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In der zwölften Sitzung der Pension Alcatraz herrscht Affenhitze, und Tina Voß und Dietmar Wischmeyer feiern über 100.000 Downloads mit der ihnen eigenen Würde: mit veganer Leberwurst, einem Brennnessel-Notfall, einem stillgelegten Jugendgefängnis und der Frage, warum man eine Sommerparty am besten gar nicht erst gibt. Aufgenommen wurde bei brütender Hitze, gehört werden darf es ausdrücklich auch im Winter, damit man noch einmal nachfühlen kann, wie es sich anfühlte.
Die Themen dieser Episode im Überblick:
• Über 100.000 Downloads: Der anstoßige Laber-Podcast, so die offizielle Spotify-Kategorie, knackt die 100.000er-Marke, Sonderfolge inklusive. Tina rechnet vor, Dietmar überlegt laut, wie viele es wohl wären, wenn er es allein machen würde. Antwort: keine.
• Vegane Leberwurst und das Brennnessel-Gate: Es gibt vegane Leberwurst-Simulation, Kimchi-Butter und selbstgesammelte Brennnesselsamen im Energy-Ball. Dazu Tinas neue Ausbildung zur Kräuterhexe und die Geschichte, wie sie sich zum Test rohe Brennnesseln in den Mund steckte, den Giftnotruf schon eingespeichert, und fünf Stunden Feuer im Gaumen erntete.
• Partnergefängnis Salinenmoor: Ein stillgelegtes Jugendgefängnis in der Lüneburger Heide, das heute Real-Life-Gaming beherbergt. Dietmar möchte eigentlich nur wegen der schönen Adresse „Salinenmoor“ dort eingesessen haben, ganz wie beim Hund von Baskerville.
• Der Niedersachsen-Slogan, wissenschaftlich geprüft: „Niedersachsen. Das ist groß.“ Dietmar liefert die Begründung frei Haus: Der Penis eines Hannoveraner Hengstes misst 50 bis 60 Zentimeter, der eines Löwen im Wappen der Konkurrenzländer nur 15 bis 20. Die Sache ist damit erwiesen.
• Die Rocker von der A27: Im Stau verteilt Tina Riegel und Wasserkefir an eine leicht aufgeregte Kuttentruppe namens „Dahlschlag“ und bekommt als Dank kein Bier, sondern Vitamalz, also alkoholfreies Kinderbier. So viel zum Mythos vom harten Rocker.
• Sechs Uhr früh mit Gabi Fastner: Tina turnt jeden Morgen um sechs per Webex mit wildfremden Frauen aus ganz Deutschland zu einer YouTube-Trainerin, vor dem Schweinefüttern. Dietmar hat für dieses Konzept einen eigenen, wenig schmeichelhaften Begriff.
• Die Anatomie der Sommerparty: Warum die offizielle Party der niedersächsischen Landesvertretung mit über 2000 Gästen ideal ist, man kann unbemerkt verschwinden, und private Sommerpartys eine Zumutung sind. Es geht ohnehin nur um Verknappung und sozialen Status, weshalb man am besten gar keine gibt. Tinas Sorge ist eine andere: dass Leute kommen, die nicht wieder gehen.
• Hitze-Mythen und kackende Störche: Der heiße Tee der Touareg, das angeblich schädliche kalte Bier, Störche, die sich zur Kühlung auf die Beine koten, und Fruchtfliegen, die bei 30 Grad ihre sexuelle Orientierung verlieren. Ob Homosexualität also eine Folge des Klimawandels ist, bleibt vorsichtshalber offen.
• Der große Eisenbahn-Exkurs: Auf einen Beschwerdebrief hin, es komme zu wenig Eisenbahn vor, klären die beiden die Sache mit der Schienen-Dehnungsfuge, würdigen einen holländischen Schlager über ebendiese, das zug-imitierende Orange Blossom Special und einen italienischen Gesang über den Franco-Crosti-Speisewasservorwärmer.
• Sommerkleidung und die Kunst des Datings: Von den H&M-Herrenunterhosen, die Tina zu Hause als kurze Hose trägt, über Higgins aus Magnum bis zur „Burnt-Haystack-Methode“, bei der man auf Dating-Apps erst alle blockiert, um im abgebrannten Heuhaufen die eine Nadel zu finden. Dauer laut Tina: etwa zwei Jahre.
Eine Folge so lang wie ein Hitzetag und mit ähnlich vielen Abschweifungen. Das Fazit steht schon fest: Hitze ist scheiße.
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