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Braucht ein Hund eine Beziehung zur gesuchten Person, um motiviert zu trailen? Die sogenannte „Opferbindung“ wird in manchen Trainingssystemen gezielt aufgebaut. Im Einsatz sucht der Hund jedoch meist nach einem völlig unbekannten Menschen.
In dieser Folge erkläre ich, warum mich Opferbindung als Grundlage der Ausbildung nicht überzeugt. Ich unterscheide zwischen sozialer Bindung, Belohnungserwartung und Freude an der Suchaufgabe – und bespreche, wie wir Hunde auf die Suche nach unbekannten Personen vorbereiten können.
Auch die Zielperson und die Belohnung nach dem Fund stehen im Mittelpunkt: Ein Hund muss fremde Menschen nicht begeistert begrüßen, um ihren Geruch verfolgen zu können.
Themen dieser Folge: Was mit „Opferbindung“ gemeint ist Bindung und Belohnungserwartung unterscheiden Vertraute und unbekannte Zielpersonen Menschliche Hinweise und Erwartungen Doppelblindes Training Belohnung und Fund auf Abstand
Mehr Informationen: Karina Kalks Sachverständige für Hunde | Autorin | Mantrail Academy Austria
Buch: „Dem Geruch auf der Spur – Geruchssinn verstehen bei Hund und Mensch“
Die Frage dieser Folge: Braucht ein Mantrailer eine Bindung zur Zielperson – oder eine verständlich aufgebaute Suchaufgabe?





