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«Jedesmal, wenn dieser Mann die Trompete an die Lippen setzt - und sei es, um nur drei Töne zu üben - tut er das mit seiner ganzen Seele».
Der berühmte Dirigent Leonard Bernstein ist es, der diese zentrale Zutat im Zaubertrank von Louis Armstrong benannt hat, ans Publikum gewandt, im Sommer 1956. Armstrong hatte soeben ein Konzert gegeben zusammen mit den New York Philharmonic. Dass dem zu Beginn mausarmen Jungen aus New Orleans dieser Weg gelingt, ist schon einmalig genug. Dass er ein paar Jahre später mit «Hello, Dolly!» sogar die Beatles vom ersten Platz in den Charts verdrängt, macht ihn endgültig zum Superstar. Was das allerdings hiess für ihn, die Seele in jede Note zu legen, warum es dafür viel mehr braucht als ein breites Grinsen, und inwiefern Louis Armstrong auch Zähne zeigen konnte: das diskutiert, zum 125. Geburtstag von Louis Armstrong, der Berner Trompeter Lukas Thoeni in der Jazz Collection mit Jodok Hess.
Die gespielten Titel:
Interpret:in: Titel (Album / Label)
- Louis Armstrong: Hello, Dolly! (Louis Armstrong: The Definitive. Ken Burns Jazz / Columbia)
- Louis Armstrong: Dippermouth Blues (The complete King Oliver's Creole Jazz Band 1923 / MM)
- Louis Armstrong: Hotter Than That (Louis Armstrong: Great Original Performances 1923-1931 / BBC)
- Louis Armstrong: West Ende Blues (Louis Armstrong: 1928-1931 / Hermes)
- Louis Armstrong: Skokiaan (Louis Armstrong and the All-Stars: I Love Jazz / Verve)
- Louis Armstrong: St. Louis Blues (Louis Armstrong: Satchmo The Great / Sony)
- Louis Armstrong & Ella Fitzgerald: Can't We Be Friends? (Ella Fitzgerald and Louis Armstrong: Ella and Louis / Verve)
- Louis Armstrong & Duke Ellington: It Don't Mean a Thing (Louis Armstrong & Duke Ellington: The Great Summit / Roulette)
- Louis Armstrong: What a Wonderful World (Louis Armstrong: The Definitive. Ken Burns Jazz / Columbia)
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