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einbiszwei · April 27

Du erforschst Cybergrooming – was hast du herausgefunden, Maeve Moosburner?

Wenn sich Erwachsene im Internet das Vertrauen von Kindern oder Jugendlichen erschleichen, um sie sexuell zu missbrauchen, dann nennt man das Cybergrooming. Die Täterstrategien werden immer ausgefeilter und die Betroffenen immer jünger. 24 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland wurden schon mal von einer erwachsenen Person online kontaktiert und von dieser nach einem realen Treffen gefragt, so eine Studie der Landesanstalt für Medien NRW. Bislang gab es nur wenige Forschung zu dem Thema, das ändert sich jetzt mit dem Forschungsprojekt CERES, das heißt: „Cybergrooming – Erforschung von Risikofaktoren, Ermittlungspraxis und Schutzmaßnahmen”. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt arbeiten die Kriminologische Zentralstelle, das Bundeskriminalamt, das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und die Universität Münster zusammen. Ziel ist es, das Phänomen Cybergrooming wissenschaftlich zu verstehen und daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten für Polizei und Justiz abzuleiten. Maeve Moosburner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kriminologischen Zentralstelle (KrimZ) und ist dort für CERES zuständig. Was sie bisher herausgefunden hat, erzählt sie bei einbiszwei. ⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯ WEITERE INFOS Weitere Infos zur Kriminologischen Zentralstelle (KrimZ) und CERES CERES: Cybergrooming – Erforschung von Risikofaktoren, Ermittlungspraxis und Schutzmaßnahmen Forschungsprojekte zu Cybercrime Eine Übersicht des BKA Tagesschau-Beitrag zu Cybergrooming (07/2025) Wie Minderjährige Opfer von Online-Missbrauch werden Studie zu Cybergrooming der Landesanstalt für Medien NRW (05/2025) Cybergrooming: Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen auf konstant hohem Niveau Zur Informationskampagne des BKA über Cybergrooming Mehr erfahren CERES-Podcast „Tatort Kinderzimmer” Cybergrooming verstehen, Minderjährige schützen ⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯⋯ HILFEANGEBOTE: Wenn du Missbrauch erlebt hast, und Hilfe oder Beratung suchst, kannst du dich auch an diese Stellen wenden: Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch 0800 22 55 530 – anonym und kostenfrei Telefonzeiten: Mo., Mi., Fr.: 9.00 bis 14.00 Uhr Di., Do.: 15.00 bis 20.00 Uhr oder Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch

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Maeve Moosburner

Wenn sich Erwachsene im Internet das Vertrauen von Kindern oder Jugendlichen erschleichen, um sie sexuell zu missbrauchen, dann nennt man das Cybergrooming. Die Täterstrategien werden immer ausgefeilter und die Betroffenen immer jünger. 24 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland wurden schon mal von einer erwachsenen Person online kontaktiert und von dieser nach einem realen Treffen gefragt, so eine Studie der Landesanstalt für Medien NRW. Bislang gab es nur wenige Forschung zu dem Thema, das ändert sich jetzt mit dem Forschungsprojekt CERES, das heißt: „Cybergrooming – Erforschung von Risikofaktoren, Ermittlungspraxis und Schutzmaßnahmen”.

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt arbeiten die Kriminologische Zentralstelle, das Bundeskriminalamt, das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und die Universität Münster zusammen. Ziel ist es, das Phänomen Cybergrooming wissenschaftlich zu verstehen und daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten für Polizei und Justiz abzuleiten. Maeve Moosburner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kriminologischen Zentralstelle (KrimZ) und ist dort für CERES zuständig. Was sie bisher herausgefunden hat, erzählt sie bei einbiszwei.


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Weitere Infos zur Kriminologischen Zentralstelle (KrimZ) und CERES CERES: Cybergrooming – Erforschung von Risikofaktoren, Ermittlungspraxis und Schutzmaßnahmen

Forschungsprojekte zu Cybercrime Eine Übersicht des BKA

Tagesschau-Beitrag zu Cybergrooming (07/2025) Wie Minderjährige Opfer von Online-Missbrauch werden

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Zur Informationskampagne des BKA über Cybergrooming Mehr erfahren

CERES-Podcast „Tatort Kinderzimmer” Cybergrooming verstehen, Minderjährige schützen


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HILFEANGEBOTE:

Wenn du Missbrauch erlebt hast, und Hilfe oder Beratung suchst, kannst du dich auch an diese Stellen wenden: Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch 0800 22 55 530 – anonym und kostenfrei Telefonzeiten: Mo., Mi., Fr.: 9.00 bis 14.00 Uhr Di., Do.: 15.00 bis 20.00 Uhr oder Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch
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