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Ein Filmarchiv · Mar 20, 2022 · 48 min

Episode 209: Dead Heat, 1988

Nach Antonioni und dem frühen senegalesischen Film legen wir einen rabiaten Spurwechsel hin und kümmern uns um das Regiedebut von Schnittmeister Mark Goldblatt, einem der vielen Talente aus der Corman-Schule für günstiges, effektvolles Filmemachen: DEAD HEAT. Als blutrünstige Variante des DEAD ON ARRIVAL-Stoffes muss Treat Williams als Zombie im Cop-Duo seinen eigenen Tod aufklären. Beziehungsweise behauptet das die Handlung, denn eigentlich geht es darum, abstrus-deftige Setpieces zu schaffen, die vor allem Spaß machen. So verhindert das Drehbuch jede Form von Melodramatik und arbeitet stattdessen mit möglichst viel Nihilismus, um die wieder langweiligen Buddy Movie-Mechaniken und überhaupt den 80er Jahre Actionfilm in sich aufzulösen: nicht kunstvoll, aber mit garstigem Humor und anarchischem Willen zur sehr, sehr blutigen Unterhaltung. Daten & Verfügbarkeit Dead Heat, USA 1988, Regie: Mark Goldblatt Wir haben die 4k-Blu-ray des amerikanischen Labels Vinegar Syndrome angesehen. Sehr liebevoll gemacht mit einer Mischung aus neuen und alten Extras und einem atemberaubend restaurierten Bild – dank 4K-Release auch codefree. Rechtliches Für den Podcast wurden Soundeffekte der Seite Freesound.org verwendet (Beschreibungen in Englisch): Film Projector Countdown.flac by qubodup, licensed under Creative Commons 3.0 Attribution, the original file was edited (shortend) and is part of a mix of several sound layers. zeissIkon_4ton.mp3 by al_sub, licensed under Creative Commons 3.0 Attribution, the file was not changed, but is part of a mix of several sound layers. film_static_03.wav by joedeshon, licensed under Creative Commons 1.0 Universal (public domain) Old Film optical track Surface Noise by JohnsonBrandEditing, licensed under Creative Commons 1.0 Universal (public domain) sonVidage2.WAV by gouvradou, licensed under Creative Commons 1.0 Universal (public domain) Thanks to all creators and the community of freesound.org! Special Thanks Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlgeschlagen.

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show notes

Nach Antonioni und dem frühen senegalesischen Film legen wir einen rabiaten Spurwechsel hin und kümmern uns um das Regiedebut von Schnittmeister Mark Goldblatt, einem der vielen Talente aus der Corman-Schule für günstiges, effektvolles Filmemachen: DEAD HEAT. Als blutrünstige Variante des DEAD ON ARRIVAL-Stoffes muss Treat Williams als Zombie im Cop-Duo seinen eigenen Tod aufklären. Beziehungsweise behauptet das die Handlung, denn eigentlich geht es darum, abstrus-deftige Setpieces zu schaffen, die vor allem Spaß machen. So verhindert das Drehbuch jede Form von Melodramatik und arbeitet stattdessen mit möglichst viel Nihilismus, um die wieder langweiligen Buddy Movie-Mechaniken und überhaupt den 80er Jahre Actionfilm in sich aufzulösen: nicht kunstvoll, aber mit garstigem Humor und anarchischem Willen zur sehr, sehr blutigen Unterhaltung.

Daten & Verfügbarkeit

Dead Heat, USA 1988, Regie: Mark Goldblatt

Wir haben die 4k-Blu-ray des amerikanischen Labels Vinegar Syndrome angesehen. Sehr liebevoll gemacht mit einer Mischung aus neuen und alten Extras und einem atemberaubend restaurierten Bild – dank 4K-Release auch codefree.

Rechtliches

Für den Podcast wurden Soundeffekte der Seite Freesound.org verwendet (Beschreibungen in Englisch):

Thanks to all creators and the community of freesound.org!

Special Thanks

Ein besonderer Dank geht an Florian Hoffmann, der unseren bescheidenen Intro-Text wie ein Ereignis hat klingen lassen. Alle unsere Versuche, ihn mit Nachbearbeitung auf unser Niveau herabzuziehen, sind zum Glück fehlgeschlagen.

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