
Best of Krempel de Luxe: Was wir in 14 Folgen gelernt haben
Ein halbes Jahr „Krempel de Luxe“ liegt hinter uns – Zeit für einen Rückblick. Claudia Knobloch (Moderation) und Oliver Brod (Produktion) schauen zurück auf 14 Folgen voller Expert*innenwissen, persönlicher Geschichten und Aha-Momenten. Diese Folge ist Best-of, Bilanz und Ausblick in einem. Unsere Aha-Momente: Oliver: Unser Besitz sollte sich mit unserem Leben und Bedürfnissen verändern. Jede Lebensphase braucht andere Dinge. Clau: Unsere Gäste haben ihr Wissen unglaublich offen geteilt – egal ob Podcast-Neuling oder erfahrener Profi wie Raumpsychologe Uwe Linke. Was wir gelernt haben: Sachspenden müssen sehr gut erhalten sein. Organisationen geben sie direkt weiter oder verkaufen sie. Die einfache Regel: Nur das spenden, was man auch guten Freund*innen schenken würde. Mehr dazu in den Folgen mit Annett Kaplow von der komm und sieh / Berliner Stadtmission und Johanna Mattner vom Sommerladen. Verkaufen lohnt sich vor allem dann, wenn Dinge noch gefragt sind. Also lieber früher als später abgeben – besonders bei Alltagsgegenständen wie Kleidung, Technik oder Spielzeug. (Erklärt von Corinna Vosse, Kunststoffe e.V.) Manche Werte sind stabiler als andere: Gold und Münzen haben klare Marktpreise (Dr. Hubert Ruß, Künker Numismatik) Seltenheit schlägt Masse: Viele Sammlerstücke beispielsweise Briefmarken aus den 80ern und 90ern sind heute kaum gefragt. Ausnahmen bestätigen die Regel – zum Beispiel Vinyl: Platten ab den 90ern sind oft besonders wertvoll. (Tobias Huylmans/Auktionhaus Heinrich Köhler; Mathias Gordon/Recordsale) Wiederverwenden ist der einfachste Weg: Geerbte Dinge einfach in den eigenen Alltag integrieren – und im Gegenzug anderes loslassen. (Manuel Schneider, Villa Sand) Besondere Dinge weiterzugeben braucht Zeit – kann aber sehr erfüllend sein. Ein schönes Beispiel: Eine wiederentdeckte Gründungsurkunde findet ihren Weg nach 100 Jahren zurück zu ihrem Verein. (Klaus Grimberg) Für Museen zählt die Geschichte hinter dem Objekt. Nicht irgendein Gegenstand, sondern der mit Bedeutung ist interssant. (Dr. Nora Thorade, Deutsches Technikmuseum) Digitale Tools helfen enorm: beim Identifizieren (Google Lens), Verkaufen (Recircle Impact) oder Spenden (wohindamit.de). KI wird dabei immer wichtiger, um recommerce-Prozesse effizient zu machen. (Theresa Schuhmann) Auktionshäuser sind zugänglicher als viele denken: Ein paar Fotos reichen oft für eine erste Einschätzung. (Eva Franke, Auktionshaus Franke) Weniger Besitz kann entlasten – besonders im Alter. In Seniorenresidenzen wird vieles geteilt, und genau darin kann eine große Freiheit liegen. (Amelie Drews/Tertianum Group; Yvonne Kirchhoff/Augustinum) Und wie geht es weiter? Nach der Sommerpause starten wir Mitte August mit einer Folge rund um den erfolgreichen Flohmarktverkauf – passend zu unserem Krempel de Luxe Flohmarkt am Samstag, 22. August und Sonntag, 13. September 2026 in Berlin-Wedding. Außerdem erwartet Euch eine spannende Folge mit Anika Kreft, einer Kuratorin vom Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung und mit der Raumgestalterin Mica Endemann von Mica.sa Berlin. Krempel de Luxe ist ein Produkt von Ordnungscoach Claudia Knobloch: www.krempeldeluxe.de Der Podcast ist eine Produktion on Studio Brod: www.studiobrod.com



