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Welche Bedeutung haben Antiarrhythmika heute noch, wenn für viele Herzrhythmusstörungen effektive Katheterablationen zur Verfügung stehen? Trotz moderner interventioneller Verfahren bleiben Medikamente ein wichtiger Baustein der Therapie – als Erstlinientherapie, als Ergänzung zur Ablation oder als Option für Patientinnen und Patienten, bei denen invasive Verfahren nicht infrage kommen.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Lars Eckardt geht es um die verschiedenen Klassen antiarrhythmischer Medikamente – von Natriumkanalblockern wie Flecainid bis hin zu Kaliumkanalblockern wie Amiodaron. Welche Vor- und Nachteile bringen die einzelnen Wirkstoffgruppen mit sich? Wie haben historische Studien die heutige Verschreibungspraxis geprägt? Und weshalb werden manche Medikamente trotz bekannter Nebenwirkungen noch immer häufig eingesetzt?
Ein besonderer Fokus liegt auf den Sicherheitsaspekten der antiarrhythmischen Therapie. Welche Risiken müssen berücksichtigt werden, wie gelingt ein sicheres Monitoring und worauf sollte bei der Auswahl der Behandlung geachtet werden? Darüber hinaus wird diskutiert, welche Bedeutung neue Studien, moderne Therapiekonzepte und zukünftige Entwicklungen für die medikamentöse Rhythmustherapie haben könnten.
Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über den Stellenwert von Antiarrhythmika in der modernen Rhythmologie, aktuelle Entwicklungen in der medikamentösen Therapie von Herzrhythmusstörungen und mögliche Perspektiven für die Zukunft.
Prof. Dr. med. Lars Eckardt ist Direktor der Kardiologie II: Rhythmologie am Universitätsklinikum Münster.