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einbiszwei · May 4

Was tut ihr gegen Kinder-Zwangsprostitution, Gregor Ott und Nikklas Berger?

Wenn Kinder ausgebeutet und zur Prostitution gezwungen werden, klingt das immer sehr weit weg, man kennt das eher aus Filmen, die in weit entfernten Ländern spielen. Aber auch hier in Deutschland gibt es Kinderhandel. Beim Bundeskriminalamt wurden für das Jahr 2024 465 Opfer von „Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung“ – so heißt das offiziell – registriert. Und das ist nur das Hellfeld! Fachleute gehen davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen weitaus höher liegen. Denn die Betroffenen schweigen – aus Angst, Scham oder Abhängigkeit. Besonders häufig betroffen sind laut Ermittlungsbehörden Teenager-Mädchen. Ein bekanntes Muster, um sie zu rekrutieren, ist die sogenannte Loverboy-Methode: Täter bauen zunächst eine vermeintliche Liebesbeziehung auf, gewinnen Vertrauen und bringen die Jugendlichen dann in die Prostitution. Besonders oft sind das Jugendliche ohne Bezugspersonen, die in Jugendhilfeeinrichtungen leben, keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie haben und vielleicht drogenabhängig sind, Geld brauchen. Doch es gibt kein einheitliches Täter- oder Opferprofil, die Betroffenen stammen aus allen sozialen Schichten. In Berlin kümmern sich Gregor Ott und Nikklas Berger vom Landeskriminalamt um Menschenhandel. Sie kämpfen mit vielen Herausforderungen: Täter finden bspw. immer wieder Wege, Kinder aus Not- und Kriseneinrichtungen tatsächlich zurückzuholen. Und Jugendliche wollen oft nicht aussagen, dadurch wird es sehr schwierig, Kinderhändler zu überführen. Wie sie versuchen, Menschenhandel hier in Deutschland zu stoppen, erzählen Gregor Ott und Nikklas Berger bei einbiszwei. ⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯ WEITERE INFOS Rbb-Interview mit Nikklas Berger (10/25) „Die wenigsten minderjährigen Prostituierten wollen gerettet und befreit werden" einbiszwei-Folge zum Thema Menschenhandel mit Martina Döcker Zur Podcast-Folge Ermittlungsverfahren wegen Menschenhandel und Ausbeutung auf neuem Höchststand BKA: Bundeslagebild zu Menschenhandel und Ausbeutung 2024 Deutsches Institut für Menschenrechte: Artikel zum Thema Menschenhandel und Ausbeutung (05/25) Verborgene Realität – Handel mit und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland „Verschlusssache”: Der Podcast der Polizei Zur Folge mit Ott & Berger Infos der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung Zum anonymen Hinweisgebersystem des LKA Berlin Hier mithelfen ⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯ HILFEANGEBOTE: Wenn du Missbrauch erlebt hast, und Hilfe oder Beratung suchst, kannst du dich auch an diese Stellen wenden: Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch 0800 22 55 530 – anonym und kostenfrei Telefonzeiten: Mo., Mi., Fr.: 9.00 bis 14.00 Uhr Di., Do.: 15.00 bis 20.00 Uhr oder Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch

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Gregor Ott und Nikklas Berger

Wenn Kinder ausgebeutet und zur Prostitution gezwungen werden, klingt das immer sehr weit weg, man kennt das eher aus Filmen, die in weit entfernten Ländern spielen. Aber auch hier in Deutschland gibt es Kinderhandel. Beim Bundeskriminalamt wurden für das Jahr 2024 465 Opfer von „Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung“ – so heißt das offiziell – registriert. Und das ist nur das Hellfeld! Fachleute gehen davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen weitaus höher liegen. Denn die Betroffenen schweigen – aus Angst, Scham oder Abhängigkeit.

Besonders häufig betroffen sind laut Ermittlungsbehörden Teenager-Mädchen. Ein bekanntes Muster, um sie zu rekrutieren, ist die sogenannte Loverboy-Methode: Täter bauen zunächst eine vermeintliche Liebesbeziehung auf, gewinnen Vertrauen und bringen die Jugendlichen dann in die Prostitution. Besonders oft sind das Jugendliche ohne Bezugspersonen, die in Jugendhilfeeinrichtungen leben, keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie haben und vielleicht drogenabhängig sind, Geld brauchen. Doch es gibt kein einheitliches Täter- oder Opferprofil, die Betroffenen stammen aus allen sozialen Schichten.

In Berlin kümmern sich Gregor Ott und Nikklas Berger vom Landeskriminalamt um Menschenhandel. Sie kämpfen mit vielen Herausforderungen: Täter finden bspw. immer wieder Wege, Kinder aus Not- und Kriseneinrichtungen tatsächlich zurückzuholen. Und Jugendliche wollen oft nicht aussagen, dadurch wird es sehr schwierig, Kinderhändler zu überführen. Wie sie versuchen, Menschenhandel hier in Deutschland zu stoppen, erzählen Gregor Ott und Nikklas Berger bei einbiszwei.


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WEITERE INFOS

Rbb-Interview mit Nikklas Berger (10/25) „Die wenigsten minderjährigen Prostituierten wollen gerettet und befreit werden"

einbiszwei-Folge zum Thema Menschenhandel mit Martina Döcker Zur Podcast-Folge

Ermittlungsverfahren wegen Menschenhandel und Ausbeutung auf neuem Höchststand BKA: Bundeslagebild zu Menschenhandel und Ausbeutung 2024

Deutsches Institut für Menschenrechte: Artikel zum Thema Menschenhandel und Ausbeutung (05/25) Verborgene Realität – Handel mit und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

„Verschlusssache”: Der Podcast der Polizei Zur Folge mit Ott & Berger

Infos der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung

Zum anonymen Hinweisgebersystem des LKA Berlin Hier mithelfen


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HILFEANGEBOTE:

Wenn du Missbrauch erlebt hast, und Hilfe oder Beratung suchst, kannst du dich auch an diese Stellen wenden: Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch 0800 22 55 530 – anonym und kostenfrei Telefonzeiten: Mo., Mi., Fr.: 9.00 bis 14.00 Uhr Di., Do.: 15.00 bis 20.00 Uhr oder Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch
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