
Design Thinking Podcast
DT741: Die unsichtbaren Innovationen Japans
April 24 · 27 min · Season 7 · Episode 41 · 23.8 MB
0:00-27:23
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Wir sind gerade aus Japan zurückgekommen und etwas daran hat uns irritiert. Irgendwie haben wir erwartet, dass dort alles futuristisch wirkt. Aber es ist genau das Gegenteil der Fall: Vieles wirkt vertraut, ruhig, fast unverändert und gleichzeitig unglaublich präzise weiterentwickelt. Und genau da entsteht die Frage, die uns nicht mehr loslässt: Was, wenn wir Innovation völlig falsch verstehen? Heute geht es um die Frage, wie viel von dem, was wir „Innovation“ nennen, eigentlich nur eine Frage unserer Wahrnehmung ist.
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- 0:00Intro: Der japanische Irrtum – Warum Innovation anders aussieht
- 1:45Mythen vs. Realität: Gepäckhandling und höfliche Distanz
- 5:00Disruption vs. Kontinuität: Der westliche Wahrnehmungsfehler
- 8:20Handwerkskunst als Innovation: Das Prinzip der lebenslangen Spezialisierung
- 12:30Systemische Effizienz: Automatisierung und menschlicher Service im Alltag
- 13:50Der Shinkansen: Pünktlichkeit durch unsichtbare Prozessoptimierung
- 17:30Die Psychologie der Salienz: Warum wir Sichtbarkeit mit Fortschritt verwechseln
- 20:30Innovationstheater vs. Kaizen: Was Unternehmen wirklich bewegt
- 23:45Transfer in die Praxis: Fragen für Führungskräfte und Teams
- 24:50Detail-Beispiel: Die japanische Toilette als Komfort-Innovation
- 26:05Fazit: Innovation ist eine Entscheidung der Wahrnehmung