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„Wenn ich das nicht mache, macht es niemand.“ Wie oft hast du diesen Satz in deinem Verein schon gehört oder selbst gedacht?
In der zweiten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance gehen Fabio und Isi der Frage nach, wann aus Verantwortung Überforderung wird. Nachdem sie in der letzten Folge das Grundmodell aus der italienischen Studie vorgestellt haben, nehmen die beiden diesmal drei Kernphänomene auseinander, die ihr garantiert aus eurem Vereinsalltag kennt und die dafür sorgen, dass sich Engagement irgendwann überlastend anfühlt.
Wir sprechen darüber, warum Verantwortung im Verein nie gleich verteilt ist, warum Nein-Sagen im Ehrenamt so schwerfällt und was passiert, wenn abends um 22 Uhr die WhatsApp-Gruppe aufleuchtet. Denn Überlastung entsteht selten aus einer einzelnen Aufgabe, sondern aus Mustern, die niemand ausspricht.
In dieser Folge erfährst du:
- warum das Narrativ „Wenn ich es nicht mache, macht es niemand“ dazu führt, dass immer die gleichen fünf alles machen
- wieso Engagierte sich dadurch unersetzbar machen und aus dieser Spirale kaum noch herauskommen
- warum Verantwortung nie fair verteilt ist und es vor allem darum geht, genau das transparent zu machen
- weshalb Nein sagen im Ehrenamt so schwerfällt: Jedes Nein fühlt sich an wie ein Gegenstellen gegen die eigene Mission
- warum es neben denen, die nicht Nein sagen können, auch die gibt, die nicht Ja sagen und was die Kooperationsthese damit zu tun hat
- was es konkret heißt, wenn das Engagement ins Privatleben hineinwirkt: Nachfragen am Wochenende, Orga-Nachrichten im Urlaub, Vereinsthemen auf der Couch
Zum Mitnehmen: Du wirst die Vereinsmission nicht allein retten und dein Nein ist nicht der Grund, warum sie scheitert, sondern eine Form von Selbstschutz. In der nächsten Folge schauen wir uns an, was ihr als Einzelpersonen ganz konkret tun könnt, um euch vor dieser Überlastung zu schützen.
Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und wenn ihr euch in dieser Folge wiedererkannt habt, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension da.



