Artwork for Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit
Kids & Family

Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit

PD Dr. med. Michael Dördelmann

Herzlich willkommen bei "Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit"! Dr. D ist einer der erfahrensten Kinderärzte. In diesem Podcast teilt er seine Expertise und Erfahrungen aus vielen Jahren Praxis mit Eltern, Erziehungsberechtigten und allen, die sich für die Gesundheit von Kindern interessieren. Es dreht sich alles um das Wohl der Kleinsten. Gemeinsam mit dem Kinderarzt und Chefarzt der Kinderklinik in Flensburg, Dr. D, sowie der Kinderkrankenschwester und wissenschaftlichen Mitarbeiterin im Bereich Public Health, Jana, werden alle Aspekte der Kindergesundheit behandelt. In jeder Folge behandelt Dr. D ein Thema aus der Kindermedizin, von häufigen Erkrankungen und Impfungen bis hin zu Entwicklungsstörungen und psychischen Problemen. Er erklärt verständlich und praxisnah, was Eltern wissen müssen, um ihre Kinder optimal zu unterstützen und gesund aufwachsen zu lassen. Dabei geht Dr. D auch auf aktuelle Debatten und kontroverse Themen ein, wie zum Beispiel die Vor- und Nachteile von bestimmten Impfungen Auswirkungen von Bildschirmzeit auf die kindliche Entwicklung. Neben den medizinischen Themen bietet der Podcast auch Platz für Interviews mit anderen Experten aus dem Bereich der Kinder- und Jugendmedizin sowie für Fragen und Erfahrungsberichte von Eltern. Wenn ihr als Eltern oder Bezugsperson das Beste für euer Kind wollt und euch für alle Aspekte der Kindergesundheit interessiert, ist "Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit" die perfekte Informationsquelle für euch. Also hört rein und bleibt immer auf dem neuesten Stand!

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Episodes92

  • Yesterday · 52 min

    Sommerfolge #3 - Mangelndes Wachstum beim Kind

    Vier Jahre, keine Diagnose – was lief hier falsch? Willkommen zur dritten Sommerfolge. Heute widmen wir uns dem bisher komplexesten Fall unserer Sommerserie – einer Familie, die vier Jahre lang mit ihrem Kind von Praxis zu Praxis gegangen ist, ohne eine klare Antwort zu bekommen. Dr. D geht den Fall chronologisch durch und ordnet ein, was gut lief, was hätte früher auffallen müssen und welche Schritte noch fehlen. Was der Fall lehrt Gewicht und Länge dürfen nie getrennt betrachtet werden Ein Eisenmangel bei einem Einjährigen ist niemals ein Randbefund Vier erfolglose Eisentherapien sind ein klares Signal, dass die Ursache noch nicht gefunden wurde Eine dauerhaft erhöhte Kreatinkinase muss abgeklärt werden – nicht wegerklärt Was Eltern tun können, wenn sie nicht gehört werden Arztbriefe genau lesen, Empfehlungen einfordern und bei Ablehnung auf schriftliche Dokumentation bestehen. Das ist kein unhöflicher Akt, sondern ein berechtigtes Mittel. Was noch fehlt Elternblut auf CK, gezielte Stoffwechseldiagnostik in einem spezialisierten Zentrum und je nach Wachstumsverlauf eine Chromosomenabklärung. Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • July 28 · 27 min

    Sommerfolge #2- Blut im Stuhl beim Säugling - Wann ist es harmlos und wann nicht?

    Blut im Stuhl beim Baby – Kuhmilchallergie oder doch was anderes? Manchmal ist es nicht die große Katastrophe, die Eltern wachhält – sondern die kleine, wiederkehrende Unsicherheit. Blut in der Windel, immer wieder, seit Monaten. Das Kind lacht, wächst, entwickelt sich prächtig. Und trotzdem bleibt die Frage: Was stimmt hier nicht? Was die Symptome sagen Schleimig vermischtes Blut im Stuhl deutet immer auf eine Quelle im Darm hin – nicht auf Fissuren am After. Die anfängliche Diagnose war falsch. Was viel besser passt: eine allergische Proktitis, also eine essensinduzierte Darmentzündung, am wahrscheinlichsten durch Kuhmilcheiweiß. Bauchschmerzen in den ersten Monaten, Verbesserung nach Tiermilchkarenz der Mutter – das Bild ist eindeutig. Wie es weitergeht Einmal Blut abnehmen: Hämoglobin und Ferritin prüfen Mit verbackenen Kuhmilchprodukten in der Beikost starten Symptomtagebuch führen – Muster erkennen, Trigger dokumentieren Kind beobachten: Wachstum, Bauchschmerzen, Allgemeinzustand Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • July 21 · 29 min

    Sommerfolge #1 -Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien

    Willkommen zu unseren Sommerfolgen! Die nächsten Wochen beantworten wir eure Elternfragen direkt und ausführlich. Wir beginnen mit einer Frage, die uns sehr häufig erreicht: Baby hat Neurodermitis, Papa hat viele Allergien – wie geht man das Thema Allergeneinführung richtig an? Das wichtigste Zeitfenster Das immunologische Fenster für Toleranzentwicklung öffnet sich etwa im vierten bis fünften Monat. Je früher Allergene über die Mundschleimhaut aufgenommen werden, desto besser die Chancen, dass das Immunsystem sie toleriert. Warten erhöht das Risiko – gerade bei Kindern mit Neurodermitis. Wie es praktisch funktioniert Menge: eine Löffelspitze oder ein Fingerabdruck reicht Allergene: Milch, Ei, Fisch, Soja, Weizen, Erdnuss, Haselnuss, Walnuss Verarbeitet geben – kein rohes Ei, keine ganzen Nüsse Zweimal pro Woche pro Allergen, regelmäßig und dauerhaft Einfach vom Familienessen abgeben – kein Extra-Kochen nötig Wann zum Arzt? Hautreaktionen rund um den Mund sind meist harmlos. Husten, Flecken am Körper oder starke Unruhe direkt nach dem Kontakt – sofort Notruf wählen. Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • July 14 · 45 min

    Krampfanfall oder harmlose Zuckung? Was Eltern wissen müssen

    Harmlos oder nicht – die entscheidende Frage Die meisten Zuckungen bei Babys sind vollkommen normal. Ein unreifes Nervensystem, das noch lernt, sich selbst zu regulieren – das ist der häufigste Grund. Zuckungen, die ausschließlich im Schlaf auftreten und beim Ansprechen oder Berühren sofort aufhören, sind in aller Regel harmlos. Die wichtigste Frage lautet immer: Reagiert das Kind auf Ansprache? Wann genauer hinschauen? Zuckungen treten in stereotypen Serien auf Kind ist nicht ansprechbar, Augen sind geöffnet Immer dieselbe Körperseite oder dasselbe Bewegungsmuster Kind macht Entwicklungsschritte nicht oder verliert bereits Erreichtes Elternbauchgefühl sagt: hier stimmt etwas nicht Was ihr tun könnt: Bei Unsicherheit immer zeitnah vorstellen, bei nicht ansprechbarem Kind sofort den Notruf wählen. Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • July 7 · 36 min

    Wie viel Omega-3 braucht mein Kind und woran erkenne ich ein gutes Produkt?

    Macht Omega-3 mein Kind klüger? DHA ist ein wichtiger Baustoff für das kindliche Gehirn. Große systematische Übersichten zeigen: Bei gesunden, gut versorgten Kindern hat Omega-3 keinen messbaren Effekt auf die Entwicklung. Ein Nutzen entsteht nur dort, wo vorher wirklich ein Mangel bestand – bei sehr einseitiger Ernährung, niedrigen Spiegeln oder bestimmten Erkrankungen wie Mukoviszidose oder Fettstoffwechselstörungen. Fischöl oder Algenöl? Eine aktuelle Studie aus 2025 zeigt, dass beide gleich gut aufgenommen werden. Was tatsächlich zählt, ist die chemische Form: natürliches Triglyzerid wird besser aufgenommen als der günstigere Ethylester. Und immer zu einer fetthaltigen Mahlzeit geben – das verbessert die Aufnahme spürbar. Kann man es übertreiben? Bis zu 1 Gramm täglich gilt als sicher. Trotzdem gilt: viel hilft nicht viel. Bei sehr hohen Dosen über längere Zeit kann Omega-3 die Blutungszeit verlängern. Lebertran ist für die Dauerversorgung ungeeignet – er enthält zu viel Vitamin A und D. Den vollständigen Produktvergleich mit fünf gängigen Produkten, Totox-Werten und Schwermetallergebnissen gibt es im kostenlosen Newsletter – Link in der Instagram-Bio. Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • June 30 · 37 min

    Eure Fragen an uns als Eltern – ungefiltert beantwortet

    Eure Fragen an uns als Eltern Unsere Rollenverteilung war vergleichsweise klassisch – mit allen Herausforderungen, die das mit sich bringt, besonders als wir beide in der Klinik gearbeitet haben. Überfordert waren wir oft, vor allem bis die Kinder in die Grundschule kamen. Was wir gelernt haben: Perfektion ist der größte Fehler, den man als Eltern machen kann. Date Nights sind für uns kein nettes Extra, sondern ein Muss – seit 15 Jahren fest etabliert und neben Pubertät, Zweifel an der Beziehung und tiefen Krisen gehört das alles für uns ganz normal zum Familienleben dazu. Durchgetragen hat uns dabei vor allem: sich gegenseitig nicht aus den Augen zu verlieren Druck rauszunehmen und das gemeinsame Ziel im Blick zu behalten! Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • June 23 · 34 min

    Eisenmangel bei Kindern - die Antwort steckt im Kühlschrank

    Eisenmangel bei Kindern – was Eltern wirklich wissen müssen Eisenmangel ist der häufigste Nährstoffmangel im Kindesalter – und trotzdem stecken dahinter viele Missverständnisse. Ist Spinat wirklich die beste Eisenquelle? Macht ein Glas Milch zur Mahlzeit Sinn? Und reicht es, einfach mal Eisentropfen zu kaufen? In dieser Folge räumen wir auf – mit konkreten Tipps für den Alltag. ℹ️ Was Eisenmangel wirklich bedeutet Müdigkeit und Blässe bedeuten nicht automatisch Eisenmangel – das ist einer der häufigsten Denkfehler. Bevor ihr einfach Präparate kauft: Eisen ist ein Medikament, kein Nahrungsergänzungsmittel. Erst kommt die Diagnose über einen Bluttest – und zwar im gesunden Zustand, nicht während eines Infekts, weil das Ferritin sonst ein falsches Bild liefert. Gemessen werden Hämoglobin, Ferritin und Transferrinsättigung – nicht der Eisenwert selbst, der stark schwankt und kaum aussagekräftig ist. Eisenmangel hat zwei Stufen: leere Speicher bei noch normalem Blutbild – und die echte Blutarmut, wenn es wirklich relevant wird. Die häufigsten Ursachen sind zu wenig eisenreiche Ernährung, zu viel Milch und bei Mädchen Blutverlust über die Periode. Wichtig: Immer auch Zöliakie ausschließen. ➡️ Warum Milch zum Problem werden kann Milch ist kein Getränk – sie ist eine Mahlzeit. Sie enthält kaum verwertbares Eisen und bremst gleichzeitig die Aufnahme aus anderen Lebensmitteln. Empfehlung: Im ersten Lebensjahr maximal 200 ml, ab dem zweiten maximal 300 ml – Joghurt und Käse mitgerechnet. ➡️ 7 Praxistipps für den Alltag Milch auf die empfohlene Menge begrenzen Eisen immer mit Vitamin C kombinieren – Paprika, Zitrone, Orangenstücke Milch und eisenreiche Mahlzeiten zeitlich trennen Beikost gezielt eisenreich starten: Haferflocken, Hirse, Linsen, Kürbiskerne Eisenpräparate nüchtern, maximal einmal täglich – besser alle zwei Tage Nicht auf Verdacht supplementieren, sondern erst messen lassen Risikogruppen im Blick behalten: Babys ab dem 4.–6. Monat, Mädchen mit Periode, Kinder mit einseitiger Kost Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • June 9 · 23 min

    Nicht die Zahl behandeln. Das Kind behandeln. Die fünf größten Irrtümer über Fieber und Fiebersenker

    Die 5 größten Irrtümer über Fieber und Fiebersenker🤒 Es ist 2 Uhr nachts, das Thermometer zeigt 40,1 °C – und plötzlich dreht sich alles nur noch um diese eine Zahl. Kennt ihr. In dieser Folge räumen wir auf mit den hartnäckigsten Mythen rund um Fieber und Fiebersenker, denn die neue S3-Leitlinie zum Fiebermanagement macht es jetzt offiziell: Vieles, was Eltern seit Jahrzehnten glauben, stimmt einfach nicht. Was Fieber wirklich ist – und was nicht Fieber ist keine Krankheit, sondern eine normale und sinnvolle Immunreaktion. Der Körper fährt die Temperatur bewusst hoch, um Erreger zu schwächen und das Immunsystem zu stärken. Die wichtigste Botschaft der Leitlinie: Fiebersenker werden nicht gegeben, um die Zahl auf dem Thermometer zu senken, sondern um das Wohlbefinden des Kindes zu verbessern. Nicht die Zahl behandeln – das Kind behandeln. Die fünf Mythen im Überblick:ℹ️ Hohes Fieber ist gefährlich und muss gesenkt werden → falsch Je höher das Fieber, desto schwerer die Erkrankung → falsch Paracetamol verhindert Fieberkrämpfe → falsch, keinerlei Wirkung belegt Wenn das Fiebermittel wirkt, kann es nichts Ernstes sein → nicht verlässlich Paracetamol und Ibuprofen im Wechsel sind grundsätzlich besser → nur unter bestimmten Bedingungen sinnvoll, birgt Risiken Dazu ein wichtiger Bonusmythos: Ein schlafendes Kind mit Fieber muss nicht geweckt werden. Was ihr stattdessen tun könnt ➡️ Kind beobachten, nicht das Thermometer – Allgemeinzustand, Trinken und Ansprechbarkeit zählen Flüssigkeit mit Glukose und Elektrolyten geben, kein reines Wasser oder Tee Dosierung nach Gewicht berechnen, nicht nach Alter – die Packungsangaben sind häufig zu niedrig Warnzeichen kennen: Apathie, schnelle Atmung, schlechtes Trinken, Hautfüllungszeit über 2 Sekunden → sofort zum Arzt Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • May 26 · 36 min

    Die Abnehmspritze für Kinder – Fakten, Grenzen und offene Fragen

    Was die Leitlinie wirklich sagt Zugelassen sind GLP-1-Analoga wie Semaglutid (Wegovy) und Liraglutid (Saxenda) für Jugendliche ab zwölf Jahren – nicht Ozempic, auch wenn das in der Berichterstattung oft durcheinandergebracht wird. Die Wirkstoffe ahmen ein körpereigenes Sättigungshormon nach und reduzieren Hunger. Die Studiendaten sind beeindruckend: bis zu 16 Prozent BMI-Reduktion in der Zulassungsstudie. Aber die Spritze wirkt nur so lange sie gegeben wird, hat häufige Nebenwirkungen und Langzeitdaten bei wachsenden Jugendlichen fehlen schlicht. Sie ist ein Werkzeug – kein Fundament. Und laut Leitlinie gehört sie ausschließlich in spezialisierte Zentren, eingebettet in ein multimodales Konzept aus Ernährung, Bewegung und psychologischer Begleitung. Keine Disziplinfrage – die Wurzeln liegen tiefer Die eigentliche Geschichte beginnt nicht mit zwölf Jahren in der Sprechstunde – sie beginnt im Mutterleib. Epigenetische Prägungen durch Ernährung in der Schwangerschaft beeinflussen, wie der kindliche Stoffwechsel Sättigung und Zucker wahrnimmt – noch bevor das Kind seinen ersten Bissen selbst isst. Dazu kommt eine Lebensmittelumwelt, die Kinder krank macht: billiger Zucker, allgegenwärtige Werbung, ein Werbeverbot das seit Jahren in der Schublade liegt. Ein Kind, das mit zwölf Jahren in die Adipositassprechstunde kommt, trägt dafür keine Schuld. Wer zahlt – und wer nicht Die Krankenkassen übernehmen die Kosten aktuell nicht. Grund: Abnehmmedikamente gelten formal als Lifestyle-Produkte. Rund 300 Euro im Monat, über Jahre. Das bedeutet im Klartext: Kinder aus einkommensschwachen Familien – die statistisch am häufigsten betroffen sind – bekommen die empfohlene Therapie schlicht nicht. Das ist die eigentliche Schlagzeile. Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • May 19 · 39 min

    Impfangst, Kochsalz, Rauchen und Kuhmilchallergie – eure Fragen, unsere Antworten

    Rauchen, Impfangst, Kochsalz & Kuhmilchallergie – eure Fragen, unsere Antworten Heute machen wir wieder einen Q&A-Podcast – unvorbereitet, ungeschnitten, real life. Dr. D beantwortet eure Fragen direkt und spontan. Von Passivrauchen und SIDS über Impfreaktionen bei Meningokokken B bis hin zu Kochsalztropfen bei Mundatmung und Kuhmilch-Eiweißunverträglichkeit beim Säugling. Eine bunte Mischung aus Alltag, die viele von euch gerade beschäftigt. Rauchen, SIDS und was wirklich schützt Erhöht Rauchen draußen das Risiko für den plötzlichen Kindstod? Ja – auch indirektes Rauchen ist ein unterschätzter Risikofaktor, genauso bedeutsam wie Bauchlage und Bettdecken. Tabakpartikel haften an Kleidung, Händen und Haaren und können vom Baby eingeatmet werden. Was hilft: Oberbekleidung wechseln und Hände waschen, bevor man das Baby berührt. Keine Übertreibung nötig – aber diese einfache Maßnahme macht einen echten Unterschied. Die drei wichtigsten SIDS-Risikofaktoren kurz zusammengefasst: Rauchen – in der Schwangerschaft und im Umfeld des Kindes Bauchlage beim schlafenden Kind, solange es den Kopf noch nicht selbst anhebt Bettdecken, Kissen und Co-Sleeping ohne Sicherheitsvorkehrungen Meningokokken-B-Impfung: Starke Reaktion – was bedeutet das? Eine Mama aus Österreich berichtet: Ihr Sohn hat auf die erste Meningokokken-B-Impfung mit Fieber und Abgeschlagenheit reagiert – jetzt steht die zweite Dosis an und die Angst ist groß. Dr. D erklärt: Die Meningokokken-B-Impfung ist tatsächlich vergleichsweise reaktogen, also immunogen. Rötung, Schwellung und Fieber für 12–24 Stunden sind bekannte und normale Impfreaktionen – kein Warnsignal, sondern ein Zeichen, dass das Immunsystem arbeitet. Eine starke Reaktion sagt dabei nichts darüber aus, ob der Impfschutz gut oder schlecht ist. Und wie die zweite Dosis verläuft? Nicht vorhersagbar. Das Blatt wird jedes Mal neu gemischt. Wichtig zu wissen: Ibuprofen oder Paracetamol können akute Beschwerden gut lindern Prophylaktisch geben ist nur sinnvoll, wenn Meningokokken B gleichzeitig mit anderen Impfungen gegeben wird Die Impfung ist seit 2014 weltweit im Einsatz – keine Warnhinweise auf Langzeitnebenwirkungen in den großen Meldesystemen Kochsalz bei Mundatmung: viermal täglich – zu viel? Eine Mama gibt ihrem fast zweijährigen Sohn viermal täglich NaCl 0,9 % – mit großem Erfolg. Der HNO warnte, das könne die Sekretproduktion erhöhen. Dr. D widerspricht klar: Physiologische Kochsalzlösung (0,9 %) hat die gleiche Zusammensetzung wie das, was die Nasenschleimhaut selbst produziert. Sie reizt nicht, sie verstärkt keine Beschwerden – sie reinigt einfach. Wer mehr gibt, reinigt öfter. Mehr Sekret heißt hier: flüssigeres, besser abfließendes Sekret. Die Antworten auf die drei konkreten Fragen der Mama: Viermal täglich ist nicht zu viel, wenn das Kind es verträgt und es hilft – weniger geht auch Tropfen sind besser als Spray, weil sie weiter in die Nase gelangen. Nasendusche noch besser Inhalation mit NaCl bringt bei Mundatmung nichts – die Partikel kommen nicht tief genug. Das beste Hausmittel bleibt: trinken Kuhmilch-Eiweißunverträglichkeit: Wann Reexposition und wie weiter? Ein dreieinhalb Monate alter Junge hatte Blut im Stuhl – Verdacht auf Kuhmilch-Eiweißallergie. Die stillende Mama hat Tiermilch komplett weggelassen, seitdem ist alles gut. Ihre Frage: Muss man die Reexposition machen, und wenn ja, wann? Dr. D erklärt: Wenn die Symptome nach vier Wochen Karenz verschwunden sind, ist die Diagnose gestellt – eine Reexposition zur Diagnosesicherung ist nicht zwingend nötig. Wie es danach weitergeht: Bei stillenden Müttern ist eine Kuhmilchallergie beim Baby seltener (ca. 2 % statt über 10 % bei Formula) Nach vier Wochen vollständiger Tiermilch-Karenz kann man vorsichtig beginnen, andere Tiermilchprodukte wieder einzuführen – am besten mit kleinen Mengen Schaf- oder Ziegenkäse, nicht gleich mit Kuhmilch Wer komplett tiermilchfrei stillt, sollte sich ernährungsberaten lassen und bestimmte Nährstoffe supplementieren Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • May 12 · 31 min

    Gewichtsverlust beim Neugeborenen: Was normal ist und wann ihr handeln müsst

    Mein Baby nimmt ab – muss ich mir Sorgen machen? Gewichtsverlust, Stillen und Zufüttern in den ersten Lebenstagen Lisas Tochter Emma ist drei Tage alt und hat seit der Geburt fast 300 Gramm abgenommen. Die Kinderkrankenschwester spricht schon vom Zufüttern – und Lisa fragt sich: Bin ich schuld? Ist das gefährlich? Mit dieser Nachricht starten wir in die heutige Folge, denn sie trifft einen Nerv, den viele frischgebackene Eltern kennen. Was ist eigentlich normal – und woher kommt die 10-Prozent-Regel? Erst mal die wichtigste Nachricht vorab: Alle gesunden Neugeborenen nehmen in den ersten Lebenstagen ab. Das ist Biologie, kein Versagen. Der Körper scheidet überschüssige Flüssigkeit aus, die Nierenfunktion läuft erst an, und die Milchbildung braucht einfach ein paar Tage. Die Muttermilch kommt in der Regel erst ab dem zweiten bis vierten Tag – vorher gibt es Kolostrum, eine hochkonzentrierte Vormilch, die den winzigen Magen des Neugeborenen (ca. 5–7 ml Fassungsvermögen) genau richtig füllt. Die bekannte 10-Prozent-Grenze ist kein wissenschaftlich exakt belegtes Naturgesetz, sondern ein klinischer Orientierungswert. Was wirklich zählt, ist das Gesamtbild: Ist das Kind wach, wenn es wach sein sollte? Trinkt es und wirkt es nach dem Stillen zufrieden? Hat es feuchte Windeln? (Ab Tag vier: mindestens sechs nasse Windeln pro Tag) Wird es oft genug angelegt – acht bis zwölf Mal in 24 Stunden? Ein Sonderfall sind Kaiserschnittbabys: Da die Mutter während der OP Infusionen bekommt, ist das Geburtsgewicht oft künstlich erhöht. Der Gewichtsverlust danach sieht auf dem Papier dramatischer aus, als er ist. Studien mit über 150.000 Babys zeigen: Nimmt man das 24-Stunden-Gewicht als Ausgangswert statt des Geburtsgewichts, halbiert sich die Zufütterungsrate – ohne negative Folgen für die Kinder. Stillen, Haut-zu-Haut und wann wirklich zugefüttert werden muss „Da kommt nichts" – diesen Satz hören wir oft. Er ist verständlich, aber meistens falsch. Stillen ist kein Wasserhahn, der sofort aufgedreht wird. Die Milchbildung ist ein hormoneller Prozess, der durch Oxytocin und Prolaktin gesteuert wird – und ganz entscheidend durch Haut-zu-Haut-Kontakt. Das ist keine nette Geste, sondern handfeste Physiologie: Körpertemperatur, Herzfrequenz und Blutzucker des Babys stabilisieren sich, die Milchbildung wird aktiv gefördert. Das gilt nach Kaiserschnitt genauso wie bei Frühgeborenen – und auch der Papa kann und soll Haut-zu-Haut geben. Zufüttern ist manchmal sinnvoll und notwendig – aber nicht reflexartig, sondern erst nach einer gezielten Ursachensuche. Mögliche Gründe, warum das Stillen nicht klappt: zu kurzes Zungenbändchen, anatomische Besonderheiten bei Mutter oder Kind, Schmerzen beim Anlegen, oder ein zu seltenes Anlegen. Erst den Grund suchen, dann handeln. Wenn zugefüttert werden muss, gibt es Alternativen zur Flasche – etwa Fingerfeeder oder Becher – die das Stillen weniger beeinträchtigen. Klare Zeichen, dass wirklich mehr Nahrung nötig ist: Gewichtsverlust über 10 % und keine Erholung in Sicht Kind ist dauerhaft schläfrig, kaum weckbar, trinkt sehr schlecht Weniger als sechs nasse Windeln pro Tag ab Tag vier Zeichen von Unterzuckerung (Zittern, Krampfanfälle) oder starke Gelbsucht Was ihr als Eltern konkret tun könnt Vor der Geburt: Kolostrum vorgewinnen lassen – angeleitet durch Hebamme oder Stillberaterin. Einfrieren und nach der Geburt parat haben. Ruhe bewahren: Nicht nur auf die Waage schauen, sondern das Kind beobachten. Die Gramm-Zahl ist ein Signal zum Nachschauen, kein Alarm zum Handeln. Haut-zu-Haut: So viel wie möglich – auch Papa, auch nach Kaiserschnitt. Oft anlegen: Acht bis zwölf Mal in 24 Stunden, auch nach Hungerzeichen schauen, nicht nur nach der Uhr. Unterstützung holen: Am besten bei IBCLC-zertifizierten Stillberaterinnen oder erfahrenen Hebammen – bevor die Panik kommt und nicht um Mitternacht bei Instagram. Studien dieser Folge: Paul IM et al. (2016): Gewichtsverlauf-Nomogramme für den ersten Lebensmonat. Pediatrics 138(6). doi: 10.1542/peds.2016-2625 Deng X & McLaren M (2018): 24-Stunden-Gewicht als Referenzwert reduziert Zufütterung nach Sectio. Breastfeeding Medicine 13(2): 128–134. Su M & Ouyang YQ (2016): Rolle des Vaters bei der Stillförderung. Breastfeeding Medicine 11(3): 144–149. Flaherman VJ et al. (2013 & 2018): Frühzeitige begrenzte Formulagabe und Stilldauer. Pediatrics 131(6) & J Pediatr 196. WHO (2022): Empfehlungen für die Versorgung von Früh- und Mangelgeborenen. ISBN: 978-92-4-005826-2. SuSe-I & SuSe-II-Studie (1997–2019): Stillverhalten in Deutschland. www.stillstudien.de/suse/ Hilfreiche Anlaufstellen: Stillberatung (IBCLC): www.stillen.de Nationale Stillkommission: www.bzfe.de Neotrainer (Fachkräfte-Fortbildung): www.neotrainer.de Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! 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  • May 5 · 30 min

    Baby wird blau und atmet nicht mehr – was steckt hinter BRUE?

    **Baby wird blau und atmet nicht mehr – was steckt hinter BRUE? **In dieser Folge sprechen wir über eines der erschreckendsten Erlebnisse, die Eltern mit einem Säugling haben können: Das Baby atmet plötzlich nicht mehr, wird blass oder bekommt blaue Lippen – und nach wenigen Sekunden ist alles vorbei. Was war das? Und muss man sich Sorgen machen? Was ist BRUE? Dieses Phänomen hat einen Namen: BRUE – Brief Resolved Unexplained Event. Früher sprach man von einem „ALTE" (Apparent Life Threatening Event). Der Begriff wurde umbenannt, weil er medizinisch nicht weiterführte und unnötig Angst machte. BRUE ist keine Diagnose, sondern eine Beschreibung eines Ereignisses mit folgenden Merkmalen: Tritt plötzlich auf, meist im Wachzustand Atemveränderung, Blässe oder blaue Lippen Möglicher Tonusverlust und verminderte Ansprechbarkeit Endet von selbst – ohne dass Eltern aktiv eingreifen müssen Tritt ausschließlich im ersten Lebensjahr auf Wichtig: BRUE hat nichts mit dem plötzlichen Kindstod (SIDS) zu tun. Bei SIDS gibt es per Definition keine Vorwarnung – bei BRUE erholt sich das Kind von selbst. 94 % der betroffenen Kinder haben schlicht nichts, nur bei 6 % findet sich ein medizinisches Problem. Was passiert in der Klinik? Das Wichtigste ist eine sehr genaue Befragung der Eltern – manchmal hilft sogar ein Video der Episode. Danach folgen körperliche Untersuchung und Monitoring. Wir unterscheiden dabei zwei Risikogruppen: Low Risk (erstes Ereignis, unter einer Minute, Kind danach vollständig unauffällig): kurze Überwachung von 1–4 Stunden, eventuell ein EKG – dann Entlassung nach Hause. Keine Blutentnahme, kein EEG, kein Schädelultraschall. Das fühlt sich für viele Eltern nach „nichts tun" an, ist aber evidenzbasiert das Richtige. High Risk (wiederholtes Ereignis, Frühgeburt, Vorerkrankungen): stationäre Aufnahme und mindestens 48 Stunden kontinuierliches Monitoring sowie gezielte weiterführende Diagnostik. **Was könnt ihr als Eltern tun? **Ein Heimmonitor ist bei einem einmaligen Low-Risk-BRUE medizinisch nicht sinnvoll – und kein Monitor der Welt kann SIDS verhindern. Was wirklich hilft: Einen Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge machen – wer weiß, was zu tun ist, schläft ruhiger Veränderungen beobachten und bei neuen Episoden ärztlichen Rat suchen Nicht dauerhaft nachts neben dem Kind wachen oder ständig die Sättigung messen Medizin kann nicht jede Unsicherheit nehmen – aber sie kann Risiken einschätzen. Und in diesem Fall sagt sie: Ihr könnt ruhig schlafen. ⭐ Feedback & Kontakt: Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Eine persönliche Beratung gibt es über die Videosprechstunde auf unserer Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • April 28 · 31 min

    Mundatmung bei Kindern: Neue Studie stellt Therapie auf den Kopf

    In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele unterschätzen – und das gleichzeitig enorme Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern haben kann: Mundatmung. Vielleicht hast du es schon mal beobachtet: Dein Kind schläft mit offenem Mund, schnarcht oder wirkt tagsüber unruhig und unkonzentriert. Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, kann langfristig weitreichende Folgen haben – von Schlafstörungen über Infektanfälligkeit bis hin zu Konzentrationsproblemen. Wir erklären, warum die Nasenatmung so wichtig ist und welche Rolle sie für die gesunde Entwicklung spielt. Dabei wird schnell klar: 👉 Mundatmung ist oft kein „Zufall“, sondern ein Hinweis auf ein zugrunde liegendes Problem. Ein zentraler Teil dieser Folge ist eine neue, hochwertige Studie, die wir uns genauer angeschaut haben – und die in der Praxis einiges verändern könnte: 👉 Eine einfache Maßnahme wie Kochsalz-Nasentropfen am Abend konnte bei vielen Kindern eine Operation vermeiden. Das Spannende daran: Der Effekt war teilweise genauso gut wie eine Behandlung mit Kortison. 📚 Zur Studie 📚 Wir ordnen für dich ein, was diese Ergebnisse bedeuten, wann du handeln solltest und wie ein sinnvoller Fahrplan aussehen kann – von Beobachtung über erste Maßnahmen bis hin zur ärztlichen Abklärung. Diese Folge ist eine Einladung, genauer hinzuschauen – denn manchmal sind es die einfachsten Dinge, die den größten Unterschied machen. 🌿 Highlights • Mundatmung kann langfristig Entwicklung und Schlaf massiv beeinflussen • Konzentrationsprobleme können mit Schlafstörungen zusammenhängen • Neue Studie: Kochsalz kann OPs vermeiden • Kortison-Nasensprays sind nicht immer überlegen • Einfache Maßnahmen können große Wirkung haben • Frühes Erkennen ist entscheidend für die Entwicklung ⭐ Feedback & Kontakt: Fragen, Kritik oder Themenwünsche? 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane ⏱️ Kapitelmarken (00:00:00) Intro & warum wir das Thema neu aufgreifen (00:01:00) Neue Studie zur Mundatmung (00:02:00) Warum Nasenatmung so wichtig ist (00:03:00) Kurz- & langfristige Folgen (00:04:00) Einfluss auf Schlaf & Verhalten (00:06:00) Ursachen von Mundatmung (00:09:30) Red Flags erkennen (00:12:00) Zusammenhang mit ADHS-Symptomen (00:13:20) Therapieansätze im Überblick (00:15:00) Studie: Kochsalz vs. Kortison (00:17:00) Praktische Umsetzung im Alltag (00:19:00) Wann OP sinnvoll ist (00:20:00) Myofunktionelle Therapie erklärt (00:21:00) Konkreter Fahrplan für Eltern (00:27:00) Warum das Thema oft übersehen wird (00:28:00) Langfristige Folgen unbehandelter Mundatmung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • April 21 · 1 hr 19 min

    Impfen im Faktencheck: Pädicus Q&A Spezial mit der BKK

    In dieser besonderen Folge ist einiges anders als sonst:Nicht Jana ist dabei, sondern Ines Bauer vom BKK Landesverband Bayern, die das Gespräch mit Micha führt. Gemeinsam greifen sie ein Thema auf, das viele Eltern beschäftigt – und oft auch verunsichert: Impfen. Die Fragen in dieser Folge kommen direkt aus der Community und drehen sich um genau das, was Eltern wirklich wissen wollen: Wie sicher sind Impfungen? Wie häufig sind schwere Nebenwirkungen tatsächlich? Kann man der STIKO vertrauen? Und was ist eigentlich dran an den vielen Mythen rund um Impfschäden, Aluminium oder angebliche Langzeitfolgen? Ines bringt dabei die Perspektive von Familiengesundheit und Prävention mit ein, Micha ordnet die Fragen aus kinderärztlicher Sicht ein – fundiert, alltagsnah und klar. Ein besonders wichtiger Punkt dieser Folge ist der Perspektivwechsel: Viele von uns kennen die Krankheiten, gegen die geimpft wird, gar nicht mehr aus eigener Erfahrung. Genau dadurch werden Risiken von Impfungen oft größer wahrgenommen als die Risiken der Erkrankungen selbst. Außerdem geht es um ganz praktische Fragen aus dem Elternalltag: Was ist nach einer Impfung normal? Wann muss ich mir Sorgen machen? Wie selten sind schwere Reaktionen wirklich? Und warum sind große Datenmengen oft aussagekräftiger als einzelne dramatische Erfahrungsberichte? Diese Folge ist eine Einladung, das Thema Impfen differenziert, verständlich und ohne Panik einzuordnen – mit echten Fragen aus dem Alltag und ehrlichen Antworten darauf. 🌿 Highlights • Ines führt durch die Community-Fragen, Micha antwortet aus kinderärztlicher Sicht • Impfungen sind nicht risikofrei – aber deutlich sicherer als die Erkrankungen selbst • Viele Ängste entstehen, weil wir die Krankheiten kaum noch aus eigener Erfahrung kennen • Schwere Nebenwirkungen sind extrem selten • Einzelfälle wirken emotional stark, ersetzen aber keine gute Datenlage • Vertrauen in Impfempfehlungen entsteht durch Transparenz und Einordnung • Gute Impfaufklärung heißt nicht beschwichtigen, sondern verständlich erklären ⭐ Feedback & Kontakt: Fragen, Kritik oder Themenwünsche? 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane ⏱️ Kapitelmarken (00:03:30) Community-Fragen als Grundlage der Folge (00:05:40) Wie sicher sind Impfungen wirklich? (00:08:00) Zulassung, Studien & Überwachung (00:11:45) Etablierte vs. neue Impfstoffe (00:14:20) Warum wir Impfungen anders wahrnehmen (Impfparadoxon) (00:16:50) Risikoabwägung: Impfung vs. Erkrankung (00:18:30) Nebenwirkungen: Was ist normal, was selten? (00:23:40) Aufklärungsgespräch & Vorbereitung der Eltern (00:24:40) Schwere Impfreaktionen – Erfahrungen aus der Praxis (00:25:20) „Wesensveränderung“ & typische Sorgen (00:27:00) Impfmythen im Faktencheck (Autismus, Aluminium etc.) (00:31:30) Datenlage & Studien – was sagt die Wissenschaft? (00:33:30) Aluminium-Diskussion verständlich eingeordnet (00:35:25) Würden wir unsere eigenen Kinder impfen? (00:36:00) Sind ungeimpfte Kinder gesünder? (00:38:30) Vertrauen in die STIKO (00:41:00) Wie Impfempfehlungen entstehen (00:44:00) Lebend- vs. Totimpfstoffe (00:49:00) Mehrfachimpfungen & Immunsystem (00:54:40) Impfen trotz Infekt – häufige Unsicherheit (00:55:20) Umgang mit Fieber & Impfreaktionen (01:09:15) HPV-Impfung: Schutz vor Krebs (01:11:20) Fazit & Einordnung Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • April 14 · 41 min

    Q&A: Allergien, Infekte und Ängste verstehen

    In dieser Folge machen wir etwas, das wir schon lange vorhatten: Wir beantworten eure Fragen – ganz direkt, ungefiltert und so, wie sie bei uns ankommen. Von häufigen Bronchitiden im Babyalter über das Asthma-Risiko bis hin zu Allergien, die im Blut nicht nachweisbar sind – wir greifen Themen auf, die viele Eltern beschäftigen und oft verunsichern. Wir sprechen darüber, warum ein unauffälliger Bluttest eine Allergie nicht ausschließt, welche Rolle genetische Faktoren bei Asthma spielen und warum die klinische Beobachtung oft wichtiger ist als einzelne Laborwerte. Ein besonders intensiver Teil dieser Folge dreht sich um EBV und die damit verbundenen Ängste – vor allem, wenn schwere Verläufe erlebt wurden. Hier geht es nicht nur um medizinische Einordnung, sondern auch um den Umgang mit Angst und Unsicherheit im Alltag. Außerdem beantworten wir Fragen zu Dellwarzen und Wachstumsschmerzen – und zeigen dir, woran du harmlose Verläufe erkennst und wann du genauer hinschauen solltest. Diese Folge ist ein ehrlicher Einblick in unseren Praxisalltag – und eine Einladung, medizinische Themen besser zu verstehen, statt sich von ihnen verunsichern zu lassen. 🌿 Highlights aus der Folge • Häufige Infekte allein führen nicht automatisch zu Asthma • Allergien können trotz unauffälligem Bluttest bestehen • Die Anamnese ist entscheidender als Laborwerte • EBV kann reaktiviert werden – aber meist milder verlaufen • Angst nach schweren Erkrankungen ist ernst zu nehmen • Wachstumsschmerzen sind typisch nachts und wechseln die Lokalisation • Immer gleiche Schmerzstelle → unbedingt abklären ⏱️ Kapitelmarken (00:01:00) Bronchitis & Asthma-Risiko (00:03:20) RSV & Zusammenhang mit Asthma (00:04:10) Allergie trotz negativem Bluttest? (00:07:10) FPIES – besondere Form der Reaktion (00:08:10) Dellwarzen: Ursachen & Behandlung (00:12:30) EBV & Milzvergrößerung (00:14:00) Dauer & Verlauf der Milzvergrößerung (00:16:30) Reaktivierung von EBV – möglich? (00:17:30) Umgang mit Angst & Psychotherapie (00:21:30) Wachstumsschmerzen verstehen (00:23:00) Wann Schmerzen abgeklärt werden müssen ⭐ Feedback & Kontakt: Fragen, Kritik oder Themenwünsche? 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • April 7 · 41 min

    Atemwegsallergien bei Kindern: Schnupfen oder doch mehr?

    Ein Kind mit ständigem Schnupfen, Husten oder verstopfter Nase – viele Eltern denken dabei zuerst an den nächsten Infekt. Doch manchmal steckt etwas ganz anderes dahinter: eine Atemwegsallergie. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Allergien häufig lange unentdeckt bleiben und wie du typische Anzeichen frühzeitig erkennen kannst. Wir erklären, was im Körper bei einer Allergie eigentlich passiert, welche Auslöser besonders häufig sind – von Pollen über Hausstaubmilben bis hin zu Tierhaaren und Schimmel – und warum gerade Katzen oft eine größere Rolle spielen als gedacht. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterscheidung zwischen Infekt und Allergie: Welche Symptome sprechen eher für eine Allergie? Und wann solltest du genauer hinschauen? Außerdem gehen wir auf wichtige Themen wie Diagnostik und Therapie ein und sprechen darüber, warum Tests allein oft nicht ausreichen – und warum die Beobachtung im Alltag eine zentrale Rolle spielt. Und wir zeigen dir, warum es so wichtig ist, Allergien ernst zu nehmen: Denn unbehandelt können sie langfristig Folgen haben – von Schlafproblemen bis hin zu Asthma. Diese Folge gibt dir Orientierung, Klarheit und konkrete Hinweise für den Alltag. 🌿 Highlights aus der Folge • Allergien werden oft erst spät erkannt – trotz langer Beschwerden • Der Unterschied zwischen Allergie und Infekt ist entscheidend • Katzen sind häufig stärkere Allergieauslöser als Hunde • Tests allein reichen nicht – die Beobachtung im Alltag ist zentral • Unbehandelte Allergien können langfristige Folgen haben (z. B. Asthma) ⏱️ Kapitelmarken (00:00:00) Intro & warum Atemwegsallergien oft übersehen werden (00:01:00) Allergie oder Infekt – das typische Missverständnis (00:02:00) Was passiert im Körper bei einer Allergie? (00:03:30) Häufige Auslöser: Pollen, Hausstaub, Tiere & Schimmel (00:05:00) Katzen vs. Hunde – Unterschiede bei Allergien (00:06:30) Schimmel als unterschätzter Faktor (00:07:40) Symptome: Woran erkennst du eine Allergie? (00:09:00) Allergie vs. Infekt – die wichtigsten Unterschiede (00:10:00) Ab wann treten Atemwegsallergien bei Kindern auf? (00:11:00) Genetik & Risiko: Wie stark ist der Einfluss der Familie? (00:12:00) Warum unbehandelte Allergien problematisch werden können (00:15:00) Diagnostik: Warum Tests allein nicht ausreichen (00:17:00) Anamnese & Beschwerdeprotokoll (00:18:30) Pricktest vs. Bluttest – was ist sinnvoll? (00:21:00) Therapie: Allergene reduzieren & Medikamente (00:22:00) Praktische Tipps für den Alltag ⭐ Feedback & Kontakt: Fragen, Kritik oder Themenwünsche? 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • March 31 · 50 min

    Social Media, Gaming & Bildschirmzeit – Fakten statt Bauchgefühl

    Digitale Medien sind aus dem Familienalltag nicht mehr wegzudenken. Das Handy liegt auf dem Sofa, Tablets sind überall präsent – und viele Eltern bewegen sich irgendwo zwischen praktischem Helfer und schlechtem Gewissen. In dieser Folge schauen wir uns das Thema endlich einmal wissenschaftlich fundiert an – und zwar auf Basis der aktuell größten Meta-Analyse zu digitalen Medien bei Kindern und Jugendlichen. Wir sprechen darüber, was diese riesige Datenmenge wirklich zeigt: Welche Rolle Social Media spielt, wie Gaming einzuordnen ist und warum „Bildschirmzeit“ allein oft viel zu kurz greift. Dabei wird schnell klar: Digitale Medien sind nicht neutral – aber auch kein pauschales Problem. Vor allem Social Media zeigt in der Studie Zusammenhänge mit ungünstigen Entwicklungen wie depressiven Symptomen, Selbstwertproblemen oder riskantem Verhalten. Gleichzeitig sind die Effekte für das einzelne Kind oft klein – werden aber gesellschaftlich relevant, wenn viele betroffen sind. Beim Thema Gaming wird es differenzierter: Hier gibt es nicht nur Risiken, sondern auch positive Effekte, etwa auf Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit. Entscheidend ist weniger die reine Zeit – sondern was genau gespielt wird und wie. Ein ganz wichtiger Punkt dieser Folge: Diese Studie zeigt Zusammenhänge – aber keine einfache Ursache-Wirkung. Das bedeutet: Ein Handy wegzunehmen löst keine tieferliegenden Probleme. Unser Ziel mit dieser Folge ist es, euch Orientierung zu geben – ohne Angst zu machen. Denn am Ende geht es nicht um Verbote, sondern um ein bewusstes, reflektiertes Begleiten im Alltag. 🌿 Highlights aus der Folge • Die größte Meta-Analyse zu digitalen Medien bei Kindern (über 150 Studien) • Social Media zeigt die deutlichsten Zusammenhänge mit negativen Entwicklungen • Effekte sind meist klein – aber gesellschaftlich relevant • Gaming ist nicht per se schlecht und kann auch positive Effekte haben • „Was“ genutzt wird, ist oft wichtiger als „wie lange“ • Kein einfacher Ursache-Wirkungs-Zusammenhang • Medien ersetzen keine Beziehung, Bewegung und echte Interaktion 🕒 Kapitelmarken (00:00:00) Intro & warum das Thema alle Familien betrifft (00:01:00) Die neue Meta-Analyse – was macht sie besonders? (00:04:00) Warum longitudinale Daten so wichtig sind (00:07:00) Die wichtigste Kernaussage der Studie (00:09:00) Social Media & psychische Gesundheit (00:14:20) Warum Jugendliche besonders sensibel sind (00:18:00) Gaming: Risiken und überraschende positive Effekte (00:21:00) „Was“ statt „wie lange“ – ein Perspektivwechsel (00:22:30) Andere digitale Medien – schwer zu bewerten (00:24:10) Was die Studie NICHT zeigt (keine Kausalität!) (00:27:00) Kleine Effekte – große Wirkung? (00:28:40) Medien im Alltag mit kleinen Kindern (00:30:00) Fazit: Orientierung statt Angst ⭐ Feedback & Kontakt: Fragen, Kritik oder Themenwünsche? 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • March 24 · 56 min

    Meningokokken verstehen: Wie gefährlich ist die Erkrankung wirklich?

    In dieser Folge greifen wir ein Thema auf, das viele Eltern in den letzten Wochen stark beschäftigt hat: Meningokokken-Erkrankungen und die Frage nach der richtigen Impfung. Auslöser war ein Ausbruch unter Studierenden in England – und plötzlich waren da ganz viele Sorgen, Unsicherheiten und konkrete Fragen. Genau deshalb nehmen wir uns heute Zeit, eure Nachrichten strukturiert aufzugreifen und verständlich einzuordnen. Wir sprechen darüber, wie Meningokokken übertragen werden, wer wirklich ein erhöhtes Risiko hat und welche Impfungen aktuell empfohlen sind. Dabei geht es nicht nur um Säuglinge und Kinder, sondern auch um Jugendliche, Erwachsene und besondere Situationen wie Reisen oder Immunschwäche. Uns ist wichtig, euch nicht zusätzlich zu verunsichern, sondern Orientierung zu geben: Welche Symptome sind unspezifisch – und welche sind echte Warnzeichen? Wann sollte man sofort handeln? Und welche Entscheidungen können Eltern ganz konkret jetzt treffen? Diese Folge ist ein Mix aus medizinischem Wissen, praktischen Tipps und ehrlicher Einordnung. Unser Ziel: mehr Klarheit, weniger Angst – und ein gutes Gefühl im Umgang mit einem sensiblen Thema. 🔎 Highlights aus der Folge Warum ein Meningokokken-Ausbruch plötzlich so viel Angst auslösen kann Welche Impfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sinnvoll sind Welche Symptome Eltern unbedingt ernst nehmen sollten Warum sogenannte „Pätechien“ ein Notfallzeichen sein können Wie man zwischen berechtigter Vorsicht und unnötiger Panik unterscheidet ⏱️ Kapitelmarken (00:00:00) Intro & warum plötzlich so viele Fragen zu Meningokokken kamen (00:02:20) Ausbruch in England: Was ist passiert? (00:08:30) Wie gefährlich sind Meningokokken wirklich? (00:16:40) Impfempfehlungen für Säuglinge & Kleinkinder (00:24:50) Jugendliche, Reisen & individuelle Risiken (00:33:10) Erwachsene: Wann macht eine Impfung Sinn? (00:42:40) Kostenübernahme & praktische Umsetzung (00:48:50) Konkrete To-Dos für Eltern nach dieser Folge (00:53:10) Notfallzeichen erkennen: Hautflecken & schnelles Handeln ⭐ Feedback & Kontakt: Fragen, Kritik oder Themenwünsche? 📧 Mail: post@paedicus.de 📸 Instagram @paedicus.derkinderarzt 🌐 Website ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr! 💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 post@paedicus.de oder als WhatsApp über Website 🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊 Liebste Grüße Dr. D & Dr. Jane Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!