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show notes
„Rienzi“ ist fünf Stunden lang, braucht einen gigantischen Apparat und verschwand nach einer höchst problematischen Rezeptionsgeschichte fast von den Spielplänen. Jetzt bringt Bayreuth ausgerechnet das Werk zurück, das Wagner selbst dort nie vorgesehen hatte. Wir fragen: Ist „Rienzi“ zu Recht vergessen oder völlig unterschätzt? Warum klingt hier schon erstaunlich viel nach dem späteren Wagner? Was macht ausgerechnet Adriano zur spannendsten Figur? Und wie aktuell ist eine Oper über politischen Aufstieg, Manipulation und den ziemlich spektakulären Absturz eines großen Hoffnungsträgers?
Dazu: höllisch schwere Partien, jede Menge Ohrwürmer und ein Finale zwischen „Ben Hur“ und „Götterdämmerung“. Hat "Rienzi" eine zweite Chance auf den Spielplänen verdient? Diskutiert mit uns auf Instagram und LinkedIn: Larissa Schütz, Daniel Url