
Alexandra Gorsche: Was Gastronomie glaubwürdig macht
Die Genusspunkt-Co-Gründerin über belastbare Nachhaltigkeitslabels, wirksame Social-Media-Arbeit und was beides für Gastronom:innen konkret bedeutet. Alexandra Gorsche ist seit über einem Jahrzehnt mit ihrer Agentur Genusspunkt als Beraterin, Moderatorin und mit einem eigenen Fachmedium in der Hotellerie, Gastronomie und im Tourismus unterwegs. Aufgewachsen ist sie mit Selbstversorgung: Gemüse aus dem eigenen Garten, selbst gebackenes Brot und eingelegtes Gemüse im Keller. Dieses Grundverständnis für Lebensmittel prägt bis heute ihren Blick auf die Branche. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, was ein Nachhaltigkeitslabel überhaupt wert ist. Gorsche plädiert für weniger, dafür belegbare Zertifikate. Ein Label müsse "Hand und Fuß haben", sonst schade es mehr, als es nütze. Anhand eines Beratungsfalls aus ihrer Praxis zeigt sie, wie schnell ein unklar kommunizierter Konzeptwechsel die eigene Zielgruppe verfehlen kann. Der zweite große Themenblock gilt der Social-Media-Arbeit von Gastronomiebetrieben: welche Plattform für wen sinnvoll ist, welches Equipment tatsächlich nötig ist und warum Authentizität aus ihrer Sicht wichtiger ist als professionelle Inszenierung. Auch Akustik und Licht im Raum sowie die Auswahl passender Influencer:innen-Kooperationen kommen zur Sprache. Zum Abschluss gibt Gorsche persönliche Lokal-Empfehlungen und spricht über Nachwuchsförderung in der österreichischen Gastronomie. Aufgezeichnet wurde die Folge im Restaurant Edvard, dessen Küche Paul Gamauf mit einem Michelin-Stern leitet. Er führt zwischendurch selbst durchs winterliche Degustationsmenü und erklärt, warum er bei aller Sterneküche konsequent auf heimische Zutaten und kurze Wege setzt. 🔗 Genusspunkt (Magazin): https://genusspunkt.at/ 🔗 Alexandra Gorsche (privat/persönlich): https://www.alexandragorsche.at/ 🔗 Restaurant Edvard https://gaumenhoch.at/gastronomie/restaurant-edvard/


















