#402: Mit Jura in die Großkanzlei
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„Juristen werden überall gebraucht“ – auch in der Großkanzlei. Wie gelingt der Einstieg, und wie groß ist der mentale Druck wirklich? Das haben wir einen jungen und einen ehemaligen Großkanzleianwalt gefragt.
Groß, größer, Großkanzlei: Über kaum einen anderen juristischen Berufsweg wird so viel gesprochen, spekuliert und gemunkelt wie über die Arbeit in einer Großkanzlei. Für die einen ist sie der schnellste Weg zu anspruchsvollen Mandaten, internationaler Erfahrung und einem hohen Gehalt. Für die anderen steht sie vor allem für lange Arbeitstage, enormen Leistungsdruck und wenig Raum für ein Leben außerhalb des Jobs.
Wie sieht der Alltag in einer Großkanzlei tatsächlich aus? Wie gelingt der Einstieg, wie hoch ist die Arbeitsbelastung – und was verdient man dort wirklich? In Teil fünf unserer Sommerserie über typische juristische Berufe und Karrierewege nehmen wir die gängigen Klischees unter die Lupe. Außerdem sprechen wir darüber, wie sich der psychische Druck bemerkbar macht, welche Strategien im Arbeitsalltag helfen können und wann der Wunsch nach Veränderung überwiegt.
Zu Gast ist Dr. Nicolas Dewitte Langenfeld, der seit acht Monaten als Associate bei Freshfields in Brüssel arbeitet und damit noch am Anfang seiner Karriere in der Großkanzlei steht. Außerdem sprechen wir mit Ulf Marhenke. Bevor er seine heutige Position als Head of Legal beim Hausgerätehersteller Miele übernahm, war Marhenke 15 Jahre lang als Großkanzleianwalt tätig. Irgendwann wurde der psychische Druck für ihn zu groß – und er wagte den Schritt aus der Kanzlei, den sogenannten Exit.
Themen der Sendung
03:32: Interview mit Nicolas Dewitte Langenfeld, Associate bei Freshfields
25:08: Interview mit Ulf Marhenke, Head of Legal bei Miele
Mit Jura eine eigene Kanzlei gründen
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