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Artwork for Im Beginen Haus – das Wohnzimmer für Wohnprojekte
Business

Im Beginen Haus – das Wohnzimmer für Wohnprojekte

Beginen Hausprojekt e.V.

Du willst nicht alleine wohnen und wissen, wie du ein Wohnprojekt gründen kannst?
Dann mach es dir hier im Wohnzimmer des Beginen Haus bequem – schön, dass du da bist.

Wir sprechen darüber, wie gemeinschaftliches Wohnen im Alltag aussieht und wie du dein eigenes Wohn- oder Frauenwohnprojekt gründest.

Wir sind Anna, Stéphanie und Kathrin und teilen unsere Erfahrungen aus eigenen Wohnprojekten sowie aus der Begleitung von Frauen, die selbst gründen wollen.

Für alle, die gemeinschaftlich wohnen möchten.
Persönlich, konkret und aus der Praxis.

  • 17 episodes
  • Updated August 2

Episodes17

  • August 2 · 5 min

    Pause machen ist wichtig- ein Gruß aus der Sommerpause

    Wir grüßen euch herzlich aus der Sommerpause – mit einer ganz kurzen Podcastfolge darüber, warum Pausen wichtig sind. Gerade auch in Wohnprojekten lohnt es sich, bewusst innezuhalten, Kraft zu sammeln und einmal durchzuatmen. Genauso wichtig kann es aber sein, einen festen Termin zu haben, an dem es wieder weitergeht. Deshalb verraten wir euch schon jetzt: Wir hören uns wieder, sobald die Sommerferien in NRW vorbei sind. Bis dahin machen wir zwar keinen Urlaub, gönnen uns aber zumindest eine kleine Pause. Wir wünschen euch einen schönen Sommer, erholsame Tage und freuen uns darauf, euch bald wieder im Beginen Haus begrüßen zu können!

  • July 17 · 16 min

    Wohnprojekte - steckt drin, was draufsteht ?

    Herzlich willkommen zurück im Beginen Haus! In dieser Folge sprechen wir darüber, woran sich erkennen lässt, ob hinter einem „Wohnprojekt“ tatsächlich gemeinschaftliches und partizipatives Wohnen steht. Anlass ist unsere Beobachtung, dass Projekte als Wohnprojekte bezeichnet werden – obwohl sie sehr unterschiedliche Organisationsformen haben. Wir diskutieren Projekte, die sich im Besitz einzelner Personen befinden, die Wohnraum für gemeinschaftliches Wohnen zur Verfügung stellen, teilweise ohne selbst dort zu leben. Welche Chancen und Grenzen haben solche Modelle? Braucht es sie vielleicht sogar? Und warum halten wir demokratische Entscheidungsstrukturen sowie gemeinschaftliche Eigentumsformen langfristig für die tragfähigeren Grundlagen gemeinschaftlichen Wohnens? Eine Folge über Mitbestimmung, Macht, Eigentum und die Frage, was ein Wohnprojekt eigentlich zu einem Wohnprojekt macht.

  • July 10 · 33 min

    Am Haus der Zukunft bauen – mit Waltraud Pohlen, Mitgründerin des Essener Beginenhofs

    Zum ersten Mal haben wir eine Gästin bei uns im Podcast „Im Beginen Haus“ – und wir freuen uns sehr, dass es gleich Waltraud Pohlen ist. Mit Waltraud sprechen wir darüber, wie sie zum gemeinschaftlichen Wohnen gekommen ist, was es für sie bedeutet, Begine zu sein, und was sie nach all den Jahren im Beginenhof immer noch überrascht. Als Mitgründerin des Essener Beginenhofs und des Dachverbands der Beginen teilt sie ihre Erfahrungen, gibt Menschen mit Gründungsplänen wertvolle Impulse und wirft mit uns einen Blick in die Zukunft der Beginenbewegung. Eine Folge voller persönlicher Geschichten, Erfahrungen und Gedanken darüber, wie gutes gemeinschaftliches Leben gelingen kann.

  • July 3 · 23 min

    F*** up Wohnprojekt – Was wir aus dem Scheitern unseres ersten Projekts gelernt haben (Teil 2)

    Manche Fehler erkennt man erst, wenn man bereit ist loszulassen. In Teil 2 unserer F***-up-Reihe sprechen wir über das Ende unseres ersten Wohnprojekts – und über die Lektionen, die besonders wehgetan haben. Warum wir an unseren eigenen Ansprüchen gescheitert sind. Und weshalb Krisen zeigen, wer bleibt und wer geht. Außerdem geht es um Grenzverletzungen, Loyalität, die Erkenntnis, dass wir gar nicht so tolerant sind, wie wir immer dachten, und warum in manchem Drama mehr Wahrheit steckt, als uns lieb ist. Und weil Scheitern nie die ganze Geschichte erzählt, verraten wir euch zum Schluss auch, was das Schönste an unserem ersten Wohnprojekt war. Denn zwischen all den F*** ups gab es einen Zauber, der uns bis heute trägt – und genau deshalb haben wir noch einmal neu angefangen.

  • June 26 · 16 min

    F*** up Wohnprojekt – Was wir aus dem Scheitern unseres ersten Projekts gelernt haben (Teil 1)

    2021 haben wir unser erstes Wohnprojekt gegründet – mitten im Lockdown, mit einem Vermieter, der uns am liebsten wieder loswerden wollte und Mitbewohnerinnen, bei denen schnell klar wurde: Das passt einfach nicht. Rückblickend kann man sagen: Wir haben einige Dinge gründlich in den Sand gesetzt. Doch genau darüber möchten wir sprechen. Inspiriert von den F*** Up Nights, bei denen Gründer:innen offen über ihr Scheitern sprechen, teilen wir unsere größten Fehler – in der Hoffnung, dass andere sie nicht wiederholen müssen. In Teil 1 geht es um die Bedeutung des Bauchgefühls, darum, warum "zu nett sein" manchmal teuer wird, weshalb klare Grenzen unverzichtbar sind, warum wir heute – wenn möglich – lieber kaufen als mieten würden, wann Vertrauen in Institutionen sinnvoll ist und wann nicht, und wie man den Blick auf die Menschen richtet, die einen wirklich unterstützen. Eine Folge über Fehlentscheidungen, harte Lernprozesse und darüber, warum Scheitern manchmal die beste Grundlage für einen Neuanfang ist.

  • June 19 · 17 min

    Persönlichkeitsentwicklung im Wohnprojekt – was uns im Umzugschaos trägt

    Wenig Schlaf, schwere Kisten, endlose To-do-Listen – wir stecken immer noch mitten im Umzug. Gerade in solchen Phasen wird deutlich, wie unterschiedlich Menschen mit Stress umgehen. Die eine zieht sich zurück, die andere will alles sofort besprechen, die dritte ist im Drama-Modus. Manchmal hilft es am meisten, die andere einfach so stehen zu lassen, wie sie gerade ist. Doch sich gegenseitig so gut zu kennen, passiert in Wohnprojekten nicht von selbst. In den vergangenen Jahren haben wir viel ausprobiert, unser Zusammenleben reflektiert und gelernt, unsere unterschiedlichen Bedürfnisse und Verhaltensmuster besser zu verstehen. In dieser Folge sprechen wir darüber, was uns im Umzugschaos trägt. Vor etwa vier Jahren haben wir mehrere Seminare zum Enneagramm beim Deutschen Enneagramm Zentrum besucht und dabei viel über uns selbst, unsere Stressmuster und unser Miteinander gelernt. Wir erzählen, warum uns dieses Wissen übereinander gerade jetzt hilft, wie sich unser Umgang miteinander verändert hat und weshalb Persönlichkeitsentwicklung für uns ein wichtiger Baustein gemeinschaftlichen Wohnens ist. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei – egal, ob ihr in einem Wohnprojekt lebt, mit anderen zusammenwohnt oder euch selbst und die Menschen um euch herum besser verstehen möchtet. Ihr habt Fragen zum Thema Wohnprojekte? Dann meldet Euch gerne bei uns !!!

  • June 12 · 27 min

    Wenn Wohnprojekte umziehen – Von Kistenbergen, Konflikten und Kraftquellen

    Umziehen ist Vorfreude, Unsicherheit, Chaos – und manchmal auch die Frage, warum man eigentlich so viele Dinge besitzt. Während wir mitten im Umzug unseres Wohnprojekts stecken, sprechen wir darüber, was diese besondere Zeit mit uns macht. Denn Umziehen bedeutet weit mehr, als Kisten von A nach B zu transportieren. Es bedeutet Abschied und Neuanfang, Hoffnung und Zweifel, Vorfreude und Stress – oft alles gleichzeitig. Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen eines Wohnprojekt-Umzugs und sprechen darüber, warum Wohnen so viele Gefühle auslöst, welche Herausforderungen entstehen, wenn eine Gemeinschaft umzieht, und weshalb in solchen Phasen nicht nur Möbel, sondern auch Beziehungen, Erwartungen und Gewohnheiten in Bewegung geraten. Außerdem teilen wir einige Erfahrungen und Strategien, die uns helfen, zwischen Kistenbergen, Konflikten echte Kraftquellen zu sein. Eine ehrliche Folge direkt aus dem Umzugschaos eines Wohnprojekts.

  • June 5 · 16 min

    Warum wir nicht für das Alleinwohnen gemacht sind – was die Wissenschaft über Wohnprojekte sagt

    Immer mehr Menschen interessieren sich für Wohnprojekte und gemeinschaftliches Wohnen. Doch warum eigentlich? Gemeinsam mit dem Netzwerk „Essen zieht zusammen“ haben wir eine VHS-Veranstaltung unter anderem mit Dr. Sabine Weck vom ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung durchgeführt. Dort stellte sie die Ergebnisse einer aktuellen Studie zu gemeinschaftlichen Wohnprojekten in Nordrhein-Westfalen vor. Was bei uns besonders hängen geblieben ist: Menschen ziehen oft nicht wegen Nachhaltigkeit oder günstiger Mieten in Wohnprojekte. Viel wichtiger sind die Gründe fürs Herz. Vielleicht ist unsere Gesellschaft doch sozialer, als wir manchmal denken? In dieser Folge sprechen wir über fünf zentrale Bedürfnisse, die gemeinschaftliches Wohnen erfüllen kann- was jetzt sogar wissenschaftlich nachgewiesen ist! • Gemeinschaft statt Isolation • Gegenseitige Unterstützung im Alltag • Zugehörigkeit und Verbundenheit • Mitgestaltung und Selbstbestimmung • Selbstständig und gleichzeitig gut eingebunden älter werden Die Ergebnisse der ILS-Studie findet ihr hier zum nachlesen: https://www.ils-forschung.de/wissenstransfer/ils-publikationen/ils-trends/?id=802 Lust ein Wohnprojekt zu gründen? Dann melde dich hier: https://www.essenziehtzusammen.de oder hier: https://beginenhausprojekt.org Kapitel: 00:00 Warum wir nicht fürs Alleinwohnen gemacht sind 02:18 Weil Menschen Gemeinschaft brauchen 03:06 Weil das Leben in Gemeinschaft leichter ist 04:06 Weil wir uns zugehörig fühlen wollen 07:06 Weil wir unser Leben aktiv gestalten wollen 08:12 Weil wir nicht alleine alt werden wollen 12:33 Warum die positiven Effekte von Wohnprojekten aus Gemeinschaft entstehen 13:27 Stéphanies Resümee: Wohnprojekte sind es Wert erforscht zu werden 14:14 Kathrins Resümee: Der Wunsch nach Gemeinschaft macht Hoffnung 15:44 Schlusswort

  • May 29 · 26 min

    6 Erfahrungen beim Anwerben von Mitbewohner:innen – Tops und Flops

    Wie findet man passende Mitbewohner:innen für ein Wohnprojekt? Welche Plattformen funktionieren wirklich – und welche kosten nur Zeit und Geld? In dieser Folge vom Podcast „Im Beginen Haus – das Wohnzimmer für Wohnprojekte“ sprechen wir offen über unsere Erfahrungen bei der Suche nach Mitbewohner:innen für unser gemeinschaftliches Wohnprojekt. Wir teilen unsere Tops und Flops rund um Wohnprojekt-Plattformen, Facebook-Gruppen, lokale Presse, Instagram-Werbung, klassische Wohnungsportale, Flyer und Netzwerkarbeit. Außerdem sprechen wir darüber, warum Zielgruppenansprache entscheidend ist, weshalb lokale Netzwerke langfristig oft wichtiger sind als Reichweite – und warum gemeinschaftliches Wohnen andere Wege braucht als klassische Wohnungsanzeigen. Kapitel: 00:00 Einführung 00:44 1. Erkenntnis: Wohnprojektplattformen passen für uns leider nicht 04:57 2. Erkenntnis: Facebook besser als gedacht 07:13 3. Erkenntnis: Lokale Presse – passend für eine Zielgruppe 09:42 4. Erkenntnis: Werbung bei Instagram – Reichweite aber... 13:44 5. Erkenntnis: Printprodukte – ein Standard! 18:01 6. Erkenntnis: Netzwerke aufbauen – langfristig und langlebig 25:53 Zimmer frei! Und welche Erfahrungen habt ihr? Wenn ihr selbst ein Wohnprojekt plant, gemeinschaftlich wohnen möchtet oder Tipps zur Mitbewohner habt, schreibt uns gerne oder vernetzt euch mit uns.

  • May 22 · 24 min

    Passende Mitbewohner:innen finden – worauf es ankommt

    In den letzten Folgen ging es um die Entwicklung einer eigenen Wohnvision und darum, wie daraus eine gemeinsame Vision in der Gruppe entstehen kann. Immer wieder stand dabei auch die Frage nach Werten, Bedürfnissen/Bedarfen und gemeinsamem Verständnis von Zusammenleben im Mittelpunkt. In dieser Folge wird es praktisch: Woran merkt man eigentlich, ob Menschen wirklich gut zueinander passen? Welche Werte und Haltungen sollten Mitbewohner:innen teilen? Und wie findet man heraus, welches Verständnis von Gemeinschaft, Alltag und Miteinander eine Person wirklich mitbringt? Wir sprechen über Gruppenkultur in Wohnprojekten, über Erwartungen, unausgesprochene Regeln und die Frage, wie man passende Mitbewohner:innen für ein gemeinschaftliches Wohnprojekt findet. Dabei diskutieren wir auch ein Konzept aus der Unternehmenswelt: den sogenannten „Cultural Fit“. Kann so ein Ansatz helfen, passende Mitbewohner:innen zu finden – oder wird dadurch Gemeinschaft zu stark bewertet und normiert? Stéphanie sieht das eher kritisch, während Kathrin findet, dass man ruhig schauen kann, was andere Bereiche über Gruppenprozesse gelernt haben. Außerdem sprechen wir über Zielgruppenansprache, über die Chancen und Grenzen typischer Wohnprojekt-Plattformen und darüber, wie man Menschen erreicht, die wirklich zur eigenen Projektidee passen. Zum Schluss geht es auch um die Frage: Wie startet man eigentlich, wenn man noch keine Gruppe hat? Egal ob ihr schon viele seid oder gerade erst alleine anfangt: Bildet Wohnprojekt-Banden! In dieser Folge: 00:00–02:31 Werte und Mitbewohner – ein Einstieg 02:32–04:40 „Es passt überhaupt nicht“ – ein reales Beispiel 04:41–06:00 Warum Absagen legitim sind 06:01–08:57 Cultural-Fit-Fragebögen: Können sie helfen, passende Mitbewohner zu finden? 08:58–14:51 Chancen und Risiken, Werte und Kulturen schon vor dem Einzug abzufragen 14:52–22:08 Zielgruppenansprache: Wie finden die passenden Menschen mein Wohnprojekt? 22:09–24:22 Nachklang: Wie gehe ich alleine los – von da, wo ich gerade bin?

  • May 15 · 14 min

    Vom Traum zum gemeinschaftlichen Wohnprojekt – Teil 2: Die gemeinsame Vision

    Wie entsteht eigentlich die Vision für ein Wohnprojekt? Und wie wird aus einem individuellen Traum eine gemeinsame Richtung für eine Gruppe? In unseren aktuellen Podcastfolgen sprechen wir darüber, warum gemeinschaftliche Wohnprojekte nicht nur bedeuten, Häuser zu organisieren, Gruppen zu finden oder Finanzierungsmodelle zu verstehen – sondern auch, sich selbst besser kennenzulernen und gemeinsam tragfähige Visionen zu entwickeln. Dabei schauen wir auf zwei Ebenen: den individuellen Traum die Frage, wie daraus ein gemeinsamer Traum mit einer Wohnprojektgruppe werden kann. Nachdem wir uns im ersten Teil mit dem individuellen Traum beschäftigt haben, gehen wir heute einen Schritt weiter: die gemeinsame Vision. Nach der letzten Folge haben wir noch lange darüber diskutiert, warum es so wichtig ist, sich selbst zu reflektieren und weiterzuentwickeln, um aus einem positiven und selbstbewussten Gefühl heraus Visionen für gemeinschaftliche Wohnprojekte zu entwickeln. Stéphanie möchte zu Beginn dieser Folge ihre Gedanken dazu noch einmal mit euch teilen, bevor wir gemeinsam in die nächste Phase einsteigen. Diesmal wird es ganz praktisch: Wir stellen euch eine Methode vor, mit der Gruppen gemeinsam eine Vision für ihr Wohnprojekt entwickeln können und zeigen anhand eines Beispiels, wie mit einer gemeinsamen Vision weitergearbeitet werden kann, damit aus einem Traum Schritt für Schritt Realität wird. Wir glauben: Wohnprojekte entstehen immer in zwei Richtungen – in der Arbeit mit anderen und in der Arbeit an sich selbst. Und jetzt seid ihr dran: Wie würde eure gemeinsame Vision vom Wohnen aussehen? Falls ihr in Essen über die Gründung eines Wohnprojekts nachdenkt, meldet euch gerne bei „Essen zieht zusammen – Netzwerk Essener Wohnprojekte“. https://www.essenziehtzusammen.de Und an alle Frauen, die von einem Frauenwohnprojekt träumen: Wir stehen gerne an eurer Seite: https://beginenhausprojekt.org In dieser Folge: – 00:00–07:47 Rückblick und Diskussion der letzten Folge – 07:47–10:00 Eine praktische Methode, Visionen in Gruppen zu erarbeiten – 10:00–14:59 Wir haben eine Vision – und jetzt?

  • May 8 · 25 min

    Vom Traum zum gemeinschaftlichen Wohnprojekt – Teil 1: Die eigene Vision

    Wie entsteht eigentlich die Vision für ein Wohnprojekt? Und warum scheitern manche Menschen schon, bevor sie überhaupt anfangen? In unseren neuen Podcastfolgen sprechen wir darüber, warum gemeinschaftliche Wohnprojekte nicht nur bedeuten, Häuser zu organisieren, Gruppen zu finden oder Finanzierungsmodelle zu verstehen – sondern auch, sich selbst besser kennenzulernen. Denn bevor aus einer Idee ein gemeinsamer Traum werden kann, braucht es oft erstmal den Mut, den eigenen Traum überhaupt ernst zu nehmen. Dabei schauen wir auf zwei Ebenen: den individuellen Traum die Frage, wie daraus ein gemeinsamer Traum mit einer Wohnprojektgruppe werden kann. Heute starten wir mit dem ersten Teil: dem individuellen Traum. Wir sprechen darüber, – wie negative Glaubenssätze Menschen zurückhalten, – warum viele ihre gemeinschaftlichen Wohnträume vorschnell als „unrealistisch“ abtun, – weshalb Selbstreflexion beim Gründen helfen kann – und warum es aus unserer Sicht bei alle dem nicht um Esoterik oder Realitätsflucht geht, sondern um die sehr konkrete Frage, wie Menschen Gemeinschaft gründen können, die wirklich zu ihnen passt. Wir glauben: Wohnprojekte entstehen immer in zwei Richtungen – in der Arbeit mit anderen und in der Arbeit an sich selbst. Und jetzt seid ihr dran: Wie möchtest zu in Zukunft wohnen? Falls ihr in Essen über die Gründung eines Wohnprojekts nachdenkt, meldet euch gerne bei „Essen zieht zusammen – Netzwerk Essener Wohnprojekte“ : https://www.essenziehtzusammen.de Und an alle Frauen, die von einem Frauenwohnprojekt träumen: Wir stehen gerne an eurer Seite: https://beginenhausprojekt.org Ablauf dieser Folge: 00:00–02:09 Warum eine Vision für gemeinschaftliche Wohnprojekte wichtig ist 02:09–03:09 Deine Vision – Einführung in die individuelle Visionsarbeit 03:09–05:11 Glaubenssätze als Fundament der Visionsentwicklung 05:11–08:30 Grenzen und Chancen der Arbeit mit Glaubenssätzen 08:30–13:09 Vom negativen zum unterstützenden Glaubenssatz 13:09–16:18 Neue Glaubenssätze im Alltag leben 16:18–18:14 Umgang mit Rückschritten und den Meinungen anderer 18:14–21:09 Mit positiven Glaubenssätzen zu deiner Wohnprojekt-Vision 21:09–25:21 Techniken der individuellen Visionsentwicklung

  • May 3 · 9 min

    Zwischen Tür und Angel: Warum wohnen bei Euch keine Männer?

    Zwischen Tür und Angel – und mitten aus unserem Wohnprojekt- Alltag: In dieser Sonderfolge greifen wir eine Frage auf, die uns immer wieder gestellt wird "Warum wohnen bei euch keine Männer?" Wir nehmen euch mit in die Hintergründe unseres Frauenwohnprojekts und erzählen, was eigentlich dahintersteckt: Überlegungen, Tradition, Erfahrungen und ganz konkrete Alltagspraxis. Es geht um Schutzräume, Selbstorganisation, Machtverhältnisse – und darum, warum diese Frage auch 2026 noch so präsent ist und echt nervig ist. Gleichzeitig schauen wir darauf, wie vielschichtig das Thema ist und warum genau die Erwartung, sich dafür erklären zu müssen, ein Problem ist.

  • May 1 · 15 min

    Wohnprojekt gründen: Welche Rechtsform passt zu euch?

    Heute wird’s konkret im Beginen Haus. Du willst ein Wohnprojekt gründen und fragst dich, welche Rechtsform passt? In dieser Folge bekommst du einen verständlichen Einstieg in Rechtsformen für gemeinschaftliches Wohnen und Wohnprojekte – praxisnah und ohne Paragrafendschungel. Wir geben dir einen klaren Überblick über die wichtigsten Modelle: eingetragener Verein (e.V.), Genossenschaft, GbR bzw. eGbR und GmbH. Ziel ist, dass du ein gutes Grundverständnis bekommst – und danach gezielt entscheiden kannst, wo du tiefer einsteigen willst. Kapitel: 00:00–01:11 Was ist eine Rechtsform? 01:12–03:39 Verein (e.V.) als Träger 03:40–05:54 Genossenschaft – gemeinsames Eigentum 05:55–07:45 GbR / eGbR – einfache Struktur 07:46–10:21 GmbH & Syndikatsmodell 10:22–15:01 Entscheidung: Welche Rechtsform passt? Diese Folge richtet sich an alle, die ein Wohnprojekt gründen wollen, sich für gemeinschaftliches Wohnen interessieren oder mitten im Aufbau stecken und Orientierung suchen. Egal ob erste Idee oder konkretes Vorhaben – hier bekommst du eine fundierte Grundlage für deine nächsten Schritte. Wenn ihr in Essen ein Wohnprojekt plant, meldet euch beim Netzwerk „Essen zieht zusammen – Netzwerk Essener Wohnprojekte“: https://www.essenziehtzusammen.de Und an alle potenziellen Gründerinnen – egal von wo – schreibt uns. Wir freuen uns sehr auf den Austausch mit euch: beginenhausprojekt(at)web.de Weiterführende Links aus der Folge: Raumteiler eG – Essens coolste Wohnprojekt-Genossenschaft: https://www.raumteilen.org Stiftung trias – Handbuch zur eGbR für gemeinschaftliche Wohnprojekte: https://www.stiftung-trias.de/aktuelles/potenziale-der-neuen-egbr/ Mietshäuser Syndikat – Überblick zum Syndikatsmodell mit GmbH: https://www.syndikat.org/syndikat/ Auf unserer Website findet ihr unsere Vereinssatzung und konkrete Einblicke, wie wir Wohnen und Vereinsstruktur verbinden: https://beginenhausprojekt.org Einblicke ins Projekt und den Alltag: Instagram @beginen_hausprojekt Danke fürs Zuhören :-)

  • April 24 · 18 min

    Welche Wohnform passt zu dir? Vor- und Nachteile im Überblick

    Heute sitzen Stéphanie und Kathrin im Wohnzimmer des Beginen Haus und sprechen über verschiedene Wohnformen des gemeinschaftlichen Wohnens. Wir stellen dir unterschiedliche Modelle vor und beleuchten ihre Vor- und Nachteile. Eine Folge für alle, die herausfinden wollen, welche Wohnform zu ihnen passt.

  • April 21 · 6 min

    Was ist überhaupt ein Wohnprojekt?

    Was ist denn eigentlich ein Wohnprojekt? Gar nicht so leicht zu sagen – wenn man danach sucht, sind die Ergebnisse ziemlich unterschiedlich. In dieser Folge schauen wir genauer hin und stellen dir eine Definition vor, die wir gemeinsam mit unseren Freund:innen vom „Essen zieht zusammen – Netzwerk Essener Wohnprojekte“ entwickelt haben. Ein guter Einstieg für alle, die verstehen wollen, was ein Wohnprojekt ausmacht und ob das auch etwas für sie sein könnte.

  • April 21 · 2 min

    Herzlich Willkommen im Beginen Haus

    In dieser ersten Folge heißen wir dich im Beginen Haus willkommen. Wir erzählen, wer wir sind, warum wir diesen Podcast machen und was dich hier erwartet: gemeinschaftliches Wohnen, Wohnprojekte gründen und Erfahrungen aus der Praxis. Ein guter Einstieg für alle, die nicht alleine wohnen wollen. Weitere Infos über unser Wohnprojekt erfährst du auf der Seite des Beginen Hausprojekts.