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Löhr & Pennekamp · August 1 · 35 min

Goodbye Germany – die neue Lust am Auswandern

F.A.Z. Löhr & Pennekamp Immer mehr Deutsche hegen Auswanderungspläne. Und die Osteuropäer kehren in ihre Heimat zurück. Die Politik lässt das bislang kalt. Das ist ein Fehler. 288.579 Deutsche sind im vergangenen Jahr aus Deutschland ausgewandert – so viele wie noch nie, seit das Statistische Bundesamt diese Statistik erhebt. Zwar ziehen auch Deutsche aus dem Ausland zurück, aber deutlich weniger. Es sind vor allem junge, gut ausgebildete Menschen, die Deutschland den Rücken kehren. Eigentlich müsste dieser Exodus die Alarmglocken in der Politik schrillen lassen. Doch in Berlin ist dazu wenig zu hören, im Gegenteil: Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schrieb auf der Plattform X: „Auf diese Leute können wir verzichten, falls es sie überhaupt gibt.“ Sehnsuchtsland Schweiz Die neue Lust am Auswandern ist eine der in der Politik am meisten unterschätzten Krisen. In der neuen Folge des Podcasts „Löhr & Pennekamp“ analysieren die Hosts Julia Löhr und Johannes Pennekamp die wichtigsten Zahlen aus den Statistiken. Wohin zieht es die auswanderungswilligen Deutschen? Und was versprechen sie sich von ihrem Wechsel? Und sie sprechen mit einer, die diesen Schritt gewagt hat und nach dem Studium in die Schweiz gegangen ist. Die Auswanderung der Deutschen ist aber nicht das einzige Problem. Viele Osteuropäer, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland gekommen sind und hier Lücken auf dem Arbeitsmarkt gefüllt haben, gehen zurück in ihre Heimat. Nicht nur aus familiären Gründen, sondern auch, weil die wirtschaftliche Dynamik dort größer ist. Und dann ist da noch die innere Emigration, die dem Standort Deutschland schadet: Junge Menschen ziehen sich aus Vereinen zurück, machen Dienst nach Vorschrift und wählen radikale Parteien. Hosts: Julia Löhr und Johannes Pennekamp Mehr zum Thema: Nettozuwanderung 2025 mit 235 000 Personen deutlich gesunken Wie viele Deutsche wandern aus? Auswanderung im Fokus: Wer bleibt, wer will gehen? Auswandern erhöht Lebenszufriedenheit Migrationswende: Mehrere Entwicklungen spielen zusammen Wohlstand für Junge: Wie der ordnungspolitische Neustart des Landes gelingen kann Hören Sie mit FAZ+ unsere exklusiven Podcast-Folgen auf FAZ.NET, in der FAZ-App sowie über Apple Podcasts und Spotify – inklusive Zugriff auf alle Artikel der F.A.Z. Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 4 € im Monat – hier geht’s zum Angebot. Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER.

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F.A.Z. Löhr & Pennekamp

Immer mehr Deutsche hegen Auswanderungspläne. Und die Osteuropäer kehren in ihre Heimat zurück. Die Politik lässt das bislang kalt. Das ist ein Fehler.

288.579 Deutsche sind im vergangenen Jahr aus Deutschland ausgewandert – so viele wie noch nie, seit das Statistische Bundesamt diese Statistik erhebt. Zwar ziehen auch Deutsche aus dem Ausland zurück, aber deutlich weniger. Es sind vor allem junge, gut ausgebildete Menschen, die Deutschland den Rücken kehren. Eigentlich müsste dieser Exodus die Alarmglocken in der Politik schrillen lassen. Doch in Berlin ist dazu wenig zu hören, im Gegenteil: Der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schrieb auf der Plattform X: „Auf diese Leute können wir verzichten, falls es sie überhaupt gibt.“

Sehnsuchtsland Schweiz Die neue Lust am Auswandern ist eine der in der Politik am meisten unterschätzten Krisen. In der neuen Folge des Podcasts „Löhr & Pennekamp“ analysieren die Hosts Julia Löhr und Johannes Pennekamp die wichtigsten Zahlen aus den Statistiken. Wohin zieht es die auswanderungswilligen Deutschen? Und was versprechen sie sich von ihrem Wechsel? Und sie sprechen mit einer, die diesen Schritt gewagt hat und nach dem Studium in die Schweiz gegangen ist. Die Auswanderung der Deutschen ist aber nicht das einzige Problem. Viele  Osteuropäer, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland gekommen sind und hier Lücken auf dem Arbeitsmarkt gefüllt haben, gehen zurück in ihre Heimat. Nicht nur aus familiären Gründen, sondern auch, weil die wirtschaftliche Dynamik dort größer ist. Und dann ist da noch die innere Emigration, die dem Standort Deutschland schadet: Junge Menschen ziehen sich aus Vereinen zurück, machen Dienst nach Vorschrift und wählen radikale Parteien.

Hosts: Julia Löhr und Johannes Pennekamp

Mehr zum Thema:

Nettozuwanderung 2025 mit 235 000 Personen deutlich gesunken

Wie viele Deutsche wandern aus?

Auswanderung im Fokus: Wer bleibt, wer will gehen?

Auswandern erhöht Lebenszufriedenheit

Migrationswende: Mehrere Entwicklungen spielen zusammen

Wohlstand für Junge: Wie der ordnungspolitische Neustart des Landes gelingen kann


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