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ERF Plus - Anstoß · July 19 · 2 min

Öl und Tau

Gedanken von Tobias Schier zum Bibeltext Psalm 133, 1-3. Ich bin ein harmoniebedürftiger Mensch. Das heißt: Ich streite mich nicht gerne und halte auch die Zeit bis zur Versöhnung nur ganz schwer aus. Respekt, Zuneigung und Frieden liegen mir da schon eher. In einer solchen Atmosphäre fühle ich mich wohl. Und ich behaupte mal: das tut jede und jeder. David beschäftigt sich im Psalm 133 mit diesem Phänomen. Er schreibt in Vers 1: „Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!“ Heißt für mich: Es gibt nichts Schöneres als in Frieden miteinander zu leben. Warum David das so sieht, erklärt er in den darauffolgenden Versen mit zwei Bildern. In Vers zwei vergleicht er das friedliche Zusammenleben mit Salböl. So etwas ist mir in der heutigen westlichen Kultur eher etwas fremd. Zu biblischen Zeiten wurden Gäste dadurch willkommen geheißen, dass ihnen Öl auf den Kopf gegossen wurde. Ein Zeichen der Hochachtung und Freude über die Person. Das zweite Bild Davids spricht vom Tau. Tau ist ein Bild für Segen und Leben. Im Land der Bibel war der Morgentau oft die einzige Feuchtigkeit während der heißen Sommermonate. Tau steht aber auch für die tröstende und stärkende Gegenwart Gottes. Da, wo Menschen in Frieden miteinander leben, ist Hochachtung, Freude und Leben. Da, wo Menschen in Frieden miteinander leben, möchte Gott sein. Ich weiß: Unsere Welt braucht dieses friedliche Beieinandersein so dringend. Im Nahen Osten, in Europa, in Afrika. In Stadtvierteln, in den Häusern, in Familien. Ich bete, dass Gottes lieblicher Friede überall dort einkehrt. Heilung und Leben bringt. Beten Sie mit? Bibellesen unter bibleserver.com Autor: Tobias Schier Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

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Gedanken von Tobias Schier zum Bibeltext Psalm 133, 1-3.

Ich bin ein harmoniebedürftiger Mensch. Das heißt: Ich streite mich nicht gerne und halte auch die Zeit bis zur Versöhnung nur ganz schwer aus. Respekt, Zuneigung und Frieden liegen mir da schon eher. In einer solchen Atmosphäre fühle ich mich wohl. Und ich behaupte mal: das tut jede und jeder. David beschäftigt sich im Psalm 133 mit diesem Phänomen. Er schreibt in Vers 1: „Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!“ Heißt für mich: Es gibt nichts Schöneres als in Frieden miteinander zu leben.

Warum David das so sieht, erklärt er in den darauffolgenden Versen mit zwei Bildern. In Vers zwei vergleicht er das friedliche Zusammenleben mit Salböl. So etwas ist mir in der heutigen westlichen Kultur eher etwas fremd. Zu biblischen Zeiten wurden Gäste dadurch willkommen geheißen, dass ihnen Öl auf den Kopf gegossen wurde. Ein Zeichen der Hochachtung und Freude über die Person.

Das zweite Bild Davids spricht vom Tau. Tau ist ein Bild für Segen und Leben. Im Land der Bibel war der Morgentau oft die einzige Feuchtigkeit während der heißen Sommermonate. Tau steht aber auch für die tröstende und stärkende Gegenwart Gottes.

Da, wo Menschen in Frieden miteinander leben, ist Hochachtung, Freude und Leben. Da, wo Menschen in Frieden miteinander leben, möchte Gott sein.

Ich weiß: Unsere Welt braucht dieses friedliche Beieinandersein so dringend. Im Nahen Osten, in Europa, in Afrika. In Stadtvierteln, in den Häusern, in Familien.

Ich bete, dass Gottes lieblicher Friede überall dort einkehrt. Heilung und Leben bringt. Beten Sie mit?

Bibellesen unter bibleserver.com

Autor: Tobias Schier


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