
transcript
show notes
Mit einem Flow, der seinesgleichen sucht, ist die Westberlinerin Lena Stoehrfaktor seit 2005 in der Rapszene aktiv. Sie gilt als queere Rap-Pionierin und hat sich auch als politische Aktivistin im Berliner Underground einen Namen gemacht. Nach sieben Jahren Albumpause erschien 2025 ihre neue Platte "Pretty World". Sie fackelt nicht lange und schickt direkt das Nächste hinterher: Am 30. Oktober erscheint "Golden Shower". Auf dem neuen Album verteilt Lena Stoehrfaktor Punchlines, wie es ihr gefällt. Sie teilt aber nicht nur aus, das wäre zu einfach. Sie geht gesellschaftlichen Missständen auf den Grund und macht sie durch ihre direkte Wortwahl nachspürbar. Über Oldschool-Hip-Hop-Beats erzählt sie davon, wie sich die vergangenen 20 Jahre als Rapperin angefühlt haben. Sie zieht Bilanz und wechselt gekonnt zwischen Angriff und Verletzlichkeit. Rap ist für sie mehr als nur Musik. Rap ist ein politisches Mittel, um Solidarität Ausdruck zu verleihen. Der Tagesspiegel bringt es auf den Punkt: Lena Stoehrfaktor kämpft "für Freiräume in den Köpfen der Menschen". Heute ist sie für unsere Rubrik "Lokalmatador" zu Gast im radioeins-Studio.



