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Der deutsche Journalismus kürt nach Vorwahlen schon Präsidenten und überlegt nicht eine Sekunde, ob die Katastrophe abgewendet, oder dem Monster sogar noch Zucker gegeben wurde. Egal. Solange von Europa gesprochen wird, ist es noch da. Und wehe, jemand beginnt mit Kritik. Dass JL Melenchon und JC Juncker Hand in Hand ein sozialeres Europa fordern, wird einfach übersehen. Passt nicht in die Regierungs-Agenda, passt nicht in die journalistische Idee, passt nicht in die deutsche Perspektive. Btw.: Flüchtlingslager in Europa gelten als Konzentrationslager, sagt der Papst.
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