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Artwork for Die zweite Lebenshälfte

Die zweite Lebenshälfte

Amara

Warum werden manche Menschen zufrieden alt?

Die Forschung kennt Antworten. Wir erzählen sie als Geschichten.

Jede Woche setzt sich unser Mitgründer Philipp Hartz mit Menschen in ihrer zweiten Lebenshälfte zusammen. Über das Älterwerden, über Demenz, über das, was sich verändert und was bleibt. Echte Gespräche, keine Ratgeber.

Dazwischen die kurzen Folgen mit dem, was die Wissenschaft dazu sagt. Die Lancet-Kommission, nach der fast die Hälfte des Demenzrisikos beeinflussbar ist. Und die Frage, warum das Gehirn Gespräche braucht wie der Körper Bewegung. Am Ende jeder Folge stehen konkrete Schritte, für dich und für die Menschen, die dir wichtig sind.

Die Forschung erklärt das Muster. Die Gespräche zeigen das Leben.

Für alle, die gut älter werden wollen. Und für alle, die jemanden lieben, der älter wird.

Die Wissenschaftsfolgen werden von einer synthetischen Stimme gelesen. Recherche und Auswahl stammen von unserem Team. Keine medizinische Beratung.

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  • 10 episodes
  • weekly
  • Avg 32 min
  • German
  • S1 · E3
    Yesterday · 54 min

    Wenn ein Elternteil stirbt: Was Trauer mit einer Familie macht | Annette Hakes

    Wenn ein Elternteil stirbt, verlieren zwei Generationen denselben Menschen. Aber sie verlieren nicht dasselbe. Das erwachsene Kind verliert Mutter oder Vater. Der zurückgebliebene Elternteil verliert den Partner, den ganzen Alltag und die gemeinsame Zukunft. Und meistens versuchen beide, den anderen aufzufangen, und bleiben am Ende doch allein mit ihrer Trauer. In dieser Folge spreche ich mit Trauerbegleiterin Annette Hakes darüber, was in einer Familie passiert, wenn Mama oder Papa stirbt. Annette begleitet seit 15 Jahren trauernde Menschen, ehrenamtlich im Hospizverein und in eigener Praxis mit hypnosystemischer Trauerarbeit. Sie erzählt auch von sich selbst: von acht Tagen Abschiedsraum mit ihrer Mutter, von einem Satz, der sie zwei Jahre lang getragen hat ("zum Weinen ist jetzt nicht die Zeit"), und davon, warum ihre Mutter am Ende am gebrochenen Herzen gestorben ist. Es geht um die Fragen, die sich kaum jemand laut stellt: Wann beginnt Trauer eigentlich? Ist ein angekündigter Tod leichter als ein plötzlicher? Wo hört die Rolle als Tochter oder Sohn auf und wo fängt Überforderung an? Und warum ist "du musst jetzt loslassen" der schlechteste Rat, den du einem trauernden Menschen geben kannst? Wenn du gerade selbst einen Elternteil verloren hast oder jemanden begleitest, der das durchmacht: Diese Folge ist für dich. DREI GEDANKEN AUS DIESER FOLGE Trauer entsteht aus Liebe. Deshalb kann man sie nicht lösen wie ein Problem. Loslassen ist der falsche Auftrag. Such dem Menschen lieber einen Platz. Der beste Satz ist kein kluger Satz: "Mir fehlen die Worte. Es tut mir so leid für dich." ÜBER ANNETTE HAKES Annette Hakes ist Trauerbegleiterin und Sterbebegleiterin und arbeitet seit 15 Jahren mit trauernden Menschen, ehrenamtlich im Hospizverein und in eigener Begleitung, vor Ort und online. Ihr Schwerpunkt ist hypnosystemische Trauerarbeit. Instagram: instagram.com/dasleeresofa MEHR Alle Folgen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLC7Idvcj9m2o Spotify: https://open.spotify.com/show/033QZYWdBFAtF5CsRz9Fdu Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/tr/podcast/die-zweite-lebenshälfte/id6791948967 Instagram: https://www.instagram.com/philipp.hartz/ Folge 1 mit Annette, Demenz, was nun?: https://www.youtube.com/watch?v=Zvrh739cetg HINWEIS Dieses Gespräch ersetzt keine therapeutische oder medizinische Hilfe. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, wende dich bitte an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, rund um die Uhr, kostenlos und anonym. #Trauer #Trauerbewältigung #Trauerbegleitung #Abschiednehmen #ZweiteLebenshälfte

    • Transcript
  • S1 · E2
    September 7 · 54 min

    Meister der Tarnung: Demenz erkennen, bevor es alle merken | Annette Hakes

    „Demenz beendet das Gespräch nicht. Sie verändert die Regeln." Ein Satz, der erklärt, warum die alten Fragen plötzlich verletzen. Wenn du den Schlüssel verlegst, war es ein schlechter Tag. Wenn deine Mutter einen Namen vergisst, denkst du sofort das Schlimmste. Wir messen unsere Eltern strenger als uns selbst — und fangen dann an abzufragen, statt zu reden. Annette Hakes begleitet Menschen am Ende ihres Lebens — Sterbebegleiterin, Demenzbegleitung, Trauerbegleitung, und die Stimme hinter „Das leere Sofa". Sie war jahrelang eins zu eins in der Häuslichkeit unterwegs, in der Tagespflege und in einem geschlossenen Demenzbereich. Im Gespräch mit Philipp Hartz geht es um die Veränderungen, die man ernst nehmen sollte, und um die, bei denen wir zu streng urteilen. Um Menschen mit beginnender Demenz als Meister der Tarnung. Und um das Gefühlsgedächtnis: Was gesagt wurde, geht verloren. Wie es sich angefühlt hat, bleibt. Außerdem: warum „Wie heißt denn deine Schwester nochmal?" eine Inquisitionsfrage ist — und was du stattdessen tun kannst, nämlich selbst ein paar Brocken hinlegen. Die 83-Jährige, die nach einem gut gemeinten „lass das doch mal abklären" überzeugt war, ihre Kinder wollten ihr Haus. Und der Mann, der kein Wort mehr sprach, bis beim Tanztee ein Rock'n'Roll lief. Annettes Rat: frag nicht ab, geh zusammen raus. Philipp Hartz ist Gründer von Amara, einem digitalen Begleiter für die zweite Lebenshälfte.

    • Transcript
  • S1 · E1
    August 31 · 52 min

    Eltern im Alter begleiten statt betreuen | Annette Hakes

    Eltern im Alter begleiten statt betreuen: Annette Hakes erklärt, warum gut gemeinte Hilfe Selbstständigkeit kostet. „Betreuung tut es für dich. Begleitung macht es mit dir." Ein Satz, der verändert, wie du mit deinen Eltern redest. Wenn Eltern älter werden, organisieren wir aus Liebe. Wir übernehmen den Papierkram, die Termine, das Telefonieren. Und merken nicht, dass wir dabei genau das wegnehmen, was sie behalten wollen: ihre Selbstständigkeit. Annette Hakes begleitet Menschen am Ende ihres Lebens — Sterbebegleiterin, Demenzbegleitung, Trauerbegleitung, und die Stimme hinter „Das leere Sofa". Im Gespräch mit Philipp Hartz geht es um den Rollentausch zwischen Eltern und Kindern, um die Überorganisation pflegender Angehöriger und darum, wie deine Eltern nach der Rente eine Tagesstruktur finden, die ihnen gehört und nicht dir. Außerdem: warum Opa dieselbe Geschichte wieder erzählt — und was das über ihn sagt, nicht über sein Gedächtnis. Wie du deine Eltern nach ihrem Leben fragst, ohne ein Interview zu führen („Wie warst du mit 25?"). Und die Stille nach dem Besuch, wenn das Auto weg ist und die Wohnung leise wird. Annettes Rat: ruf 30 Minuten später noch mal an. Philipp Hartz ist Gründer von Amara, einem digitalen Begleiter für die zweite Lebenshälfte.

    • Transcript
  • #7
    August 25 · 13 min

    KI Sprachbegleiter für mehr Selbstständikeit im Alter

    Wir beleuchten, wie sprachbasierte KI-Begleiter helfen können, Einsamkeit im Alter zu lindern, dem Tag Struktur zu geben und das Gehirn zu trainieren. Dabei gilt stets: Die KI soll menschliche Beziehungen ergänzen und Lücken füllen, nicht aber den Menschen ersetzen. Erfahren Sie, wie sich die Technik zum ersten Mal dem Menschen anpasst, anstatt umgekehrt, und warum das reine Sprechen die größten Hürden der Digitalisierung abbaut. https://amara.app/

  • #6
    August 18 · 30 min

    Warum Zuwendung messbar wie Medizin wirkt

    Diese Episode zeigt, warum menschliche Zuwendung genauso wichtig ist wie die rein körperliche Versorgung. Basierend auf fundierten Studien erklären wir, warum Autonomie und emotionale Bindung messbar wie Medizin wirken und keine bloßen „weichen Extras“ sind. Hören Sie rein und erfahren Sie, wie echte Beziehung die Lebensqualität von Pflegebedürftigen und Pflegenden gleichermaßen schützt. https://amara.app/

  • #5
    August 11 · 21 min

    Was Einsamkeit mit Hunger gemeinsam hat

    Was passiert wirklich in uns, wenn wir uns isoliert fühlen? Wir beleuchten, warum dieses Gefühl kein persönliches Versagen ist, sondern ein natürliches Warnsignal unseres Körpers – ganz ähnlich wie Hunger oder Durst. Wir besprechen, wie chronische Einsamkeit auf Körper und Geist wirkt und welche nachweislich wirksamen Wege es zurück in die Verbundenheit gibt. Diese gebündelten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind nicht nur reine Theorie, sondern sie bilden das Fundament unserer App. https://amara.app/

  • #4
    August 4 · 20 min

    Warum dein Altern kein genetisches Schicksal ist.

    Gesund alt zu werden, ist kein Glücksspiel. Zwillingsstudien belegen, dass unsere Gene deutlich weniger als die Hälfte unserer Lebensspanne erklären. Der weitaus größere Teil ist gestaltbar und ruht auf fünf Säulen: Bewegung, Ernährung, Schlaf, Verbundenheit und Sinn. Genau diese fundierten Erkenntnisse der Alternsforschung sind das Fundament unserer App. Hör rein und erfahre, warum es wissenschaftlich gesehen ein Mythos ist, dass es jemals "zu spät" sei, heute noch damit anzufangen! https://amara.app/

  • #3
    July 28 · 27 min

    Die heilende Kraft des Zurückblickens

    Wir beleuchten, warum das Zurückblicken auf das eigene Leben kein Zeichen von Stillstand ist, sondern eine aktive, gesunde Kraft, die nachweislich die Stimmung hebt und Sinn stiftet. Basierend auf fundierten Konzepten wie der Reminiszenz-Therapie und dem Lebensrückblick („Life Review“) von Robert Butler zeigt diese Folge, wie strukturierte Erinnerungsarbeit unsere psychische Widerstandskraft stärkt und Generationen miteinander verbindet. https://amara.app/

  • #2
    July 21 · 21 min

    Warum Reden das beste Gehirntraining ist

    Was passiert in unserem Kopf, wenn wir uns miteinander unterhalten? Wir tauchen in die faszinierende Neurowissenschaft ein und erklären, warum ein einfaches Gespräch echter Hochleistungssport für unser Gehirn ist. Erfahrt, wie schon zehn Minuten tägliche Unterhaltung das Gedächtnis und die Denkflexibilität messbar verbessern können. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse über die schützende Kraft von sozialen Interaktionen sind das Fundament unserer App. Hört rein und entdeckt, warum Reden das beste Gehirntraining ist! 🎧🧠 https://amara.app/

  • S1 · E1
    July 17 · 27 min

    Warum Gespräche wie Medizin wirken

    Ein gutes Gespräch tut gut – aber was wir hier hören, ist weit mehr als das: Es ist wissenschaftliche Grundlagenforschung und das Fundament unserer App. Über 85 Jahre Forschung der Harvard-Studie beweisen, dass die Qualität unserer Beziehungen der stärkste Vorhersagefaktor für ein langes, zufriedenes Leben ist. In dieser Folge beleuchten wir, warum schon kurze Alltagsgespräche oder tiefergehende Fragen messbar Stress reduzieren und wie Medizin wirken. Entdecke die Wissenschaft hinter unserer App und lass dich inspirieren! https://amara.app/

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