Skip to content
Artwork for Autismus Talk
Autismus Talk · April 28 · 12 min

Wahrnehmung F6: Warum Gerüche für manche extrem intensiv werden

Wie das Gehirn Gerüche verarbeitet und warum sie schwer auszublenden sind Gerüche werden direkt im emotionalen Zentrum des Gehirns verarbeitet und lösen schnelle Reaktionen aus Bei Autismus ist die Filterfunktion für Sinnesreize oft verändert, wodurch Gerüche im Vordergrund bleiben Gerüche lassen sich schwer ausblenden und wirken oft dauerhaft präsent Die Bewertung von Gerüchen kann deutlich intensiver sein als bei nicht autistischen Menschen Unangenehme Gerüche können körperliche Reaktionen wie Übelkeit oder Stress auslösen Gerüche können im Kopf „nachwirken“, auch wenn sie nicht mehr vorhanden sind Mehrere Gerüche gleichzeitig erhöhen die Reizbelastung deutlich Gerüche können Konzentration, Verhalten und Nähe zu Menschen beeinflussen Stress und Überlastung verstärken die Wahrnehmung von Gerüchen zusätzlich Verständnis und angepasste Umgebungen helfen, die Belastung zu reduzieren

0:00-12:31

transcript

No transcript — this publisher did not publish one.

show notes

Wie das Gehirn Gerüche verarbeitet und warum sie schwer auszublenden sind

Gerüche werden direkt im emotionalen Zentrum des Gehirns verarbeitet und lösen schnelle Reaktionen aus Bei Autismus ist die Filterfunktion für Sinnesreize oft verändert, wodurch Gerüche im Vordergrund bleiben Gerüche lassen sich schwer ausblenden und wirken oft dauerhaft präsent Die Bewertung von Gerüchen kann deutlich intensiver sein als bei nicht autistischen Menschen Unangenehme Gerüche können körperliche Reaktionen wie Übelkeit oder Stress auslösen Gerüche können im Kopf „nachwirken“, auch wenn sie nicht mehr vorhanden sind Mehrere Gerüche gleichzeitig erhöhen die Reizbelastung deutlich Gerüche können Konzentration, Verhalten und Nähe zu Menschen beeinflussen Stress und Überlastung verstärken die Wahrnehmung von Gerüchen zusätzlich Verständnis und angepasste Umgebungen helfen, die Belastung zu reduzieren