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NZZ Machtspiel

NZZ & Brost-Stiftung

Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattiert NZZ Deutschland-Redakteurin Beatrice Achterberg mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark.

«Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung.

Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.de

  • 76 episodes
  • Updated Thursday

Episodes76

  • Thursday · 38 min

    Warum sollte es strafbar sein, Sex zu kaufen, Huschke Mau?

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Wer Sex kauft, verletzt die Würde eines anderen Menschen, sagt Huschke Mau. Sie setzt sich dafür ein, Prostitution in Deutschland zu verbieten und Freier zu bestrafen. Warum ihrer Ansicht nach niemand freiwillig seinen Körper verkauft, erklärt die Geisteswissenschaftlerin, Aktivistin und ehemalige Prostituierte im Gespräch mit NZZ-Redaktorin Beatrice Achterberg. (Wiederholung vom 11.12.2025) Gast: Huschke Mau, Aktivistin, Geisteswissenschaftlerin, Ex-Prostituierte Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Redaktorin Deutschland Produzenten: Patricia Corniciuc, Hanna Ender Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Shownotes: Blog von Gast Huschke Mau Statistik zu Prostitution in Deutschland Ende 2024 waren in Deutschland 32.300 Prostituierte gemeldet, davon 83% nichtdeutscher Herkunft. Schätzungen gehen davon aus, dass es in Wirklichkeit bis zu 10 Mal so viele Prostituierte gibt. Legale Prostitution nehme ab, illegale nehme zu, sagen Organisationen, die Prostituierten in Not helfen. Mehr Prostituierte in Deutschland angemeldet Im Rotlichtmilieu gibt es einen großen Graubereich Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.

  • July 23 · 39 min

    Wie kann Deutschland seine Grenzen schützen, Jan Solwyn?

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Die europäischen Aussengrenzen seien offen wie Scheunentore, sagt Jan Solwyn. Wer etwas anderes behaupte, sei noch nie da gewesen. Im Podcast «NZZ Machtspiel» erzählt der ehemalige Bundespolizist von seinen Erfahrungen im Grenzschutz. (Wiederholung vom 23.10.2025) Gast: Jan Solwyn, Autor und ehemaliger Bundespolizist Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner Jan Solwyns Buch "An der Grenze" ist im Heyne Verlag erschienen. Die aktuellsten Asylzahlen des deutschen Bundesamts für Migration und Flüchtlinge Beim Bundesministerium des Innern findest du den Entwurf für das Anpassungsgesetz zu GEAS, dem Gemeinsamen Europäischen Asylsystem, über das Jan und Beatrice sprechen. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.

  • July 16 · 40 min

    Ist der CDU die Migrationswende gelungen, Serap Güler?

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Serap Gülers Vater sprach bis zu seinem Lebensende nur gebrochenes Deutsch. Trotzdem, so die Staatsministerin des Auswärtigen Amts, sei er besser integriert gewesen als viele Migranten, die fliessend Deutsch sprächen. Gülers Vater kam 1968 als türkischer Gastarbeiter ins Ruhrgebiet und arbeitete fast 40 Jahre als Bergmann unter Tage. «Das war seine Heimat, und im Türkischen sagt man: Ich lasse auf etwas, was mir ganz lieb ist, kein Staubkorn aufkommen», erzählt Güler in dieser Folge von «NZZ Machtspiel». Für Güler zeigt sich eine gelungene Integration vor allem durch eine klare Verbindung zu den Werten des Landes. Trotzdem brauche es auch die nötige Infrastruktur – Jobs, Schulbildung, Sprachkurse und Begleitung für traumatisierte Flüchtlinge. «Und damit das weder die Menschen, die kommen, noch die Gesellschaft, die aufnimmt, herausfordert und das wirklich auch im humanistischen Sinne funktioniert, braucht es eine Zahl, die die Infrastruktur trägt. Und wir waren längst drüber», so Güler. Die Migrationswende der Regierungskoalition sei deshalb richtig gewesen, erklärt sie im Gespräch mit Beatrice Achterberg, diesmal vor besonderer Kulisse bei der Brost-Stiftung in Essen. Im Wohnzimmer der verstorbenen Verlegerin Anneliese Brost und vor Publikum diskutieren die beiden auch über Bürokratie beim Wohnungsbau, den Bundeshaushalt, ein mögliches AfD-Verbot und die gegenwärtigen Herausforderungen in der Innen- und Aussenpolitik. Gast: Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Foto Serap Güler: André Krass Redaktion: Dominik Schottner Produktion: Sarah Ziegler Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

  • July 9 · 39 min

    Ist die Steuerreform der Bundesregierung Etikettenschwindel, Reiner Holznagel?

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Reiner Holznagel hauptberuflich mit Steuern und Abgaben: Als Präsident des Bundes der Steuerzahler ist er für die einen der hartnäckigste Mahner gegen einen immer größeren Staat, für die anderen ein Lobbyist für niedrige Steuern. Mit seinem Verein setzt sich Holznagel dafür ein, dass der Staat die Bürger nicht übermäßig belastet, sparsam mit Steuergeld umgeht und klug investiert. In dieser Woche hat die Bundesregierung ihren Haushaltsentwurf für 2027 beschlossen. Geplant ist eine Neuverschuldung von knapp 110 Milliarden Euro, mit den Sondervermögen kommt man auf fast 200 Milliarden Euro. Die Episode wirft die Frage auf, was der Haushalt über den Zustand Deutschlands aussagt. Aus Holznagels Sicht sind nicht fehlende Einnahmen das Problem, sondern schlecht organisierte Ausgaben. Daher plädiert er dafür, vor allem die staatlichen Kapazitäten bei Planung und Preiskontrolle aufzustocken. Gast: Rainer Holznagel, Präsident Bund der Steuerzahler Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner, Max Kuball Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums: "Bundeshaushalt 2027 - Für ein starkes und krisenfestes Deutschland" Bund der Steuerzahler zum Haushalt 2027: "210 Milliarden neue Schulden – und das im Eiltempo!"](https://www.steuerzahler.de/aktuelles/detail/210-milliarden-neue-schulden-und-das-im-eiltempo/?cHash=c3f8717a32715292db69063918594d43&L=0)) Ein Welt-Artikel zum Haushalt 2027: ["'Müssen drei Jahrzehnte aufholen' – Klingbeil rechtfertigt neue Verteidigungsschulden"] (https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a4bc990b2ab39bc4a323288/haushalt-2027-muessen-drei-jahrzehnte-aufholen-klingbeil-rechtfertigt-neue-verteidigungsschulden.html)) Reiner Holznagel im ZDF-Interview: "'Wir erleben eine Selbstverherrlichung von Reformpaketen'"](https://www.zdfheute.de/video/phoenix-vor-ort/phoenix-wir-erleben-eine-selbstverherrlichung-von-reformpaketen-100.html)) Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

  • July 2 · 46 min

    Höcke, Weidel, Chrupalla - wer führt die AfD wirklich, Martin Debes?

    Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Am 4. Juli 2026 findet in Erfurt der Parteitag der Alternative für Deutschland statt. In der Landeshauptstadt Thüringens werden, wie schon bei früheren AfD-Versammlungen, grosse Gegenproteste erwartet – für die AfD selbst könnten bereits die damit verbundenen medialen Bilder zum ersten Erfolg des Wochenendes werden. Vor den wichtigen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin dient der Bundesparteitag aber auch als Standortbestimmung: Wer führt die Partei eigentlich wirklich - der Thüringer Landesvorsitzende Björn Höcke oder die beiden Bundessprecher Alice Weidel und Tino Chrupalla? Darüber spricht NZZ-Deutschland-Redaktorin in dieser Folge mit dem Politikjournalisten und Autor Martin Debes vom "Stern", selbst Thüringer und exzellenter Kenner der AfD-Machttektonik. Gast: Martin Debes, Journalist und Autor Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. Weiterführende Links zum Thema: Martin Debes erzählt in seinem Buch Deutschland der Extreme, wie Thüringen schon einmal zum Experimentierfeld extremer politischer Strömungen wurde. Wie tickt Jean-Pascal Hohm, der Chef der AfD-Nachwuchsorganisation "Generation Deutschland"? Die Antwort liefert er im Interview mit Beatrice Achterberg. Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

  • June 25 · 41 min

    Was denken Polizeibeamte über Deutschland, Liv von Boetticher?

    Für Ihr Buch "Wir verlieren dieses Land" hat die Journalistin Liv von Boetticher mit Polizeibeamten aus allen Bundesländern sowie verschiedenen Hierarchieebenen gesprochen. Aus den Gesprächen ist ein Stimmungsbild entstanden, wie Polizistinnen und Polizisten auf ihre Arbeit blicken - mit besonderem Fokus auf Kriminalität und Migration. Die Episode geht der Frage nach, wie es dazu kommen konnte, dass Straftaten heute vergleichsweise geringe Konsequenzen haben. Nach von Boettichers Analyse hat die heutige Entwicklung mit der EU-Osterweiterung begonnen: Um den europäischen Gedanken nicht zu beschädigen, sei Kriminalität nicht thematisiert und seien Tätergruppen nicht benannt worden. Gast: Journalistin und Autorin Liv von Boetticher Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Hanna Ender, Max Kuball Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier's drei Monate aus.([https://abo.nzz.ch/25077808-2/)]]) Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: "Wir verlieren dieses Land. Polizisten erzählen, worüber niemand offen spricht"([https://www.deutscherwirtschaftsbuchverlag.com/products/wir-verlieren-dieses-land)]]) "Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2024" "Clans wollen viele Babys, um 'Krieg gegen Polizei' zu gewinnen" "Eine Reportage zeigt, wie gerne afghanische Flüchtlinge ihre Heimat besuchen" "Steigert Migration die Kriminalität? Ein datenbasierter Blick" Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

  • June 18 · 48 min

    Was ist ein Bückbürger, Ulf Poschardt?

    Der Journalist und Autor Ulf Poschardt analysiert in seinem neuen Buch "Bückbürgertum", warum Liberale und Konservative in Deutschland seiner Ansicht nach kulturelle Kämpfe immer wieder kampflos aufgegeben haben. Er spart dabei nicht mit scharfer Kritik an prominenten politischen Figuren wie Friedrich Merz und Angela Merkel, die er als symptomatisch für dieses Phänomen sieht. Darüber hinaus wirft die Episode einen Blick auf aktuelle gesellschaftliche Debatten. Poschardt teilt seine provokanten Ansichten zur deutschen Staatsquote, zur Brandmauer gegenüber der AfD und erklärt auf Basis von Kommunikationstheorien, warum Ausgrenzung im Diskurs für ihn der falsche Weg ist. Gast: Journalist und Autor Ulf Poschardt Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier's drei Monate aus. Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: "Bückbürgertum" von Ulf Poschardt "Das Shitbürgertum ist schon wahnsinnig nervös" Ein NZZ Artikel zu Ulf Poschardts Bestseller Buch "Shitbürgertum". "Ist Deutschlands Meinungsfreiheit nur mit der Kettensäge zu retten?" Ulf Poschardt, 2025 zu Gast bei "Machtspiel". "Die Mechanikerin der Macht", ein NZZ-Artikel über die Memoiren von Angela Merkel. "Welche Freiheit wollen wir?" Ulf Poschardt im Gespräch mit dem Verfassungsrechtler Christoph Möllers. Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

  • June 11 · 28 min

    Wie wird mit Umfragen Politik gemacht, Thomas Petersen?

    Umfragen gelten als Seismograf der öffentlichen Meinung. Die Beliebtheit von Parteien, Politikern oder die Haltung zu bestimmten Themen: Alles kann gemessen werden. Doch wie aussagekräftig sind sie wirklich? Meinungsforscher Thomas Petersen vom Allensbach Institut erklärt, was Umfragen mit einem Fotoapparat gemeinsam haben, warum viele Schlagzeilen auf statistischen Zufällen beruhen und dass die Wirkung von Umfragen auf Wähler meist geringer ist als gemeinhin angenommen. Gast: Meinungsforscher Thomas Petersen Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Utz Dräger, Clara Engelien Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier's drei Monate aus. Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: Veröffentlichte Studien des Allensbach Instituts findet ihr hier. Alle reden. Aber hört jemand zu? - FAZ-Kolumne unseres Gastes Thomas Petersen Hier geht es um die politische Selbstwahrnehmung der Deutschen in Umfragen im Abgleich mit tatsächlichen Wahlergebnissen. Wie würden die Deutschen wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre? Hier werden die Ergebnisse verschiedener Meinungsforschungsinstitute verglichen. Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

  • June 4 · 36 min

    Wie gefährlich ist der politische Islam für Deutschland, Sascha Adamek?

    Der politische Islam gewinnt in Deutschland an Boden – weit über die Moscheen hinaus, sagt der Investigativjournalist Sascha Adamek. Im Gespräch mit Beatrice Achterberg seziert er eine Strategie, die systematisch auf Schulen, Medien und den öffentlichen Raum abzielt. Adameks Diagnose: Dahinter verberge sich der Versuch, die Gesellschaft umzukrempeln: „Es geht diesen Organisationen, die zum politischen Islam gehören, darum, deutsche Gesetze so tauglich zu machen, dass sie mit der Scharia konform gehen.“ Der deutschen Mehrheitsgesellschaft und insbesondere der Politik wirft Adamek vor, wegzuschauen und teilweise sogar den politischen Islam selbst zu fördern. Gast: Journalist Sascha Adamek Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: Die im Podcast von unserem Gesprächspartner genannten exakten Daten und Statistiken findet ihr in seinem Buch "Unterwanderung". In der NZZ könnt ihr nachlesen, wie die Imamin und Anwältin Seyran Ateş in Deutschland versucht, den Islam von innen heraus zu verändern. Und auf der Seite von RADIS bekommt ihr einen guten Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu dem Thema der Folge.

  • May 28 · 31 min

    Wolfgang Kubicki, wie wollen Sie die FDP retten?

    Die Bundestagsfraktion ist abgewickelt, im Stammland Baden-Württemberg setzte es eine krachende Niederlage und auch aus dem Landtag von Rheinland-Pfalz flog die Partei raus: Die FDP kämpft um ihre Existenz. Am Wochenende steht daher - wieder einmal - die Wahl eines neuen Vorstandes an. Einziger Kandidat für den Chefposten: das selbsternannte «alte Schlachtross» Wolfgang Kubicki. Gast: Wolfgang Kubicki, FDP-Politiker Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Redaktion: Max Kuball, Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Mehr zum Thema: Lesen Sie hier ein NZZ-Interview mit Wolfgang Kubickis Parteifreundin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Wie soll das neue Grundsatzprogramm der FDP aussehen? Hier kann man den Weg dorthin verfolgen. Wieviele Menschen haben die FDP in den vergangenen Jahren gewählt? Die Bundeszentrale für politische Bildung hat dazu diese Übersicht.

  • May 21 · 35 min

    Wie autoritär ist die Neue Linke, Nicholas Potter?

    Gefahr für die liberale Demokratie: Der Journalist Nicolas Potter warnt im Gespräch mit Florian Eder vor dem autoritären Wandel der neuen Linken seit dem 7. Oktober. Er beleuchtet die ideologische Verhärtung und das Antisemitismus-Problem eines Teils der Linken und fordert von seiner politischen Heimat echte Selbstkritik statt blinder Dogmen. Gast: Nicholas Potter, Journalist und Autor Host: Florian Eder, Chefredaktor, NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Hanna Ender Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: Unser Gast Nicholas Potter Das Buch von Nicholas Potter Die neue autoritäre Linke Dazu ein taz-Artikel Genossen von Mullahs und Mördern: Die neue autoritäre Linke Dazu ein NZZ-Artikel Der linke Journalist Nicholas Potter legt sich mit der autoritären Linken an Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • May 14 · 43 min

    Haben Sie Angst vor einem grossen Krieg in Europa, Klaus von Dohnanyi?

    Klaus von Dohnanyi gehört zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Nachkriegspolitik - ein Politiker, der nie aufgehört hat, sich einzumischen. In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Benedict Neff mit ihm darüber, wieso er nie Kanzler wurde, wieso er glaubt, dass Friedrich Merz nach Moskau reisen sollte und warum seine Zeit an US-amerikanischen Universitäten die schönste seines Lebens war. Gast: Klaus von Dohnanyi, Politiker (SPD) Host: Benedict Neff Redaktion: Hanna Ender und Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Foto: Julia Sang Nguyen Weitere Informationen zum Thema: Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier. Krieg oder Frieden - das neue Buch von Klaus von Dohnanyi und Erich Vad NDR-Porträt von Klaus von Dohnanyi NZZ-Interview mit Klaus von Dohnanyi über Renationalisierung der Politik (2022)

  • May 7 · 27 min

    Wie gestaltet man einen grünen Machtwechsel, Dominik Krause?

    Kein Kulturkampf um jede Fläche: Münchens neuer Oberbürgermeister kündigt 50.000 neue Wohnungen an und setzt auf Pragmatik statt verhärtete Fronten. Im Gespräch mit NZZ-Deutschland-Chefredaktor Florian Eder räumt der 35-Jährige mit Grünen-Klischees auf und beschreibt seine Visionen für München in finanziellen Krisenzeiten. Gast: Dominik Krause, Münchens neuer Oberbürgermeister Host: Florian Eder, Chefredaktor, NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Clara Engelien Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: Unser Gast Dominik Krause Studie der TU München über städtische Nachverdichtung im Kontext des Klimawandels Dazu ein NZZ-Artikel München hat einen neuen Oberbürgermeister: warum der Grüne Dominik Krause den Amtsinhaber schlagen konnte Dazu ein NZZ-Artikel Dominik Krause ist 35 Jahre alt und will auf den BMW-Dienstwagen verzichten: Das ist Münchens neuer Oberbürgermeister Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.

  • April 30 · 32 min

    Keinen Bock auf Leistung - fahren Deutschlands Schulen an die Wand, Jonas Schreiber?

    Lehrer Jonas Schreiber spricht über den Alltag an deutschen Schulen: sinkende Leistungsbereitschaft, Handys im Klassenzimmer, überforderte Eltern und ein Schulsystem, das immer mehr Aufgaben übernehmen soll. Im Gespräch geht es um Bildschirmzeiten von Schülern, Konflikte mit Eltern, Migration, Integration, Digitalisierung und die Frage, wie Schule wieder ein Ort von Disziplin, Eigenverantwortung und Bildung werden kann. Gast: Jonas Schreiber, Lehrer und Buchautor Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Patricia Corniciuc Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: Unser Gast Jonas Schreiber und sein Buch Erreichen deutsche Schulen die eigenen Bildungsstandards? - IQB-Bildungstrend Bildungscheck der deutschen Bundesländer Deutschland im OECD-Vergleich: Bildung immer noch extrem abhängig vom Elternhaus Dazu ein NZZ-Artikel: Deutschlands sozialer Lift ist kaputt

  • April 23 · 37 min

    Krach und Kompromisse: Was steckt noch in dieser Koalition, Dirk Wiese?

    Seit Jahren organisiert Dirk Wiese die Mehrheiten im Bundestag – und spielt damit eine Schlüsselrolle im politischen Alltag der Hauptstadt. Der Sauerländer aus Brilon stammt aus derselben Region wie CDU-Kanzler Friedrich Merz. Zwei Politiker aus dem gleichen Landstrich, die sich nun in Berlin als Koalitionspartner gegenübersitzen. Wiese ist Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion – er selbst beschreibt seine Rolle als Arbeit im Hintergrund, bei der er „dafür sorgt, dass Gesetze auch Mehrheiten bekommen“. Politisch sieht Wiese die Koalition trotz wachsender Spannungen handlungsfähig: „Wir bringen eine ganze Menge voran.“ Gleichzeitig setzt er klare Grenzen, etwa bei der Gesundheitsreform, wo er vor einer „einseitigen Schieflage zulasten der gesetzlich Versicherten“ warnt. Sein Anspruch: Reformen ja – aber sozial ausgewogen. Wie Wiese den zunehmenden Druck in der Koalition erlebt, warum es bei Reformen oft knirscht und mit welchem Politiker der bekennende Metal-Fan gerne einmal auf ein Konzert gehen würde – das erzählt er in dieser Folge Machtspiel. Gast: Dirk Wiese SPD, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland Redaktion: Hanna Ender und Utz Dräger Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: Dirk Wiese im Interview mit der NZZ Dirk Wiese zur Migrationsdebatte Dirk Wiese äußert sich bei WELT TV zur Krise in Koalition

  • April 16 · 48 min

    Markus Söder: "Die Erbschaftssteuer ist die ungerechteste Steuer."

    Seit 2018 ist Markus Söder Ministerpräsident von Bayern – mindestens genauso lange spielt er auch bundespolitisch eine Rolle. Nicht selten die des Verteidigers bayrischer Interessen, wie er in der aktuellen Folge erklärt: "Bei aller Schwäche, die Deutschland hat, sind wir ja sozusagen die Cash-Cow", der Goldesel. Dennoch werde, so Söder, Bayern dafür bestraft. Eine seiner Forderungen daher: die Erbschaftssteuer regionalisieren, um auf regionale Besonderheiten reagieren zu können, etwa hohe Immobilienpreise. Auf landespolitischer Ebene sieht sich Söder voll auf Kurs: "Wir machen jetzt Digitalisierung pur. Und ich glaube, auf einem Level, das mit Amerika und China mithalten kann." Als Grund dafür nennt Söder "lange Linien" und eine "klare Philosophie": "Wir haben den Vorteil, dass wir keine linke Regierung haben." Wie Söder verhindern will, dass die AfD auch in Bayern weiter wächst, welcher Satz aus "Star Trek" ihn bis heute leitet und was Politik mit Judo und Schach zu tun hat - das erzählt er in dieser Folge "Machtspiel". Gast: Markus Söder, CSU-Chef und Ministerpräsident von Bayern Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner Kennst du schon den Newsletter der NZZ Deutschland-Redaktion? "Der andere Blick" kommt morgens und abends in dein Postfach. Mehr zum Thema: NZZ-Spezial zum Superwahljahr 2026 Erklärung des Länderfinanzausgleiches auf der Website des Bundesfinanzministeriums Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Deutschland? Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft

  • April 9 · 39 min

    Wie machen die Grünen Wirtschaftspolitik nach Robert Habeck, Katharina Beck?

    Wie viel grüne Wirtschaftspolitik verträgt ein Industrieland? In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit der Grünen-Finanzpolitikerin Katharina Beck über Spritpreise, Klimapolitik und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Beck plädiert für staatliches Eingreifen bei Krisengewinnen und eine konsequente Abkehr von fossilen Abhängigkeiten – auch mit Blick auf geopolitische Risiken. Sie analysiert: „Es ist alles unfassbar teuer und deswegen gilt es doch jetzt so zu investieren, dass wir das nicht Putin und Trump in den Rachen schmeißen, sondern in unser eigenes Land investieren.“ Doch es wird auch persönlich und widersprüchlich, etwa beim Thema Tempolimit: „Ich fahre super gerne schnell", sagt Beck. Gleichwohl setzt sie sich für ein Tempolimit ein: "Das ist halt die Aufgabe, die man hat, nicht so sehr von der eigenen Präferenz auf das, was fürs Land gut ist, zu gucken." Gast: Katharina Beck, Bundestagsabgeordnete der Grünen und finanzpolitische Sprecherin Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Redaktion: Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. Mehr zum Thema: Neueste Umfrageergebnisse sehen die Grünen mit leichten Gewinnen - hier zu lesen bei der NZZ Wirtschaftspolitisches Positionspapier der Grünen zum Nachlesen DIHK-Studie zu den Kosten der Energiewende

  • April 2 · 31 min

    Syrien-Rückkehr: Ist Merz' 80-Prozent-Aussage umsetzbar, Daniel Thym?

    Wie realistisch ist es, dass Hunderttausende Syrer Deutschland bis 2029 verlassen? Das hatte Bundeskanzler Friedrich Merz diese Woche in die Diskussion eingebracht. Migrationsrechtler Daniel Thym erklärt, warum diese Zielmarke „völlig illusorisch“ ist – und welche rechtlichen, politischen und praktischen Hürden einer schnellen Rückführung im Weg stehen. Gleichzeitig zeigt die Folge, warum die Frage nach Rückkehr, Integration und Akzeptanz des Asylsystems drängender ist denn je. Gast: Daniel Thym, Migrationsrechtler an der Universität Konstanz Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner Kennst du schon den Newsletter der NZZ Deutschland-Redaktion? "Der andere Blick" kommt morgens und abends in dein Postfach. Mehr zum Thema: Reportage aus der NZZ über den Wiederaufbau des Staates in Syrien Liste von Daniel Thyms Veröffentlichungen aus dem Themengebiet Video der Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und Syriens Präsident al-Sharaa Statistik zur Staatsangehörigkeit der Bürgergeld/Grundsicherungsempfänger

  • March 26 · 25 min

    Wer braucht die SPD noch, Robin Mesarosch?

    Die SPD steht unter Druck wie selten zuvor. Nach zuletzt sehr schwachen Wahlergebnissen und wachsender Konkurrenz stellt sich die Frage: Wofür steht diese Partei heute noch – und kann sie sich erneuern? Der Ex-Bundestagsabgeordnete Robin Mesarosch analysiert die strukturellen Probleme der SPD und spart nicht mit Kritik. Er spricht über fehlende Strategien, Glaubwürdigkeitsverluste und warum viele Wähler zur AfD abwandern. Gleichzeitig macht er klar, weshalb einfache Antworten keine echten Lösungen sind und welche Rolle politische Kommunikation, auch auf Instagram dabei spielt. Gast: Robin Mesarosch, SPD-Politiker aus Baden-Württemberg Moderation: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner und Patricia Corniciuc Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus - für nur 5 Euro Mehr zum Thema: Wut-Video von Robin Mesarosch nach SPD-Wahldebakel in Baden-Württemberg Zahlen und Fakten zur Wahl in Baden-Württemberg am 8.3.2026 Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de

  • March 19 · 36 min

    Muss das Gesundheitssystem unsozialer werden, Andreas Gassen?

    Die gesetzliche Krankenversicherung steht unter Druck: steigende Beiträge, hohe Defizite, fehlende Reformen und ein System, das für viele Patientinnen und Patienten immer schwerer zugänglich wirkt. In dieser Folge von Machtspiel spricht Beatrice Achterberg mit Andreas Gassen über die zentralen Schwächen des deutschen Gesundheitssystems: versicherungsfremde Leistungen, zu viele Krankenhäuser, Bürokratie, stockende Digitalisierung und fehlende Steuerung beim Zugang zu Fachärzten. Es geht um die Frage, wo tatsächlich gespart werden kann, welche Reformen realistisch wären und warum politische Ankündigungen oft folgenlos bleiben. Gast: Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Patricia Corniciuc Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus - für nur 5 Euro Mehr zum Thema: NZZ-Artikel zum Gesundheitssystem als tickende Zeitbombe Zahlen und Fakten zur aktuellen Lage im deutschen Gesundheitssystem (OECD-Profil) Übersicht zru aktuellen Debatte um das deutsche Gesundheitssystem Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de