STIRBT Made in Germany? | Bau Podcast
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Während bei Qualitätsprodukten früher die reine Fertigung vor Ort im Mittelpunkt stand, sorgt heute der Wandel der globalen Wertschöpfung für massiven Gesprächsstoff. Rund um die Zukunft der Industrie stehen Themen wie warnende Mitarbeiterabbauzahlen, der reine Export von Ingenieurswissen und die Neudefinition deutscher Marken im Fokus. In den Hammer Nachrichten werfen wir deshalb einen Blick auf das Gütesiegel „Made in Germany“ – und die Frage, ob der Industriestandort Deutschland vor einem radikalen Wandel steht. Angesichts alarmierender Zahlen zum Stellenabbau, wie etwa bei Bosch im Jahr 2025, verändert sich das Verständnis von Qualität und Produktion grundlegend. „Made in Germany“ bedeutet in Zukunft wohl immer seltener, dass Produkte physikalisch im Inland gefertigt werden, sondern dass Technik, Entwicklung und Know-how aus Deutschland stammen – während der eigentliche Bau im Ausland stattfindet, wie es Vorzeigeunternehmen wie Herrenknecht mit ihren Tunnelbohrmaschinen bereits erfolgreich vorleben. Diese Entwicklung markiert eine der bedeutendsten Weichenstellungen für die deutsche Wirtschaft.