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show notes
Ein unfertiger Gedankengang über Frieden, Nervensystem und liebevolle Akzeptanz
In dieser Folge sitzt die Gastgeberin bei Kerzenlicht in ihrem Chalet in Holland und lädt dazu ein, gemeinsam in die Frage einzutauchen, was Frieden eigentlich bedeutet und wie er im Alltag entstehen kann. Sie stellt die These auf, dass es vielleicht gar keine Heilung braucht, sondern dass das eigentliche Ziel Frieden mit dem ist, was ist. Anhand ihrer Erfahrung als Traumatherapeutin beschreibt sie, dass Patientinnen und Patienten, die sie als geheilt entlassen konnte, genau das erreicht hatten: Frieden mit der Vergangenheit, ohne weiter in Angst, Wut oder Schrecken gefangen zu sein.
Sehr persönlich erzählt sie von einer politischen Diskussion mit einem Menschen aus ihrem Umfeld, der die AfD verherrlicht, und wie sie durch liebevolle Akzeptanz erstmals in Frieden ihre eigene Position vertreten konnte, ohne in den alten Fight-Freeze-Modus zu verfallen, den sie aus Diskussionen mit ihrem Vater kennt. Dabei wird deutlich, dass Frieden für sie nicht bedeutet, nicht zu handeln, sondern den inneren Ort zu verändern, aus dem heraus gehandelt wird.
Die Folge bleibt bewusst unfertig und tastend, sie versteht sich als lauter Gedankengang zu Heilung, Nicht-Heilung, gesellschaftlichem Frieden und der Frage, wie viel davon bei jedem Einzelnen selbst beginnt. Am Ende steht die Einladung, sich auf die eigene Reise zu mehr innerem Frieden zu begeben, unter anderem im Rahmen eines dreitägigen Workshops.