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Artwork for Hollywood "Mom"
Hollywood "Mom" · Yesterday · 44 min

„Dann bleib halt zu Hause!“ – Müssen Eltern ihre Kinder verstecken?

Warum scheint es für viele Menschen völlig selbstverständlich zu sein, dass Kinder aus dem Erwachsenenleben möglichst „wegorganisiert“ werden müssen? Nachdem ich meine Tochter mit auf die Kaulitz & Kaulitz-Premiere genommen habe, ist mein Postfach explodiert. Während die einen es schön fanden, dass Familie und Beruf bei mir einfach nebeneinander stattfinden dürfen, waren andere überzeugt: Ein Baby habe auf einem roten Teppich, einer Abendveranstaltung oder überhaupt im Leben der Erwachsenen nichts verloren. In dieser Folge frage ich mich deshalb, warum wir Kinder so selbstverständlich in Kita, Kinderzimmer, Spielplatz und andere dafür vorgesehene Räume sortieren und ihre Anwesenheit im Restaurant, im Büro, auf Feiern oder Events plötzlich als Störung empfinden. Wir sprechen darüber, warum die deutsche Betreuungskultur Kinder teilweise wie ein logistisches Problem behandelt, warum der Optimierungsdruck in Los Angeles nur eine andere Version desselben Phänomens ist und was andere Kulturen im Umgang mit Kindern anders machen. Außerdem geht es um den Doppelstandard zwischen Müttern und Vätern, um unsere Angst vor Kontrollverlust, um überfüllte Kinder-Terminkalender und um die Frage, ob wir unseren Kindern heute vielleicht viel zu wenig zutrauen. Denn Kinder lernen die Welt nicht nur in perfekt auf sie zugeschnittenen Räumen. Sie lernen auch dadurch, dass sie einfach Teil unseres Lebens sein dürfen. Am Ende gibt es drei Gedanken zum Mitnehmen: dem eigenen Gefühl als Elternteil mehr vertrauen, Kindern selbstverständlich Raum in der Öffentlichkeit zugestehen und wieder den Mut haben, elterliche Führung zu übernehmen. Jeden Montag eine neue Folge! :) Folgt mir gerne auf Insta & Tiktok für tägliche Updates zu unserem Leben in Hollywood! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

0:00-44:36

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Warum scheint es für viele Menschen völlig selbstverständlich zu sein, dass Kinder aus dem Erwachsenenleben möglichst „wegorganisiert“ werden müssen?

Nachdem ich meine Tochter mit auf die Kaulitz & Kaulitz-Premiere genommen habe, ist mein Postfach explodiert. Während die einen es schön fanden, dass Familie und Beruf bei mir einfach nebeneinander stattfinden dürfen, waren andere überzeugt: Ein Baby habe auf einem roten Teppich, einer Abendveranstaltung oder überhaupt im Leben der Erwachsenen nichts verloren.

In dieser Folge frage ich mich deshalb, warum wir Kinder so selbstverständlich in Kita, Kinderzimmer, Spielplatz und andere dafür vorgesehene Räume sortieren und ihre Anwesenheit im Restaurant, im Büro, auf Feiern oder Events plötzlich als Störung empfinden. Wir sprechen darüber, warum die deutsche Betreuungskultur Kinder teilweise wie ein logistisches Problem behandelt, warum der Optimierungsdruck in Los Angeles nur eine andere Version desselben Phänomens ist und was andere Kulturen im Umgang mit Kindern anders machen.

Außerdem geht es um den Doppelstandard zwischen Müttern und Vätern, um unsere Angst vor Kontrollverlust, um überfüllte Kinder-Terminkalender und um die Frage, ob wir unseren Kindern heute vielleicht viel zu wenig zutrauen. Denn Kinder lernen die Welt nicht nur in perfekt auf sie zugeschnittenen Räumen. Sie lernen auch dadurch, dass sie einfach Teil unseres Lebens sein dürfen.

Am Ende gibt es drei Gedanken zum Mitnehmen: dem eigenen Gefühl als Elternteil mehr vertrauen, Kindern selbstverständlich Raum in der Öffentlichkeit zugestehen und wieder den Mut haben, elterliche Führung zu übernehmen. 

Jeden Montag eine neue Folge! :)


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