
Ruf mich an, Alter! Zwischen Furkapass und Twingo Bett
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show notes
Diese Folge beginnt mit einer Klingeltonwerbung aus einer Zeit, in der Telefone noch Bierflaschen öffnen konnten, Akkus sieben Jahre hielten und ein Jamba Sparabo ungefähr so schwer wieder loszuwerden war wie ein schlecht gekauftes Auto.
Hannes ist derweil vom Gardasee zurück. Nach 38 Grad, sintflutartigem Regen, einer schlafenden Familie und ersten optischen Spezialeffekten hinterm Steuer rettete ihn ein Powernap auf dem Rasthof. Dummerweise beschloss anschließend der VW Bus, ebenfalls eine Pause einzulegen. Nach einer halben Stunde, einem Booster und mehreren erfolglosen Erklärungsversuchen sprang er dann doch wieder an. Ein klassischer T3 Moment: Erst bringt er dich zur Verzweiflung, dann verzeihst du ihm beim Waschen sofort wieder alles.
Viel Zeit zum Erholen bleibt allerdings nicht. Hannes zieht direkt weiter zur Passkontrolle am Furkapass. Dort warten Traumstraßen, Espresso im Morgengrauen und hoffentlich deutlich weniger Menschen, die einen Alpenpass mit einer abgesperrten Driftstrecke verwechseln. Denn natürlich reden wir uns auch diesmal kurz und vollkommen kontrolliert in Rage.
Sascha hat währenddessen einen folgenschweren Fehler begangen: Er hat Mobile.de wieder installiert. 18 gespeicherte Suchaufträge später stehen plötzlich Nissan Patrol, Lotus Esprit und diverse andere vollkommen vernünftige Alltagsautos im Raum. Was uns direkt zu der Frage bringt, warum manche Autos mehr auslösen als andere und weshalb Erinnerungen, Gerüche und alte Kassetten oft wichtiger sind als Leistung, Prestige und Kaufpreis.
Außerdem bekommt Hannes’ Sohn langsam Benzin im Blut und interessiert sich ausgerechnet für einen alten Renault Twingo. Handschalter, Faltdach, Liegefläche und ausreichend Potenzial für fragwürdige Fahrwerksentscheidungen. Das könnte der Beginn eines wunderschönen Vater Sohn Projekts werden oder der Beginn mehrerer Diskussionen mit dem TÜV.
Dazu gibt es Geburtstagsanrufe, automobile Geschenke mit Tränengarantie, Veranstaltungstipps zwischen Bergrennen, Viertelmeile und Dorfkirmes sowie die Erkenntnis, dass ein Podcast über Autos problemlos mit Klingeltönen beginnen und bei polnischen Hotdogs enden kann.
Knapp eine Stunde Maschinenhort. Ohne erkennbare Ordnung, aber mit überraschend viel Gefühl.
Viel Spaß beim Hören.





