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Das Infomagazin aus Polen

Polskie Radio S.A.

Der Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks - ist ein Bestandteil der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt. Der Auslandsdienst bietet objektive Informationen über Polen und den polnischen Standpunkt zum Geschehen in diesem Teil Europas sowie in der Welt. Die Sendungen vermitteln ein Bild der polnischen Nation, ihrer Errungenschaften in Wissenschaft und Kultur.

  • 20 episodes
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  • Yesterday · 27 min

    Infomagazin aus Polen: Im Gespräch mit Hanns Zischler

    Der polnische Regisseur Paweł Pawlikowski ist bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes für seinen Spielfilm „Fatherland“ („Ojczyzna“) mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet worden. Das Drama erzählt, inspiriert vom Leben des deutschen Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann, von dessen Rückkehr in das zerstörte Nachkriegsdeutschland. Die Hauptrolle spielt Hanns Zischler. „Es ist ein Film darüber, wie man einem Fremden begegnet“, sagt unser heutiger Gast Hanns Zischler, der im Film Thomas Mann verkörpert.

  • Sunday · 26 min

    Besuch im Museum des Warschauer Aufstands

    Gestern gedachte Polen des 82. Jahrestages des Ausbruchs des Warschauer Aufstands. Um Punkt 17 Uhr – zur sogenannten „Stunde W“, dem Beginn des Aufstands am 1. August 1944 – heulten in der hauptstadt die Sirenen, Tausende Menschen standen auf Straßen und Plätzen für eine Schweigeminute still. Mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen erinnerte die Hauptstadt an die Kämpfer der Heimatarmee und an die zivile Bevölkerung, die den höchsten Preis für den Freiheitskampf bezahlte. Auch das heutige Infomagazin widmen wir dem Warschauer Aufstand. Zunächst sprechen wir über die historischen Hintergründe, die militärischen und politischen Entscheidungen sowie über die Rolle der Sowjetunion. Anschließend besuchen wir das Museum des Warschauer Aufstands und gehen der Frage nach, wie der Alltag im kämpfenden Warschau aussah und wie das Museum die dramatischen Wochen des Sommers 1944 vermittelt.

  • Friday · 28 min

    Folgen des Einschlags eines russischen Marschflugkörpers in Polen UND Radio "Błyskawica"

    Das Thema Nummer eins ist seit gestern in Polen der Einschlag eines russischen Marschflugkörpers. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag im Zusammenhang mit russischen Angriffen auf die Ukraine. Ministerpräsident Donald Tusk sagte gestern, es gebe keine Anzeichen dafür, dass Polen gezielt angegriffen werden sollte. Der Vorfall hat auch eine Reaktion der NATO ausgelöst. Mehr dazu im Infomagazin. Wir berichten außerdem über die Vorbereitungen auf die morgigen Feierlichkeiten anlässlich des 82. Jahrestages des Ausbruchs des Warschauer Aufstands. Anschließend senden wir einen Archivbeitrag über die Rolle des Untergrundradios während der Erhebung von 1944. Außerdem geht es um eine deutsch-polnische Wissenschaftsinitiative. Für wen ist sie gedacht? Mehr dazu im Infomagazin.

  • Thursday · 28 min

    Ein mutmaßlich russischer Marschflugkörper verletzt den polnischen Luftraum

    Nach der nächtlichen Verletzung des polnischen Luftraums im Osten des Landes hat die Regierung in Warschau ein Krisenverfahren aktiviert. Nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk handelte es sich dabei vermutlich um einen russischen Marschflugkörper vom Typ Ch-101. Mehr dazu in den Nachrichten. Doch das ist nicht unser einziges Thema heute. Wir fragen: Warum bleiben die Menschen in Polen immer länger berufstätig – und wie schneidet das Land im Vergleich zu anderen EU-Staaten ab? Und schließlich erinnern wir an den polnischen Franziskaner Maximilian Kolbe. Vor 85 Jahren meldete er sich im deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz freiwillig, um anstelle eines Mitgefangenen in den Tod zu gehen.

  • Wednesday · 22 min

    Wird Polen Anti-Ukrainisch? Festival der Alten musik UND: Die polnischen Tataren

    Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 galt Polen als Musterbeispiel der Solidarität. Das Land gehörte zu den ersten, die den aus der Ukraine Geflüchteten umfassende Hilfe anboten. Viele Polinnen und Polen nahmen sie in ihren eigenen Wohnungen auf, unterstützten sie im Alltag und litten mit ihnen. Polen wurde international als Vorzeigeland der humanitären Hilfe wahrgenommen. Vier Jahre später hat sich die Stimmung jedoch verändert. Das Verhältnis vieler Menschen zu den Ukrainern ist kritischer geworden. Immer häufiger kommt es zu Auseinandersetzungen und Angriffen auf Ausländer im öffentlichen Raum. Die zunehmende antiukrainische Stimmung in Polen ist eines unserer heutigen Themen. Außerdem berichten wir über das Festival Forum Musicum, das am Samstag in Wrocław beginnt, und stellen Ihnen die Geschichte der polnischen Tataren vor.

  • July 28 · 28 min

    Das Berlin der 20er Jahre UND: Der „Fußballkrieg“ aus der Sicht eines Jahrhundertreporters

    Wir nehmen Sie mit in das Berlin der Goldenen Zwanzigerjahre. Die polnische Publizistin Dorota Danielewicz, die seit Jahrzehnten in der deutschen Hauptstadt lebt, streift gerne langsam durch Berlin und entdeckt dabei immer wieder neue Facetten der Stadt. Außerdem sprechen wir über Politik und Fußball. Denn jeder erfolgreiche Torschuss kann zur Metapher für Hoffnung werden – oder sogar einen militärischen Konflikt auslösen.

  • July 27 · 28 min

    Deutsch-polnischer Schüleraustausch UND: Wieso Friedrich der Große in Polen umstritten ist

    Es ist das politische Thema der letzten Tage in Polen: Der ehemalige Ministerpräsident Mateusz Morawiecki verlässt gemeinsam mit 44 Abgeordneten die konservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS). Die Spannungen hatten sich zugespitzt, nachdem PiS-Vorsitzender Jarosław Kaczyński den früheren Bildungsminister Przemysław Czarnek als Kandidaten der Partei für das Amt des Ministerpräsidenten bei der Parlamentswahl im kommenden Jahr nominiert hatte. Czarnek gilt als Vertreter eines nationalkonservativen und europaskeptischen Kurses. Morawiecki kündigte inzwischen an, eine eigene Partei gründen zu wollen. Außerdem berichten wir über den deutsch-polnischen Schüleraustausch. Und wir sprechen über Friedrich II., der in Polen als Totengräber der Republik Polen-Litauen gilt. Warum ein renommiertes Fachbuch über den preußischen König dennoch jetzt auf Polnisch erschienen ist, hören Sie ebenfalls in dieser Sendung.

  • July 26 · 21 min

    „Berlin hat mich sehr geprägt“. Interview mit Joanna Parys

    Die "Berliner Trilogie" von Magdalena Parys ist eine preisgekrönte Krimi- und Thrillerreihe. Nun ist in Polen der dritte und letzte Teil der Trilogie erschienen. In düsterer Atmosphäre beleuchtet Magdalena Parys die Nachkriegsgeschichte Europas. Der erste Band, „Der Magier“, wurde 2015 mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet. Nun ist in Polen der dritte und letzte Teil der Trilogie erschienen. Aus diesem Anlass reiste die in Berlin lebende Autorin nach Polen. Jakub Kukla sprach mit ihr über ihre Lebens- und Literaturerfahrungen.

  • July 25 · 28 min

    Zwischen Rauschen und Weltpolitik. Die Geschichte des Auslandsrundfunks

    Wir blicken zurück auf eine Zeit, in der die Kurzwelle weit mehr war als nur ein Übertragungsweg. Sie war Informationsquelle, Propagandainstrument und für Millionen Menschen ein Fenster zur Welt. Auch das deutschsprachige Programm des Polnischen Rundfunks spielte dabei eine wichtige Rolle. Daniel Kaiser erzählt die Geschichte des internationalen Auslandsrundfunks – und zeigt, warum seine Bedeutung bis heute nachwirkt.

  • July 24 · 28 min

    Machtkampf in der PiS UND Literatur zwischen Polen und Deutschland

    Im heutigen Infomagazin sprechen wir über die wachsenden Spannungen in der oppositionellen PiS-Partei und die Frage, ob ihr eine Spaltung droht. Außerdem geht es um neue Erkenntnisse aus der Wolfsschanze: Archäologen haben das Rätsel um menschliche Überreste unter dem ehemaligen Wohnhaus von Hermann Göring aufgeklärt. Und: Die Schriftstellerin Magdalena Parys erzählt, wie sie Deutschland mit dem Blick einer Beobachterin von innen und außen beschreibt – und was Identität und Literatur für sie bedeuten.

  • July 23 · 28 min

    2.700 Kilometer neuer Hochgeschwindigkeitsstrecken und Deutschlandforschung in Poznań

    Im heutigen Magazin berichten wir unter anderem über den Ausbau des integrierten Schienennetzes in Polen. Vorgesehen sind 2.700 Kilometer Hochgeschwindigkeitsstrecken, mehr als 2.000 Kilometer neuer konventioneller Bahnlinien sowie die Modernisierung bestehender Gleise. Außerdem erfahren Sie über Demonstrationen gegen die zunehmende Feindseligkeit gegenüber Ukrainerinnen und Ukrainern. Und dann: Wussten Sie, dass es in Polen ein Forschungsinstitut gibt, das sich seit mehr als 80 Jahren mit Deutschland beschäftigt? Dort beobachten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen bei unserem westlichen Nachbarn. Warum diese Forschung gerade heute wichtig ist und wer von ihr profitiert, erfahren Sie in wenigen Minuten.

  • July 22 · 30 min

    Ukrainer gegen Selenskyj UND:das Schicksal der Deutschen aus Ostpreußen nach 1945

    Die Ukraine erlebt die schwerste innenpolitische Krise seit Beginn des russischen Angriffskrieges. Tausende Menschen demonstrieren gegen Präsident Wolodymyr Selenskyj, nachdem der populäre Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow aus der Regierung ausgeschieden ist. Gleichzeitig bemüht sich der Präsident um eine Entspannung der Beziehungen zu Polen. Steht die Ukraine vor einem politischen Wendepunkt? Außerdem blicken wir auf das Schicksal der Deutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Ostpreußen nach Westdeutschland kamen.

  • July 21 · 24 min

    Polen und die Ukraine zwischen Geschichte und Gegenwart

    ie Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine stehen vor einer schwierigen Bewährungsprobe. Der Streit über die historische Erinnerung, die Debatte um Wolhynien und unterschiedliche Sichtweisen auf die gemeinsame Vergangenheit belasten das Verhältnis der beiden Nachbarländer zunehmend. Die Ankündigung, weitere Archive zu öffnen und die Exhumierungsarbeiten im Zusammenhang mit den Verbrechen in Wolhynien auszuweiten, sei jedoch ein „positives Signal“, betonte der Sprecher des polnischen Präsidenten. Mehr dazu gleich in den Nachrichten. Außerdem befassen wir uns mit den EU-Beitrittsverhandlungen der Ukraine und mit den Forderungen aus dem rechten politischen Lager, den ukrainischen EU-Beitritt wegen des Streits um Wolhynien zu blockieren. Experten ordnen diese Debatte ein. Sie erfahren auch, wie die Polinnen und Polen zur Wehrpflicht stehen.

  • July 20 · 30 min

    Steht die PiS kurz vor dem Zerfall? Zu Besuch an der Katholischen Universität Lublin

    Die größte Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) steht vor einer Krise, wie es sie in ihrer Geschichte noch nie gegeben hat. Der Partei droht der Zerfall. Bis zu 40 PiS-Abgeordnete könnten die Partei von Jarosław Kaczyński verlassen und gemeinsam mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki eine neue politische Formation gründen. Die Krise auf der rechten Seite des politischen Spektrums ist eines unserer heutigen Themen. Außerdem besuchen wir die Katholische Universität Lublin. Seit ihrer Gründung im Jahr 1918 spielt die Deutsche Philologie dort eine besondere Rolle – selbst in Zeiten schwieriger deutsch-polnischer Beziehungen und während der kommunistischen Ära. Und wir gehen der Frage nach: Warum wird es immer schwieriger, Jugendliche für einen Schüleraustausch mit dem Nachbarland zu begeistern?

  • July 19 · 26 min

    35 Jahre Deutsch-Polnisches Jugendwerk: Bilanz und Perspektiven UND Jan Karski

    Vor 35 Jahren wurde das Deutsch-Polnische Jugendwerk gegründet. Seitdem haben mehr als 3,3 Millionen junge Menschen an Austauschprojekten teilgenommen. Wie hat sich der Jugendaustausch in dieser Zeit verändert und wie lässt sich auch künftig das Interesse junger Menschen am Nachbarland wecken? Das ist heute unser Thema. Außerdem erinnern wir an Jan Karski. In dieser Woche jährte sich sein Tod zum 26. Mal. Aus diesem Anlass senden wir ein Porträt des legendären Kuriers des polnischen Untergrundstaates, der als einer der ersten Augenzeugen den Holocaust dokumentierte.

  • July 18 · 26 min

    Prof. Anna Rutka über 100 Jahre Germanistik an der Katholischen Universität Lublin

    Die Katholische Universität in Lublin feiert hundert Jahre Germanistik. Wir wollen das zum Anlass nehmen, um heute einen genaueren Blick auf die bewegte Geschichte des Fachs, auf seine Öffnung nach Westen in Zeiten des Kalten Krieges, auf die Herausforderung der künstlichen Intelligenz – und auf das jüngste Projekt der Universität zu werfen: den russisch-ukrainischen Krieg im Spiegel der Literatur zu werfen. Die Katholische Universität Lublin, 1918 gegründet, war stets mehr als eine Kaderschmiede – in einer Vielvölkerstadt wurde sie zum Ort der Begegnung und der Gedankenfreiheit, zu einer kleinen Insel der Freiheit. Hier studierte der spätere Primas Stefan Wyszyński, hier lehrte Karol Wojtyła bis zu seiner Wahl zum Papst 1978. Auch die Germanistik nahm eine Sonderstellung ein. Mehr dazu im Infomagazin.

  • July 17 · 26 min

    Umstrittenes Veto, Zoff in der PiS, Kiews Führungskrise, 100 Jahre Germanistik in Lublin

    Polnische Kampfjets fangen den dritten Tag in Folge russische Militärflugzeuge über der Ostsee ab. In der Ukraine spitzt sich die Führungskrise zu – Präsident Selenskyj tauscht seinen Verteidigungsminister aus, begleitet von anhaltenden Protesten. Und Präsident Nawrocki stoppt das Gesetz zur rechtlichen Absicherung informeller Partnerschaften. Im Magazin reisen wir nach Lublin: Vor hundert Jahren nahm dort die Germanistik an der Katholischen Universität ihren Anfang. Heute fragt sich, wer das Fach noch studiert – und welche Zukunft es hat, wenn Maschinen das Übersetzen übernehmen. Die Germanistin Anna Rutka spricht über Studierende, Berufswege und die Herausforderung der künstlichen Intelligenz. Mehr dazu im Infomagazin.

  • July 16 · 21 min

    Erhöhtes Budget für Schutzschild Ost, Machtprobe in der PiS und der erste Radiohit Polens

    Polnische Kampfjets haben erneut russische Militärflugzeuge über der Ostsee abgefangen, und Warschau vervierfacht das Budget für den Schutz seiner Ostgrenze auf 40 Milliarden Złoty. In Kyjiw sterben bei einem neuen russischen Angriff mindestens zwei Menschen – nur Stunden nach einem Drohnenabkommen zwischen der EU und der Ukraine. In der größten Oppositionspartei PiS eskaliert unterdessen der Machtkampf: Ex-Ministerpräsident Mateusz Morawiecki widersetzt sich der Parteiführung. In der Presseschau geht es um den antiukrainischen Rechtskurs von Przemysław Czarnek – durchdachtes Kalkül oder gescheitertes Experiment? – und um die Frage, ob Schiedsrichter Szymon Marciniak am Sonntag das WM-Finale pfeift. Im Magazin nehmen wir Sie mit ins Lwów der 1930er-Jahre: Die „Lustige Lemberger Welle" machte das Komikerduo Szczepko und Tońko – Kazimierz Wajda und Henryk Vogelfänger – zu den ersten Stars des Polnischen Rundfunks. Zwischen 1933 und 1938 hielt die Sendung ganz Polen in Atem.

  • July 15 · 28 min

    Warnung vor einer russischen False-Flag-Operation und Aus dem Archiv (1965)

    „Putin ist verzweifelt und verliert.“ Außenminister Radosław Sikorski warnt erneut vor einer möglichen russischen False-Flag-Operation. Seiner Meinung nach könnte Moskau eine Provokation mit einer Desinformationskampagne verbinden, um eine Reaktion gegen ein NATO-Land oder gegen die Ukraine zu rechtfertigen. Mehr dazu gleich. Außerdem berichten wir über die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und die Haltung Polens dazu. Wir besuchen auch das Festival Forum Musicum in Wrocław und sprechen mit dem Organisator des Festivals für Alte Musik. Später hören Sie einen Ausschnitt aus einer Archivsendung aus dem Jahr 1965. Damals wurden Texte aus dem Essayband des polnischen Schriftstellers Kazimierz Brandys gelesen – Gedanken, die auch heute noch erstaunlich aktuell wirken.

  • July 14 · 27 min

    Militärübungen der Koalition der Willigen und 35 Jahre Deutsch-Polnisches Jugendwerk

    Im heutigen Infomagazin berichten wir über die neue Raketenabwehrkoalition für Europa und internationale Militärübungen. Laut Premierminister Donald Tusk sollen die ersten gemeinsamen Übungen der Koalition der Willigen bereits im Herbst in Polen stattfinden. Daran sollen vor allem französische und britische Truppen teilnehmen. Außerdem berichten wir über eine aktuelle Umfrage zum Wiederaufbau der Ukraine. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob polnische Unternehmen dabei bevorzugt berücksichtigt werden sollten. Und noch ein Thema: Vor 35 Jahren wurde das Deutsch-Polnische Jugendwerk gegründet. Seitdem haben mehr als 3,3 Millionen junge Menschen an Austauschprojekten teilgenommen. Wie hat sich der Jugendaustausch in diesen 35 Jahren verändert? Vor welchen Herausforderungen steht er heute? Und wie kann es gelingen, auch künftig junge Menschen für Begegnungen mit dem Nachbarland zu begeistern? Darüber sprechen wir heute mit den beiden Geschäftsführern des Deutsch-Polnischen Jugendwerks.