 TAGE WOCHE“, „Rock your work“, „Roch your idea“, „Mythos Fachkräftemangel“. Seit 1999 ist er Unternehmer, gründet selbst und war 61-mal Arbeitgeber. Seit 2014 hat er in 800 Keynotes rund 135.000 Menschen provotaint über Weglassen, Vereinfachen, Innovationen, Unternehmensattraktivität und Personalgewinnung. Sein Motto: „Don’t criticize, improve“. LINKS Website Markus: www.markusalbers.com Buch Markus: https://www.amazon.de/Die-Optimierungsl%C3%BCge-unsere-Arbeit-machen/dp/3989280309 Website Martin: https://martingaedt.de/ Buch Martin: https://www.amazon.de/dp/3869808225