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Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung

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  • 20 episodes
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  • Yesterday · 12 min

    Trump verkündet Hamas-Entwaffnung: Monumentaler Schritt oder Hoax?

    Seit Oktober vergangenen Jahres gilt im Gazastreifen ein äußerst brüchiger Waffenstillstand. Laut palästinensischen Gesundheitsbehörden sind dort seither trotzdem mindestens 1230 Palästinenser durch israelische Angriffe getötet worden. Die Lage ist nach wie vor prekär: Viele Menschen hausen weiterhin in überfüllten Zeltlagern, in denen es an Lebensnotwendigen fehlt. Ende vergangener Woche aber hat Donald Trump einen “monumentalen Schritt” zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit im Gazastreifen verkündet. Der von ihm gegründete Friedensrat habe eine Einigung mit der Hamas erreicht, hat der US-Präsident auf seinem Netzwerk Truth Social behauptet. Wie auch alle anderen islamistischen Gruppen im Gazastreifen sei die Hamas bereit, sich “vollständig entwaffnen” zu lassen. Doch die Hamas fordert, dass Israel zunächst die Angriffe einstellt und seine Truppen abzieht, bevor sie ihre Waffen an eine neue palästinensische Verwaltungsbehörde übergeben, sagt SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Das stehe nicht unmittelbar bevor. Vielmehr gebe es bislang nur einen neuen Fahrplan des von Trump gegründeten Friedensrates für Gaza. Zentrales Element des Plans ist ein neu gegründetes Technokraten-Komitee, das aus palästinensischen Behördenmitarbeitern bestehen soll. Dieses Komitee soll eines Tages die Hamas-Regierung ersetzen und die Entwaffnung organisieren. Zudem sehe der Plan vor, dass die Waffen von diesem Komitee gelagert werden sollen. Zusätzlich zum Technokraten-Komitee soll es eine internationale Stabilisierungstruppe geben, die aus Soldaten aus Indonesien, Marokko, Albanien, Kasachstan und dem Kosovo bestehen soll. Doch auch diese Truppe existiert bislang allenfalls in Grundzügen. Den Text über Israels Einsatz von Glyphosat in Syrien und Libanon lesen Sie hier. Weitere Nachrichten: Marokko weist Schuld an Ceuta-Zwischenfall zurück; Trump bläst Großangriff auf Iran an; 1000 Juristen fordern AfD-Verbotsverfahren. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Holt, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Sunday · 11 min

    So lief die Krise in Ceuta ab – Eindrücke von vor Ort

    Zehntausende Menschen, die aus dem Wasser steigen, die auf Mauern klettern und darüber, die an Polizei und Militär vorbeizukommen versuchen; ein Strand übersät mit Müll und unzähligen bunten Schwimmringen: Die Bilder aus der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika von diesem Wochenende waren wirklich außergewöhnlich. Das lag an der außergewöhnlichen Situation. Mindestens 50 000 Menschen, vor allem junge Männer, sind am Freitag von Marokko aus nach Ceuta gekommen – und damit auch in die EU. Die meisten davon haben die Grenze schwimmend überquert. Mindestens 72 Menschen sind bei dem Versuch ums Leben gekommen. Mittlerweile sind die meisten Migranten wieder nach Marokko zurückgekehrt. Nun beginnt die Aufarbeitung der Krise. Ein Grund für den Ansturm könnte ein Urteil des Obersten Gerichtshofs in Spanien gewesen sein, das besagt, dass Migranten, die auf dem Meer aufgegriffen werden, nicht sofort zurückgeschickt werden können, sondern der Einzelfall geprüft werden müsse. Diese Neuigkeit hatte sich in Sozialen Netzwerken verbreitet. Aber auch das Handeln von Marokko hat wohl eine Rolle gespielt. Darüber und wie die Lage am Freitag vor Ort war, spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der SZ-Korrespondent für Spanien, Patrick Illinger. Weitere Nachrichten: EU-Reaktionen auf Krise in Ceuta; saudischer Kronprinz ruft Trump zu Mäßigung in Nahost auf Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die Reportage von Patrick Illinger aus Ceuta. Hier geht es zum Text über Bullshit-Sätze im Berufsalltag. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Martin Anetzberger Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Saturday · 18 min

    Wenn Rechtsextreme regieren: Lehren aus den USA

    Fünf Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liegt die AfD in Umfragen weiter deutlich vorn. Im aktuellen Sachsen-Anhalt- Trendvon Infratest dimap kommt sie auf 41 Prozent. Neben AfD, CDU, Linken und SPD haben demnach aber auch die Grünen mit knapp fünf Prozent Chancen auf einen Wiedereinzug in den Landtag. Das würde eine Alleinregierung der AfD unwahrscheinlicher machen, die die Rechtsextremisten dort anstreben. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze kommt auf 24 Prozent. Sie regiert zurzeit mit SPD und FDP. Es folgen die Linke mit 13 Prozent und die SPD mit sieben Prozent. Andere Umfragen sehen die SPD eher bei fünf Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würde dagegen mit vier Prozent weiter an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, wie auch die mitregierende FDP. Gibt es Parallelen zwischen der politischen Situation in den USA unter Trump und der wachsenden Bedrohung der Demokratie in der Bundesrepublik durch die AfD? Darüber spricht in der Samstagsausgabe von “Auf dem Punkt” Reinhard Krumm. Er ist Leiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington. Ausgangspunkt des Gesprächs ist ein Deutschlandbesuch von US-Demokraten: Sie hätten sich wie auf einer Reise in die Vergangenheit gefühlt, sagt Krumm. Und sie würden warnen: “Macht bitte nicht die gleichen Fehler wie wir.” Laut Krumm dienen die USA unter Trump der AfD als Laboratorium. Er warnt vor der Hoffnung, dass sich Rechtsextreme in Regierungsverantwortung entzaubern würden. Bereits bei dem auch von der AfD versprochenen Abbau der Bürokratie zeige sich in den USA, dass dieser dort völlig willkürlich erfolgte und nun an entscheidenden Positionen Fachkräfte fehlen würden. Auch würden die US-Republikaner gerade die Werte der USA in ihrem Sinne neu definieren, etwas, was auch die AfD mit einer neuen deutschen Identität, einem (neuen) deutschen Nationalismus, anstreben würde. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie einen Gastbeitrag des Historikers Norbert Frei über die starken Umfragewerte der AfD in Sachsen-Anhalt. Hier einen Text über da AfD-Sofortprogramm. Und hier über das jüngste, heftige TV-Duell zwischen den Spitzenkandidaten in Magdeburg. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutschland Kurier. Redaktionsschluss war Freitag, 31.07.2026, um 14 Uhr. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Friday · 15 min

    Wie die queere Community mit dem Anschlag auf den CSD umgeht

    Eine knappe Woche ist der Anschlag auf den CSD in Berlin jetzt her. Eine Frau wurde getötet, 29 Menschen teils schwer verletzt. Was hat dieser Anschlag in der queeren Community ausgelöst? Und was müsste sich jetzt politisch und gesellschaftlich ändern, damit queere Menschen in Sicherheit und Freiheit offen leben können? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der politische Sprecher des CSD München, Bernd Müller. Er ist auch Stadtrat in München für die Rosa Liste. Er sagt: “Wenn die Politik ihre Worte der Trauer ernst meint, dann muss sie auch etwas dafür tun, dass diese Gesellschaft befähigt wird, queere Menschen als etwas Selbstverständliches anzunehmen. Und das beginnt zuallererst in der Bildung, in der Aufklärung an den Schule, aber geht natürlich weiter darüber hinaus.” Die von Bundesministerin Karin Prien (CDU) angekündigten Kürzungen im Bundesförderprogramm “Demokratie leben!”, das aufgesetzt wurde, um Demokratie und Vielfalt zu fördern, sieht er dementsprechend kritisch. “Wer an der Vielfalt rüttelt, der macht sich wirklich auf den Weg in einen AfD-freundlichen Staat.” Weitere Nachrichten: Uefa stellt sich gegen die Investorenpläne der Fifa; circa 60 000 Menschen von Marokko aus in die spanische Enklave Ceuta gelangt. Zum Weiterlesen und -hören: Den Text zum “Dann-doch-nicht-Minister” Fritz Güntzler lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über “Jüdisches Forum – JFDA”. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Thursday · 12 min

    Kühlung statt Klimatisierung: Wie baut man für Hitze?

    Städte sind Hitze-Hotspots: Durch viel Beton und Flächenversiegelung speichern sie die Hitze und es ist dort immer ein paar Grad wärmer als im Umland. Darum sieht man in Deutschland vor allem in Städten an den Fassaden der Häuser jetzt immer mehr Klimaanlagen. Auch in der Politik wurde während und nach der Hitzewelle Ende Juni viel über Klimatisierung gesprochen. Die Grünen haben zum Beispiel ein Klimaanlagen-Sofortprogramm für Krankenhäuser, Seniorenheime und Kitas gefordert. In diesen Einrichtungen werden Klimaanlagen in Zukunft wohl unverzichtbar sein. Aber: Brauchen wir wirklich private Klimaanlagen in unseren Häusern und Wohnungen? Ist das die Lösung für eine Zukunft mit immer mehr Hitzewellen? Der SZ-Architektur-Experte Gerhard Matzig findet: Nein! In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht er darm über das Prinzip “Kühlung statt Klimatisierung” und darüber, wie das funktionieren kann. Weitere Nachrichten: massiver Gewinneinbruch bei BMW; Lage bei Waldbränden in Südeuropa; Erdüberlastungstag 2026 erreicht. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text “Geh scheißn, Gegenwart” über die neue Staffel der österreichischen Erfolgsserie “Braunschlag”. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über juli.schnei (Instagram). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • Wednesday · 13 min

    Iran und Saudi-Arabien kämpfen um die Vormacht im Nahen Osten

    Der Iran-Krieg weitet sich aus: In der Nacht auf Mittwoch haben die USA gemeinsam mit Saudi-Arabien Ziele im Irak angegriffen. Dort haben sie nach eigenen Angaben pro-iranische Milizen attackiert, die zuvor US-Basen und die saudische Öl-Industrie mit Drohnen angegriffen hatten. Es ist das erste Mal, dass Saudi-Arabien aktiv in den Iran-Krieg eingegriffen hat. Erst vor knapp einer Woche haben die USA und Saudi-Arabien einen Atom-Deal verkündet. Demnach soll Saudi-Arabien durch amerikanische Unternehmen Atomkraft zivil nutzen dürfen. Neben der inoffiziellen Atommacht Israel wäre Saudi-Arabien dann die einzige Atommacht in der Region. Nutzt also Saudi-Arabien gerade den Iran-Krieg, um zur wichtigsten Regionalmacht im Nahen Osten zu werden? Diese Frage beantwortet SZ-Nahost-Experte und Kriegsberichterstatter Tomas Avenarius. Weitere Nachrichten: Steinmeier ernennt neue Minister; BMW streicht weltweit 8000 Stellen; Fifa will Teile seiner kommerziellen Nutzungsrechte verkaufen. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie einen Kommentar von Tomas Avenarius über die mögliche Eskalation im Nahost-Krieg. Hier finden Sie die neue “Das Thema”-Folge über das Leben in der Demokratischen Republik Kongo. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Luis Münch Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 28 · 12 min

    Brände in Spanien: Es ist noch nicht vorbei

    Angesichts einer neuen Hitzewelle in Frankreich versucht die Feuerwehr mit allen Mitteln, die an der Atlantikküste wütenden Waldbrände in den Griff zu bekommen. Auch in Spanien und Portugal brennen große Teile der Wald- und Buschlandschaft. Die Löscharbeiten entwickeln sich inzwischen zu einem Wettrennen gegen die Zeit, denn für Mittwoch ist der Beginn der vierten Hitzewelle des Sommers auf der iberischen Halbinsel angekündigt. Dann könnten Temperaturen von bis zu 42 Grad sowie eine niedrige Luftfeuchtigkeit die Löscharbeiten deutlich erschweren. Die Waldbrände treffen vor allem die Provinz Ávila westlich von Madrid sowie die benachbarten Regionen Madrid und Toledo, sagt SZ-Spanien-Korrespondent Patrick Illinger. Dort haben die Flammen zusammen bisher knapp 80 000 Hektar Wald- und Buschland verwüstet – mehr als doppelt so groß wie das Stadtgebiet von München. Dieses Feuer ist damit das größte seit Beginn der Erfassungen im Jahr 1968. Laut Illinger gab es bereits in 2012 und 2022 größere Vernichtungen durch Brände. Auch habe die bewaldete Fläche auf der Iberischen Halbinsel wegen Landflucht seit den 1990er Jahren um etwa fünf Millionen Hektar zugenommen. Diese vernachlässigten Wälder sind dichter bewachsen, aber auch anfälliger für Brände. Immerhin komme durch die Brände der Klimawandel wieder auf die politische Tagesordnung in Madrid, sagt Illinger. Weitere Nachrichten: Bekennervideo von CSD-Attentäter; lebenslange Haft für Attentäter auf Münchner Verdi-Demo gefordert; Infantino unter Druck. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie die Recherche über die Verbindungen von Abtreibungsgegnern und Adelsfamilien. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Luis Münch, Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 27 · 13 min

    Haben Justiz und Ermittler vor dem CSD-Anschlag versagt?

    Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day am Samstag wird jetzt immer mehr über die Vorgeschichte des mutmaßlichen Täters bekannt. Der gebürtige Deutsche Abdul B. wurde demnach bereits als Gefährder eingestuft und wegen Vorbereitung einer schweren, staatsgefährdenden Straftat verurteilt. Wie kann es sein, dass jemand, von dem die Behörden wussten, dass er möglicherweise gefährlich ist, eine solche Tat verüben konnte? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” die stellvertretende Ressortleiterin der Investigativen Recherche bei der SZ, Lena Kampf. Weitere Nachrichten: EU-Unterstützung für Frankreich und Spanien gegen Waldbrände; designierter Verkehrsminister und designierte CDU-Generalsekretärin bekannt. Zum Weiterlesen und -hören: Die “Auf den Punkt”-Folge vom Sonntag, in der es unter anderem um die Waldbrände in Frankreich ging, hören Sie hier. Den Text zur Kabinettsumbildung finden Sie hier. Und hier können Sie die Entwürfe der EZB für die neuen Geldscheine sehen – und darüber abstimmen. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über RBB24. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 26 · 13 min

    Terror in Berlin, Brände vor Bordeaux

    Die Polizei in Berlin fahndet nach dem 21-jährigen Abdul B., der am Samstagabend mit einem Auto in eine Menschenmenge nahe der offiziellen Christopher-Street-Day-Feier gerast sein soll und anschließend Menschen durch Stiche verletzt haben soll. Laut Polizei erlitt eine Frau tödliche Verletzungen, 29 Personen wurden verletzt, mehrere lebensbedrohlich. Die genauen Hintergründe der Tat waren am Sonntagnachmittag noch unklar, aber nach Informationen von SZ, NDR und WDR war der Tatverdächtige Abdul B. als islamistischer „Gefährder“ eingestuft, sagt Valerie Höhne, SZ-Korrespondentin in Berlin. Laut Ermittlerkreisen soll Abdul B. bereits als Jugendlicher in der islamistischen Szene Berlins aufgefallen und ab dem 16. Lebensjahr von Sicherheitsbehörden erfasst worden sein. Er wurde im Mai dieses Jahres wegen der Vorbereitung einer terroristischen Straftat zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, aber auf „Vorbewährung“ entlassen. B. erhielt die Auflage, an einem Deradikalisierungsprogramm teilzunehmen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. SZ, NDR und WDR zufolge wurde in dem Tatfahrzeug ein Mobiltelefon gefunden, das dem Verdächtigen zugerechnet wird. Das Fahrzeug soll B. über private Kontakte angemietet haben. Unterdessen breiten sich im Südwesten Frankreichs Waldbrände aus. Nach Angaben der Behörden wurden seit Mittwoch etwa 220 000 Menschen in Sicherheit gebracht. Der größte Waldbrand im Département Gironde hat inzwischen rund 45 000 Hektar Wald und Buschland zerstört. In der Nacht zum Sonntag wurde die vorsorgliche Evakuierung von 55 000 weiteren Menschen in mehreren Gemeinden westlich und südwestlich von Bordeaux angeordnet. SZ-Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler spricht von einem “extremen Hitzesommer”. Die Waldbrände träfen “nun auch den Norden und Westen, nicht nur den Süden”. Das markiert eine Zäsur in Frankreich – könne aber auch die Wahrnehmung des Klimawandels in der Bevölkerung verändern. Verstärkt würden die Brände durch den wilden Wuchs von nicht gerodeten Unterholz. Laut Meiler werden auch in Frankreich neun von zehn Waldbränden durch menschliches Verschulden verursacht. Weitere Nachrichten: CDU-Kritik an Schnieder-Entlassung; Bolsonaros Sohn tritt in Brasilien gegen Lula an. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Liveblog zu dem Anschlag in Berlin, hier einen Text über die Erkenntnisse von SZ, NDR und WDR und hier einen Kommentar dazu. Zu den Waldbränden lesen Sie hier eine Zusammenfassung über die Situation in Südwesteuropa, hier einen Bericht aus Frankreich und hier einen Kommentar über Ursachen und die Situation in Spanien. Die Recherche über die rechtsextremen, gewaltorientierten “Active Clubs“ lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Oliver Klasen, Julius Zimmer Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über RBB, RTL und ZDF. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 25 · 17 min

    Ist die Debatte zur Leihmutterschaft zu moralisch?

    Dass Jens Spahn sich für eine Leihmutter entschieden hat, um seinen Kinderwunsch zu erfüllen, hat große Debatten ausgelöst. Zunächst eine personelle Diskussion, die Spahn den Unions-Fraktionsvorsitz gekostet hat. Aber es gab und gibt seitdem auch eine gesellschaftliche Debatte: Wie sollte Leihmutterschaft in Deutschland geregelt sein? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Rechtswissenschaftlerin Friederike Wapler von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie hat im Auftrag der Ampel-Regierung 2024 in der Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin das Thema „Leihmutterschaft“ federführend koordiniert. Sie sagt: „Die Debatte um die Leihmutterschaft ist, wie eigentlich alles, was mit Fortpflanzung zu tun hat, sehr schnell, sehr moralisch aufgeladen. Das finde ich schade.“ Zum Weiterlesen und -hören: Die neue SZ-Plus-Podcast-Serie in Kooperation mit „Auf Ex Production“ „Der Zug – Wie starb Hannes?“ können Sie hier schon komplett hören. Hier finden Sie die Serie auf Apple Podcasts. Und hier auf Spotify. Den Kommentar von Valerie Höhne zur Eizellspende lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix (YouTube). Redaktionsschluss war Freitag, 24.07.2026, um 13 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 24 · 12 min

    Merz’ neue Minister: Bekannte Gesichter, neue Jobs und eine Absage

    Bundeskanzler Friedrich Merz baut nach dem Rücktritt von CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn seine Regierung und Parteiführung um. Der CDU-Chef hat am Freitag in Berlin Gesundheitsministerin Nina Warken als neue Kanzleramtschefin und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann als ihren Nachfolger im Gesundheitsministerium präsentiert. Digital-Staatssekretär Philipp Amthor wird neuer Bund-Länder-Beauftragter im Kanzleramt. Unklar ist, ob Patrick Schnieder weiter Verkehrsminister bleiben wird. Der hatte einzelnen Bundestagsabgeordneten in einer SMS mitgeteilt, dass der Kanzler ihn entlassen werde. Das verkündete Merz dann beim Pressetermin aber nicht. “Es wird weitere Veränderungen im Bundeskabinett geben“, sagte Merz lediglich. “Darüber werde ich Sie zu gegebener Zeit informieren.“ Dass der Kanzler dazu schwieg, liegt offensichtlich daran, dass der vorgesehene Nachfolger, der CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler, kurzfristig am Morgen abgesagt haben soll, sagt Henrike Roßbach, die das Parlamentsbüro der SZ in Berlin leitet. “Da waren die ‘Optics’ natürlich nicht so gut.” Zudem gebe es wohl Unmut in der Fraktion, wie mit Schnieder umgegangen werde. Am Montag soll Merz über die Folgen des Regierungsumbaus für die Parteizentrale informieren. Nachfolgerin von Generalsekretär Carsten Linnemann soll dem Vernehmen nach die bisherige CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann werden. Weitere Nachrichten: Trump verhängt neue Zölle; Jürgen Klopp ist neuer Fußball-Bundestrainer der Herren. Zum Weiterlesen und -hören: Hier lesen Sie den Artikel von Henrike Roßbach und Bastian Brinkmann über die personellen Veränderungen im Bundeskabinett. Einen Text über Jürgen Klopp als neuen Fußball-Nationaltrainer der Herren lesen Sie hier und hier finden Sie einen Kommentar dazu. Den Link zum SZ-Podcast “In aller Ruhe” mit Carolin Emcke und Parnian Parvanta, der Chefin der deutschen Sektion von “Ärzte ohne Grenzen”, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Pauline Claßen, Luis Münch, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF und Sportschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 23 · 10 min

    Ist Trumps Deal mit Saudi-Arabien der Startschuss für ein atomares Wettrüsten?

    Die USA und Saudi-Arabien haben ein Atomabkommen ausgehandelt. Während im Iran-Krieg weiter gekämpft wird, wächst deshalb die Sorge vor einem atomaren Wettrüsten im Nahen Osten. Es geht bei diesem Abkommen um eine milliardenschwere Partnerschaft über einen Zeitraum von 30 Jahren: Saudi-Arabien will eine eigene Atomindustrie aufbauen und Uran anreichern –, mit amerikanischen Unternehmen und amerikanischer Nukleartechnik. Kritiker fürchten aber, dass es dabei nicht bleibt. Sie warnen, dass Saudi-Arabien Uran nicht nur zivil nutzen würde, sondern es womöglich auch dafür nutzen würde, um Atomwaffen zu bauen. Darüber spricht in dieser Folge der stellvertretende Leiter des SZ-Politikressorts und Außenpolitik-Experte Tobias Matern. Er sagt: US-Präsident Donald Trump könnte mit diesem Atomdeal ein gefährliches Wettrüsten in Gang setzen. Weitere Nachrichten: EU-Strafe gegen Google; Feuer in Südeuropa. Zum Weiterlesen: Trump setzt eine Dummheit auf die andere, kommentiert Nahost-Korrespondent Bernd Dörries hier. Und hier können Sie mehr über die EU-Strafe gegen Google lesen. Alle Folgen von “Der Zug – Wie starb Hannes?” gibt es hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 22 · 12 min

    Cyberangriffe: Wie mächtig wird die KI?

    Es ist eine Vorstellung, über die schon Bücher geschrieben und Filme gedreht worden sind: Der Mensch erschafft eine Maschine, die Maschine wird selbständig – und übernimmt dann die Weltherrschaft. Ein bisschen erinnert die jüngste KI-Nachricht an so ein Szenario: Das US-Unternehmen Open AI hat nämlich einen Sicherheitstest für eines ihrer KI-Modelle gemacht, der etwas anders abgelaufen ist als geplant. Das Modell hat sich selbständig gemacht und eine Plattform für maschinelles Lernen angegriffen. In den USA sprechen Experten und Politiker jetzt davon, dass der Angriff “extrem alarmierend” und mit dem Vorfall “eine Schwelle überschritten” sei. Was da bei Open AI passiert ist und wie berechtigt die Sorge vor einer zu mächtigen KI ist, das erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” SZ-Redakteur Max Muth, der SZ-Experte für Cybersicherheit. Weitere Nachrichten: Frei wird Spahn-Nachfolger; neuer Armeechef in der Ukraine; Razzia bei der Deutschen Bank. Zum Weiterlesen: Wer der neue ukrainische Armeechef ist und was seinem Vorgänger vorgeworfen wurde, steht hier. Und hier können Sie lesen, was Ermittler bei der Deutschen Bank wollten. Hier geht es zur Podcast-Folge von “Das Thema” über Temu, Shein & Co. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Juno Graner

  • July 21 · 12 min

    Trump hat im Iran-Krieg zwei Optionen – beide sind schlecht

    Eigentlich hatten die USA und Iran vor, dass sie jetzt über ein Friedensabkommen verhandeln. So haben sie das im Juni vereinbart, als man noch Hoffnung haben konnte, dass dieser Krieg bald endet. Aber daraus ist nichts geworden, im Nahen Osten ist kein Frieden in Sicht: Seit eineinhalb Wochen fliegen die USA wieder Angriffe auf Ziele in Iran und das iranische Regime schießt Raketen auf US-Basen in Nachbarländern. Zwei US-Soldaten sind bei solchen Angriffen getötet worden. Und die Straße von Hormus, dieser für die Weltwirtschaft so wichtige Schifffahrtsweg, ist wieder von Iran blockiert. Wie geht es jetzt weiter und gibt es eine Chance auf Frieden? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der stellvertretende Politikchef der SZ, Tobias Matern. Er sagt, US-Präsident Donald Trump habe jetzt zwei Optionen, aber keine guten. Weitere Nachrichten: Sexuelle Gewalt an Jugendlichen; Verdächtiger von Stade tot; Proteste gegen Polizeigewalt in Italien. Zum Weiterlesen: Mehr zu sexueller Gewalt gegen Minderjährige steht hier. Über den tödlichen Polizeieinsatz in Italien lesen Sie hier mehr. Hier können Sie lesen, warum die Ergebnisse von IQ-Tests schlechter werden. Anmerkung der Redaktion: Die SZ berichtet bewusst zurückhaltend über Suizide. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 20 · 13 min

    Bei Spahn fehlte dem Kanzler das Gespür für seine Partei

    Am Samstag ist Jens Spahn als Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion zurückgetreten. Nach Druck aus seiner Partei, der CDU, aber auch von Kanzler Friedrich Merz, der im ZDF-Sommerinterview erzählt hat, dass er die Empörung über Jens Spahns Vaterschaft mithilfe einer Leihmutter in den USA zunächst unterschätzt hatte. In dieser Podcastfolge spricht Henrike Roßbach, die Leiterin der SZ-Parlamentsredaktion, darüber, wie gut Friedrich Merz mit der Causa Jens Spahn umgegangen ist. Sie sagt, dass sich mal wieder zeige, dass Merz oft ein Gespür dafür fehle, was seine Partei umtreibt. Und dann spricht Henrike Roßbach auch noch darüber, wer auf Jens Spahn als Fraktionsvorsitzender nachfolgen könnte. Dafür stehen verschiedene Namen im Raum. Sie eint, dass alle bereits hohe Ämter in der Union besetzen. Weitere Nachrichten: Andy Burnham in Amtssitz an der Downing Street eingezogen; EU verhängt Millionenstrafe gegen chinesischen Online-Händler “Ali-Express”. Zum Weiterlesen: Mini Playback Show: Lesen Sie Hier Jakob Biazzas TV-Kritik zum WM-Finale. WM-Elf der Herzen: Die selbstverständlich vollkommen unabhängige Aufstellung der SZ-Redaktion. Hier können Sie die Podcastfolge über die Debatte um Jens Spahn vom Freitag nachhören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF, BBC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 19 · 12 min

    Von der Fußball-WM bleibt ein Generalverdacht

    Ein riesiges Event wie die Fußball-WM ist für das Gastgeberland immer auch eine Möglichkeit, um sich der Welt zu präsentieren. Vielleicht sogar in einem neuen Licht, als besonders gastfreundlich, besonders herzlich oder besonders feierwütig. Aber die USA haben in diesem Fußball-Sommer nicht unbedingt eine neue Seite an sich gezeigt, findet Boris Herrmann der SZ-Korrespondent in New York. Er sagt: Bei dieser Weltmeisterschaft die Welt mal wieder gesehen, wie destruktiv Donald Trump ist. Boris Herrmann zieht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Bilanz zur Fußball-WM. Er nennt die aufgehobene Rotsperre für den US-Spieler Folarin Balogun „das Watergate das Fußballs“. Zwar habe es auch schöne Momente geben, in den USA sowie in den beiden anderen Gastgeberländern Mexiko und Kanada. Doch Trumps Eingreifen in den Wettbewerb überstrahle alles andere. Weitere Nachrichten: Fifa meldet Rekord-Einnahmen mit der WM; Jens Spahn tritt als Unions-Fraktionsvorsitzender zurück; Andrew Tate und sein Bruder in den USA festgenommen. Zum Weiterlesen und -hören: KI-Chatbots aus der Hölle: Lesen Sie von den kafkaesken Erfahrungen eines SZ-Autors. Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über Jens Spahn und die Debatte um Leihmutterschaft nachhören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Julia Daniel Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SpectrumNews1. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 18 · 19 min

    Jugendliche wollen bei Social-Media-Altersgrenze mitentscheiden

    Australien ist vorgeprescht: Seit Dezember 2025 dürfen Jugendliche unter 16 Jahren dort kein Social Media nicht mehr nutzen. Zumindest in der Theorie. Denn in Wirklichkeit zeigt sich: Teenager von Social Media fernzuhalten ist gar nicht so einfach. Die Plattformbetreiber haben zwar Millionen Accounts von australischen Teenagern gelöscht – aber viele bestehen weiterhin. Und Jugendliche finden sowieso Wege, um das Verbot zu umgehen. Auch in Deutschland könnte es bald Altersbeschränkungen für soziale Medien geben. Auf EU-Ebene hat am Montag eine Expertenkommission ihre Empfehlungen für eine Altersgrenze abgegeben. Sie sagt: Instagram, Tiktok und andere Plattformen sollten erst ab 13 Jahren erlaubt sein. Für Deutschland steht eine ähnliche Grenze im Raum, das Familienministerium unter Karin Prien arbeitet gerade an einem Konzept. In dieser Podcastfolge geht es darum, wie junge Menschen über eine Social-Media-Altersgrenze – und die Debatte darüber – denken. Amy Kirchhoff, die Generalsekretärin der Bundeschülerkonferenz, sagt: An der Debatte ums Social-Media-Verbot zeigt sich, wie wenig junge Menschen in Deutschland politisch gehört werden. An dieser Folge mitgearbeitet haben außerdem Vera Dörenkämper, Marie-Luise Eberhardt, Lilly Krka, Mira Petzolt, Maximilian Wagner und Lino Wimmer. Das Thema "Social-Media-Verbot für Jugendliche" wurde im Rahmen einer ifp-Formatentwicklung bearbeitet, alle Projekte sowie die Pilotfolge finden Sie unter diesem Link: https://aufdenpunkt.journalistenschule-ifp.de/ Zum Weiterlesen: Hier finden Sie mehr dazu, wie eine Altersgrenze im Internet auf EU-Ebene umgesetzt werden könnte. Und hier finden Sie erste Erkenntnisse zum Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Australien. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Redaktionsschluss war Freitag, 17.07.2026, um 16 Uhr.Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 17 · 11 min

    Warum Jens Spahns Vaterschaft Politikverdrossenheit schürt

    Jens Spahn, der Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, und sein Mann sind gerade Eltern eines Jungen geworden, dank einer Leihmutter in den USA. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten, der Umweg über das Ausland, den Spahn und sein Mann gewählt haben, ist aber legal. Trotzdem entzündet sich aktuell viel Kritik an Spahns Weg zur Elternschaft. Denn die CDU, also seine eigene Partei, ist strikt gegen Leihmutterschaft – und Spahn war da öffentlich bislang auf Parteilinie. Der Vorwurf an Spahn, auch aus der CDU selbst, lautet darum: Doppelmoral. Wie geht das also zusammen, Spahns politisches und privates Handeln? Und müssen diese beiden Ebenen wirklich immer zusammenpassen? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Annette Zoch aus dem SZ-Politikressort. Weitere Nachrichten: EU-Kommission will Emissionshandel abschwächen; Donald Trump streut Zweifel am US-Wahlsystem; Axel-Springer-Award für Tech-Milliardär Peter Thiel. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Text über den Song “Keine Angst” von Danger Dan und Igor Levit und die Absage des ZDF. https://www.sueddeutsche.de/medien/igor-levit-danger-dan-zdf-die-anstalt-song-keine-angst-cancel-li.3517214 Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Pauline Claßen, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 16 · 10 min

    Profit vor Sicherheit: Urteil zum Brückeneinsturz von Genua

    Am 14. August 2018 sind beim Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua 43 Menschen ums Leben gekommen. Diesen Donnerstag ist der Hauptangeklagte zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der norditalienischen Hafenstadt sprach den früheren Chef von Italiens Autobahngesellschaft schuldig. Die Staatsanwaltschaft legte dem einstigen Top-Manager zur Last, bereits seit 2009 von Mängeln gewusst zu haben. Die Anklage beschrieb ihn als Alleinherrscher, der das Unternehmen wie sein “Königreich“ geführt habe. Wichtiger als eine sichere Infrastruktur sei ihm der Profit gewesen. Die Verteidigung hingegen sprach von einem nicht erkennbaren Konstruktionsfehler an einem der Pfeiler. Auch gegen andere Verantwortliche verhängte das Gericht mehrjährige Gefängnisstrafen - alles in allem fast 200 Jahre Haft. Der heutige Chef der Betreibergesellschaft hatte erst kurz vor Prozessende die Hinterbliebenen öffentlich um Entschuldigung gebeten, sagt SZ-Italien-Korrespondentin Elisa Britzelmeier. Die Angehörigen der Opfer empfanden dies als Schlag ins Gesicht, da sie eine Entschuldigung viel früher gefordert hätten. Britzelmeier beschreibt, wie das Trauma des Unglücks bis heute nachwirkt. Weitere Nachrichten: Angriffe auf Kiew und Iran. Zum Weiterlesen und -hören: Die Recherche zum Koks-Highway über den Atlantik lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau und Welt TV. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  • July 15 · 13 min

    Wassermangel: Wie sinnvoll sind Verbote?

    München muss Wasser sparen und hat dafür zum ersten Mal in seiner Geschichte auch Verbote ausgesprochen. Die Restriktionen sind moderat, trotzdem wird die Verordnung heftig diskutiert. Tatsächlich dauert der Wassermangel der Stadt schon länger an. Die Grundwasserspiegel sinken, selbst am Alpenrand. Dazu kommt die extreme Hitze im Juni und die hohen Temperaturen. Das steigert den Verbrauch, sodass eine „seit den frühen 1970er-Jahren nicht dagewesene Ausnahmesituation“ eingetreten sei, wie es Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) zusammenfasst. Uwe Ritzer aus dem SZ-Wirtschaftsressort beschäftigt sich schon lange mit Wasserknappheit in Deutschland. München war lange in einer Luxussituation, weil es im Süden große Wasserreservoirs gibt. Doch auch hier kommt das Problem des Wassermangels jetzt an - wer das langfristig lösen will, muss auch die Industrie zum Sparen bitten, nicht nur Privathaushalte. Weitere Nachrichten: Friedrich Merz gibt Sommerpressekonferenz, Silvia Liebich wurde deutschen Behörden übergeben. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Antonia Franz, Jonathan Brandis Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Arabella Radio Den Podcast "Hey München" findet man hier: https://www.sueddeutsche.de/thema/Hey_M%C3%BCnchen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER