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Inside Red Bull-BORA-hansgrohe - Podcast zur Tour de France

Tobias Ruf, Korbinian Sautter, OVB Podcast

Im Podcast "Inside Red Bull-BORA-hansgrohe" von ovb-online.de gibt es exklusive Informationen zum deutschen Radsport-Team Red Bull-BORA-hansgrohe bei der Tour de France. Täglich blickt Teammanager Ralph Denk auf die Etappe zurück und gibt Einblicke hinter die Kulissen des Radsports. Abschließend gibt es eine Vorschau auf die kommende Etappe.

Ihr habt Fragen an Ralph Denk? Schickt sie an tobias.ruf@ovbmedia.de

  • 20 episodes
  • Updated July 27

Episodes20

  • July 27 · 20 min

    Rückblick - „Mein persönliches Ziel bleibt: Ich will die Tour gewinnen“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk zunächst von der 21. und letzten Etappe der Tour de France 2026. „Die Bilder und das Rennergebnis waren beeindruckend. Das war Radsport pur. Man sollte darüber diskutieren, dieses Format bei einer Tour öfter einzusetzen und die eine oder andere Flachetappe damit zu ersetzen“, sagt der 52-Jährige. Anschließend blickt der Teammanager auf die Tour de France 2026 zurück. „Es war meine 13. Tour de France. Wir durften schon viele gute Gesamtergebnisse feiern, wie beispielsweise den dritten Platz mit Florian Lipowitz im Vorjahr. Jetzt sind wir mit Remco Zweiter geworden, damit sind wir sehr glücklich. Mein persönliches Ziel bleibt aber klar: Ich will irgendwann die Tour de France gewinnen“, sagt ein zufriedener Denk. Trotz der erfolgreichsten Tour seiner langen Managerkarriere ist ein weinendes Auge dabei. „Ich habe gestern Florian Lipowitz vermisst. Für ihn hat es mir massiv leidgetan. Er wäre meiner Meinung nach ein klarer Kandidat fürs Podium gewesen, mit ihm hätten wir höchstwahrscheinlich die Teamwertung gewonnen. Ich wünsche mir, dass er stärker zurückkommt und bei der WM starten kann“, betont Denk. Im letzten Teil geht es um die Personalplanung und die zweite Saisonhälfte. „Wir werden höchstwahrscheinlich vier Rookies von der U23 ins Profiteam holen. Das ist eine Zahl, die mich sehr stolz macht“, sagt Denk. Primoz Roglic wird das Team hingegen verlassen. „Wir werden noch einmal alles daran setzen, mit ihm um den Sieg bei der Vuelta zu fahren. Wir sind ihm sehr dankbar für die Zeit in unserem Team. Er hat für uns mit der Vuelta, der Katalonien-Rundfahrt und dem Criterium du Dauphiné drei wichtige Rundfahrten gewonnen. Primoz ist für mich ein großer Champion und war ein wichtiges Add-on im gesamten Projekt“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Sirotti

  • July 26 · 26 min

    21. Etappe: „Ein wahnsinniges Spektakel – Pogacar ist doch schlagbar“

    In der aktuellen Ausgabe geht es zunächst um die 21. und damit letzte Etappe der Tour de France 2026. „Ein Spektakel, da war alles dabei. Ein Pogacar am Limit, das Aufbäumen der Sprinter und ein wahnsinniger Van der Poel“, fällt das Fazit der Moderatoren aus. Der Niederländer holt sich den Sieg, von dem er schon vor einem Jahr träumte, als er das Finale verpasste. Anschließend blicken Sautter und Ruf auf die Tour de France 2026 zurück. Fünf Kategorien bilden die Grundlage für die aktuelle Ausgabe. Was waren die Überraschungen und Enttäuschungen der Tour 2026, was war die prägendste Etappe, welche Momente bleiben und was kann weg? „Mich hat Evenepoel am Berg extrem überrascht“, bilanziert Ruf und stellt eine Chance für Größeres in Aussicht. „Er hat sich in Position gebracht, die Tour vielleicht einmal gewinnen zu können“, meint er. Doch auch andere, erwähnenswerte Geschichten überzeugten die Podcast-Begleiter. Egal ob das dramatische Aus von Florian Lipowitz, die norwegische Sensation mit dem gelben Trikot für Torstein Traen oder der sprintstarke Max Kanter. Die Tour de France 2026 endet für den Podcast Inside Red Bull-BORA-hansgrohe mit der großen Rückschau am Montag. Dann blickt Teammanager Ralph Denk auf die vergangenen drei Wochen zurück. (Quelle: ovb-online.de , kos, truf) Foto:Imago/Foto News

  • July 25 · 17 min

    20. Etappe: "Wir hätten mehr Risiko gehen können für den Etappensieg"

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 20. Etappe der Tour de France 2026. „Wir sind super happy mit der Etappe. Die ganze Mannschaft hat einen tollen Job gemacht“, sagt der 52-Jährige. „Man kann diskutieren, ob wir Jai Hindley früher hätten zurückholen sollen oder ob Remco früher hätte attackieren sollen. Aber unser primäres Ziel war es, den zweiten Platz in der Gesamtwertung zu sichern. Wir hätten mehr Risiko gehen können für den Etappensieg. Das hätten wir wohl auch gemacht, wenn wir nicht schon zwei Siege in der Tasche gehabt hätten“, betont der Teammanager. Auf die Frage, ob Evenepoel in der stärksten Verfassung seiner bisherigen Karriere ist, antwortet Denk mit einem „Ja“ und ergänzt: „Er war vor zwei Jahren schon einmal Dritter bei der Tour. Aber der Radsport hat sich unheimlich weiterentwickelt. Mit seiner Leistung vor zwei Jahren stünde er heute nicht auf dem Podium.“ Im Hintergrundthema geht es um die Abschlussfeier in Paris. Denk gibt Details über die Party zum Ende der Tour de France. Im letzten Teil geht es um die 21. Etappe, die am Sonntag gefahren wird. 89 Kilometer werden rund um Paris zurückgelegt. „Remco ist auf einem ähnlichen Rundkurs Olympiasieger geworden. Aber auch morgen wird unser Ansatz sein, gut durchzukommen. Sollte sich eine Gelegenheit bieten, um den Etappensieg zu kämpfen, werden wir das tun“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Photo News

  • July 24 · 19 min

    19. Etappe: „Remco ist richtig aufgehalten worden – da wäre noch mehr drin gewesen“

    Ein Monument im Radsport: Die Bergankunft an Alpe d’Huez – Teil 1. Denn dieses Jahr steht der Mythos gleich zweimal im Programm. Bei der 19. Etappe ging es um den ersten Sieg auf dem berühmten Gipfel. Nach den 21 Kehren gewann Tadej Pogačar. „Chapeau an ihn. Das war von Beginn an richtig, richtig schnell“, sagt Ralf Denk, Teammanager von Red Bull-BORA-hansgrohe. An erster Stelle für das Team von Red Bull-BORA-hansgrohe stand die Absicherung des Podiums durch Remco Evenepoel. Das gelang, obwohl der Belgier bei seiner Attacke ausgebremst wurde. „Remco ist richtig aufgehalten worden – da wäre noch mehr drin gewesen“, so Denk. Demnach wusste der Topfahrer nicht genau, wo die Absperrungen beginnen, und musste daher doppelt antreten, um seine Konkurrenten zu distanzieren. Schon morgen wird Alpe d’Huez erneut gefahren. Dieses Mal über die andere Seite, inklusive des Col de Galibier. Einfacher wird es deshalb nicht. „Der Anstieg von der anderen Seite ist deutlich schmaler. Ich bin gespannt, wie die Organisatoren das lösen“, sagt der Teamchef, der den riesen Aufwand für die Orga und sein Team sieht. „So schön dieses Radfest hier ist, logistisch ist es ein Horror“, meint Denk und berichtet über lange Lkw-Schlangen, die sich durch das Gebirge kämpfen müssen. Imago/Foto News

  • July 23 · 19 min

    18. Etappe: „Wir sind happy mit dem Tag – morgen wird ein beinharter Kampf“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 18. Etappe der Tour de France 2026. „Die Stimmung ist gut im Team. Das war ein sehr gutes Rennen von uns. Unsere Strategie war es, die Konkurrenten ums Podium ein Stück weit müde zu machen. Das ist aufgegangen, wir sind happy mit dem Tag“, sagt der 52-Jährige. Beim Team von Poagacar grassiert eine Krankheitswelle, Denk fühlt mit. „Das ist schon hart, wenn man so geschwächt in die finalen Tage gehen muss“, betont der Teammanager. Auf die Taktik von Red Bull-BORA-hansgrohe hat das aber nur wenig Einfluss. „Wir sind nicht die, die das Rennen schwer machen müssen. Über vier Minuten auf Pogacar aufzuholen, ist utopisch.“ Im Hintergrundthema geht es um das Thema Sicherheit im Radsport. Denk spricht über die Themen Abfangnetze bei Abfahrten, spezielles Sturztraining und wie man Strecken und die Ausrüstung der Fahrer sicherer machen könnte. Im letzten Teil geht es um die 19. Etappe, die am Donnerstag gefahren wird. 128 Kilometer müssen zwischen Gap und Alpe d’Huez zurückgelegt werden. „Ich erwarte morgen einen beinharten Kampf ums Podium auf dieser prestigeträchtigen Etappe. Wir werden Remco in Position bringen, am Ende werden die Kapitäne aber alleine sein“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Photo News

  • July 22 · 23 min

    17. Etappe: „Das war Chaos pur heute – und am Ende zu schwer für Nico“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 17. Etappe der Tour de France 2026. „Das war Chaos pur heute. Es kamen viele Interessen auf einmal zusammen. Es ging um das Grüne Trikot und viele Teams haben noch nichts auf der Habenseite“, sagt der 52-Jährige. Red Bull-BORA-hansgrohe war mit zwei Fahrern in der Spitzengruppe vertreten. „Nico Denz hatte freie Fahrt, aber es war am Ende für ihn zu schwer da vorne. Jai Hindley hatte eher eine Aufpasserrolle. Man muss in diesen großen Gruppen Präsenz zeigen und darf nicht in die Defensive geraten", betont der Teammanager. Florian Lipowitz wurde nach seinem Schlüsselbeinbruch bereits operiert, auch hier gibt Denk ein Update. „Es geht ihm den Umständen entsprechend sehr gut. Ich habe heute Vormittag mit ihm gesprochen. Die Enttäuschung ist riesig, aber er hat einen gefassten Eindruck auf mich gemacht und sogar etwas Galgenhumor gezeigt. Er ist nicht der erste Protagonist, der so die Tour de France verlässt, und sicher auch nicht der letzte.“ Im Hintergrundthema beantwortet Denk verschiedene Hörerfragen. Es geht um UV-Schutz während der Etappen, die Deutschlandtour im August, einen möglichen Tourstart in Berlin 2029 und die Funkeinblendungen im TV. Im letzten Teil geht es um die 18. Etappe, die am Donnerstag gefahren wird. 185 Kilometer müssen zwischen Voiron und Orcières-Merlette zurückgelegt werden. „Ich glaube nicht, dass die Fahrer ums Gesamtklassement morgen alle Karten auf den Tisch legen. Wir sind gut daran gelegen, es erstmal abwartend angehen zu lassen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Sirotti

  • July 21 · 15 min

    16. Etappe: „Er war in der Kurve viel zu schnell - es tut mir massiv leid für Florian“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 16. Etappe der Tour de France 2026. „Es tut mir massiv leid für Florian, aber auch für Remco. Der hat ein grandioses Zeitfahren hingelegt, aber so wirkliche Etappensieg-Stimmung kommt natürlich nicht bei uns auf“, sagt der 52-Jährige. Den Sturz von Lipowitz bewertet Denk mit klaren Worten. „Florian ist absolut am Limit gefahren, auch in der vorherigen Abfahrt. In der Kurve war er viel zu schnell. Er ist da zu optimistisch reingefahren, ich sehe da keinen anderen in der Schuld. Es ist ein Rennunfall im Eifer des Gefechts. Wenn es um etwas geht, muss man auch riskieren. In dem Fall war es zu viel Risiko“, betont der Teammanager. Für den Tagessieger hat Denk nur lobende Worte übrig. „Remco hat auch die Zeiten in der Simulation geschlagen. Er hat technisch alles richtig gemacht, auch das Material hat gepasst. Gratulation an Remco, das ist ein großartiger Sieg für uns“, sagt Denk und schickt eine klare Zielvorgabe hinterher. „Der zweite Platz in der Gesamtwertung ist jetzt das klare Ziel.“ Im letzten Teil geht es um die 17. Etappe, die am Mittwoch gefahren wird. 175 Kilometer müssen zwischen Cambery und Voiron zurückgelegt werden. „Ich glaube nicht an einen Sprint morgen, die Strecke ist zu schwer. Ich rechne mit einer Fluchtgruppe“, sagt Denk abschließend. Foto: Imago/Belga

  • July 19 · 24 min

    15. Etappe: „Ein Sieg für die ganze Mannschaft - mehr geht nicht!“

    Remco Evenepoel gewinnt die 15. Etappe der Tour de France. Das Plateau de Solaison bildete den Schlusspunkt der zweiten Woche bei der Tour de France. Die schwere Bergankunft war dieses Mal nichts für den Dominator Tadej Pogačar. Stattdessen war der Belgier vom Team Red bull-BORA-hansgrohe der Schnellste. „Er war heute im Mann gegen Mann einfach der bessere“, meint Denk, der den Erfolg als Sieg für die ganze Mannschaft sieht. „Mehr geht nicht“, sagt der Teamchef. Eine unschöne Szene ereignete sich kurz vor dem Finale. Jonas Vingegaard stürzte in der Rechtskurve und musste aufgeben. „Es sieht mir nach einem Schlüsselbeinbruch aus. Sehr schade, dass er so die Tour beenden muss“, sagt Denk. Morgen folgt ein Ruhetag. Am Dienstag geht es dann mit einem Zeitfahren weiter. Trotz 400 Höhenmetern eine Spezialität für Remco Evenepoel? „Er gehört zum erweiterten Favoritenkreis“, meint Denk. (Quelle: ovb-online.de , kos) Imago/Belga

  • July 18 · 22 min

    14. Etappe: „Wir sind voll auf Kurs, denn wir sprechen heute nur von Sekunden“

    Als eine der härtesten Etappen steht der Weg nach Le Markstein Fellering auf dem Rennkalender der Tour de France. Vier Anstiege, drei der ersten Kategorie – ein Kampf vorwiegend für die Fahrer um das Gesamtklassement. Am Ende siegt Tadej Pogačar. Remco Evenepoel und Florian Lipowitz verlieren etwas Zeit auf das Podium. „ „Es war eine harte Etappe und die beiden haben super gekämpft“, meint Teammanager Ralph Denk. „Wir sind voll auf Kurs, denn wir sprechen heute nur von Sekunden.“ Am Ende geht Denk jedoch von Minutenabständen aus. Im Hintergrund spricht Ralph Denk über den Neuzugang Remco Evenepoel. Was ist der Belgier für ein Typ? Wie bringt er sich im Team ein und was sind die Pläne mit dem Ausnahmefahrer für die Zukunft? Keine Ruhe gibt es bei der 15. Etappe. Wieder müssen 4000 Höhenmeter gemeistert werden, inklusive Schlussanstieg auf das Plateau de Solaison. „Es wird enorm hart vor dem Ruhetag. Ich hoffe, unsere Jungs fühlen sich gut“, meint Denk. Imago/Belga

  • July 17 · 20 min

    13. Etappe: "Die Stimmung ist etwas betrübt - aber kein Vorwurf an Maxim van Gils"

    Ausreißer aufgepasst. Auf dem langen Weg nach Belfort rechneten sich viele Fahrer etwas aus. Der Dominator Tadej Pogačar ließ sie gewähren, und so gewann am Ende der 14. Etappe der Schweizer Mauro Schmid. Mit dabei im Kampf um den Sieg: Maxim van Gils vom Team Red Bull-BORA-hansgrohe. Am Ende wird er Vierter. „Die Stimmung ist etwas betrübt – aber kein Vorwurf an Maxim van Gils“, sagt Ralph Denk, Teammanager von Red Bull-BORA-hansgrohe. Mit Tom Pidcock griff unterdessen ein prominenter Name das Podium der Gesamtwertung an. Er rutschte von Rang elf vor auf Position vier. „Ich bin nie nervös geworden“, meint Denk dazu. Zu viel hat der Brite bisher „unfreiwillig“ im Gesamtklassement verloren. Im Hintergrund geht es um den Nachwuchs des Raublinger Teams. U19 und U23 haben speziell seit dem Einstieg von Red Bull eine große Priorität. Denk erklärt die Philosophie dahinter und wie das Team im besten Fall den nächsten Tour-Sieger hervorbringen möchte. Am vierzehnten Tag der Tour wird es richtig hart für die Fahrer. Le Markstein Fellering heißt die Bergankunft nach vier richtig harten Anstiegen. Eine Challenge für das Team Reb Bull-BORA-hansgrohe? „Es wird ein harter Kampf der besten Fahrer. Wir wollen mit Remco und Florian dabei sein“, sagt Denk. Imago/Foto News

  • July 16 · 21 min

    12. Etappe: „Die Jungs fühlen sich gut - aber jetzt wird es richtig ernst“

    Letzte Chance für die Sprinter auf dem Weg nach Chalon-sur-Saône. So sah es Teammanager Ralph Denk voraus und genau so sollte es kommen. Nach einer flachen Etappe gewann Tim Melier bereits zum dritten Mal nach einem furiosen Finale inklusive Sturz. „Er ist der sprintstärkste Fahrer in diesem Jahr“, erkennt Denk neidlos an. Für seine Mannschaft war es ein eher ruhiger Tag. „Die Stimmung ist gut. Die Jungs fühlen sich gut … aber es kommen jetzt noch genug Berge, da wird es richtig ernst“, sagt der Teamchef. Im Hintergrund spricht Denk über die Entbehrungen im Radsport. So sprach beispielsweise Jonas Vingegaard vergangenes Jahr von einem möglichen Rücktritt. Denk ordnet die Herausforderungen für die Profis ein und erklärt die größten Unterschiede zu früheren Zeiten. Von Dole nach Belfort wird es hügeliger. 2400 Höhenmeter und 205 Kilometer kommen auf die Fahrer zu. Mit einem harten Anstieg am Ende. „Es könnte zwei Rennen geben, eines vorn für die Ausreißer und eines um das gelbe Trikot“, so Denk. „Für uns ist es wichtig, dass Remco und Florian gut durchkommen.“ Foto: IMAGO / Photo News

  • July 15 · 23 min

    11. Etappe: Die Tour erst im August? „Ich finde Pogacars Vorschlag gut“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der elften Etappe der Tour de France 2026. „Den Verlauf der Etappe hatte ich so erwartet, das Finale aber nicht. Dass sich die Sprintteams erst so spät formieren konnten, ist für mich ein klarer Indikator, dass jetzt schon jeder mausetot ist. Normalerweise passiert das viel früher“, sagt der 52-Jährige. Bei Red Bull-BORA-hansgrohe kamen alle Fahrer gut und sicher ins Ziel: „Auch die medizinischen Daten passen, die Kennziffern sind auf grün“, betont der Teammanager. Im Hintergrundthema geht es um den Vorschlag von Tadej Pogacar, den Rennkalender zu revolutionieren. Denk ist von dem Vorstoß sichtlich angetan. „Ich finde es gut, dass so eine Ikone das so offen anspricht. Wenn die Fahrer mitgehen, ist eine Tour de France im August durchaus vorstellbar. Die Frühjahrsklassiker müssen bleiben, aber über alles andere sollte man sprechen.“ Im letzten Teil geht es um die zwölfte Etappe, die am Donnerstag gefahren wird. 180 Kilometer müssen zwischen Magny Cours und Chalon-sur-Saône zurückgelegt werden. „Die Sprinter haben nicht mehr viele Chancen bei dieser Tour. Ich glaube, dass wir morgen wieder einen Massenstart sehen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Photo News

  • July 14 · 22 min

    10. Etappe: „Remco hätte für seinen Mut beinahe einen hohen Preis bezahlt“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der zehnten Etappe der Tour de France 2026. „Das war ein sehr guter Tag von uns, wir sind mit der Leistung des Teams vollauf zufrieden. Meiner Meinung nach hätte die Verfolgergruppe, wenn sie gut zusammengearbeitet hätte, Pogacar sogar noch einfangen können“, sagt der 52-Jährige. „Remco hat massiv viel investiert in der heißen Phase und hätte dafür beinahe einen hohen Preis bezahlt. Er hatte Probleme am Schlussanstieg, was der intensiven Arbeit vorab geschuldet war. Das zeichnet ihn in Summe aus. Er gibt sich nicht mit einem zweiten Platz zufrieden“, betont der Teammanager. Für beide Kapitäne ist Denk voll des Lobes, auch für Florian Lipowitz. „Mega gut, wie er das macht. Auch, wie er inzwischen mit den Medien umgeht. Sportlich steckt da pure Kraft und sehr viel Talent dahinter. Und wir sprechen jetzt über Sekunden, in der dritten Woche wird es um Minuten gehen. Da habe ich ein sehr gutes Bauchgefühl bezüglich Florian“. Im letzten Teil geht es um die elfte Etappe, die am Mittwoch gefahren wird. 161 Kilometer müssen zwischen Vichy und Nevers zurückgelegt werden. „Ich gehe von einem Massensprint aus. Die Klassementfahrer werden dankbar sein, wenn es für sie ein Stück weit ruhiger ist“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Sirotti

  • July 12 · 19 min

    9. Etappe: „Haben unser Pulver früh verschossen - Das hat doof ausgeschaut“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der neunten Etappe der Tour de France 2026. „Wir haben mit einer klassischen Ausreißergruppe gerechnet, aber es kam anders. Wir wollten mit Maxim van Gils in diese Gruppe und sind am Anfang all in gegangen. Aber die Gruppe stand nicht, so war unser Pulver relativ früh verschossen“, sagt der 52-Jährige. „Dass Remco und Florian isoliert waren, war suboptimal. Da müssen wir teamintern nochmal drüber reden. Du kannst einen möglichen Tagessieg nicht über die Gesamtwertung setzen. Es ist gut gegangen, hat aber doof ausgeschaut. Ich kann den Unmut der Fans verstehen“, betont der Teammanager. Im letzten Teil geht es um die zehnte Etappe, die am Dienstag gefahren wird. 166 Kilometer müssen zwischen Aurillac und Le Lioran zurückgelegt werden. „Ich rechne fest mit einem Tag für die Klassementfahrer und einem Ausscheidungsfahren. Wenn sich Remco und Florian gut fühlen, können wir durchaus etwas versuchen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Belga

  • July 11 · 21 min

    8. Etappe: „Alle sind fit - Ich hoffe, dass viele Arme nach oben gehen“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der achten Etappe der Tour de France 2026. „Ich hätte mit einer größeren Fluchtgruppe gerechnet. Aber letztlich hat auch der nötige Seitenwind gefehlt, um das Rennen schwerer zu machen“, sagt der 52-Jährige. „Wir sind gut durchgekommen, im Team sind alle fit. Das ist nach acht Tagen nicht selbstverständlich“, betont der Teammanager. Im Hintergrundthema geht es um die mediale Infrastruktur bei der Tour de France. Denk erklärt die gigantische Logistik vor Ort, die Medianarbeit mit den Fahrern, und gibt Einblicke in ein besonderes Projekt seines Teams. Im letzten Teil geht es um die neunte Etappe, die am Sonntag gefahren wird. 185 Kilometer müssen zwischen Malemort und Ussel zurückgelegt werden. „Ich lege mich auf 80 Prozent fest, dass morgen eine Ausreißergruppe durchkommt. Wir werden heute noch mit unseren Fahrern sprechen. Ich hoffe, dass viele Arme nach oben gehen, die morgen mit in die Gruppe wollen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano Hier geht es zum YouTube-Kanal von Red Bull-BORA-hansgrohe

  • July 10 · 21 min

    7. Etappe: „Alle haben sich lieb und wir fokussieren uns auf Racing“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der siebten Etappe der Tour de France 2026. „Wir haben einen Massensprint in Bordeaux gesehen, der sich relativ früh abgezeichnet hat. Ich bin ehrlich gesagt über die Passivität einiger Teams doch etwas verwundert. Wer keinen Anwärter auf die Gesamtwertung und keinen absoluten Topsprinter in seinen Reihen hat, müsste meiner Meinung nach deutlich mehr riskieren“, sagt der 52-Jährige. „Als wir in unseren Anfangsjahren mit einer Wildcard am Start waren, hat mir der Tourdirektor Christian Prudhomme klar gesagt, dass er von uns etwas sehen will. Siege hat er nicht erwartet, aber er hat uns klar gemacht, dass wir das Rennen mitgestalten sollen“, berichtet Denk. Der Aufreger um Remco Evenepoel und Florian Lipowitz ist hingegen abgehakt. „Das ist bei uns kein Thema mehr. Alle haben sich lieb und wir fokussieren uns auf Racing“, betont der Teammanager. Im letzten Teil geht es um die achte Etappe, die am Samstag gefahren wird. 180 Kilometer müssen zwischen Perigueux und Bergerac zurückgelegt werden. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir wieder einen Massensprint sehen. Ich würde die Chance auf 60 zu 40 beziffern“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Photo News

  • July 9 · 12 min

    6. Etappe: „Wir haben uns nichts vorzuwerfen - Vingegaard ist nicht viel besser“

    Tief in der Nacht und nach einem anstrengenden Tag ordnet Teammanager Ralph Denk die sechste Etappe ein. Mit über 4000 Höhenmetern, Col du Tourmalet und Bergankunft war es ein hartes Stück Arbeit. Ein Antritt von Tadej Pogačar 42 Kilometer vor Schluss setzte die Topfahrer unter Druck. „Es wurde von Anfang an schnell gefahren und wir haben kleine Fehler gemacht“, sagt Denk, bezüglich einer ungünstigen Pinkelpause von Remco Evenepoel. Für Red Bull-BORA-hansgrohe endet der Tag in der Verfolgergruppe hinter Vingegaard und Pogacar. „Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Damit können wir zufrieden sein“, sagt Denk. „Ich denke, Jonas Vingegaard ist insgesamt nicht viel besser. Der Kampf hinter Platz eins ist völlig offen“, betont der Teamchef. Etwas ruhiger für die Favoriten auf den Gesamtsieg verspricht die siebte Etappe zu werden. Auf dem Weg nach Bordeaux gibt es erneut eine Chance für die ganz schnellen Jungs. „Wir hoffen, dass der Wind mitspielt und es dadurch für uns eine ruhigere Etappe wird“, meint Denk Imago/Phot News Imago/Photo News

  • July 8 · 18 min

    5. Etappe: „Genau an solchen Tagen kann man die Tour verlieren“

    Teammanager Ralph Denk spricht im Podcast über die fünfte Etappe der Tour de France, auf der alles auf eine Sprintankunft ausgelegt war. Eine kurze Strecke ohne viel Profil war in durchgehender Kontrolle der Sprinterteams. Am Ende siegte Olav Kooij vom Team Decathlon. „Er ist ein großer Name. Ich hätte es aber auch dem deutschen Max Kanter bei seinem Tour-Debüt gegönnt“, sagt Denk. Für Red Bull BORA-hansgrohe lief der Tag ohne Probleme. „Wir haben gewarnt, gewarnt, gewarnt. Macht keine Späßchen. Denn genau an solchen Tagen kann man die Tour verlieren“, sagt der Teamchef. Doch seine Fahrer blieben im Fokus und kamen unfallfrei durch die Etappe. Im Hintergrund berichtet Denk über die Vorbereitung der Fahrer auf die klimatischen Bedingungen. Hitzetraining im Maleranzug, Anpassung in der Sauna. Der Teamchef gibt exklusive Einblicke ins Training. Während die Sprinter feiern, blicken die Bergspezialisten auf die sechste Etappe voraus. Der Col du Tourmalet ist Teil eines harten Weges durch die Pyrenäen, Bergankunft inklusive. „Wir werden, wie wahrscheinlich die meisten Teams, darauf reagieren, was das Team UEA macht, um so lange wie möglich dabei zu sein“, kündigt Denk an. Foto: IMAGO / Photo News Gewinnspiel auf unserem Instagram account inside.tourdefrancepodcast. So sichert ihr euch eure Chance auf das Trikot: 1) Liked den passenden Beitrag 2) Markiere in den kommentaren einen Freund oder eine Freundin, die das Trikot auch haben möchte! 3) Folgt gerne den Accounts: @inside.tourdefrancepodcast @rosenheim24 und @ovb_heimatzeitungen

  • July 7 · 20 min

    4. Etappe: „Wir hatten ein anderes Ziel – aber es ist kein Wunschkonzert“

    Teammanager Ralph Denk spricht im Podcast über die vierte Etappe der Tour de France, die erneut vom Kampf mit dem Wetter geprägt war. Dieses Mal im Fokus: Jan Tratnik und Nico Denz, die es beide in die Spitzengruppe schafften. „Eigentlich wollten wir Maxim Van Gils in die Gruppe bekommen. Aber er hatte keine Chance. Wir hatten also eigentlich ein anderes Ziel – aber es ist kein Wunschkonzert“, sagt Denk. Den Sieg sicherte sich am Ende der Däne Mads Pedersen. Der Norweger Torstein Traeen übernimmt das Gelbe Trikot von Tadej Pogačar. Mit dessen Einwilligung. „Wie vorhergesehen wollte er das Trikot abgeben. Dass es Torstein Traeen holt, freut mich sehr“, meint der Teamchef. Traeen hatte eine lange Leidenszeit, da er während seiner Karriere an Krebs erkrankte. Zusätzlich gibt es Neuigkeiten zum Personal. Jai Hindley hat offiziell seinen Vertrag langfristig verlängert. Der Giro-Sieger von 2022 bleibt damit dem Team auch nach der fünften Saison erhalten. „Er ist unter mehreren Gesichtspunkten sehr wichtig für uns. Er hat den Giro 2022 gewonnen, ein Meilenstein für uns. Er kann außerdem als Kapitän sowie als Helfer für uns fahren.“, sagt Denk zum Australier. Abschließend blickt der Teamchef auf den fünften Tag der Tour. Zwischen Lannemezan und Pau warten auf den ersten Blick nicht viele Herausforderungen auf die Fahrer. Gibt es also die erste gute Chance für die Sprinter? „Die Teams, die sich da etwas ausrechnen, werden das Feld morgen kontrollieren. Denn die Sprinter mussten bisher richtig kämpfen“, meint Denk. Foto: IMAGO / Belga Foto: IMAGO / Belga

  • July 6 · 14 min

    3. Etappe: „Letztes Jahr war er den Tränen nahe - heute löst er das mit Bravour“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der dritten Etappe der Tour de France 2026. „Es war wahnsinnig heiß heute, das Rennen entsprechend hart. Der Chef, Tadej Pogacar, wollte unbedingt gewinnen und war im Sprint einfach der beste Fahrer“, sagt der 52-Jährige. Sehr angetan ist der Teammanager von der Entwicklung des Co-Kapitäns Lipowitz. „Ich erinnere mich ans letzte Jahr zurück, da war Florian zu Beginn den Tränen nahe. Es lief damals zu Beginn nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Dieses Jahr managt er die ersten Tage mit Bravour. Ich habe ihn vorhin gesprochen, er fühlt sich richtig gut. Das stimmt uns sehr optimistisch für die kommenden Tage“, berichtet Denk. Ein besonderes Lob gab es für Edelhelfer Jai Hindley. „Er hat am Schlussanstieg Florian und Remco in Weltklassemanier positioniert“, sagt Denk. Das Rennen von Evenepoel beurteilt Denk aus vielschichtiger Perspektive. „Er war nicht so punchy, wie wir ihn schon gesehen haben. Ich habe auch mit ihm gesprochen. Er ist sehr lange keine Rennen mehr gefahren. Genau diese Belastung kann man im Training schwer simulieren, und entsprechend hat er mit Pogacar nicht mithalten können. Aber er hat sich gut gefühlt und wir schauen entspannt nach vorne“, so das Fazit des Raublingers. Im letzten Teil geht es um die vierte Etappe, die am Dienstag gefahren wird. 182 Kilometer müssen zwischen Carcassonne und Foix zurückgelegt werden. „Wir haben jetzt drei Tage erlebt, an denen sich die besten Fahrer und Teams vorne gezeigt haben. Daher gehe ich morgen von einer Außreißergruppe aus. Wir haben sicher Optionen, aber unser Plan steht noch nicht“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Belga