
Herzenssache mit Nebenwirkung: Über die Engagement-Life-Balance im Ehrenamt
Etwas, das dich erfüllt, kann dich gleichzeitig auslaugen. Kennst du dieses Gefühl aus deinem Ehrenamt? In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 starten Fabio und Isi eine neue Serie: "Engagement-Life-Balance". Auf Basis einer italienischen Studie von 2024 (rund 200 Proband:innen), die ein arbeitspsychologisches Modell auf das Ehrenamt überträgt, gehen die beiden dem großen Paradox auf den Grund: Warum uns freiwilliges Engagement nachweislich glücklicher und gesünder macht und uns trotzdem an den Rand der Erschöpfung bringen kann. Wir sprechen über das Zusammenspiel von Arbeit, Privatleben und Engagement und darüber, warum genau dann Stress entsteht, wenn das Ehrenamt in dein Privatleben hineinfließt. Denn Belastung ist weniger eine Frage der Stundenzahl, sondern eher des Gleichgewichts. In dieser Folge erfährst du: warum Ehrenamt nachweislich gesünder, verbundener und selbstwirksamer macht und was es uns gleichzeitig nimmt was das Prinzip von Demands & Resources (das Bild vom „Fass“) über dein persönliches Energielevel verrät warum „Work-Home Interference“ der Moment ist, in dem das Engagement ins Privatleben eindringt und zur Belastung wird wieso es kein „zu viel“ oder „zu wenig“ gibt, sondern alles individuell vom Einklang der drei Lebensbereiche abhängt warum Überforderung im Ehrenamt kein Zeichen mangelnder Belastbarkeit ist Zum Schluss gibt’s eine Reflexionsfrage, die du direkt mitnehmen kannst: Wie viel Energie gibt dir dein Engagement gerade und wie viel nimmt es dir? In den nächsten Folgen der Serie schauen wir uns an, woher diese Imbalance kommt und was ihr individuell und als Verein tun könnt, um wirksam zu sein, ohne auszubrennen. Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und schreibt uns, wie voll euer „Fass“ gerade ist.