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Kaum ein Märchen beschreibt die Gegenwart so präzise wie Wilhelm Hauffs „Das kalte Herz“. Nicht mehr nur als Geschichte über Gier, sondern als Parabel über Selbstoptimierung, emotionale Verhärtung und die Ökonomisierung des Menschen.
In dieser ersten Episode von KUNST UND GEGENWART analysiert Harald Schmidt die Ausstellung „Das kalte Herz“ im Kunstmuseum Stuttgart — und erklärt, warum sie aus seiner Sicht das philosophische und gesellschaftliche Potential des Stoffes weitgehend verfehlt.
Es geht um soziale Medien, Plattformlogik, technologische Entfremdung, algorithmische Sichtbarkeit und die Frage, was vom Menschen übrig bleibt, wenn Effizienz wichtiger wird als Verletzlichkeit.
KUNST UND GEGENWART versteht Kunst nicht primär als Dekoration oder Kunstbetrieb, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen.
Weitere Informationen: haraldschmidt.online



