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Bundestalk - Der Politik-Podcast der taz

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Einmal in der Woche blicken taz-Redakteur*innen auf die politische Lage im In- und Ausland

  • 21 episodes
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  • Today · 1 hr 6 min

    Ist China Schuld an an der deutschen Wirtschaftskrise?

    In Deutschland gehen derzeit jede Woche rund 4.000 Industriejobs verloren. Und das ist erst der Anfang. Ein Grund dafür ist der China-Schock 2.0, also der wachsende Export chinesischer Waren nach Deutschland. Besonders betroffen sind die Auto- und Chemieindustrie sowie der Maschinenbau. Ist die Deindustrialisierung Deutschlands noch zu verhindern? Ist es sinnvoll, den europäische Markt mit Zöllen abzuschotten? Oder ist das eine von Panik getrieben Maßnahme, die alles nur noch schlimmer macht? Wir fragen uns in dieser Folge des Bundestalk, welche Rolle China spielt. Denn auch die Zölle, die Trump verhängt hat, dämpfen den deutschen Export. Und die Krise ist auch hausgemacht. Kanzler Merz meint, dass die Deutschen einfach mehr arbeiten müssen. Aber das ist viel zu kurz gedacht - und eine Nebelkerze. Die deutsche Autoindustrie hat viel zu lange an profitablen Verbrennern festgehalten, anstatt E-Autos zu entwickeln. Und VW hat trotz Krise noch 160 Milliarden Euro auf der hohen Kante liegen. Insofern ist die Panik auch ein Mittel, um die Arbeitnehmer zu Konzessionen zu bewegen. Einen Handelskrieg mit China kann Berlin nicht wollen. Denn Deutschland exportiert fast die Hälfte seines BIP, China hingegen nur 20 Prozent. Vielleicht kann die EU Druck auf China machen, um die künstliche niedrig bewertete Währung, die chinesische Waren im Ausland so günstig macht, zu korrigieren. Es wäre nicht das erste Mal: Schon in den 1980 Jahren werteten Japan und Deutschland Yen und D-Mark auf, um den starken US-Dollar künstlich zu schwächen. Wahrscheinlich muss die EU einen Weg zwischen Weiter so und mehr Zöllen gegen China finden. Im Herbst wird die EU mit China verhandeln. Im Gepäck dürften die EU-Verhandler auch die Erinnerung an den China-Schock 1.0 haben. Der passierte nach 2001 - und war ein Grund für den Niedergang des Rust Belt in den USA, also von Industriezentren wie der einstigen US-Automobilmetropole Detroit. Das ist ein Menetekel für Wolfsburg, Stuttgart oder Turin. Ob und wie sich derartige Szenarien verhindern lassen, diskutiert Stefan Reinecke aus dem Parlamentsbüro der taz mit Wirtschaftsredakteurin Anja Krüger, dem Brüssel-Korrespondenten Eric Bonse und Felix Lee, der lange für die taz als China-Korrespondent tätig war. 📖 Zum Weiterlesen: Autobauer in der Krise - Wie die Volksrepublik Volkswagen abhängte. Artikel von Felix Lee. taz vom 25.6.2025 -Kampfansage an die Belegschaft - Volkswagen sucht die maximale Konfrontation. Reportage von Anja Krüger. taz vom 18.7.2026 -Chinas Weg zur Marktwirtschaft- Das geplante Wunder. Rezension von Stefan Reinecke zu Buch von Isabella Weber. taz vom 30.4.2023 EU zieht Mauern für China-Importe hoch. Artikel von Eric Bonse. taz vom 30.6.2026 ✨Fernverbindung - der Auslandspodcast der taz ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • July 30 · 52 min

    Was folgt nach dem Attentat auf den CSD?

    Am Samstagabend ist am Rande des CSDs im Berliner Tiergarten ein Islamist mit einem Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau aus Polen, die mit ihrer erwachsenen Tochter für die Queer-Parade nach Berlin gekommen war, wurde dabei getötet, 31 Menschen zum Teil schwer verletzt, glücklicherweise ist niemand mehr in Lebensgefahr. Der mumaßliche Täter Abdul B. ist 21 Jahre alt und Deutscher, seine Eltern stammen aus dem Libanon, eine zweite Staatsbürgerschaft hat er nicht. Er wollte im vergangenen Jahr zur Terrorormiliz Islamischer Staat (IS) nach Syrien ausreisen, wurde festgenommen und in Deutschland wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verurteilt. Im Mai war er aus der Haft entlassen worden - auch weil ein Gericht gegen ihn nach dem Jugendstrafrecht urteilte. Entsetzen und Trauer waren und sind groß, schnell aber gingen die verschiedene Debatten zum Teil reflexhaft los: Von der Union kam umgehend die Forderung nach schärferen Sicherheitsgesetzen und natürlich kocht die AfD ihr Süppchen auf dem Angriff. Die LGBTIQ+Communitys diskutierte, ob es okay sei, wenn Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in einem Gedenkgottesdienst spricht, trotz seiner mitunter queerfeindlichen Äußerungen. Und dann poppte schnell auch noch die Frage auf, ob wahlweise die Queers oder die Linken oder gleich die ganze progressive Szene nicht vor der Gefahr des Islamismus die Augen verschließe. Was es mit all dem auf sich hat und worüber eigentlich auch gerdet werden müsste, darüber sprechen wir in der neuen Folge des Bundestalks. Mit dabei sind Amelie Sittenauer, Redakteurin für Geschlechterpolitik der taz, Berlin-Kenner Rainer Rutz, der von der Sorge vor schwulenfeindlichen Angriffen sowohl in Brandenburger Dörfern als auch in Berlin-Neukölln zu berichten weiß und Frederick Eikmanns, im Inlandsressort zuständig für Migrations- und Sicherheitspolitik. Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin der taz, moderiert. 📖 Zum Weiterlesen: Heute trauern wir, morgen kämpfen wir, Kommentar von Barbie Breakout, taz vom 27.7.2026 Wie wird man Gefährder?, Bericht von Christian Rath, taz vom 28.7.2026 „Es geht in den ersten Tagen häufig um symbolische Politik“, Interview mit Thorsten Faars, taz vom 29.7.26 ✨Fernverbindung - der Auslandspodcast der taz diese Woche im Gespräch mit der Afrika-Korrespondentin der taz, Helena Kreiensiek, über das Leben für queere Menschen unter Senegals homofeindlicher Regierung. ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • July 25 · 54 min

    Ist die Kabinettsumbildung ein echter Neustart?

    Von einem entspannten Start in die parlamentarische Sommerpause kann bei der CDU keine Rede sein, so viel Trubel wie in den vergangenen Tagen gab es selten in einer Regierungspartei. Am vorigen Wochenende ist Jens Spahn als Fraktionsvorsitzender der Union zurückgetreten und Bundeskanzler Friedrich Merz nutzt diesen Rücktritt für einen großen Personalumbau, und hofft angesichts mieser Umfragewerte auf einen Befreiungsschlag. Bundeskanzleramtsminister Thorsten Frei, ein treuer Gefolgsmann von Merz, soll neuer Fraktionschef werden. Auf seinen Posten im Kanzleramt rückt Nina Warken, bislang Gesundheitsministerin. Zum ersten Mal wird eine Frau Kanzleramtschefin. Carsten Linnemann wird nun neuer Gesundheitsminister, ein Wirtschaftsliberaler - bei der Pharmaindustrie dürften angesichts dieser Personalie die Sektkorken knallen. Mit dem Wechsel von Linnemann wird der Posten der Generalsekretär:in frei. Als Kandidatin wird Franziska Hoppermann genannt, vom Sozialflügel der Partei, für CDU-Verhältnisse also links. Bislang waren im Machtzirkel um Merz vor allem Männer, die politisch tickten wie er, wirtschaftsliberal und gesellschaftspolitisch konservativ. Wird die Partei jetzt weiblicher und weniger neoliberal? Und ist diese Personalrochade ein Neustart für die Regierungspartei und die schwarz-rote Koalition? Darüber diskutieren Ulrike Winkelmann, Chefredakteurin der taz, Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin der taz, und Anna Lehmann, Leiterin des Parlamentsbüros, moderiert von Martina Mescher aus dem Politikteam der wochentaz. 📖 Zum Weiterlesen: Ein bisschen Diversität, endlich. Kommentar von Sabine am Orde, taz vom 24.7.2026 Wenn er scheitert, scheitert auch Merz, Kommentar von Anna Lehmann, taz vom 22.7.2026 Hilft Merz der Bruch mit Döpfner?, Kolumne von Ulrike WInkelmann, taz vom 18.7.2026 ✨Der Bundestalk im neuen Look: Der Bundestalk hat sowohl ein neues Cover als auch ein neues Intro! Dank dafür an Daniel Fromm, der unzählige Versionen zusammengemixt hat, an Wibke Reckzeh für das neue Titelfoto, an Eva-Lotte Andereya, die jetzt in Elternzeit ist, die Veränderungen aber schon angestoßen hat, und an Marie Frank fürs abschließende Über-die-Ziellinie-bringen! Schreibt uns gern, wie es euch gefällt! ✨Fernverbindung - der Auslandspodcast der taz diese Woche im Gespräch mit dem taz-Korrespondenten für die USA, Sebastian Moll, über den Linkrruck bei den US.Demokratinnen und was das für die Midterms bedeutet. ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • July 17 · 48 min

    Wer dreimal lügt...

    Die Berliner CDU tauscht nach mehreren Skandalen zwei Monate vor der Wahl ihren Spitzenkandidaten aus. Was heißt das für das ohnehin enge Rennen in der Hauptstadt? Der Regierende Bürgermeister Berlins, der Christdemokrat Kai Wegner, hat mehrfach die Unwahrheit darüber gesagt, wie er den Vormittag nach dem Brandschlag auf die Stromversorgung im Berliner Südwesten im Januar verbracht hat. Aller Lügen zum Trotz hat die Berliner CDU ihn trotzdem erst vor wenigen Wochen zu ihrem Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl im September gekürt. Dann beförderte der Berliner Tagesspiegel ein neues Detail ans Licht: Wegner hat entgegen seiner Aussagen am Vormittag kein einziges Telefonat geführt. Die Umfragewerte für die CDU brachen ein, sie fand sich plötzlich auf Platz vier nach Linken, Grünen und der AfD wieder. Da musste Wegner, gedrängt von den mächtigen Kreisvorsitzenden, dann doch Konsequenzen ziehen. In einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz trat er von der Spitzenkandidatur zurück, Regierender aber wird er bis zur Wahl bleiben. Wegner hat sich für seine Lügen nicht entschuldigt, er sagte lediglich "das war Mist" und dass ihn das Ganze "selbst am meisten ärgere". Richten soll es jetzt Finanz- und Kultursenator Stefan Evers, er ist, zwei Monate vor der Wahl, der neue Spitzenkandidat der CDU. In der neuen Folge des Bundestalk besprechen wir, wie es dazu kommen konnte, wohin Evers die CDU lenken wird und wie groß die Chancen sind, dass die Hauptstadt künftig von der Linken mit ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp regiert wird. Laut aktuellen Umfragen wird es wohl zwei Möglichkeiten zur Regierungsbildung geben: Rot-Rot-Grün oder Kenia, also eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD. Mit dabei in dieser Folge: Uwe Rada, langjähriger Politikbeobachter aus der Berlin-Redaktion der taz, Ressortleiter Erik Peter, der sich schwerpunktmäßig mit den Linken und Mietenpolitik in Berlin beschäftigt, und Anna Klöpper, Peters Vorvorgängerin, heute Ressortleiterin von taz.eins, dem Ressort, das die ersten fünf Seiten der taz verantwortet. Der aktuelle Bundestalk wird moderiert von der innenpolitischen Korrespondentin Sabine am Orde aus dem Parlamentsbüro der taz. 📖 Zum Weiterlesen: Der Mann mit den zwei Gesichtern. Artikel von Uwe Rada, taz vom 11.7.2026 Wegner geht, Evers kommt, die Probleme bleiben. Kommentar von Erik Peter, taz vom 10.7.2026 Das doppelte Spiel der SPD, Artikel von Erik Peter, taz vom 08.07.2026 ✨Der Bundestalk im neuen Look: Der Bundestalk hat sowohl ein neues Cover als auch ein neues Intro! Dank dafür an Daniel Fromm, der unzählige Versionen zusammengemixt hat, an Wibke Reckzeh für das neue Titelfoto, an Eva-Lotte Andereya, die jetzt in Elternzeit ist, die Veränderungen aber schon angestoßen hat, und an Marie Frank fürs abschließende Über-die-Ziellinie-bringen! Schreibt uns gern, wie es euch gefällt! ✨Fernverbindung - der Auslandspodcast der taz diese Woche im Gespräch mit dem taz-Korrespondenten für Großbritannien, Daniel Zylberstajn-Lewandowski, über die Frage, ob es Andy Burnham als voraussichtlich neuem Premier gelingen kann, die Labor-Partei wieder auf die Beine zu bringen. ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • July 9 · 57 min

    Ist das Reformpaket der Befreiungsschlag der Koalition?

    An diesem Donnerstag verteidigt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Bundestag das Reformpaket, das am 2. Juli von den Vorsitzenden der Koalitionsparteien im Garten des Kanzleramts vorgestellt wurde. Erklärtes Ziel der 34 Maßnahmen: Deutschland soll wieder auf wirtschaftlichen Wachstumskurs kommen und lang andauernde Blockaden aufgelöst werden. Herausgekommen ist letztlich allerdings ein Paket, das eher an die neoliberale Politik und die Deregulierungsfantasien der 1990er-Jahre erinnert und dessen reale Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft mehr als fragwürdig sind. Gleichwohl ist es für die Koalition nach den verkorksten letzten Monaten und einem schon für das vergangene Jahr angekündigten, dann aber doch ausgebliebenen "Herbst der Reformen" der Schritt, der die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung und Zuversicht unter Beweis stellen soll - und letztlich absichern soll, dass Schwarz-Rot das Ende der Legislaturperiode erlebt. Wir fragen uns in dieser Folge des Bundestalk: Täuscht der Eindruck, dass die SPD - womöglich anders als noch in den Koalitionsverhandlungen - hier richtig einstecken musste und ihre vielen Niederlagen jetzt irgendwie wegzuerklären versucht? Woher kommt der Glaube, dass arbeitnehmer- und gewerkschaftsfeindliche "Reformen" die Konjunktur ankurbeln und die Wirtschaftslage verbessern würden? Ist das reine Interessenpolitik oder ist da was dran? Und gibt es tatsächlich relevante Bereiche der Gesellschaft, die nun richtig kräftig aufatmen und "na bitte, es geht doch!" rufen? Darüber diskutiert Bernd Pickert mit Wirtschaftsredakteurin Anja Krüger, der Leiterin des taz-Parlamentsbüros Anna Lehmann und Stefan Reinecke aus dem Parlamentsbüro. 📖 Zum Weiterlesen: „Hauptsache, es kracht nicht. Artikel von Anna Lehmann zum Reformpaket der Koalition. taz vom 3.7.2026 -Programm für Armut und Stagnation. Kommentar von Anja Krüger zum Reformpaket. taz vom 2.7.2026 -Friede den Palästen, Krieg den Hütten. Kommentar von Stefan Reinecke zum Reformpaket. taz vom 3.7.2026 ✨Der Bundestalk im neuen Look: Ab dieser Woche hat der Bundestalk sowohl ein neues Cover als auch ein neues Intro! Dank dafür an Daniel Fromm, der unzählige Versionen zusammengemixt hat, an Wibke Reckzeh für das neue Titelfoto, an Eva-Lotte Andereya, die jetzt in Elternzeit ist, die Veränderungen aber schon angestoßen hat, und an Marie Frank fürs abschließende Über-die-Ziellinie-bringen! Schreibt uns gern, wie es euch gefällt! ✨Fernverbindung - der Auslandspodcast der taz diese Woche im Gespräch mit Türkei-Korrespondent Jürgen Gottschlich über Ausnahmezustand und Repression während des Nato-Gipfels in Ankara ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • July 2 · 1 hr 2 min

    AfD - blockieren und verbieten?

    In Erfurt werden an diesem Wochenende Zehntausende erwartet, die gegen den AfD-Parteitag am 4. und 5. Juli protestieren: Antifaschist:innen, Gewerkschafter:innen, Klimaaktivist:innenen, Politiker:innen von Grünen und Linkspartei, für Musik sorgen Roland Kaiser und Clueso, das Bündnis Widersetzen plant Blockaden. Gastgeber des Bundesparteitags der AfD in Thüringens Landeshauptstadt ist Björn Höcke, der AfD-Landeschef steht für die völkische Programmatik der Partei und treibt seit Jahren deren Radikalisierung voran. Die Umfragewerte der AfD sind hoch, im Herbst stehen Landtagswahlen an, in Sachsen-Anhalt droht eine Regierung der rechtsrextremen Partei. Aus der Zivilgesellschaft und Teilen der Politik kommen immer wieder Rufe nach einem AfD-Verbot. Das Parteiverbot ist das schärfste Schwert des demokratischen Rechtsstaats. Nun gibt es ein neues Gutachten der zivilgesellschaftlichen NGO Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Deren Team von Verfassungsrechtlern stellt darin fest, dass die AfD gegen das Demokratieprinzip und die Menschenwürde verstößt und kommt zu dem Fazit: Die AfD ist nachweislich verfassungswidrig und ein Verbotsantrag vor dem Bundesverfassungsgericht hätte entsprechend Erfolgschancen. Die Überprüfung einer Partei durch das Bundesverfassungsgericht kann von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung bentragt werden. Mit dem Gutachten der GFF bekommt die Debatte um ein AfD-Verbot eine neue Dynamik, der politische Druck steigt. Über Chancen und Risiken eines Verbotsverfahrens, die strategische Leere und Ideenlosigkeit der Unionsparteien beim Umgang mit der AfD, die Situation von Menschen, die gegen Rechtsextremismus kämpfen und die Machtpolitik der Rechtsextremen diskutiert Martina Mescher aus dem wochentaz-Politikteam mit Gareth Joswig, AfD-Experte aus dem Inlandsressort, Anne Fromm, Leiterin des Reportage- und Rechercheressorts und Stefan Reinecke aus dem Parlamentsbüro. 📖 Zum Weiterlesen: „Unsere Generation ist kleinmütig“.Interview von Stefan Reinecke mit Historiker Martin Sabrow. taz vom 27.6.2026 -Rassismus, aber gut gelaunt. Analyse von Gareth Joswig zur AfD vor Parteitag und Landtagswahlen. taz vom 28.6.2026 -Herr Heckel und die AfD. Reportage von Anne Fromm, über einen Lehrer, der abgemahnt wurde, nachdem er vor der AfD warnte. taz vom 31.5.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • June 25 · 52 min

    Rentenreform - gerecht und armutsfest?

    Die Bundesregierung plant große Sozialstaatsreformen, Steuern, Gesundheit und die Rente. Jetzt hat die Rentenkommission 33 Vorschläge vorgelegt, Arbeitsministerin und SPD-Chefin Bärbel Bas spricht von einem "Gesamtkunstwerk". Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stimmt nun Lobeshymnen auf die gesetzliche Rente als tragende Säule an, über die er kürzlich noch lapidar sagte, sie könne allenfalls noch eine Basisabsicherung für das Alter sein. Merz und Bas haben angekündigt, dass Schwarz-Rot die Vorschläge der Rentenkommission komplett übernehmen will. Was bedeutet das genau? Und wie sieht es mit der Verteilungsgerechtigkeit aus? Gibt es eine Strategie gegen Altersarmut? Und vor allem: Ist die Rente sicher? Zu den Vorschlägen der Kommission gehört der Wegfall der Minijobs, sie soll es künftig nur noch für Schüler:innen geben. Vorgesehen ist außderdem die Abschaffung der Rente mit 63, die Lebensarbeitszeit soll steigen, indem das Renteneintrittsalter an die allgemeine Lebenserwartung geknüpft wird. Die Beschäftigten müssen entweder länger für dieselbe Rente arbeiten oder sie bekommen weniger. Das ist nicht nur eine Rentenkürzung, sondern auch eine Umverteilung von unten nach oben, denn Menschen mit geringen Einkommen haben im Schnitt eine kürzere Lebenserwartung. Und welche Ideen hat die Kommission zum Rentenniveau? Im OECD-Vergleich liegt Deutschland im unteren Mittelfeld, im Nachbarland Österreich beispielsweise ist die Rente höher. Die Kommission setzt auf eine sogenannte Kapitalrente nach schwedischem Vorbild. Wie sicher ist das? Hohe Renditeerwartungen sollte man nicht schüren, und das nicht nur angesichts der Turbulenzen, die Donald Trump gerade regelmäßig an den Finanzmärkten auslöst. Über diese Vorschläge der Rentenkommission, die Stabilität der gesetzlichen Rentenversicherung und die Frage, was aus dem Plan der Arbeitsministerin geworden ist, Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, diskutiert Martina Mescher aus dem wochentaz-Politikteam mit Stefan Reinecke aus dem Parlamentsbüro, Barbara Dribbusch, taz-Redakteurin für Sozialpolitik und Anna Lehmann, Leiterin des taz-Parlamentsbüros. 📖 Zum Weiterlesen: Ohne schlüssige Erzählung. Kommentar von Stefan Reinecke zum Treffen Gewerkschaftern und Wirtschaftsvertretern im Kanzleramt. taz vom 11.06.2026 -Die Verteilungsfrage bleibt ungeklärt. Kommentar von Barbara Dribbusch zu den Vorschlägen der Rentenkommission. taz vom 21.06.2026 -Merz will bei Rente „Klarheit am Ende des Jahres“. Bericht von Anna Lehmann zur Regierungsbefragung. taz vom 24.6.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • June 18 · 55 min

    Wohin steuert die Linkspartei?

    An diesem Wochenende trifft sich die Linkspartei zu ihrem Bundesparteitag in Potsdam - und es könnte hoch her gehen. Krach droht zum einen wegen Nahost und zum anderen wegen eines Antrags, der die Abgeordnetendiäten deckeln soll. Außerdem kommt dort eine fast neue Partei zusammen: In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Anzahl der Mitglieder verdoppelt, es sind viele junge, aktivistische Leute dazu gekommen, ein großer Anteil von kommt aus westdeutschen Städten. Für ein Viertel der Delegierten ist es der erste Parteitag. Das macht die Lage für die Parteispitze schwer kalkulierbar. Jan van Aken, der neben Fraktionschefin Heidi Reichinek ein Gesicht der erfolgreichen Wiederbelebung der Linken ist, tritt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Parteivorsitzender an. Er hat die Partei in den vergangenen zwei Jahren in zwei Dingen weitergebracht, urteilt Stefan Reinecke aus dem taz-Parlamentsbüro: Van Aken habe dazu beigetragen, das Negativ-Image der Partei als Russlandversteher abzustreifen und die Linke in der schwierigen und hoch emotionalen Nahost-Debatte beieinander zu halten. taz-Chefredakteurin Ulrike Winkelmann sieht aber auch Leerstellen bei van Aken, etwa was die Sozial- und Wirtschaftspolitik angeht. Zwei derzeit extrem wichtige Themenfelder. Nachfolger von van Aken an der Parteispitze wird höchstwahrscheinlich Luigi Pantisano, ein Architekt und Stadtplaner aus Baden-Württemberg, den der Linken-Watcher der taz, Pascal Beucker, für einen geeigneten Kandidaten hält. Pantisano, der aus einer sogenannten italienischen Gastarbeiterfamilie stammt, könne den Blick der Parteispitze erweitern. Auf der Tagesordnung stehen zwei Themen, die für Ärger sorgen könnten, das erste gleich am Freitagabend: der Krieg in Nahost. Ein in der Linkspartei emotionales und umstrittenes Thema, für viele gerade der neuen jungen Mitglieder ist die Solidarität mit den Palästinenser*innen zentral. Nach Ansicht aller drei taz*lerinnen hat der Parteivorstand dazu einen klugen und ausgewogenen Antrag vorgelegt. Debatten dürfte es vor allem über das Bekenntnis zum Existenzrecht Israels und die Frage geben, ob die Partei das Vorgehen Israels in Gaza als Genozid bezeichnet. Das zweite strittige Thema ist ein Vorstoß der Parteispitze, die die Diäten der Abgeordneten deckeln will - was nicht nur bei Thüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow auf Widerspruch stößt. Er hat das Schiedsgericht der Partei angerufen, die beiden Fraktionschef*innen befürchten eine "Neid-Debatte". So könnte es sein, dass zwei Themen den Parteitag prägen, die in der derzeitigen Lage mit drohenden Sozialkürzungen und den anstehenden Landtagswahlen im Herbst eher nicht die zentralen sind. Über diese und viele weiteren Fragen zur Linkspartei debattiert in der neuen Folge des Bundestalks die Moderatorin und innenpolitische Korrespondentin der taz, Sabine am Orde, mit taz-Chefredakteurin Ulrike Winkelmann sowie Stefan Reinecke und Pascal Beucker aus dem Parlamentsbüro der taz . 📖 Zum Weiterlesen: Wo das Rettende war, wächst die Gefahr Pascal Beucker und Stefan Reinecke über die Linke vor ihrem Parteitag. taz vom 18.6.2026 -„Die Arbeiter nicht den Rechten überlassen“ Interview mit Luigi Pantisano von Pascal Beucker. taz vom 16.6.2026 -Schwerdtner ruft auf die Barrikaden, Lotte Laloire über Sozialproteste der Linken. taz vom 8.5.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • June 12 · 46 min

    Fußball-WM im Trump-Land - kann das gut werden?

    Am Donnerstag hat die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer begonnen, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird. Insbesondere das Gastgeberland USA sorgt für politische Verstimmung. Zum ersten Mal findet die WM in einem Land statt, das zur gleichen Zeit gegen ein anderes Teilnehmerland Krieg führt. Zum ersten Mal auch sind ganze nationale Fangruppen von der Einreise zu WM-Spielen ausgeschlossen, etwa Fans aus Iran oder Haiti. Und zum ersten Mal ist schon vor dem ersten Anpfiff ein von der FIFA bestellter Schiedsrichter, Omar Artan aus Somalia, trotz gültigen Visums am Einreiseflughafen abgewiesen worden. Nach Russland 2018 und Katar 2022 ist es das dritte Mal in Folge, dass die politische Lage im Gastgeberland der Weltmeisterschaft die Diskussionen vor Beginn der Spiele stärker bestimmt als alles Sportliche. Und auch den USA unter Donald Trump darf der Versuch unterstellt werden, die WM zum sogenannten "Sportswashing" zu benutzen, also das Ereignis zu instrumentalisieren, um das Image des eigenen Landes aufzupolieren. Bislang scheint das nicht wirklich zu gelingen. Angst vor Repression der Ausländerbehörde ICE und die vollkommen überhöhten Ticketpreise haben dafür gesorgt, dass die Hotel- und Gastrobranche in den USA von enttäuschten Erwartungen berichtet. Präsident Trump nimmt nicht einmal am Eröffnungsspiel der US-Nationalmannschaft gegen Paraguay teil und feiert stattdessen am Wochenende seinen 80. Geburtstag mit Käfigkämpfen vor dem Weißen Haus. Wie umgehen mit dieser WM, die sportliche Superlative bietet, weil zum ersten Mal 48 statt 32 Mannschaften teilnehmen? Und ist diese Größe eigentlich gut, weil auch die Kleinen zum Zug kommen, oder reine Geld- und Machtgier des FIFA-Chefs Gianni Infantino, der damit seine Herrscherposition festigt? Wie politisch muss Sportberichterstattung in diesen Zeiten sein? Was verspricht sich eigentlich Mexiko von der WM? Und kann der Fußball dafür sorgen, dass sich in Deutschland für ein paar Wochen die allgemeine Laune ein wenig bessert? Darüber diskutiert Moderator Bernd Pickert mit taz-Sportredakteur Andreas Rüttenauer, taz-Chefreporter Peter Unfried und dem langjährigen Mexiko-Korrespondenten Wolf-Dieter Vogel. 📖 Zum Weiterlesen: Was auf dem Spiel steht Andreas Rüttenauer über die WM als globalem Ereignis, von dem sich dennoch viele Menschen abwenden, taz vom 6.6.2026 -Ein WM-Boykott wäre wie ein Weltboykott Peter Unfried argumentiert, warum ein WM-Boykott trotz aller Missstände falsch wäre. taz vom 11.6.2026 -Das Kartell kickt mit, Kolumne von Wolf-Dieter Vogel darüber, dass auch mexikanische Drogenkartelle an der WM verdienen wollen, taz vom 17.3.2026 -Willkür und Kumpanei, Kommentar von Bernd Pickert über das Einreiseverbot für den somalischen Schiedsrichter Omar Artan in die USA, taz vom 9.6.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • June 4 · 54 min

    Donald Trump - Präsidentschaft im Chaos?

    Donald Trump wird in den USA immer unbeliebter. Offene Korruption, die Folgen der Zollpolitik, steigende Lebenshaltungskosten und das politische Desaster des Iran-Kriegs führen in Umfragen zu sinkenden Zustimmungswerten für ihn und die Republikaner. Die könnten bei den Midterms, also den Zwischenwahlen am 3. November eine krachende Niederlage kassieren. Und was macht der US-Präsident? Trump setzt in gewohnter Manier auf Prunk, Protz, Personenkult und Propaganda. Er wird versuchen, die anstehende WM, seinen 80. Geburtstag und die 250-Jahr-Feiern am 4. Juli als Agitationsbühne zu nutzen. Die Midterms scheinen ihm da fast schon egal. Bei den Vorwahlen der Republikaner setzte Trump beinhart seine Favoriten durch, also Kandidaten, die nicht unbedingt aussichtsreich, aber ihm absolut treu und loyal ergeben sind. Dem Präsidenten scheint die Kontrolle über die Partei wichtiger zu sein, als die Zwischenwahlen. Könnte das den Demokraten helfen, die Machtverhältnisse im Kongress zu drehen und den Weg der USA unter Trump in Richtung Autokratie zu stoppen? Auf welche Strategien und Themen setzen sie? Und welche Rolle spielt das derzeitige Gerrymandering, also die Manipulation von Wahlkreisgrenzen? Darüber diskutiert Moderatorin Martina Mescher mit taz-Chefredakteurin Barbara Junge, USA und Lateinamerika-Redakteur Bernd Pickert und Sebastian Moll, der für die taz aus den USA schreibt 📖 Zum Weiterlesen: "Das System ist gekippt" Interview von Barbara Junge mit dem Ökonomen William Lazonick über die Komplizenschaft von Macht und Geld und Autokratie in den USA unter Trumpv, taz vom 17.01.2026 -Vorspiel für offene Eskalationhttps://taz.de/)), Analyse der Konfrontation zwischen den USA und Kuba, taz vom 21.05.2026 -In Kentucky gewinnen die Trump-Loyalisten, Text von Sebastian Moll über die Vorwahlen der Republikaner mit Blick auf die Midterms, taz vom 20.5.2026 -Tanzen auf dem Präsidentenbunker, Kolumne von Martina Mescher über Trumps Ballsaal am Weißen Haus, taz vom 11.04.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • May 28 · 55 min

    Wird die Meinungsfreiheit in Deutschland zu sehr eingeschränkt?

    „Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.“ Dieser Satz, der dem französischen Aufklärer Voltaire zugeschrieben wird, bezeichnet einen Kern der liberalen Demokratie - die Meinungsfreiheit. Heute aber haben bei Nahost, Corona oder Kritik an PolitikerInnen viele das Gefühl, dass sie nicht mehr Sagen dürfen was sie wollen. Mit diesem Affekt machen die Rechtspopulisten Punkte. Aber auch wenn Rechte dieses Ressentiment ausbeuten – es gibt auch real fragwürdige Tendenzen. und eine strafrechtliche Verengung des Meinungsspektrums. Das Land Hessen will die Leugnung des Existenzrechtes Israels unter Strafe zu stellen. Demonstrationen, bei denen „From the River to the sea“ skandiert wurde, wurden aufgelöst. Eine Pro-Gaza Demonstrantin hielt das Schild „Haben wir aus dem Holocaust nichts gelernt?“ hoch und wurde wegen Volksverhetzung verurteilt. Das tangiert die Grenzen eines Gesinnungsstrafrechts, das sonst typisch für autoritäre Regime ist. Die Justiz wird da zu einer Kraft, die das Gute will und das Problematische verstärkt. Das gilt auch für eine allzu harte Ahndung von persönlicher Kritik an Politikern. Wer Minister „Schwachkopf“ nennt, muss mit einer Hausdurchsuchung rechnen. Wer die Außenministerin dumm nennt, muss eine saftige Strafe zahlen. Diese Rechtspraxis soll gerade Politikerinnen, die im Netz sexistisch beschimpft werden, schützen. Doch es fragt sich, ob die Kosten – der Eindruck, dass die Macht sich gegen Kritik immunisiert – dafür zu hoch sind. Muss die Linke also skeptischer auf diese Verrechtlichung politischer Kontroversen schauen? Das diskutiert Moderator Stefan Reinecke mit der taz Meinungsredakeurin Pauline Jäckels, dem Rechtskorrespondenten der taz Christian Rath und Ulrich Gutmair, Redakteur der Wochen-taz. 📖 Zum Weiterlesen: -"Kritik an hessischem Vorstoß", Artikel von Christian Rath. taz vom 8.5.2026 -"Niemand hat das Recht, nicht kritisiert zu werden", Rezension von Ulrich Gutmair. taz vom 16.3.2026 -"Der Rückzug in die Bubble ist ein strategischer Fehler", Kommentar von Pauline Jäckels. taz vom 5.5.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • May 21 · 55 min

    China - der Größte unter den Großen?

    In der vergangenen Woche reiste US-Präsident Donald Trump nach Peking, diese Woche folgte Russlands Präsident Wladimir Putin. Chinas Staatschef Xi Jinping empfing beide mit großer Inszenierung - aber doch schien vollkommen klar, dass hier nicht auf Augenhöhe verhandelt wird. Sowohl Trump als auch Putin kamen als Bittsteller. Und beide konnten kaum Zählbares mit nach Hause nehmen. Hatte Trump bei seinem letzten China-Besuch während seiner ersten Amtszeit 2017 noch Verträge mit einem Gesamtvolumen von 250 Milliarden US-Dollar mitbringen können, ist er jetzt mit deutlich weniger wieder abgereist. Erst nach seinem Besuch wurde bestätigt, dass China 200 Boeing-Flugzeuge kaufen möchte, auch das weniger als gedacht. Und von chinesischer Hilfe bei der Lösung der Krise in der Straße von Hormus ist nicht die Rede - während Trump umgekehrt plötzlich die US-Unterstützung von Taiwan zur Verhandlungsmasse erklärt. Der russische Präsident Putin seinerseits hatte sich erhofft, nunmehr endlich einen Vertrag zum Bau der seit 2006 geplanten zweiten Gas-Pipeline von Russland nach China unterschreiben zu können - und ging leer aus. Xi Jinping weiß um die russische Abhängigkeit von China und nutzt sie weidlich aus. Chinas Rolle in der Welt hat sich verändert. Russlands Krieg in der Ukraine und der Krieg der USA und Israels gegen Iran mit all seinen Folgen haben Russland und die USA geschwächt und China gestärkt. Gleichzeitig rüstet China seit vielen Jahren beständig auf, und das nicht ausschließlich mit Blick auf einen möglicherweise bevorstehenden Konflikt mit Taiwan. Wirtschaftlich ist China in nahezu allen Teilen der Welt aktiv, und über Bündnisse wie BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) präsentiert sich China als so etwas wie die Führungsmacht des Globalen Südens. Wie denkt die Großmacht, was für Visionen bestimmen das chinesische Handeln? Denkt China überhaupt in Allianzen? Und exportiert China sein eigenes autoritäres Gesellschaftsmodell? Darüber diskutiert Moderator Bernd Pickert mit der stellvertretenden Leiterin der Wochentaz, Chinakennerin und Romanautorin Lin Hierse, Asien-Redakteur Sven Hansen und Fabian Kretschmer, heute Korrespondent für China und die koreanische Halbinsel aus Seoul, zuvor in Peking. 📖 Zum Weiterlesen: Ziemlich böse Freunde, Text von Fabian Kretschmer zum Putin-Besuch in Peking, taz vom 20.05.2026 -Ein Burgfrieden, der vor allem einer Seite nutzt, Text von Fabian Kretschmer zu Trumps China-Besuch, taz vom 15.05.2026 -Der hofierte KP-Chef, Kommentar von Sven Hansen zu beiden Staatsbesuchen in Peking, taz vom 19.5.2026 -Eigentlich ganz schön hier, Essay von Lin Hierse über die Anziehungskraft des supermodernen, undemokratischen China, taz vom 15.05.2026 ✨ Neuer taz Podcast Reingehen – die Geschichten der Woche aus der wochentaz. Jeden Samstag neu. 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Marie Frank Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • May 14 · 58 min

    Wie schlägt man die AfD?

    Die AfD stellt sich gern als unbesiegbar hin, dabei hat sie in diesem Jahr fast alle Kommunalwahlen verloren. Was lässt sich daraus lernen?

  • May 7 · 51 min

    Will die CDU regieren?

    Der wirtschaftsliberale Flügel attackiert die SPD, Kanzler Merz assistiert. Nach einem Jahr Schwarz-Rot fragt sich, wie wackelig diese Regierung ist

  • April 23 · 56 min

    Iran, USA und die Straße von Hormus - Chaos ohne Ausweg?

    Fast zwei Monate nach Beginn des US-israelischen Angriffs auf den Iran ist die Lage weiter unübersichtlich. Waffenstillstände gelten nur auf Zeit, angekündigte Deals scheitern, die Straße von Hormus bleibt blockiert – mit spürbaren Folgen für Wirtschaft, Energiepreise und internationale Politik. Gleichzeitig wächst der Druck auf Donald Trump: Der Krieg kostet Geld, innenpolitisch wird die Kritik lauter, und die Midterms rücken näher. Wie stabil ist die aktuelle Waffenruhe? Welche Interessen verfolgen die USA, Israel und der Iran? Welche Rolle spielt das iranische Atomprogramm tatsächlich und wie realistisch sind neue Verhandlungen? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert mit dem aus Kairo zugeschalteten Korrespondenten Karim el-Gawhary, Nahost-Redakteurin Lisa Schneider und Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann. 📖 Zum Weiterlesen: Iran und USA: Wer blinzelt zuerst von Lisa Schneider. 22.04.2026 Das Pokerspiel von Hormus von Karim el-Gawhary.18.04.2026 Krieg und Treibstoffpreise: Wenn Öl und Gas zur Waffe werden von Ulrike Herrmann, 28.03.2026 Trump, der Kriegspräsident - eine globale Gefahr von Bernd Pickert, 12.4.2026 💌 Das Bundestalk-Team erreichst du unter bundestalk@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und du möchtest das zeigen? Teile den Bundestalk, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze den Bundestalk über taz zahl ich 🎧 Credits Produktion: Daniel Fromm Redaktion: Eva-Lotte Andereya Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  • March 26 · 1 hr 1 min

    SPD im Niedergang

    Die Sozialdemokraten stecken in einer Existenzkrise. Sind sie noch zu retten?