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Artwork for Learn, Unlearn, Repeat
Learn, Unlearn, Repeat · Tuesday · 50 min

Mit statt vor der Gruppe

Verbindung - die unsichtbare Arbeit hinter wirklich gutem Training. Was macht ein Training wirklich wirksam? Nicht die perfekte Präsentation, nicht die ausgefeilteste Methode und auch nicht das umfassendste Fachwissen. All das ist wichtig. Aber ohne Verbindung zu den Teilnehmenden erreicht es oft erstaunlich wenig. Wir sind überzeugt: Die Qualität der Verbindung entscheidet wesentlich darüber, ob Lernen gelingt. Und genau diese Verbindung herzustellen, aufrechtzuerhalten und immer wieder neu auszuhandeln, ist anspruchsvoller, als es von außen aussieht. Warum Verbindung viel Energie kostet Jürgen beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit einer Frage: Warum sind wir nach intensiven Trainingstagen manchmal vollkommen erschöpft, obwohl wir unsere Arbeit lieben? Seine These: Es liegt weniger an der dauernden Präsenz als am permanenten Mitschwingen mit anderen Menschen. Wir nehmen Stimmungen wahr, passen Sprache, Körperhaltung und Tempo an, wechseln zwischen unterschiedlichen Perspektiven und reagieren auf kleinste Signale. Dabei geht es nicht nur um Aufmerksamkeit. Wir sprechen über Resonanz, Spiegelneuronen und die Synchronisation von Gehirnaktivitäten. Am Beispiel gemeinsam musizierender Gitarristen wird deutlich, wie intensiv Menschen miteinander in Gleichklang kommen können. Und warum das für gemeinsames Lernen so interessant ist. Empathie braucht eine eigene Haltung Wie weit gehen wir mit, wenn wir uns in die Welt unserer Teilnehmenden hineinversetzen? Können wir ganz beim anderen sein und trotzdem bei uns bleiben? Hier entdecken wir interessante Unterschiede in unserer eigenen Wahrnehmung. Sabine erzählt, wie früh sie gelernt hat, sich auf andere Menschen einzustellen, und warum diese Fähigkeit nicht nur hilfreich ist. Wer besonders gut anschlussfähig ist, muss manchmal bewusst darauf achten, die eigene Position nicht aus dem Blick zu verlieren. Wir sprechen auch über den Wunsch, gemocht zu werden, über Authentizität und die Frage, wann Anpassungsfähigkeit zur Stärke wird und wann sie uns im Weg steht. Verbindung entsteht nicht erst im Seminarraum Ein Training beginnt nicht mit der ersten Folie. Schon die Einladung, der erste Kontakt oder die Begrüßung können darüber entscheiden, wie leicht Menschen miteinander in Verbindung kommen. Im Training selbst zeigt sich diese Verbindung besonders deutlich: Wir sprechen nicht einfach zu einer Gruppe. Wir führen gewissermaßen viele kleine Dialoge gleichzeitig. Ein Blick, ein Nicken, ein Zögern – all das hilft uns zu erkennen, ob unsere Gedanken ankommen und welche Impulse gerade hilfreich sind. Und dann ist da noch das Lachen. Nicht nur als Reaktion auf Humor, sondern als eines unserer stärksten Angebote, miteinander in Verbindung zu gehen. Für Deine Trainingspraxis nehmen wir besonders einen Gedanken mit: Erst verstehen, wo die Menschen gerade stehen. Dann entscheiden, welcher nächste Schritt sie wirklich weiterbringt. Manchmal braucht es dafür keine große Intervention, sondern nur einen kleinen Impuls im richtigen Moment. Und vielleicht ist das auch eine gute Erklärung dafür, warum sich ein gelungenes Training gleichzeitig so leicht und so anstrengend anfühlen kann. Also: Kopfhörer auf und los! Inspirierende Minuten wünschen Dir Sabine und Jürgen PS: Abonniere den Podcast und verpasse keine Folge. PPS: Sterne helfen uns, mit dem Podcast noch mehr Menschen zu erreichen – unabhängig vom Algorithmus. Du findest die Sterne bei Spotify neben dem Button »Folgen«. Redaktion und Produktion: Sabine Venske-Heß und Jürgen Schulze-Seeger Musik, Sprecher, technische Unterstützung: Felix Müller, hejfelix.com Fotos: Uwe Klössing, personalbrandingcompany.de Für alle, die ihre Exzellenz weiter steigern möchten: Mehr zu BRIDGEHOUSE unter https://bridgehouse.de/ Alles für Trainer:innen https://bridgehouse.de/trainer-academy/ Schreibe uns: podcast@bridgehouse.de Ergänzendes Material Im Gespräch erwähnte Forschung und Themen: Ulman Lindenberger, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung: Forschung zur Synchronisation von Gehirnaktivitäten beim gemeinsamen Musizieren. Spiegelneuronen und empathisches Lernen: Wie das Wahrnehmen und Nachempfinden anderer Menschen mit Lernprozessen zusammenhängt. Interpersonelle Synchronisation: Wie Menschen ihre Bewegungen, ihr Verhalten und ihre physiologischen Reaktionen aufeinander abstimmen. Episodenbeschreibungen und Kapitel sind KI-generiert.

0:00-50:15

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Verbindung - die unsichtbare Arbeit hinter wirklich gutem Training.

Was macht ein Training wirklich wirksam?

Nicht die perfekte Präsentation, nicht die ausgefeilteste Methode und auch nicht das umfassendste Fachwissen. All das ist wichtig. Aber ohne Verbindung zu den Teilnehmenden erreicht es oft erstaunlich wenig.

Wir sind überzeugt: Die Qualität der Verbindung entscheidet wesentlich darüber, ob Lernen gelingt. Und genau diese Verbindung herzustellen, aufrechtzuerhalten und immer wieder neu auszuhandeln, ist anspruchsvoller, als es von außen aussieht.

Warum Verbindung viel Energie kostet

Jürgen beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit einer Frage: Warum sind wir nach intensiven Trainingstagen manchmal vollkommen erschöpft, obwohl wir unsere Arbeit lieben?

Seine These: Es liegt weniger an der dauernden Präsenz als am permanenten Mitschwingen mit anderen Menschen. Wir nehmen Stimmungen wahr, passen Sprache, Körperhaltung und Tempo an, wechseln zwischen unterschiedlichen Perspektiven und reagieren auf kleinste Signale.

Dabei geht es nicht nur um Aufmerksamkeit. Wir sprechen über Resonanz, Spiegelneuronen und die Synchronisation von Gehirnaktivitäten. Am Beispiel gemeinsam musizierender Gitarristen wird deutlich, wie intensiv Menschen miteinander in Gleichklang kommen können. Und warum das für gemeinsames Lernen so interessant ist.

Empathie braucht eine eigene Haltung

Wie weit gehen wir mit, wenn wir uns in die Welt unserer Teilnehmenden hineinversetzen? Können wir ganz beim anderen sein und trotzdem bei uns bleiben?

Hier entdecken wir interessante Unterschiede in unserer eigenen Wahrnehmung. Sabine erzählt, wie früh sie gelernt hat, sich auf andere Menschen einzustellen, und warum diese Fähigkeit nicht nur hilfreich ist. Wer besonders gut anschlussfähig ist, muss manchmal bewusst darauf achten, die eigene Position nicht aus dem Blick zu verlieren.

Wir sprechen auch über den Wunsch, gemocht zu werden, über Authentizität und die Frage, wann Anpassungsfähigkeit zur Stärke wird und wann sie uns im Weg steht.

Verbindung entsteht nicht erst im Seminarraum

Ein Training beginnt nicht mit der ersten Folie. Schon die Einladung, der erste Kontakt oder die Begrüßung können darüber entscheiden, wie leicht Menschen miteinander in Verbindung kommen.

Im Training selbst zeigt sich diese Verbindung besonders deutlich: Wir sprechen nicht einfach zu einer Gruppe. Wir führen gewissermaßen viele kleine Dialoge gleichzeitig. Ein Blick, ein Nicken, ein Zögern – all das hilft uns zu erkennen, ob unsere Gedanken ankommen und welche Impulse gerade hilfreich sind.

Und dann ist da noch das Lachen. Nicht nur als Reaktion auf Humor, sondern als eines unserer stärksten Angebote, miteinander in Verbindung zu gehen.

Für Deine Trainingspraxis nehmen wir besonders einen Gedanken mit: Erst verstehen, wo die Menschen gerade stehen. Dann entscheiden, welcher nächste Schritt sie wirklich weiterbringt. Manchmal braucht es dafür keine große Intervention, sondern nur einen kleinen Impuls im richtigen Moment.

Und vielleicht ist das auch eine gute Erklärung dafür, warum sich ein gelungenes Training gleichzeitig so leicht und so anstrengend anfühlen kann.

Also: Kopfhörer auf und los!

Inspirierende Minuten wünschen Dir
Sabine und Jürgen

PS: Abonniere den Podcast und verpasse keine Folge.

PPS: Sterne helfen uns, mit dem Podcast noch mehr Menschen zu erreichen – unabhängig vom Algorithmus. Du findest die Sterne bei Spotify neben dem Button »Folgen«.

Redaktion und Produktion: Sabine Venske-Heß und Jürgen Schulze-Seeger
Musik, Sprecher, technische Unterstützung: Felix Müller, hejfelix.com
Fotos: Uwe Klössing, personalbrandingcompany.de

Für alle, die ihre Exzellenz weiter steigern möchten:
Mehr zu BRIDGEHOUSE unter
https://bridgehouse.de/

Alles für Trainer:innen
https://bridgehouse.de/trainer-academy/

Schreibe uns:
podcast@bridgehouse.de

Ergänzendes Material

Im Gespräch erwähnte Forschung und Themen:

  • Ulman Lindenberger, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung: Forschung zur Synchronisation von Gehirnaktivitäten beim gemeinsamen Musizieren.
  • Spiegelneuronen und empathisches Lernen: Wie das Wahrnehmen und Nachempfinden anderer Menschen mit Lernprozessen zusammenhängt.
  • Interpersonelle Synchronisation: Wie Menschen ihre Bewegungen, ihr Verhalten und ihre physiologischen Reaktionen aufeinander abstimmen.

Episodenbeschreibungen und Kapitel sind KI-generiert.

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