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Laufend Entdecken Podcast - Der österreichische Laufpodcast

Florian , Christian & Peter

Der österreichische Podcast rund ums Laufen, Trailrunning, das Training und die Ausdauersportwelt

  • 21 episodes
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Episodes21

  • Yesterday · 1 hr 24 min

    LEP#375 - Ein Gespräch mit Chrissi Steurer

    Gast der Folge Chrissi Steurer – Ultraläuferin, Coach und Newcomerin, die seit ihrem Einstieg in die Wettkampfszene 2023 regelmäßig Top‑10‑Platzierungen erreicht. Sie ist auf technischen wie auch laufbaren Distanzen erfolgreich, hat mehrere Podien bei anspruchsvollen Rennen wie Hochkönigman, Istria oder Glockner Trails und bereitet sich aktuell auf ihre ersten 100‑Meilen‑Abenteuer vor. Neben dem eigenen Training betreut sie als Coach Athletinnen und Athleten mit Fokus auf individueller Planung und praxisnaher Verpflegungsstrategie. Gesprächsinhalte Einstieg in den Sport & erste Wettkampferfahrungen Chrissi erzählt, wie sie ohne klassischen sportlichen Hintergrund über Wandern und längere Touren zum Trailrunning gefunden hat. Erst mit Anfang 20 begann sie regelmäßig zu laufen, ohne zu wissen, dass es dafür eine eigene Sportart gibt. Ihre ersten Rennen führten sie direkt in anspruchsvolles Gelände – vom Halbmarathon mit 1700 HM bis zu ihrem ersten Ultrarennen auf Teneriffa mit 80 km und 5000 HM. Schnell wurde klar, dass sie sich auf langen Distanzen zuhause fühlt. Entwicklung zur Ultraläuferin Wir sprechen darüber, wie sich Chrissis Training aus Wanderungen und langen Läufen entwickelt hat und warum sie sich früh auf Ultradistanzen spezialisiert hat. Sie erklärt, weshalb technische Rennen zwar häufig in ihrem Kalender stehen, aber nicht unbedingt ihre größte Stärke sind. Besonders laufbare Strecken liegen ihr, was sich in starken Ergebnissen wie beim Istria 100 zeigt. Das erste DNF & mentale Aspekte Chrissi berichtet offen über ihr erstes DNF beim Istria 100 im Jahr 2024. Sie beschreibt, wie sich der Leistungsabfall über viele Stunden angekündigt hat, warum sie trotz guter Platzierung ausgestiegen ist und weshalb diese Erfahrung für sie ein wichtiges Learning war. Der Fokus liegt darauf, Rennen nicht um jeden Preis zu finishen, sondern mit einem guten Gefühl ins Ziel zu kommen und die Signale des Körpers ernst zu nehmen. Vorbereitung auf die ersten 100 Meilen Ein zentrales Thema ist Chrissis nächster großer Schritt: der Swiss Peaks Legend mit rund 390 km und 27.000 HM. Sie erklärt, wie sie sich auf diese Distanz vorbereitet, welche Rolle Lifebases und Dropbags spielen und warum sie das Rennen gemeinsam mit einem Freund bestreiten wird. Wir sprechen über die Region, die Nähe zu UTMB‑Ortschaften und die Besonderheiten solcher Mehrtagesrennen. Coaching & Trainingsphilosophie Chrissi erzählt von ihrer Arbeit als Coach und ihrem Ansatz, Training ganzheitlich zu betrachten. Neben Leistungssteigerung stehen Alltag, Beruf, Familie und mentale Faktoren im Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt ihrer Betreuung ist die Verpflegung – sowohl im Training als auch im Wettkampf. Sie erklärt, wie sie Athleten unterstützt, ihre individuelle Ernährung zu optimieren, um typische DNF‑Gründe wie Magenprobleme zu vermeiden. Verpflegung im Training & Wettkampf Wir sprechen über Chrissis eigene Verpflegungsstrategie, die je nach Phase zwischen Gels, Riegeln und anderen Kohlenhydratquellen wechselt. Wichtig sind für sie Regelmäßigkeit und ausreichende Energiezufuhr. Sie testet Marken, die bei Rennen angeboten werden, frühzeitig im Training, um Überraschungen zu vermeiden. Die Diskussion zeigt, wie individuell Ernährung ist und warum sie ein zentraler Erfolgsfaktor im Ultralaufen bleibt. Erwähnte Links Noli Training – Coaching von Chrissi Steurer picture credits sportshot.de Der Beitrag LEP#375 – Ein Gespräch mit Chrissi Steurer erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • July 31 · 1 hr 47 min

    LEP#374 - Die Hitzköpfe Julius & Augustus

    Themen der Folge FKTs auf Weitwanderwegen Ein Schwerpunkt der Folge sind die Fastest Known Times auf großen internationalen Trails. Wir erklären die Unterschiede zwischen unsupported, self-supported und supported FKTs und werfen einen Blick auf die Plattform fastestknowntime.com. Besonders im Fokus steht der neue supported-Rekord am Pacific Crest Trail, den Aúrelien Sanchez in 45 Tagen, 20 Stunden und 15 Minuten aufgestellt hat. Wir ordnen seine bisherigen Leistungen ein und diskutieren, wie man solche Langzeitprojekte logistisch und mental überhaupt durchsteht. Der HexaTrack & Karel Sabé Während sein Rekord am PCT gefallen ist, ist Karel Sabé selbst gerade in Frankreich unterwegs und versucht den HexaTrack – einen rund 3000 Kilometer langen Thru-Hike quer durch Frankreich – zu absolvieren. Wir beleuchten die Route, die Höhenmeter und die Besonderheiten dieses Trails. Außerdem geht es darum, wie solche Unternehmungen geplant werden und welche Herausforderungen durch Wetter, Terrain und Tagesrhythmus entstehen. Tour de France – Spektakuläre Szenen Wir sprechen über die jüngste Tour de France, die heuer besonders unterhaltsam war. Die letzten beiden Etappen werden detailliert nacherzählt, inklusive der ikonischen Zielankunft von Mathieu van der Poel und der dramatischen Momente rund um Sepp Kuss. Die Diskussion zeigt, wie taktisch und emotional aufgeladen die Schlussphase war und warum selbst Fahrer während des Rennens stehen geblieben sind, um den finalen Sprint auf der Videowall zu verfolgen. 9⃣9⃣ Ein neues spannendes Format Das medial gehypte 99 Laps Rennen, bei dem mehrere große Namen der Laufszene am Start waren und bei dem nach jeder gelaufenen Runde der letzte Läufer ausscheidet ist auch Teil dieser Folge. Wir ordnen das Format etwas ein und sprechen über die Leistung, die die Top Läufer hier erbracht haben und wundern uns, wie man bei km 100+ noch eine Pace von unter 3 min/km laufen kann. Transcontinental Race & Christoph Strasser Ein weiteres Thema ist das Transcontinental Race, das diesmal von Norwegen nach Griechenland führt. Wir berichten über den Ausstieg von Christoph Strasser aufgrund von Fieber und über die beeindruckende Leistung von Robin Gemperle, der mit einem 36‑Stunden‑Nonstop‑Ritt eine entscheidende Fähre erwischt hat. Die Rolle der Fähren als taktisches Element wird genauer beleuchtet, ebenso wie die unterschiedlichen Routenoptionen im Süden Skandinaviens. Mammut-Laufschuhe & Suunto-Kopfhörer im Test Wir sprechen über die neuesten Testeindrücke zu Mammut-Laufschuhen, die vor allem durch ihre Stabilität und den Grip auf technischen Trails auffallen. Dabei geht es um Passform, Dämpfung und Einsatzbereiche im alpinen Gelände. Suunto Spark Zusätzlich testen wir die Kopfhörer Suunto Spark, die mit langer Akkulaufzeit und sicherem Sitz punkten. Wir ordnen ein, wie gut sie sich für lange Läufe, Hitze und wechselnde Bedingungen eignen. Auch die Steuerung per Kopfgesten und die tastenlose Bedienung wird diskutiert. Wo können sie punkten, wie eignen sie sich im Alltag und wie war der Gesamteindruck? Ultra-Endurance & der „Metabolic Ceiling“ Ein wissenschaftliches Paper über Ultra-Endurance-Athleten liefert spannende Erkenntnisse zum sogenannten „metabolic ceiling“. Wir diskutieren, wie stark der menschliche Körper über lange Zeiträume Energie umsetzen kann, welche Limits es gibt und warum diese Erkenntnisse für FKTs, Mehrtagesrennen und extreme Belastungen relevant sind. Die Studie zeigt, wie eng Leistungsfähigkeit, Energiezufuhr und Regeneration miteinander verknüpft sind. UTMB – Politische Diskussionen in Chamonix Zum Abschluss sprechen wir über die geplante Verkleinerung des UTMB durch den Bürgermeister von Chamonix. Die Diskussion dreht sich um die Belastung der Region, die Größe des Events und mögliche zukünftige Anpassungen. Wir ordnen ein, welche Auswirkungen eine Reduktion der Teilnehmerzahlen oder Streckenführung haben könnte und wie sich das auf die internationale Trailrunning-Szene auswirken würde. Erwähnte Links Break & Fix – Hardware-Wartung verlängern: https://breakandfix.at Fastest Known Time – Routen & Rekorde: https://fastestknowntime.com Live-Tracking HexaTrack – Karel Sabé: Suunto Spark Mammut Aenergy Trail Endurance Ultra Low Men 99 Laps Ultra-endurance athletes and the metabolic ceiling Der Beitrag LEP#374 – Die Hitzköpfe Julius & Augustus erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • July 24 · 1 hr 27 min

    LEP#373 - Ein Gespräch mit Sabine Wurmsam & Martin Pfeffer

    Gäste der Folge Sabine Wurmsam – seit über 20 Jahren im Laufsport aktiv, spezialisiert auf Ultradistanzen ab 50 km. Zahlreiche Podestplätze bei internationalen Trailrennen, darunter Hochkönig, Julian Alps, Engadin Ultra Trail und OCC. Läuft für XC-RUN.de und bewegt sich leistungsmäßig im Bereich von rund 670 ITRA-Punkten. Martin Pfeffer – Trailrunner mit breitem Wettkampfspektrum zwischen 40 und 80 km, regelmäßig in den Topplatzierungen bei internationalen Rennen wie Julian Alps, Chianti Trail oder Ultra Trail Vipava Valley. Läuft für Scarpa und erreicht teils über 750 ITRA-Punkte. Gesprächsinhalte Die sportliche Lage der Woche Wir sprechen über die jüngsten Ergebnisse im internationalen Berg- und Trailrunning. Lukas Ehrle war erneut im Einsatz und erreichte beim Grand Parcours in Frankreich den achten Platz. Das Rennen war stark besetzt, insbesondere durch ein kenianisches Spitzenfeld, das sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen dominierte. Auch die Leistungen europäischer Athletinnen und Athleten werden eingeordnet, darunter Martin Nilsson und Ruth Gidongk. Rückblick auf den Eiger Ultra Trail Der Eiger Ultra Trail bot erneut ein breites Spektrum an Distanzen und starken internationalen Feldern. Besonders hervorzuheben ist der 250‑Kilometer‑Bewerb, bei dem ein österreichisch-schweizerisches Team siegte. Auch reine Frauenteams zeigten beeindruckende Leistungen. Auf den kürzeren Distanzen gab es bekannte Namen wie Juliana Rössler oder Luke Greenfeld-Shaw, die erneut vorne mitliefen. Wir ordnen die Ergebnisse ein und sprechen über die Besonderheiten der Region. Ausblick auf den Pitztal Alpine Glacier Trail In der kommenden Woche steht der Pitztal Alpine Glacier Trail an, diesmal wieder mit einem Stopp der Golden Trail World Series. Wir sprechen über die Erwartungen, die Wetterbedingungen des Vorjahres und die hochkarätige Startliste. Die Strecke gilt als schnell und technisch anspruchsvoll, was für spannende Rennverläufe sorgen dürfte. Interview mit Sabine Wurmsam & Martin Pfeffer Im Hauptteil der Folge hören wir das Gespräch direkt nach dem PIUT. Sabine berichtet über ihre Entwicklung von Halbmarathons hin zu Ultradistanzen und über ihren Weg zum ersten 100‑Kilometer‑Rennen. Sie erzählt von ihrem Ansatz, ohne festen Trainingsplan zu laufen und Wettkämpfe ohne Erwartungsdruck zu starten. Martin schildert seinen Einstieg über den UTLW und seine Erfahrungen mit strukturiertem Training. Er erklärt, warum er inzwischen wieder „Freischnauze“ trainiert und welche Distanzen ihm am meisten liegen. Beide sprechen über ihre Erlebnisse beim PIUT, die technischen Herausforderungen und die vielen DNF‑Fälle. Das Gespräch zeigt, wie beide ihre Wettkämpfe planen, welche Distanzen sie bevorzugen und wie sie Training, Alltag und Reisen miteinander verbinden. In der Folge haben wir auch noch etwas getestet. Zwei Trinksysteme von Camelbak durften wir unter die Lupe nehmen. Den Handheld Quick Grip Chill und den Laufgürtel Ultra Belt 2,5 L. Was wir davon halten hört ihr in der Folge. Den Abschluss macht eine Diskussion über neue Media Guidelines für respektvolle Berichterstattung im Frauen Sport. Camelbak – Ultra Belt 2,5 L Camelbak – Quick Grip Chill Media Guidelines – Raising the Bar World Mountain Running Association – WMRA Eiger Ultra Trail Pitztal Alpine Glacier Trail Golden Trail World Series Der Beitrag LEP#373 – Ein Gespräch mit Sabine Wurmsam & Martin Pfeffer erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • July 10 · 1 hr 1 min

    LEP#371 - Ein Gespräch über den Koralm Trailrunning Club

    Koralm Trails & Community – mit Christian Prattes Gast der Folge Christian Prattes, Obmann des Koralm Trailrunning Club (KTC), spricht über die Koralm, den Verein, Nachwuchsarbeit und die Events des Clubs. Gesprächsinhalte Die Koralm – Lage & Besonderheiten Christian erklärt die Lage der Koralm zwischen Steiermark und Kärnten, die Bedeutung des neuen Koralmtunnels und warum die Region ein ideales Trailrunning‑Gebiet ist. Startpunkte liegen teils auf 360 m, Gipfelbereiche reichen bis knapp unter 2000 m. Der Koralm Trailrunning Club Der KTC wurde 2020 gegründet und zählt heute rund 89 Mitglieder. Ziel ist es, Trailrunning in der Region sichtbar zu machen, gemeinsam zu laufen und die Freude an Bewegung zu vermitteln. Nachwuchs & Kindertraining Der Verein bietet regelmäßige Kindertrainings an. Kinder laufen auf Waldpfaden, Trails und im Gelände. Familien reisen gemeinsam zu Events, wodurch ein starkes Gemeinschaftsgefühl entsteht. Leistungsstarke Mitglieder Obwohl der Fokus nicht auf Leistungssport liegt, hat der Verein einige schnelle Athleten. Namen wie Tom Wagner, Stefan und Petra Rucker oder Felix Bleier zeigen, dass der KTC auch im kompetitiven Bereich vertreten ist. KTC‑Event: Short, Middle & Marathon Christian stellt die Distanzen des KTC‑Events vor: Short – 8 km / 400 hm Middle – 26 km / 1200 hm Marathon – 51 km / 3150 hm Der frühere Long‑Trail (68 km) wurde durch den Marathon ersetzt. Warum kürzere Distanzen wichtig sind Wir sprechen über die Entwicklung im Trailrunning: mehr Einsteigerformate, mehr kurze Distanzen, mehr Fokus auf Up‑&‑Down‑Rennen. Der Short‑Trail ist ideal, um Menschen von der Straße ins Gelände zu holen. Die Wolfgangi‑Challenge Christian erzählt die Entstehungsgeschichte der Wolfgangi‑Challenge – ein Community‑Format, das jährlich stattfindet und aus dem Vereinsleben heraus entstanden ist. This or That – schnelle Entscheidungsrunde Christian beantwortet die bekannten Entweder‑Oder‑Fragen: Uphill vs. Downhill, Intervalle vs. Long Jog, Stabi vs. Yoga, Wettkampf vs. Abenteuer, Garmin vs. Suunto und vieles mehr. Erwähnte Links Koralm Trailrunning Club KTR‑Event & Strecken Wolfgangi‑Challenge Wings for Life App Run Deutschlandsberg Der Beitrag LEP#371 – Ein Gespräch über den Koralm Trailrunning Club erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • July 3

    LEP#370 - Burning Men

    Western States 100: Neuer Streckenrekord durch Vincent Bouillard Vincent Bouillard gewann den Western States 100 in 13:46:15 und unterbot damit den bisherigen Streckenrekord von Jim Walmsley. Francesco Puppi wurde Zweiter, ebenfalls unter dem alten Rekord – die Top 3 liefen alle unter 14 Stunden. Sowohl Kilian Jornet (bei Meile 38) als auch Jim Walmsley stiegen aus dem Rennen aus. Bei den Damen siegte Jennifer Lichter in 15:28, wobei die Gesamtplätze 11 bis 16 ausschließlich von Frauen belegt wurden. Lotti Brinks aus Deutschland lief auf den starken fünften Platz. Die Bedingungen waren mit 23 Grad vergleichsweise kühl. Lavaredo Ultra Trail: Hannes Namberger gewinnt zum vierten Mal Hannes Namberger sicherte sich seinen vierten Sieg beim Lavaredo Ultra Trail über 120 Kilometer. Andreas Reiterer und Tobias Geißer kamen zeitgleich auf Platz 2 ins Ziel. Sunmaya Budha aus Nepal gewann die Damenwertung als Gesamtzehnte, knapp vor Lucy Bartholomew mit nur eineinhalb Minuten Rückstand. Auf der 50-Kilometer-Distanz lief Daniel Batista Streckenrekord, Silvia Schweiger wurde Dritte bei den Damen. Marathon du Mont Blanc: Andi Vojta am Podium Andi Vojta lief auf der 10-Kilometer-Distanz (mit rund 400 Höhenmetern) auf den dritten Platz in 38:56, nur 1:41 hinter Sieger Lucas Ehrle. Auf der 42-Kilometer-Hauptdistanz mit 2.500 Höhenmetern gewann Rémy Bonnet in 3:33:14, vor Frédéric Tranchand und Manuel Merillas. Tove Alexandersson wurde Gesamtelfte in 3:55 – nur 22 Minuten hinter Bonnet – und gewann die Damenwertung mit über 20 Minuten Vorsprung. Veitsch: Julius Ott gewinnt Vertical und Sky Race Auf der Veitsch, die auch als Austragungsort der österreichischen Meisterschaften im Marathon Trail und Vertical fungierte, gewann Julius Ott sowohl den Vertical als auch das Sky Race. Die Teilnehmerzahlen bei den Meisterschaften waren überschaubar, was auch am dicht gedrängten Rennkalender an diesem Wochenende lag. Sauwald Trail: Vorbildliche Organisation bei Hitze Der Sauwald Trail fiel durch herausragende Organisation bei extremer Hitze auf. Kindergartengruppen feuerten die Läufer an, alle ein bis zwei Kilometer gab es Abkühlmöglichkeiten mit Gartenschläuchen. Maximilian Zeus gewann die lange Distanz, Markus Mingo den 25-Kilometer-Lauf und Manuel Hötzeneder die Kurzdistanz. 3.000 Meter Hindernis: Karl Bebendorf siegt bei Diamond League Paris Karl Bebendorf, sechsfacher deutscher Meister, gewann das 3.000-Meter-Hindernisrennen bei der Diamond League in Paris in 8:05,55 – fast drei Sekunden unter seiner bisherigen Bestzeit. Er setzte sich mit einem beeindruckenden Schlusssprint von Rang 4 auf Platz 1 durch. Kaiser Krone Trail: Rennbericht bei extremer Hitze Wir waren auf Einladung von Mammut beim Rise with a Mountain Camp, das dem Kaiser Krone Trail vorausging – inklusive gemeinsamer Läufe, Yoga am Wilden Kaiser zum Sonnenaufgang, einem Ernährungsvortrag von Mammut-Athletin Nora Havlinova und Einblicken in Mammuts neue Schuhkollektion. Die Veranstalter reagierten vorbildlich auf die Hitze: Alle Startzeiten wurden um eine Stunde vorverlegt, Startplätze konnten kostenlos auf 2027 übertragen werden. Der Panorama Trail über 30 Kilometer war trotz der Beschreibung als „gut laufbar” technisch anspruchsvoll mit Geröllfeldern, seilversicherten Stellen und Leitern bei bis zu 37 Grad. Das Rennen wurde mit der Insta360 Action-Kamera gefilmt und als YouTube-Rennbericht veröffentlicht. Race Across the Alps: Zweiter Platz und österreichische Meisterin Wir waren als Crew beim Race Across the Alps im Einsatz – über 500 Kilometer und 15.000 Höhenmeter, gestartet bei 37 Grad. Die Betreuung umfasste Verpflegungsübergaben im Laufen, 80–120 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde und externe Kühlung mit Eiswürfeln. Eine Vermurung am Bernina-Pass erzwang eine Umleitung mit 60 Zusatzkilometern und 1.500 Extra-Höhenmetern. Trotz eines Hitzezwischenfalls am Flüela-Pass kam die Fahrerin Alex nach 26 Stunden als Gesamtzweite und österreichische Meisterin ins Ziel. Schuhtest: Hoka Cielo X1 3.0 Der Hoka Cielo X1 3.0 ist ein Carbon-Rennschuh mit 213 Gramm, 7 mm Sprengung und Pebax-Zwischensohle für 275 Euro. Der Schuh ist extrem reaktiv und aggressiv, verzeiht aber weniger als der Rocket X3. Er richtet sich an schnelle Läufer, die mit Carbonplatten umgehen können – für langsamere Tempi wäre die Investition in Lauftechnik-Training sinnvoller. Erwähnte Links Laufendentdecken Shop Kaiser Krone Trail YouTube-Rennbericht Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#370 – Burning Men erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • June 26

    LEP#369 - Ein Strauß Buntes mit Andreas Vojta

    Andreas Vojta – einer der erfolgreichsten österreichischen Leichtathleten mit über 50 Staatsmeistertiteln auf Bahn- und Straßenstrecken. Er zählt zu den schnellsten Marathonläufern des Landes, ist international erfahren und betreibt gemeinsam mit Partnern den WeMove Running Store. Neben seiner Profilaufbahn öffnet er sich zunehmend neuen Formaten wie Trail- und Bergläufen. Zugspitz Ultratrail & Rennchaos durch Wetter Wir sprechen über die zahlreichen Distanzänderungen beim Zugspitz Ultratrail, ausgelöst durch schwierige Wetterbedingungen. Mehrere Bewerbe wurden gekürzt oder zusammengelegt, was zu Verwirrung bei Startzeiten und Cut-Offs führte. Trotz der Umstände gab es starke Leistungen, unter anderem Siege von Tobias Fritz und Johanna Dallmann sowie beeindruckende Platzierungen vieler Athletinnen und Athleten aus der DACH‑Region. Broken Arrow Skyrace – internationale Elite & extreme Bedingungen Das Broken Arrow Skyrace in den USA bot erneut ein hochkarätiges Starterfeld. Neben etablierten Trailgrößen waren auch Athletinnen aus anderen Sportarten vertreten, etwa Langlauf-Olympiasiegerin Jessie Diggins. Die Rennen waren geprägt von schnellen Zeiten und extrem wechselhaftem Wetter. Besonders die 23‑Kilometer‑Distanz zeigte eine enorme Leistungsdichte mit Siegen von Philemon Kiriago und Madalina Florea. Test der Insta360 GO Ultra Wir haben die neue Insta360 GO Ultra getestet – eine kompakte 4K‑Actioncam mit magnetischem Zubehör, vielseitigen Befestigungsmöglichkeiten und stark stabilisierten Aufnahmen. Besonders positiv aufgefallen sind die einfache Bedienung, die schnelle Synchronisation über die App und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten bei Track Night und Outdoor‑Aktivitäten. Die Kamera ist wasserdicht, schnell ladbar und eignet sich gut für Lauf- und Trailaufnahmen. Track Night Vienna – Andi über 5000 Meter Andreas berichtet von seinem Start im schnellsten Lauf der Vienna Track Night. Mit einem 2:44er‑Kilometerschnitt lief er eine starke 13:43 und zeigt damit, dass seine Grundschnelligkeit weiterhin auf höchstem Niveau liegt. Er erklärt, wie sich die Pace im Spitzenfeld anfühlt und warum die 800‑Meter‑Läufer noch einmal eine andere Dimension darstellen. Karriere, Marathonfrust & Zukunftspläne Wir sprechen über Andis bisherige Marathonerfahrungen, die trotz starker Vorleistungen noch nicht seinen Erwartungen entsprechen. Er erklärt, warum die 42 Kilometer für ihn bisher so herausfordernd waren, welche Rolle Energiebereitstellung und Gruppendynamik spielen und weshalb er weiterhin an einer deutlichen Verbesserung arbeitet. Auch seine Lieblingsrennen, Trainingsphilosophie und der Unterschied zwischen Bahn-, Straßen- und Trailbewerben kommen zur Sprache. Andis Trail-Debüt beim Marathon du Mont-Blanc Überraschend startet Andi beim 10‑Kilometer‑Trailbewerb in Chamonix im Rahmen eines Händler-Events. Er erzählt, wie es dazu kam, welche Erwartungen er an die Strecke mit rund 300 Höhenmetern hat und warum Trailrunning für ihn ein spannendes neues Erlebnis darstellt. Dabei spricht er über technische Passagen, seine Stärken auf flacheren Abschnitten und die Faszination des Trail-Sports. This or That – schnelle Entscheidungsrunde Zum Abschluss beantwortet Andi spontane Entweder‑Oder‑Fragen zu Training, Distanzen, Medienkonsum und Laufvorlieben. Dabei zeigt sich, dass er strukturiertes Training bevorzugt, lieber Rad fährt als schwimmt und aktuell eher 50 Kilometer als 5 Kilometer wählen würde. Fotocredits: ÖLV Erwähnte Links Insta360 GO Ultra – Summer Sale Rabattcode: LEP WeMove Running Store Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#369 – Ein Strauß Buntes mit Andreas Vojta erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • June 19

    LEP#368 - Tut Tut WSUT

    Österreichische Meisterschaften am Ötscher Am Ötscher fanden die österreichischen Meisterschaften im Speedtrail und Skyrace statt. Im Speedtrail (16,7 km, knapp 1000 Höhenmeter) gewann bei den Herren Thomas Pöllabauer, bei den Damen sicherte sich Julia Mayer den Titel – mit über 20 Minuten Vorsprung und einem dritten Platz im Overall-Ergebnis, obwohl Trailrunning nicht ihr angestammtes Terrain ist. Im Skyrace (ca. 20 km, 2000 Höhenmeter) holte Paul Krondorfer den Sieg bei den Herren, bei den Damen gewann Sabrina Papst. Beide Rennen fanden bei schwierigen Wetterbedingungen mit Regen statt. 30 Jahre Katrin Berglauf in Bad Ischl Der traditionsreiche Katrin Berglauf feierte sein 30-jähriges Jubiläum. Die 4,4 Kilometer mit 943 Höhenmetern gehen ausschließlich bergauf. Bei den Herren gewann Mathias Gwechenberger, der erst eine Woche zuvor bei der Europameisterschaft in Kamnik am Start war. Bei den Damen siegte Andrea Mayr, die nach einer Verletzungspause wieder eingestiegen ist. Amelie Muss, ebenfalls direkt aus Kamnik kommend, wurde Zweite, Sarah Löcker Dritte. UTMB Andorra – Erfolge aus dem DACH-Raum Beim UTMB-Trailwochenende in Andorra mit fünf Distanzen zwischen 10 und 105 Kilometern gab es mehrere Erfolge aus dem DACH-Raum. Wendelin Mörtendorfer gewann die 21-Kilometer-Distanz (1750 Höhenmeter) gegen über 500 Starter. Die Deutsche Juliane Rössler siegte auf der 80-Kilometer-Strecke. Auf der 105-Kilometer-Distanz gewann Martina Valmassoi bei den Damen, Mélanie Delasoie wurde Zweite. Weißensee-Ungetüm – Premiere in Kärnten Am Weißensee in Kärnten fand das erste Weißensee-Ungetüm statt. Die Veranstaltung mit Distanzen über 50 und 20 Kilometer entstand mit Unterstützung des lokalen Tourismus. Die Strecke führt rund um den See, der teilweise nur zu Fuß erreichbar ist. Die Organisation setzt auf markierte Wanderwege und musste kurzfristige Streckenanpassungen wegen Almauftrieben und Forstarbeiten vornehmen. Die Finisherquote war hoch, die Teilnehmenden zeigten sich diszipliniert. Das Start-Ziel-Gelände bot Duschen, befestigte WCs und ein umfangreiches Rahmenprogramm. Persönlicher Rennbericht vom Weißensee-Ungetüm Endlich war es so weit: Endlich war ich nicht nur dabei, sondern mittendrin in einem Ungetüm-Wettkampf. Nach einer gemütlichen Anreise mit der ÖBB wurde ganz gechillt eingecheckt, die Pflichtausrüstung genau kontrolliert und geprüft, ob der Track auf der Uhr ist. Noch ein paar Fotos zur Erinnerung und ein selbst zusammengestelltes Starter-Sackerl später konnte es nach dem Abendessen in die letzte Nacht vor dem Start gehen. 05:30 Uhr – GPS-Tracker abgeholt, Race-Outfit geprüft und ab in die Startaufstellung. Gefühl: Könnte ein guter Tag werden. Ab dafür! Links neben mir an der Startlinie: Thorben Rahlves, Heidi Annemarie Reichl, Demeter Dick, Wolfgang Gans, Andreas Hutter, Petra Rucker, Romana Horatschek und noch viele, viele andere aus der feinen österreichischen Trail-Community. Punkt 06:00 Uhr der Startschuss. Die Ungetüm-Gehörnten peitschen uns Läufer durch den Torbogen. Eine geschmeidige Vierer-Pace im leichten Downhill und nach einem Kilometer geht es in einen zwölf Kilometer langen Uphill, der schon vielen ein Fragezeichen ins Gesicht zaubert. Erstens: Soll ich die erste Labe nach fünf Kilometern überhaupt anlaufen oder durchlaufen, mir ein paar Meter sparen und darauf vertrauen, dass die eingepackten mehr als 1,5 Liter Flüssigkeit reichen? Beinahe alle sind durchgelaufen und nur wenige haben diese Labe in Anspruch genommen. Weiter geht’s stetig bergauf, meist in einer Grenzgeschwindigkeit zwischen Gehen und Laufen. Ich wollte mich nicht verbrennen und dachte mir: kontrolliert ist gut. Auf der Uhr sah ich aber die ganze Zeit einen Puls von 150 bis 160 aufblitzen. Ein langer Tag an der Schwelle könnte hinten raus bitter werden. Dennoch einigermaßen zügig nach oben. Das Wetter herrlich zum Laufen, ab und zu leichter Nieselregen, aber der Untergrund trocken und die Lufttemperatur nicht zu heiß. Das erste Highlight ist die Eckwand, die technisch durchaus herausfordernd ist und Fehler nicht wirklich verzeiht. Direkt danach folgt der erste knackige, lange Downhill mit über acht oder neun Kilometern Länge und wirklich steilen Passagen von 20 bis 30 Prozent Gefälle. Das erste Mal bietet die Strecke auch für die Downhill-Fans etwas Feines. Diese Kilometer waren richtig lässig. Tja, und der Rest vom Wettkampf war sehr, sehr, sehr mühsam. Zweite Labe am Ostufer. Die Stimmung ist gut, die Beine schwer, der Puls immer noch zu hoch. Und dann kam die zweite Hälfte – das Team hatte es schon als „Wadlbeißer“ angekündigt und alle davor gewarnt, sich auf der ersten Hälfte zu verausgaben. Dann kam der zweite Anstieg auf den Laka. Oder wie ich ihn ab heute offiziell nenne: die Scheiß-Leit’n. Mit Abschnitten von über 30 Prozent Steigung, Kilometersplits um oder über der Viertelstunde und einem Berg, der einem gleich dreimal vorgaukelt, dass man jetzt endlich oben sei (ist man aber nicht – es geht weiter hinauf). Das Schönste an diesem Anstieg war das Foto mit dem Regenbogen über dem See. Dabei habe ich mich aber wirklich gefragt, ob ich in acht Wochen beim KUT noch einmal 2.500 Höhenmeter mehr und zusätzlich 25 Kilometer machen möchte. The struggle was real. Puls weiterhin an der Schwelle. Die Beine wollen weder geradeaus noch bergab ordentlich laufen. Es ist schon lange klar, dass die angepeilten sechseinhalb bis sieben Stunden unrealistisch werden und das einfach nicht mein Tag ist. Bei der Bodenalm kommt mir Thorben entgegen, der bis dahin wirklich gut unterwegs war, an dieser Stelle aber die Segel streichen musste. Nachdem ich die Distanz zwischen Ostufer und Bodenalm unterschätzt hatte, war ich mit zu wenig Flüssigkeit losgelaufen und kurz vor der Bodenalm komplett trocken. Also rein in die Labe und einen Liter Wasser auf Ex. Danach alles auffüllen. Und damit war auch schon der zweite Fehler perfekt: Zuerst zu wenig trinken zwischen der zweiten und dritten Labe und danach den Körper mit Wasser durchspülen, ohne direkt eine Salztablette nachzuschieben. Das kann nur gut werden. Raus aus der Labe und gemeinsam mit den Zwanzigern in Richtung des dritten Anstiegs: dem Golz. Nach den ersten 300 Metern wollte das schnell getrunkene Wasser wieder raus und wurde noch ein zweites Mal geschluckt. Nach etwa 200 Höhenmetern und einem größeren Schritt hat sich das fehlende Salz gerächt: In beiden Oberschenkeln innen ist ein feiner Krampf eingefahren. Schnell Salz nachschießen. Danach im gewohnt langsamen Wanderschritt bergauf trotten und versuchen, diesen Hügel irgendwie noch zu überleben. Nach gefühlten hundert Stunden endlich am Gipfel angekommen, ging es erst einmal richtig technisch bergab und erforderte die volle Konzentration. Danach wellt es dahin, geht stetig leicht bergab und alles, was die Beine noch hergeben möchten, wird in die Waagschale geworfen. Pulsstatus: Mehr als vier Stunden an oder über der Schwelle. Beinstatus: Sie laufen nicht mehr. Der Kopf zwingt sie. An der letzten Labe auf der Kohlröslalm gibt es das Einser-Menü zwischen die Kauleisten: Essiggurken und Cola. Und danach nur noch: Down. Down. Down. Am Ende noch eine Skipiste und irgendwie nach 7:46 Stunden im Ziel ankommen. Ein superherzlicher Empfang durch das Team, viele Leute im Zielbereich und natürlich die Perchten. Einmal hingesetzt – der nächste Krampf. Ein, zwei Zielbierchen später und nach einer Dusche wie neugeboren. Eigentlich ein wunderbarer Tag zum Laufen. Eine anspruchsvolle, aber landschaftlich großartige Strecke, eine Organisation mit Herzblut und ein super Community-Event. Aber es war einfach nicht mein Tag. #hüftjonix Nächstes Mal wird’s besser. Leider gibt es kein Bild von den Damen auf der 50er STrecke – Da war der Fotograf zu blöd abzudrücken. Schuhtest: Kiprun Kipsummit Max Der Kiprun Kipsummit Max von Decathlon wurde auf längeren Trailläufen getestet. Der Schuh bietet eine Vibram-Sohle, 6 mm Sprengung und wiegt 268 Gramm. Er überzeugt durch hohen Komfort auf langen Distanzen, Waldwegen und Schotter. Für technische Downhills ist er etwas zu breit und zu stark gedämpft, was den Bodenkontakt reduziert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist herausragend: Bei einem UVP von 139,99 Euro ist er im Handel bereits für rund 100 Euro erhältlich. Er eignet sich besonders als Einstiegs-, Wechsel- oder Grundlagenschuh für Trailläufe. Erwähnte Links Weißensee-Ungetüm auf Instagram Kiprun Kipsummit Max bei Decathlon Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#368 – Tut Tut WSUT erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • June 12 · 2 hr 11 min

    LEP#367 - Die Berglauf & Trailrunning EM in Kamnik (SLO)

    Live-Berichterstattung von der EM Peter berichtet direkt aus Slowenien von der Berg- und Trail-Running-EM in Kamnik. Von der Last-Minute-Buchung im Eco-Resort bis hin zu eisigen Bedingungen am Berg – alle Eindrücke aus erster Hand. Wettkampfergebnisse im Detail Umfassende Analyse aller Rennen von U20 bis Senioren: Vom spektakulären Fotofinish bei den U20-Damen bis zu den dominanten Schweizer Teams. Österreichische Highlights mit Manuel Innerhofer (8. Platz), Isabel Speer (Top 20) und dem dramatischen Ausfall von Anna Plattner. Schweizer Dominanz Die Eidgenossen beeindrucken mit geschlossenen Teamleistungen in fast allen Disziplinen. Analyse der verschiedenen Teamwertungen und was andere Nationen von der Schweizer Herangehensweise lernen können. Extreme Wetterbedingungen Dramatische Schilderungen der Bedingungen beim Uphill Race mit Nebel, Kälte und Regen. Peters eigene Erfahrungen als unterausgerüsteter Reporter am Berg und die Rettung durch österreichische Eltern. Exklusive Interviews Zahlreiche Originalinterviews mit Athleten direkt nach den Rennen, darunter Laura Hottenrott, Daniel Pattis, Judith Wyder und viele österreichische Teilnehmer. Produkttests Test des Hoka Kawana 3 als vielseitiger Alltagsschuh sowie ausführlicher Erfahrungsbericht zur Coros Pace 4 mit HRM-Pulsmesser und Pod 2 im Langzeittest. Erwähnte Links Kitzbühler Horn Mountain Street Run Eco-Resort Kamnik (Unterkunft zwischen den Startorten) European Athletics (offizielle EM-Ergebnisse) Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#367 – Die Berglauf & Trailrunning EM in Kamnik (SLO) erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • June 5 · 1 hr 21 min

    LEP#366 - Enhanced Talk

    Schneeberg-Lauf und Frauenlauf Peter moderierte den 29. Schneeberg-Lauf mit dem 14. Schneebergtrail am vergangenen Samstag. Bei perfekten Bedingungen gewann die Zahnradbahn “Zaki” in 54:29, während Benjamin Riviere den Lauf der Menschen in 1:05 gewann – 13 Minuten langsamer als der Streckenrekord von Jonathan Wyatt. Beim Wiener Frauenlauf am Samstag gab es gleich zwei neue Streckenrekorde: Purity Kajuju Gitonga bei den 5 Kilometern und Julia Mayer bei den 10 Kilometern, trotz warmer Bedingungen. Internationale Laufszene Bei der Youth Skyrunning World Championship in Kroatien wurde Maximilian Meusburger starker Vierter im Vertical. Beim Sierre-Zinal dominierte erneut Elisid Elisau, während Tove Alexanderson bei den Damen einen Streckenrekord in 4:08 aufstellte. Nina Engelhardt aus Deutschland wurde beim Ledro Sky Trail Vierte und bestätigte ihre starke Form. Enhanced Games – Das umstrittene Doping-Event Die ersten Enhanced Games fanden in Las Vegas statt, mit nur 42 Athleten und einem einzigen Weltrekord beim 50m-Schwimmen. Interessant: Vier dopingfreie Athleten gewannen drei Events. Hinter dem Event steht Peter Thiel, Mitbegründer von PayPal und Chairman von Palantir, was Fragen zur eigentlichen Zielsetzung aufwirft. Salomon Gravel-Schuhe im Test Wir testeten zwei Modelle der Gravel-Serie: Den Aeroglide 4 Gravel (276g, 160€) mit neuem Quick Lace Neo System für einhändiges Anziehen – ideal für gemischte Untergründe von Straße bis leichtes Gelände. Der Gravel Concept (262g, 250€) mit Carbonplatte ist weicher und schneller, aber weniger stabil in technischem Terrain. Gemeinsamer Schneeberg-Trail Der Grafensteig als 23km-Umrundung des Schneebergs auf 1500-1600m Höhe erwies sich als technisch anspruchsvolle “Runde für Genießer” mit ständigem Quergang, was sich deutlich in der Laufanalyse zeigte. Wettkampfberichte Peter berichtete vom City & Trail Bad Reichenhall, wo trotz Alternativstrecke wegen schlechten Wetters ein technischer und rutschiger Downhill für Spannung sorgte. Der geplante neutralisierte Start funktionierte nicht wie geplant – statt 6er-Schnitt wurde in 4:30 gestartet. Erwähnte Links Schneebergberglauf Frauenlauf Wien Enhanced Games Trainingslab Track Night Vienna Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#366 – Enhanced Talk erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • May 29

    LEP#365 - 10 Jahre Track Night Vienna

    Österreichische EM-Mannschaft für Berglauf und Trail Die österreichische Auswahl für die Europameisterschaften im Berglauf und Trail in Slowenien wurde bekannt gegeben. Bei den Trails starten Anna Plattner (791 ITRA-Punkte) bei den Damen und Felix Bleier (852 Punkte) bei den Herren. Im Nachwuchsbereich zeigt sich mit Ben Balik, Matteo Ragonese und Christoph Müller ein starkes U20-Feld mit beeindruckenden ITRA-Punktezahlen. Bei den Damen im Berglauf sind Isabel Speer und Amelie Muss am Start, die beide internationale Erfahrung mitbringen. Interview: Christoph Sander und die Track Night Vienna Christoph Sander erzählt die Entstehungsgeschichte der Track Night Vienna, die 2017 als Midsummer Track Night begann. Was als kleine Vereinsveranstaltung mit einem Kuchenbuffet und DJ startete, entwickelte sich zu einem der spektakulärsten Laufereignisse Österreichs. Ursprünglich als Mehrkampfveranstaltung konzipiert, fokussiert sich das Event heute ausschließlich auf Laufdisziplinen mit innovativen Features wie dem Wave Light System und Zuschauertunneln. Von der Idee zum Premium-Event Die Transformation der Track Night zeigt Sanders Vision: Bahnleichtathletik für alle zugänglich zu machen. Durch neue Partnerschaften wurde das Event Teil einer weltweiten Serie und erhielt ein deutlich höheres Budget. Das ermöglichte spektakuläre Neuerungen wie die Zuschauer-Brücke ins Stadion-Innenfeld, Festival-Area und professionelle Pacing-Systeme. Heute starten über 600 Athleten in verschiedenen Leistungsgruppen von 21-Minuten-Läufern bis hin zur österreichischen Elite. Komplexität der Leichtathletik-Qualifikation Sander erklärt das komplizierte System aus direkten Limits und Weltranglisten-Punkten für internationale Meisterschaften. Je höher ein Meeting klassifiziert ist, desto mehr Punkte gibt es für dieselbe Leistung. Österreichische Staatsmeisterschaften bringen besonders wertvolle Punkte, weshalb die Track Night Vienna diese austrägt. Die direkten Qualifikationszeiten sind in den letzten Jahren drastisch verschärft worden. Erwähnte Links Track Night Vienna Episode 363 – Laufend Entdecken Podcast Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#365 – 10 Jahre Track Night Vienna erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • May 15

    LEP#363 - Racing Again

    Österreichische Berglauf-Staatsmeisterschaft Die österreichische Berglauf-Staatsmeisterschaft am Schafberg brachte bekannte Gesichter auf die Podestplätze. Bei den Damen dominierte Andrea Mayr mit ihrem 19. Berglauf-Staatsmeistertitel seit 2002 – bereits der 15. in Serie. Sie gewann in 57:14 vor Isabel Speer (1:02:05) und Amelie Muss (1:02:53). Bei den Herren sicherte sich Manuel Innerhofer den österreichischen Titel in 48:37, während Julius Ott als schnellster Mann overall in 47:39 ins Ziel kam, aber für Deutschland startete. Der Staatsmeisterschafts-Sieg war gleichzeitig Qualifikation für die EM in Kamnik. Deutsche Ultra-Trail-Meisterschaft Beim Mountain Man in Nesselwang fand die deutsche Ultra-Trail-Meisterschaft über 70 Kilometer und knapp 4000 Höhenmeter statt. Lisa Wimmer gewann bei den Damen vor Sophia Reuss und Evi Gudelius. Johannes Wingenfeld, der eine Woche zuvor beim IATF den K35 gewonnen hatte, triumphierte bei den Herren vor Pierre Emmanuel Alexandre und Marcel Höche. Bemerkenswert war das enge Damenfeld: zwischen Platz zwei und vier lagen nur 34 Sekunden, während eine halbe Stunde zur Siegerin fehlte. Transvulcania La Palma Auf La Palma beeindruckten verschiedene Distanzen mit starken internationalen Feldern. David Sinclair gewann den Ultramarathon vor Petter Engdahl, bei den Damen siegte Blandine L’Hirondel vor Lucy Bartholomew und Emelie Forsberg. Besonders das kenianische Team von Run Together dominierte die kürzeren Distanzen – Philemon Kiriago, Anthony Felber und Richard Omaya Atuya, die auch beim IRTF in Innsbruck gestartet waren, teilten sich die Podestplätze auf. Cocodona 250 und Wings for Life World Run Rachel Entrekin gewann den 250-Meilen-Lauf Cocodona zum dritten Mal und stellte einen neuen Streckenrekord in 56:09 auf. Beim Wings for Life World Run triumphierte zum vierten Mal Jo Fukuda aus Japan mit einer neuen Rekorddistanz von fast 79 Kilometern. Andreas Vojta wurde erneut Dritter overall und bestätigte seine starke Form auf Ultra-Distanzen, während bei den Damen Mikky Keetels aus den Niederlanden mit 62 Kilometern gewann. Erwähnte Links I Want to Run Trail Cup Kärnten Karawanken Löwentrail Startplatz-Verlosung Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#363 – Racing Again erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • May 8

    LEP#362 - Die Entwicklung des IATF

    Interview mit Alex Pittl – Head of Organization IATF Wir sprechen mit dem Hauptorganisator über die Geschichte des Festivals, das von einem kleinen Erlebnislauf mit 50 Teilnehmern im Jahr 2001 zu Österreichs größtem Trailrun-Festival mit fast 9000 Startern gewachsen ist. Alex erzählt über die Herausforderungen während Corona, die erfolgreiche Durchführung trotz Pandemie-Beschränkungen und die Vision für die Zukunft des Events. Neues Elite-Format: Trailhunt Erstmals gab es ein zweitägiges Verfolgungsrennen mit 30.000 Euro Gesamtpreisgeld (7.000 Euro für den Sieger). Am ersten Tag ein Vertical mit 7,4 Kilometern und 1330 Höhenmetern zur Seegrube, am zweiten Tag 23,9 Kilometer mit den Rückstandszeiten als Startabstand. Das Format kombiniert gezielt Bergläufer und Trailrunner und soll eine Alternative zu kleineren Preisgeldern schaffen. Frühjahrs-Herausforderungen Das Festival findet bewusst früh im Jahr statt, was den Auftakt in die Trailsaison markiert. Allerdings bringen späte Schneefälle regelmäßig Herausforderungen mit sich – heuer musste der Zirbenweg wieder abgekürzt werden. Ein eigenes Unternehmen mit Lawinenkommissions-Mitgliedern bewertet die Streckensicherheit, und Wegebauer schaufeln Wege frei. Wachstumsschmerzen und Lösungen Bei fast 9000 Startern entstehen logistische Herausforderungen: Zeitversetztes Starten in Wellen, Sperrungen bei Versorgungsstellen wegen Überfüllung, und neue Shuttle-Services für Zuschauer. Für die Zukunft ist geplant, Bewerbe auf den Freitag zu verlegen, um die Masse am Samstag zu entzerren. Die besondere Atmosphäre Das Start- und Zielgelände vor dem Landestheater in der Innsbrucker Altstadt bietet eine einzigartige Kulisse mit direktem Blick auf die Nordkette. Von dort kann man direkt mit den Bergbahnen zu Versorgungsstellen fahren und hat die historische Altstadt als Laufstrecke. Vision IATF 2030 Das Ziel ist ein einwöchiges Festival ähnlich dem UTMB, wo Menschen ganze Wochen verbringen. Geplant sind mehr Elite-Rennen, Workshops, Symposien und ein umfassendes Programm für die gesamte Trailrunning-Community. Die wirtschaftliche Bedeutung für Innsbruck liegt bereits bei 3,6 Millionen Euro Wertschöpfung. Einblicke von Jakob Spuller (Projektleiter) Als Projektleiter seit 2022 berichtet Jakob über die organisatorischen Herausforderungen, das 20-25 köpfige Kernteam plus 500 Helfer, und die Vision, nicht nur für Läufer, sondern auch für Zuschauer ein umfassendes Erlebnis zu schaffen. Erwähnte Links IATF Anmeldung 2027 – Anmeldung öffnet am 9.9. um 9:09 Uhr Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#362 – Die Entwicklung des IATF erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • May 1

    LEP#361 - Trainingslager & Laktat

    Nachgereichte Einspieler Wir liefern einen Einspieler nach, der in der letzten Folge dem Schnitt zum Opfer gefallen ist. Und zwar von Michi Geisler vom Naturns Ötzi-Trail-Run. Und dann haben wir noch einen Streckencheck von Manuel Innerhofer zur Trail-Running-EM in Kamnik (5.-7. Juni). ÖBB Projekt Leistungssport Die ÖBB bietet eine neue Möglichkeit für aktive Leistungssportler: eine zweijährige Ausbildung zum Fahrdienstleister in 22 Wochenstunden an vier Tagen. Die Ausbildung findet in Wien und St. Pölten statt und richtet sich an Sportler aus anerkannten Bundessportfachverbänden. European Trailrunning Championships 2028 In Villars, Schweiz, finden 2028 erstmals die “European Trailrunning Championships” statt – eine symbolische Umbenennung der früheren “European Athletics Offroad Championships”, die das Zusammenwachsen von Trail- und Berglauf demonstriert. Marathon-Weltrekorde in London Beim London Marathon wurden gleich mehrere Weltrekorde pulverisiert: Sabastian Sawe lief mit 1:59:30 den schnellsten Marathon aller Zeiten, während drei Läufer unter der vorherigen Weltrekordzeit blieben. Bei den Damen stellte Tigst Assefa mit 2:15:41 ebenfalls einen neuen Weltrekord auf. UTMB Performance Index Update Die Ironman Group hat ihren UTMB-Performance-Index überarbeitet und einen detaillierten Artikel zu dessen Berechnung veröffentlicht. Dies wirft Fragen zur zukünftigen Koexistenz mit dem etablierten ITRA-Score auf. Peters Triathlon-Ausflug Peter berichtet von seinem zehntägigen Triathlon-Trainingslager in der Toskana und seinem ersten Duathlon-Wettkampf in Maisau, inklusive Wechselzonen-Chaos und Windschatten-Regelverwirrung. Erwähnte Links Kamnik Trail Running EM 2025 (Rabatt mit Code “KAMNIK20”) ÖBB Projekt Leistungssport Informationen UTMB Performance Index Details Canyons Endurance Runs Grand Raid du Ventoux Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#361 – Trainingslager & Laktat erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • April 24

    LEP#360 - Road to IATF 2026

    ÖLV Trailrunning Team und EM-Qualifikation Das österreichische Trailrunning Team absolvierte ein Trainingswochenende in Werfenweng mit Boxenstopp beim Minimalist von Jakob Hermann. Bei der EM-Qualifikation beim Ötzi Trail Run in Naturns zeigten die Athletinnen und Athleten starke Leistungen gegen internationale Konkurrenz. Die ersten fünf Männer liefen die 30 Kilometer mit 2100 Höhenmetern unter drei Stunden, darunter Andi Reiterer und Julius Ott. Trail-EM in Slowenien mit Open Races Vom 5. bis 7. Juni findet in Kamnik die Europameisterschaft statt. Parallel gibt es Open Races über 9, 25 und 52 Kilometer, bei denen Hobby-Läufer auf denselben Strecken wie die Elite antreten können. Der Veranstalter bietet aktuell 20 Prozent Rabatt mit dem Code “Kamnik20”. IATF Innsbruck: Das größte österreichische Trail-Festival Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival bietet vom 29. April bis 2. Mai Strecken von 7,4 bis 112,6 Kilometern für jeden Anspruch. Neu ist der zweitägige Elite-Bewerb “Trail Hunt” mit 30.000 Euro Preisgeld, bestehend aus einem Vertical (7,4 km, 1330 Hm) und einem 25-Kilometer-Verfolgungsrennen. Hochkarätige internationale Athleten wie die Kenianer Richard Artuja und Philemon Kiriago sind am Start. Race Magazine Pflichtausrüstung und Vorbereitung Für alle IATF-Teilnehmer ist ein Handy mit SOS EU Alps App, Bergeversicherung, Rettungsdecke, Trinkgefäß, geschlossene Trailschuhe und Regenjacke Pflicht. Bei längeren Distanzen kommen Stirnlampe, Erste-Hilfe-Set und Essen dazu. Bei schlechtem Wetter kann zusätzliche Kalt- und Schlechtwetterausrüstung vorgeschrieben werden. Neuer Trail Cup Kärnten Ein neuer regionaler Trail Cup startet mit drei einsteigerfreundlichen Bewerben: Wörthersee Trail (14 km, 320 Hm) am 9. Mai, Weißensee Easy Trail (20 km, 1400 Hm) am 13. Juni und Karawanken-Löwen-Trail (33 km, 1900 Hm) am 5. September. Barfußlaufschuhe von Xero im Test Wir testeten den Scrambler Low EV und Mesa Trail 2 – beide mit 0mm Sprengung und minimaler Dämpfung. Der Scrambler mit Michelin-Sohle eignet sich für Trailläufe bis 15-20 Kilometer, verlangt aber Eingewöhnung wegen der Wadenbelastung. Der Mesa Trail 2 ist eher für urbanes Joggen und Wandern geeignet. Beide Modelle bieten 5000 Meilen Sohlengarantie. Erwähnte Links Trail Cup Kärnten Kamnik EM Open Races (mit Code “Kamnik20” für 20% Rabatt) Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#360 – Road to IATF 2026 erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • April 17

    LEP#359 - Ein Gespräch über Ständig in Bewegung

    Ein Leben in Bewegung Hannes Zellhofer ist seit elf Jahren mit seinem YouTube-Kanal “Ständig in Bewegung” unterwegs und dokumentiert seine vielfältigen Aktivitäten. Vom ursprünglichen Fußball-Content vor zehn Jahren hat er sich zu einem vielseitigen Content Creator entwickelt, der Zugfahrten, Lost Places und Trailrunning kombiniert. Öffentliche Verkehrsmittel als Passion Hannes nimmt seine Zuschauer virtuell auf Reisen mit – von alten Schlafwagen durch die Slowakei bis zur neuen Westbahn-Südstrecke. Als unabhängiger Dokumentarist berichtet er ehrlich über öffentliche Verkehrsmittel und deren Qualität, ohne gesponsert zu sein. Lost Places und Bahngeschichte Geprägt von seinem Vater erforscht Hannes seit 30 Jahren eingestellte Bahnen in Niederösterreich. Besonders seine Videos über ehemalige Straßenbahnlinien wie die Linie 8 oder die geheimnisvolle Schrägseilbahn am Bisamberg finden überraschend großes Interesse – das Video zur Linie 8 erreichte 11.000 Aufrufe. Vom Wandern zum Trailrunning Seit 2018 hat sich Hannes systematisch durch alle Distanzen des Mozart 100 by UTMB gearbeitet bis zum 100-Kilometer-Lauf. Mittlerweile hat er mehrere hundert Kilometer Läufe absolviert, bevorzugt aber laufbare, wellige Strecken gegenüber alpinen Kletterpassagen. Wintertraining und mentale Stärke Für den Donautrail in Linz trainierte Hannes den ganzen Winter bei schwierigen Bedingungen mit 50-Kilometer-Läufen am Wochenende. Trotz Glatteis und Knieproblemen zog er das Training durch, was seine mentale Komponente erheblich stärkte. Donautrail Linz: 100 Kilometer in 13:50 Der Lauf war geprägt von einem 4-Uhr-Start und einem Müdigkeitseinbruch an der Donau zwischen Kilometer 56 und 80. Hannes fand in einem Mitläufer Unterstützung und belohnte sich auf den flachen Donau-Abschnitten mit Podcast-Hören – erstmals bei einem Wettkampf. Backyard Ultras und Zukunftspläne Nach positiven Erfahrungen beim Backyard Ultra am Wallersee (80 Kilometer) plant Hannes etwa einen 100-Kilometer-Lauf pro Jahr. Statt nach längeren Distanzen zu streben, bevorzugt er neue Strecken gegenüber Wiederholungen und hält Ausschau nach weiteren laufbaren 50-75 Kilometer Läufen. Erwähnte Links YouTube-Kanal: Ständig in Bewegung Donautrail Linz Mozart 100 by UTMB Wien rundumadum Backyard Ultra Wallersee Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#359 – Ein Gespräch über Ständig in Bewegung erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • April 10

    LEP#358 - Ich bin ein Trailläufer, holt mich hier raus

    Marathon des Sables 40. Austragung Bericht zur laufenden 40. Austragung des berühmten Wüstenlaufs in der Sahara. Des Linden, die ehemalige Elite-Marathonläuferin, läuft mit und befindet sich nach den ersten vier Etappen auf Platz 3. Das Event umfasst 250 Kilometer aufgeteilt auf sechs Etappen, darunter eine 100-Kilometer-Stage. Die Läufer müssen ihre komplette Verpflegung selbst mitführen, nur Wasser und Schlafausrüstung werden gestellt. Loop100 – Neues Format in Österreich Vorstellung einer neuen Laufveranstaltung in Weigelsdorf (burgenländisch-niederösterreichische Grenze). Die 100 Meilen (161 km) werden auf einer 5,5 km langen Runde absolviert (29 Runden). Teilnahme solo, im Zweier- oder Viererteam möglich. Karenzzeit beträgt 27 Stunden, was einem 10-Minuten-Pace entspricht. Teams müssen immer einen Läufer auf der Strecke haben. Startgebühr: 50 Euro solo, 100 Euro für Zweierteam. Link: https://loop100.at/ Schuhtest: Hoka Speedgoat 7 Der Speedgoat 7 kommt mit reaktivem Schaumstoff in der Zwischensohle und 5mm tiefen Vibram Mega-Grip Stollen. Bei 275 Gramm Gewicht und 4mm Sprengung eignet er sich besonders für längere Distanzen. Starke Polsterung in der Fersenpartie sorgt für guten Halt. Preis: 165 Euro, auch in Wide-Version erhältlich. Schuhtest: Altra Experience Wild 3 Plus Ein vielseitiger Allround-Trailschuh mit 4mm Sprengung und 325 Gramm Gewicht. Ausgestattet mit dynamischem Ego P35 Schaumstoff, Vibram Mega-Grip Sohle und Steinschutzplatte. Mittelgedämpft mit typisch breiter Altra-Zehenbox. Preis: 150 Euro UVP. https://www.altrarunning.eu/de/experience-wild-3-herren-al0a85v0161.html Rekordlauf Jimmy Gressier Der französische Läufer verbesserte den (seinen eigenen) 5-Kilometer-Europarekord auf 12:51. Er war der erste Nicht-Afrikaner unter 13 Minuten auf der Straßendistanz und behauptet sich so weiter an der Spitze des europäischen Kontinents. Olympische Zukunft des Trailrunnings Diskussion über die mögliche Aufnahme des Trailrunnings ins olympische Programm. Chancen und Herausforderungen der Olympisierung werden beleuchtet, einschließlich der Notwendigkeit TV-gerechter Formate und standardisierter Qualifikationssysteme. Die ITRA arbeitet mit der WMRA und World Athletics zusammen, um den Sport voranzubringen. Erwähnter Artikel: https://www.trailrunningworld.net/traumziel-olympia-aber-wird-der-olympische-friedhof-trailrunnings-trauma/ Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#358 – Ich bin ein Trailläufer, holt mich hier raus erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • April 3

    LEP#357 - Ein Gespräch mit der Traunsee Trailrunning Community

    Tanja und Paul Prechtl, Gründer des Traunsee Trailrunning Clubs, sowie Bernie als aktives Community-Mitglied. Der Verein entstand aus einer Corona-bedingten Strava-Cup-Initiative und hat sich zu einer 100-köpfigen aktiven Trailrunning-Community im Salzkammergut entwickelt. Entstehung der Community Der Traunsee Trailrunning Club entstand während der Corona-Zeit aus einem Strava-Cup heraus, bei dem Läufer über Segmente gegeneinander antraten. Was als digitale Alternative zu ausgefallenen Rennen begann, entwickelte sich zu einer lebendigen Community mit regelmäßigen Treffen und schließlich zur offiziellen Vereinsgründung 2024. Community Runs als Herzstück Jeden Mittwoch um 18 Uhr findet ein Community Run statt – das ganze Jahr über, nur mit Ausnahme der Weihnachtszeit. Die Läufe dauern etwa eine Stunde, werden in verschiedenen Tempo-Gruppen absolviert und finden bewusst an wechselnden Locations statt, um die Region zu erkunden. Der Traunsee Trailrunning Cup Der Cup umfasst fünf Rennen von Mai bis September, wobei jeder Teilnehmer einen Monat Zeit hat, die jeweilige Strecke zu absolvieren. Zusätzlich gibt es zwei längere Challenge-Strecken für echte Bergabenteuer. Ab 2024 wird die Zeitmessung über Time2Win professionalisiert, während weiterhin Strava-Segmente genutzt werden. Vereinsveranstaltungen Der Club organisiert den traditionellen Mülibankerllauf (Ende Jänner) und den Feuerkogel Berglauf (Oktober), beide mit begrenzten Teilnehmerzahlen für familiäre Atmosphäre. Zusätzlich beteiligt sich der Verein an sozialen Projekten wie Wings for Life Run und lokalen Spendenaktionen. Community-Struktur Der Unterschied zwischen Community-Mitgliedern (240 Personen) und Vereinsmitgliedern (100 Personen) liegt in der aktiven Teilnahme. Vereinsmitglieder erhalten Clubausstattung und Zugang zu exklusiven Events wie Camps und speziellen Trainings. Der Jahresbeitrag beträgt 25 Euro. Erwähnte Links Traunsee Trailrunning Club Time2Win (Zeitnehmungsplattform) Spond-App (Community-Organisation) Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#357 – Ein Gespräch mit der Traunsee Trailrunning Community erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

  • March 27

    LEP#356 - Lindkogel Aftermath

    Chianti Ultra Trail statt Blue Trail Teneriffa Aufgrund schlechten Wetters wurde der Blue Trail Teneriffa abgesagt, was zu einem starken Teilnehmerfeld beim parallel stattfindenden Chianti Ultra Trail in der Toskana führte. Namen wie Courtney Dauwalter, Yngvild Kaspersen, Thomas Cardin und Andreas Reiterer sorgten für spektakuläre Rennen. Spektakulärer Holmenkollen-Lauf Beim Abschluss der Langlaufsaison absolvierte ein Teilnehmer die 50 Kilometer mit etwa 10 Bier und mehreren Schnäpsen – und wurde trotzdem nicht Letzter. Trail-EM Nominierungen Deutschland und Österreich Deutschland hat bereits sechs Athleten für die Trail-EM in Kamnik (5.-7. Juni) nominiert, die sich beim Trail du Petit Ballon in Frankreich qualifizierten. Österreichs Nominierung erfolgt erst am 11. April – relativ knapp vor dem Wettkampf. Die späte Nominierung zeigt auch den unterschiedlichen Stellenwert der Sportart in verschiedenen Ländern. Test: 361° Futura 3 Trail-Schuh Peter testete die dritte Generation des Futura von 361°. Der Schuh wiegt 320 Gramm, hat 6mm Drop und eine eigenentwickelte Apex Grip-Sohle. Besondere Features sind Befestigungsmöglichkeiten für Gamaschen und gute Griffigkeit auch auf gatschigen Untergründen. Lindkogel Trail – 10-jähriges Jubiläum Alle drei Hosts nahmen am ausverkauften Lindkogel Trail teil. Julius Ott stellte einen neuen Streckenrekord auf der 21km-Distanz in 1:31:08 auf (4:14er-Schnitt mit 1000 Höhenmetern). Geordi und Peter liefen gemeinsam mit ihren Partnerinnen die 21,5km-Distanz, Florian absolvierte die 34km in 4:32:49. KI-Training vs. klassisches Coaching Florian berichtet von seinen Erfahrungen mit KI-basiertem Training. Für seine aktuelle Lebenssituation mit wenig Zeit und viel Flexibilitätsbedarf funktioniert es gut, ein klassischer Trainer bleibt aber für spezifisches, individuelles Training überlegen. Erwähnte Links Trail-EM Kamnik Chianti Ultra Trail Lindkogel Trail 361° Laufschuhe Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#356 – Lindkogel Aftermath erschien zuerst auf Laufend Entdecken.