
transcript
show notes
Wenn Karl-Heinz Richter sagt, er habe für seinen Beruf „gebrannt“, nimmt man es ihm ab. Nicht nur, weil er seit Jahrzenten Feuerwehrmann ist, sondern wegen seines großartigen Engagements. Bei einem schweren Brand in seinem Heimatort Gummersbach-Niederseßmar erlebte er als Zehnjähriger, wie engagierte Feuerwehrleute Menschenleben retteten. Das wollte er auch! Als sich sein Berufstraum bei der Siegener Feuerwehr erfüllte, sorgte er dafür, dass das Eintrittsalter bei der Jugendfeuerwehr bundesweit von 12 auf 10 Jahre reduziert wurde. Und nach einem eigenen traumatischen Erlebnis installierte er psychosoziale Betreuung für Feuerwehrleute und ihre Familien. Als er mit 60 Jahren „in Rente gehen musste“, studierte er noch Theologie. In mehr als zehn Vereinen engagiert er sich ehrenamtlich, u. a. in der Kommunalpolitik, aber auch im Sport. Im Gespräch mit Beate Schmies erzählt Karl-Heinz Richter, dass ihn die christliche Nächstenliebe dazu antreibt, aber auch das Glück und die Dankbarkeit, die er erfährt.






