Wenn Arbeit krank macht
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show notes
Was passiert im Coaching, wenn jemand eigentlich gar nicht glaubt, dass er Hilfe braucht? Dr. Regina von Einsiedel, Psychiaterin und Coach, beschreibt anhand realer Fälle, wie sie mit Führungskräften in der Übergangsphase arbeitet – und warum der erste Schritt fast immer derselbe ist: der Widerstand. Die drei wesentlichen Punkte dieser Episode:
- Widerstand ist der Anfang. Die meisten Klienten kommen nicht aus eigenem Antrieb, sondern weil Arzt, Partnerin oder Mitarbeitende sie geschickt haben – und sie sagen: „Mir fehlt doch nichts." Genau hier beginnt die eigentliche Arbeit.
- Kognition ist nicht Gefühl. Führungskräfte glauben, sie hätten alles im Griff – auch ihre Emotionen. Dr. von Einsiedel arbeitet gezielt daran, sie von der Kopfebene in die Gefühlsebene zu führen. Erst dort wird echtes Coaching möglich.
- Werte statt Schuld. Das zentrale Tool ist der Wertekompass nach Shalom Schwartz: Wer versteht, welche Kernwerte er selbst hat – und welche sein Chef oder das Unternehmen – kann aufhören, andere zu beschuldigen, und anfangen, strategisch und authentisch zu handeln. Nächste Woche in Episode 3: Was hinter dem Widerstand liegt – und warum es fast immer bis in die Kindheit führt.
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