Skip to content
Artwork for DER TUT WAS Podcast - was Hunde sichtbar machen
Kids & Family

DER TUT WAS Podcast - was Hunde sichtbar machen

Jule Rettberg

DER TUT WAS Podcast – was Hunde sichtbar machen ist für Menschen, die ihren Hund lieben, aber ihn nicht immer verstehen. Jule Rettberg spricht über Hunde als Sozialpartner, über Bedürfnisse, Grenzen, Überforderung, Beziehung, Alltag und das, was Verhalten sichtbar macht. Kein Sitz-Platz-Fuß-Podcast, keine schnellen 5 Tipps, kein „Der Hund muss funktionieren“. Sondern ehrliche Gedanken, Geschichten aus der Hundeschule und neue Blickwinkel auf Mensch und Hund.

  • 9 episodes
  • Updated Tuesday

Episodes9

  • Tuesday · 1 hr 5 min

    #8 Plötzlich wieder aggressiv: Was ist mit dem Hund los? Ein neuer Mann in Ellis Leben – und Togo verändert sich

    Warum zeigt ein Hund plötzlich wieder Verhalten, das längst überwunden schien? Togo reagiert bei Hundebegegnungen wieder heftig, bisherige Lösungen funktionieren nicht mehr und Elli spürt: Irgendetwas hat sich verändert. Gemeinsam mit Annett und Jule schaut sie nicht nur auf das sichtbare Verhalten, sondern auf Togos Geschichte, frühere Verluste und eine neue Veränderung in Ellis Leben. Eine persönliche Folge über zeitversetzte Reaktionen, Beziehungsaufbau, gemeinsame Erfahrungen und die Frage, was Hunde uns mit ihrem Verhalten eigentlich mitteilen. www.dertutwas.de 00:00 – Zum ersten Mal zu dritt im Podcast Elli, Annett und Jule erzählen eine Geschichte, deren Ausgang Jule selbst noch nicht kennt. 01:08 – Togo zeigt plötzlich wieder altes Verhalten Hundebegegnungen eskalieren und eine bisher verlässliche Lösung funktioniert nicht mehr. 05:35 – Elli braucht einen Blick von außen Verhaltensveränderung, alte Muster und die Frage: Was stimmt gerade nicht? 06:24 – Hundetausch auf dem Hundeplatz Annett arbeitet mit Togo, Elli mit Balou – und beide Hunde zeigen neue Seiten. 11:04 – Was ein anderer Mensch aus dem eigenen Hund herausholen kann Togo lässt sich auf Annett ein – solange Elli nicht sichtbar ist. 15:39 – Motivation statt Zwang Was Togo braucht, um über seinen Schatten zu springen. 19:07 – Elli arbeitet mit Balou Andere Regeln, anderes Tempo und eine sehr begehrte Hetzangel. 21:05 – Balou zeigt, dass etwas vergessen wurde Warum es sich lohnt, das Verhalten des Hundes ernst zu nehmen. 24:30 – Vom Hundetraining ins eigentliche Gespräch Mögliche Ursachen werden gesammelt und nach und nach überprüft. 28:26 – Togo hat schon einmal eine Trennung erlebt Ein früherer Partner verschwand vollständig aus seinem Leben. 30:46 – Was Ellis eigener Schmerz mit Togo zu tun haben könnte Der Mann war schon einmal da – und sein Weggehen hatte Elli tief getroffen. 32:36 – Weshalb Togo damals aus dem Bett auszog Eine abrupte Veränderung, die aus seiner Perspektive mit diesem Mann verbunden sein könnte. 35:31 – Hunde verlieren ebenfalls Bezugspersonen Warum nicht nur die Gefühle des Menschen, sondern auch die Beziehung des Hundes zählen. 38:04 – Togo und der Mann in der Wohnung Kontrolle, Nähe, Abgrenzung und die Frage, ob Togo ausgeschlossen werden sollte. 40:17 – Integrieren statt abschieben Warum räumliche Trennung nicht automatisch die passende Lösung ist. 44:35 – Beziehung entsteht nicht nur durch Regeln Gemeinsame Aktivitäten als Grundlage für Vertrauen und Verbindung. 48:32 – Spaß als Beziehungsmotor Warum Menschen mit neuen Hunden nicht zuerst mit Training und strengen Regeln beginnen sollten. 49:54 – Der Praxistest: Togo und der Mann arbeiten gemeinsam Elli bleibt ansprechbar, ohne die Begegnung vollständig zu kontrollieren. 55:02 – Ein neuer Mensch wird Teil des Alltags Füttern, Gassigehen und kleine Aufgaben schaffen gemeinsame Beziehungserfahrungen. 56:23 – Nähe ermöglichen und trotzdem Grenzen setzen Warum Elli bestimmte Konflikte zunächst noch selbst regelt. 57:20 – Eine Trennung betrifft auch die Hunde Beziehungen zwischen Menschen verändern ganze soziale Systeme. 58:39 – Auch Hundetrainerinnen brauchen Unterstützung Fragen, Spiegelung und der Blick eines Menschen, der Hund und Halterin kennt. 59:24 – Hunde reagieren manchmal zeitversetzt Warum die Ursache einer Verhaltensveränderung nicht immer unmittelbar davor liegt. 01:00:35 – Raus aus dem eigenen Gedankentunnel Der Wert von Austausch, verschiedenen Hypothesen und neuen Perspektiven. 01:04:34 – Was ein gutes Team ausmacht Ein persönlicher Abschluss über Vertrauen, Freundschaft und gemeinsames Denken.

  • July 28 · 23 min

    #7 Sichere Bindung zum Hund: Warum Gehorsam nicht reicht

    Es gibt keine gute Bindung. Es gibt keine „gute Bindung“. Trotzdem wird der Begriff im Hundetraining gern benutzt, um Gehorsam, Aufmerksamkeit und Kontrollierbarkeit zu verkaufen. In dieser Folge erklärt Jule, was Bindung tatsächlich bedeutet, welche Bindungsmuster unterschieden werden und warum ein sicher gebundener Hund nicht ständig an seinem Menschen kleben muss. Es geht um den Menschen als sicheren Hafen, um Grundbedürfnisse, Sättigung und verlässliche Versorgung – und um die Frage, was mit einer Beziehung passiert, wenn Futter, Aufmerksamkeit und andere Ressourcen dauerhaft gegen gewünschtes Verhalten getauscht werden. Außerdem erzählt Jule, welchen Fehler sie früher bei ihrer Labradorhündin Momo gemacht hat, und zeigt anhand konkreter Alltagsroutinen, wie Menschen mehr Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit schaffen können. Kapitel: 00:00 Warum es keine „gute Bindung“ gibt 02:20 Beziehung und Bindung unterscheiden 03:25 Primäre und sekundäre Beziehungen 04:36 Wenn Hundetraining zum Tauschgeschäft wird 05:50 Die Grundlagen der Bindungstheorie 08:03 Sichere und unsichere Bindungsmuster beim Hund 10:11 Der Mensch als sicherer Hafen 12:24 Schutz und soziale Unterstützung im Alltag 13:25 Grundbedürfnisse und Verantwortung des Menschen 14:30 Wünsche und Bedürfnisse unterscheiden 15:30 Momos Geschichte: Futter gegen Gehorsam 16:43 Fütterung als verlässliche Versorgung 18:01 Fragen zur Beziehung mit deinem Hund 19:05 Die Hundeperspektive einnehmen 20:12 Verlässliche Routinen schaffen 21:17 Eine klare Fütterungsroutine 22:04 Zusammenfassung und Abschluss Du möchtest die Beziehung zu deinem Hund nicht nur über Verhalten betrachten, sondern wirklich verstehen, was er braucht und welche Verantwortung bei dir liegt? Auf www.dertutwas.de findest du mehr über unsere Arbeit, unsere Angebote und darüber, wie wir Menschen und Hunde auf dem Weg zu mehr Sicherheit, Orientierung und Verbindung begleiten.

  • July 7 · 1 hr 1 min

    „Mach weniger mit ihm“ – der Satz, der alles veränderte

    Annett war früher Kundin bei DER TUT WAS. Heute ist sie Trainerin in unserem Team. In dieser Folge erzählt sie, wie schwierig die Anfangszeit mit ihrem Labrador Balou war: Hundebegegnungen eskalierten, er wurde körperlich und sie stand irgendwann vor der Frage, ob er überhaupt bleiben kann. Wir sprechen darüber, warum mehr Auslastung nicht immer die Lösung ist, was Balou mit seinem Verhalten sichtbar gemacht hat und wie aus Überforderung Schritt für Schritt Verstehen wurde. Mehr über DER TUT WAS: www.dertutwas.de Mantrailing: https://www.dertutwas.de/mantrailing https://app.acuityscheduling.com/schedule/dfa1ab88/?appointmentTypeIds[]=60418199 Trailhunting: https://www.dertutwas.de/trailhunting Kapitel/Timestamps 00:49 Annett: Von der Kundin zur Trainerin 01:52 Wer ist Balou? 02:08 Annett vor Balou 04:28 Die Vorstellung vom Leben mit Hund 10:38 Wann es schwierig wurde 12:19 Balou wird körperlich 16:01 Ratschläge, die nicht geholfen haben 19:17 Der Weg zu DER TUT WAS 20:14 Das irritierende Erstgespräch 23:11 Futterbeutel statt Leckerli-Tasche 26:31 Was Annett heute anders sieht 29:36 „Mach weniger mit ihm“ 35:50 Was Balou sichtbar gemacht hat 40:40 Wofür Annett Balou heute dankbar ist 46:17 Vom eigenen Weg zur Trainerin 51:15 Mantrailing, Fährte und Trailhunting 53:47 Abenteuer als Alltagstraining 59:16 Was Annett Menschen heute raten würde 1:03:36 Warum Veränderung manchmal später sichtbar wird 1:07:26 Abschluss und Feedback zu Annett

  • June 30 · 23 min

    Hunde verstehen - Kommunikation ist keine Einbahnstraße

    In dieser ersten Solo-Folge von DER TUT WAS – was Hunde sichtbar machen geht es um Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Nicht darum, wie du deinem Hund ein Kommando beibringst. Sondern darum, was zwischen euch passiert: Was sendest du? Was sendet dein Hund? Was empfängst du davon wirklich? Und wie antwortest du darauf? Ich spreche darüber, warum Kommunikation niemals einseitig ist, welche feinen visuellen, olfaktorischen, taktilen und akustischen Signale Hunde nutzen und weshalb Verhalten nie isoliert betrachtet werden kann. Es braucht immer Kontext: die Situation, den Raum, die Beziehung und die Frage, wer gerade Verantwortung übernimmt. Außerdem geht es um Führung: Führung bedeutet nicht Dominanz, Härte oder Lautstärke, sondern Orientierung, Verantwortung, Sicherheit und Beziehung. Und ich erzähle ein persönliches Beispiel mit Akela, das zeigt, wie leicht kleine Missverständnisse im Alltag entstehen können, wenn wir nicht auf Empfang bleiben. Shownotes In dieser Folge erfährst du: warum Kommunikation immer aus Senden und Empfangen besteht Beispiele, wie Hunde visuell, olfaktorisch, taktil und akustisch kommunizieren warum Verhalten nicht ohne Kontext verstanden werden kann weshalb Hunde auch im Alltag weiter kommunizieren, selbst wenn wir mental „Trainingspause“ machen warum kleine Missverständnisse später große Alltagsthemen werden können Wenn du bisher vor allem gelernt hast, deinem Hund Kommandos zu geben, aber das Gefühl hast, ihn noch nicht wirklich zu verstehen, bist du bei DER TUT WAS richtig. www.dertutwas.de Kapitel / Zeitmarken 00:00 – Einstieg: Kommunikation ist mehr als Kommando 01:13 – Kommunikation ist nicht einseitig 02:34 – Hunde senden ständig 02:55 – Visuelle, olfaktorische, taktile und akustische Kommunikation 04:38 – Warum Verhalten immer Kontext braucht 07:54 – Folgen ist freiwillig: Was Führung wirklich bedeutet 09:54 – Der DER TUT WAS Blick: Was macht der Hund sichtbar? 10:41 – Training und Alltag sind für Hunde nicht getrennt 12:30 – Persönliches Beispiel: Akela auf meinen Füßen 14:03 – Wie kleine Missverständnisse im Alltag entstehen 16:00 – Verstehen als Schlüssel zur Veränderung 16:16 – Was tun, wenn du Verhalten neu erkennst? 18:15 – Beispiel T-Stellung: Ein Verhalten, mehrere Bedeutungen 22:27 – Abschluss, Fragen und Feedback

  • June 23 · 42 min

    „Ich habe meinen Hund geschlagen.“ Ellis Weg vom Bestrafen zum Verstehen

    „Ich habe meinen Hund geschlagen.“ Diesen Satz sagt Elli in dieser Folge mit Tränen in den Augen. Wir sprechen darüber, wie es dazu gekommen ist, warum sie damals überzeugt war, das Richtige zu tun und was sie heute völlig anders sieht. Elli erzählt von ihrem Weg als Hundehalterin, von den Empfehlungen, denen sie gefolgt ist, von Zweifeln, Fehlern und den Erkenntnissen, die ihren Blick auf Hunde und Menschen verändert haben. Eine ehrliche Folge über Gewalt im Hundetraining, Verantwortung, Veränderung und die Frage, was passiert, wenn wir bereit sind, unsere Überzeugungen zu hinterfragen. Außerdem erfährst du: Wie Elli früher über Hundeerziehung gedacht hat Warum sie bestimmte Methoden angewendet hat Was ihr Hund ihr über Kommunikation beigebracht hat Wie sich ihr Blick auf Hunde und Menschen verändert hat Warum Veränderung manchmal unbequem ist Und was mich in dieser Folge getriggert hat Viel Freude beim Zuhören. Jule 🩷

  • June 16 · 44 min

    Warum tut mein Hund, was er tut? – Jule über Hunde, Haltung und Kommunikation

    In dieser Folge wird es persönlich: Elli interviewt mich zu meinem Weg als Hundetrainerin, Kommunikationscoach und Gründerin von DER TUT WAS. Eine besondere Notiz zu dieser Folge: Sie wurde im Sommer 2025 aufgenommen. Akela 🖤 lag währenddessen neben mir, hat geschlafen und geschnarcht. Ich konnte und wollte das nicht komplett herausschneiden. Dadurch ist er in dieser Folge ein kleines Stück verewigt – und bleibt hörbar in Erinnerung. Elli und ich sprechen darüber, warum Momo für meine persönliche und berufliche Entwicklung so prägend war, was Hunde mir über Kommunikation beigebracht haben und warum ich Verhalten nie einfach nur als Verhalten sehe. Für mich steht dahinter immer die Frage: **Warum tut der Hund, was er tut?** Es geht um meinen Weg vom Lehramtsstudium zur Hundeschule, um Corona, Selbstständigkeit, Wachstum, Zweifel, Mut und die Menschen, die man um Rat fragen sollte – oder eben lieber nicht. Außerdem sprechen wir über eine der wichtigsten Grundlagen meiner Arbeit: Hunde kommunizieren ständig. Oft sehr leise. Oft sehr fein. Und wenn wir Menschen diese leisen Signale übersehen, werden Hunde deutlicher. Nicht, weil sie „stur“, „ungehorsam“ oder „dominant“ sind, sondern weil sie gesehen und verstanden werden wollen. Du erfährst in dieser Folge auch, warum ich Kommunikationscoaching in meine Arbeit aufgenommen habe, was lockere Leinen mit Beziehung zu tun haben, warum ich mit Hunden über Ersatzjagd und Futterbeutel arbeite und weshalb ich als vegan lebende Person einen Jagdschein gemacht habe. # Kapitel & Zeitmarken 00:00 – Einstieg: Elli interviewt Jule 01:35 – Momo, der Hase und die Entscheidung gegen die Jagd 03:37 – Warum Missverstandenwerden Jules Arbeit geprägt hat 05:22 – Vom Unterrichten zur Hundeschule 07:43 – Selbstständigkeit, Hamburg, Goslar und Corona 10:10 – Was Jule ihrem früheren Ich sagen würde 12:37 – Zuhören, Sprache und die Grenzen von Worten 15:35 – Warum Kund*innen nichts tun müssen, was sie nicht verstehen 16:08 – Warum Jule Kommunikationscoach wurde 17:04 – Nicht nur hinhören, sondern hinsehen 18:13 – Warum tut er, was er tut? 19:01 – Verbindung beginnt, wenn der Mensch wirklich hinschaut 20:07 – Togo, Jagd und die Frage: Was kommuniziert der Hund? 22:49 – Beziehung statt „Der Hund muss“ 24:22 – Gesellschaftliche Erwartungen an Hunde 26:10 – Artgerechte Kommunikation in beide Richtungen 27:59 – Wenn Jule an Grenzen kommt 29:07 – Warum es nie der Hund ist 30:18 – Weg von Zwang, hin zum Zuhören 31:26 – Wachstum, Weiterentwicklung und Jules Zukunft 34:51 – Warum Jule als Veganerin einen Jagdschein gemacht hat 37:02 – Worauf Jule stolz ist 38:20 – Erfüllung, Spuren hinterlassen und Menschen bewegen 38:58 – Was Akela, Ashoka und der Dackel Jule beigebracht haben 41:55 – Momo, Lini und das Erbe der Hunde 44:18 – Veränderung, Begleitung und Jules Rolle 45:21 – Klarheit oder Empathie? 46:01 – Mut oder Geduld? 46:39 – Abschluss mit Elli # Mehr über DER TUT WAS Wenn du dich in dieser Folge wiedergefunden hast und deinen Hund nicht länger nur „trainieren“, sondern wirklich verstehen möchtest, dann schau dich gern bei DER TUT WAS um. Auf meiner Webseite findest du alle aktuellen Angebote, Einzelcoachings, Gruppen und Kurse in Goslar: www.dertutwas.de Und wenn du beim Hören an eine Person gedacht hast, die ihren Hund liebt, aber ihn manchmal einfach nicht versteht: Schick ihr diese Folge weiter. Vielleicht ist genau das der erste Schritt, den sie gerade braucht.

  • June 9 · 48 min

    Darmkur, Sättigung & Magendrehung – was dein Hund wirklich braucht

    In der ersten Folge vom DER TUT WAS Podcast – was Hunde sichtbar machen spreche ich mit meinem Mann Dennis Reuß, den viele von euch als Futterdennis kennen. Es geht um drei Themen, die im Hundealltag schnell Unsicherheit auslösen: Darmkur, Sättigung und Magendrehung. Warum ist „Darmkur“ eigentlich kein klar definierter Begriff? Bedeutet Grasfressen automatisch, dass mit dem Darm etwas nicht stimmt? Und kann eine gut gemeinte Unterstützung manchmal auch nach hinten losgehen? Dennis ordnet ein, warum wir beim Thema Mikrobiom vorsichtig sein sollten, warum nicht jedes Produkt, das nach Darmgesundheit klingt, automatisch sinnvoll ist, und weshalb blinder Aktionismus dem Hund nicht unbedingt hilft. Außerdem sprechen wir darüber, warum viele Hunde trotz Futter nicht wirklich satt wirken. Trockenfutter liefert zwar Nährstoffe, aber nicht immer genug Volumen und Sättigung. Genau hier wird spannend, warum Gemüse für viele Hunde eine echte Erleichterung sein kann. Zum Schluss geht es um Magendrehung und einige Mythen, die sich hartnäckig halten: erhöhter Napf, Bewegung nach dem Essen und die Frage, welche alten Regeln Hundehalter*innen vielleicht eher verunsichern als helfen. Diese Folge ist für dich, wenn du deinen Hund nicht einfach „funktionierend“ bekommen möchtest, sondern verstehen willst, was Verhalten ausdrücken kann. Denn bei DER TUT WAS schauen wir nicht nur auf das sichtbare Verhalten. Wir schauen auf das System Mensch-Hund, auf Alltag, Versorgung, Beziehung und Kontext. Kapitel 00:00 Intro 00:50 Was ist eigentlich eine Darmkur? 02:20 Mikrobiom beim Hund 05:11 Grasfressen und Darmprobleme 07:56 Probiotika 10:33 Präbiotika 13:45 Heilerde, Heilmoor, Bentonit & Co. 15:33 Kritische Inhaltsstoffe in Darmkur-Produkten 21:31 Social Media, Angst und Produktverkauf 22:44 Grasfressen und Sodbrennen 29:19 Sättigung beim Hund 35:05 Gemüse als Ergänzung 39:39 Magendrehung 43:22 Erhöhter Napf 45:45 Bewegung nach dem Essen 48:11 Abschluss Mehr über Dennis Reuß / Futterdennis findest du hier: https://www.dertutwas.de/futterdennis Den passenden Blogartikel zur Folge findest du hier: https://www.dertutwas.de/post/darmkur Wenn du tiefer verstehen möchtest, wie Verhalten, Alltag, Versorgung und Beziehung zusammenhängen, schau dir unseren Einsteigerkurs mit Selbstlernanteil an: https://www.dertutwas.de/basiskurs-easyalltag

  • June 8 · 2 min

    Trailer: Willkommen beim DER TUT WAS Podcast

    Willkommen beim DER TUT WAS Podcast – was Hunde sichtbar machen. In dieser kurzen Trailerfolge erzählt Jule Rettberg, worum es in diesem Podcast gehen wird: um Hunde als Sozialpartner, um Beziehung, Alltag, Bedürfnisse, Grenzen und das, was Hundeverhalten sichtbar macht. Kein Sitz-Platz-Fuß-Podcast, keine schnellen 5 Tipps – sondern ehrliche Gedanken, Geschichten aus der Hundeschule und neue Blickwinkel auf Mensch und Hund.