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ERF Plus - Anstoß · August 20 · 2 min

Ende gut - alles gut?

Gedanken von Elke Drossmann zum Bibeltext 1. Mose 47,10 Eine Momentaufnahme dreieinhalbtausend Jahre vor unserer Zeit im Nahen Osten: Der Hunger quält die Familie Jakobs. Einer der jüngeren Söhne namens Josef sitzt sozusagen auf dem Getreide. Weit weg in Ägypten. Lange haben sich Vater und Sohn nicht mehr gesehen. Josefs Brüder haben sich aus gutem Grund von ihm ferngehalten. Der Hunger treibt sie in seine Arme. In der Folge begegnet der Vater dem lange totgeglaubten Sohn. Das Glück der beiden scheint vollkommen. Allerdings: Wie wird der Chef Josefs, der Pharao, reagieren? Josef arrangiert die Begegnung des Pharaos mit seinem Vater und seinen Brüdern. Der Pharao spielt mit. Jakobs Familie darf in Ägypten bleiben. Ende gut - alles gut. Wirklich alles? Die Familie ist nicht mehr im Land ihrer Väter. Sie leben von der Gnade des Pharaos. Immerhin - ihr Hunger ist gestillt. Es gibt noch einen wunden Punkt: Jakob und seine Söhne fallen nicht vor dem Pharao nieder. Das steht nur dem Gott ihrer Väter zu. Hat das ein Nachspiel? Ja, es gibt eins. Jakob segnet den Pharao zu Beginn der Audienz. Und als das Gespräch zu Ende ist, heißt es im 1. Buch Mose, Kapitel 47, Vers 10: „Jakob segnete den Pharao noch einmal, bevor er ging.“ (NLB) Damit erfüllt sich im fremden Land - in Ägypten - ein Versprechen Gottes an den Großvater Jakobs, an Abraham: „Alle Völker der Erde werden durch dich gesegnet werden.“ (1. Mose 12,3) In dem Fall ist es Ägypten, das gesegnet wird. Vertreten durch den Pharao. Dieser Segen ist durch den Juden Jesus Christus bis zu mir gelangt. Ich bin durch Jesus Gottes gesegnete Tochter. Und auch ich darf diesen Segen weitergeben an Menschen, die mir begegnen. Beispielswese beim Abschied: „Eine gesegnete Reise.“ Und zum Ende des Anstoßes: „Einen gesegneten Tag.“ Bibellesen unter bibleserver.com Autor: Elke Drossmann Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

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Gedanken von Elke Drossmann zum Bibeltext 1. Mose 47,10

Eine Momentaufnahme dreieinhalbtausend Jahre vor unserer Zeit im Nahen Osten: Der Hunger quält die Familie Jakobs. Einer der jüngeren Söhne namens Josef sitzt sozusagen auf dem Getreide. Weit weg in Ägypten. Lange haben sich Vater und Sohn nicht mehr gesehen. Josefs Brüder haben sich aus gutem Grund von ihm ferngehalten. Der Hunger treibt sie in seine Arme. In der Folge begegnet der Vater dem lange totgeglaubten Sohn. Das Glück der beiden scheint vollkommen. Allerdings: Wie wird der Chef Josefs, der Pharao, reagieren? Josef arrangiert die Begegnung des Pharaos mit seinem Vater und seinen Brüdern. Der Pharao spielt mit. Jakobs Familie darf in Ägypten bleiben. Ende gut - alles gut. 

Wirklich alles? Die Familie ist nicht mehr im Land ihrer Väter. Sie leben von der Gnade des Pharaos. Immerhin - ihr Hunger ist gestillt.    

Es gibt noch einen wunden Punkt: Jakob und seine Söhne fallen nicht vor dem Pharao nieder. Das steht nur dem Gott ihrer Väter zu. Hat das ein Nachspiel? Ja, es gibt eins. Jakob segnet den Pharao zu Beginn der Audienz. Und als das Gespräch zu Ende ist, heißt es im 1. Buch Mose, Kapitel 47, Vers 10: „Jakob segnete den Pharao noch einmal, bevor er ging.“ (NLB) 

Damit erfüllt sich im fremden Land - in Ägypten - ein Versprechen Gottes an den Großvater Jakobs, an Abraham: „Alle Völker der Erde werden durch dich gesegnet werden.“ (1. Mose 12,3) In dem Fall ist es Ägypten, das gesegnet wird. Vertreten durch den Pharao. 

Dieser Segen ist durch den Juden Jesus Christus bis zu mir gelangt. Ich bin durch Jesus Gottes gesegnete Tochter. Und auch ich darf diesen Segen weitergeben an Menschen, die mir begegnen. Beispielswese beim Abschied: „Eine gesegnete Reise.“ Und zum Ende des Anstoßes: „Einen gesegneten Tag.“  

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Autor: Elke Drossmann


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