
NEU #152, Ist Sat.2 (vielleicht doch) eine gute Idee?
transcript
show notes
In der neuen Episode von „In kleiner Runde – Inside Medien“ nehmen die Medien-Insider
Maurice Gajda und Julia Krüger die brisantesten Schlagzeilen der deutschen Fernseh- und
Radiolandschaft genau unter die Lupe. Im Fokus steht dabei die überraschende Ankündigung
von ProSiebenSat.1, mit Sat.2 ab Anfang 2027 einen neuen linearen Free-TV-Sender zu starten.
Das Konzept wirft Fragen auf: Warum setzt der Konzern ausgerechnet auf deutsche Fiktion,
Archivklassiker wie „Der Bulle von Tölz“ und das ältere Publikum der „Best Ager“? Die beiden
Hosts erklären, wieso das lukrative Geschäft mit den sogenannten „Long Tail Sendern“ hinter
diesem Schachzug steckt und wie sich der neue Sender in das bestehende Portfolio einfügt.
Ein weiterer Paukenschlag beleuchtet das lineare Fernsehen: RTL zieht nach vier Jahren die
Reißleine und stellt „Stern TV am Sonntag“ zum Start der neuen NFL-Saison im September
2026 endgültig ein. Trotz massiver Reformen, eines Moderatorenwechsels zu Stefan Uhl und des
Umzugs nach Köln-Bocklemünd kämpfte das Format dauerhaft mit schwachen Quoten. Auch der
öffentlich-rechtliche Rundfunk verzeichnet herbe Einschnitte: Der WDR beendet sein
traditionsreiches Frauenmagazin „Frau tv“ nach fast 30 Jahren im November 2026 und treibt
stattdessen die digitale Neuausrichtung voran.
Zudem analysieren die Medienprofis den überraschenden Abgang von Constantin Springer bei
Axel Springer nach nur knapp einem Jahr, blicken auf die sensationellen Rekordquoten und den
Eklat um Danger Dan bei der Jubiläumssendung von ZDF-„Die Anstalt“ und beleuchten den
umfassenden Relaunch von Nationales RTL Radio. Unter dem Namen „RTL Radio Feel Good
Music“ wird das Programm radikal „TV-isiert“ und eng mit bekannten Fernsehformaten und
Gesichtern wie Simon Kober verzahnt.





