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Artwork for Morgenimpuls
Morgenimpuls · Wednesday · 4 min

Mitarbeiter gesucht, der mit mir Pause machen kann

Morgenimpuls mit Schwester Katharina Mit dem Auto bin ich eine ziemlich belebte Straße in der Stadt entlang gezuckelt und hatte Zeit, rechts und links ein bisschen zu schauen. Und rechts an der Straße pausierte, in einer dafür vorgesehenen Parkbucht, ein Linienbus. In dem Display oben in der Mitte blinkte eine Kaffeetasse, was ich wirklich nett fand und womit auch klar wurde: Ah, der Fahrer hat Kaffeepause! Und genau darunter war ein deutlicher Aufdruck mit dem Aufruf: „Mitarbeiter gesucht“ In dem Moment musste ich laut lachen, weil in mir sofort die Wortspielerei losging: Mitarbeiter hat Pause, also neuer Mitarbeiter gesucht. Oder: damit dieser Busfahrer Pause machen kann, wird ein neuer Mitarbeiter gesucht, oder noch besser: Mitarbeiter gesucht, der mit mir Pause machen kann. Das zusammenpassen von Wort und Bild ist in der Werbung besonders wichtig und muss immer gut bedacht werden. Und dass dann dabei so witzige Kombinationen in meinem Kopf entstehen, ist vielleicht gewollt oder auch ein ungewolltes Nebenprodukt. Es gibt so Texte in der Bibel, die kann man drehen und wenden wie man will, und trotzdem wird nie falsch verstanden, worum es geht. Weil die Zeilen so klar und eindeutig sind und deshalb kein Kuddelmuddel zwischen Bildsprache und Textbotschaft entsteht. So ein Text steht für uns heute im ersten Brief an die Gemeinde in Korinth und sagt:„Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel reden könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Blech oder eine lärmende Trommel. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn ich meine ganze Habe verschenken würde und mich aufopfern für jemanden, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.“Und dann kommt so könnte man sagen, der Knaller in der ganzen Zuordnung. Nämlich:„Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.“ Klar, oder?

0:00-4:48

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Morgenimpuls mit Schwester Katharina
Mit dem Auto bin ich eine ziemlich belebte Straße in der Stadt entlang gezuckelt und hatte Zeit, rechts und links ein bisschen zu schauen. Und rechts an der Straße pausierte, in einer dafür vorgesehenen Parkbucht, ein Linienbus. In dem Display oben in der Mitte blinkte eine Kaffeetasse, was ich wirklich nett fand und womit auch klar wurde: Ah, der Fahrer hat Kaffeepause! Und genau darunter war ein deutlicher Aufdruck mit dem Aufruf: „Mitarbeiter gesucht“ In dem Moment musste ich laut lachen, weil in mir sofort die Wortspielerei losging: Mitarbeiter hat Pause, also neuer Mitarbeiter gesucht. Oder: damit dieser Busfahrer Pause machen kann, wird ein neuer Mitarbeiter gesucht, oder noch besser: Mitarbeiter gesucht, der mit mir Pause machen kann. Das zusammenpassen von Wort und Bild ist in der Werbung besonders wichtig und muss immer gut bedacht werden. Und dass dann dabei so witzige Kombinationen in meinem Kopf entstehen, ist vielleicht gewollt oder auch ein ungewolltes Nebenprodukt. Es gibt so Texte in der Bibel, die kann man drehen und wenden wie man will, und trotzdem wird nie falsch verstanden, worum es geht. Weil die Zeilen so klar und eindeutig sind und deshalb kein Kuddelmuddel zwischen Bildsprache und Textbotschaft entsteht. So ein Text steht für uns heute im ersten Brief an die Gemeinde in Korinth und sagt:„Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel reden könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Blech oder eine lärmende Trommel. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn ich meine ganze Habe verschenken würde und mich aufopfern für jemanden, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.“Und dann kommt so könnte man sagen, der Knaller in der ganzen Zuordnung. Nämlich:„Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.“ Klar, oder?