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ARCHITEKTURFUNK · September 24 · 1 hr 5 min

#219 - SEZ Berlin – Abriss oder Zukunft?

Debatte über Abriss, Erhalt und Wohnungsnot Für einen symbolischen Euro verkauft, seit über 20 Jahren dem Verfall überlassen, heute Symbol für Ost-West-Identität und Zankapfel zwischen Wohnungsnot und Freizeitfläche: Das SEZ ist längst mehr als ein Gebäude. Florian Schmidt, Baustadtrat in Friedrichshain-Kreuzberg (B'90/Die Grünen), Theresa Keilhacker, Architektin und ehemalige Präsidentin der Architektenkammer Berlin, Carl Waßmuth von der Initiative Gemeingut in Bürgerinnenhand, Jakob Hans Hien, Rechtsanwalt für Bau- und Planungsrecht bei Knauthe, und Mathias Schulz, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, diskutieren live über die Zukunft eines Gebäudes, dessen Geschichte exemplarisch für Berliner Stadtpolitik steht: Verkauf 2003, gescheiterte Reaktivierung, Rückgewinnung durchs Land nach jahrelangem Rechtsstreit, Bebauungsplan mit Abrissvorbehalt seit 2018 – und ein Kompromissvorschlag, der Erhalt und Wohnungsbau erstmals zusammendenkt. Im Zentrum: 631 geplante Wohnungen der WBM gegen einen Teilerhalt mit vier Hochpunkten – macht 141 Wohnungen weniger. Geschätzte Mehrkosten laut WBM: 233 Millionen Euro, deren Grundlage in der Runde selbst hinterfragt wird. Dazu Fragen nach Denkmalschutzwürdigkeit, Bestandsschutz bei Nutzungsänderung und ob Berlin ein grundsätzliches Problem mit seinen besonderen Bestandsgebäuden hat – vom ICC bis Tempelhof. Ein Gespräch über Bürgerinitiative als politischer Akteur, die Grenzen von Machbarkeitsstudien, Ost-West-Symbolik im Wohnungsbau und die Frage, ob sich Wohnraum und Freizeitfläche wirklich gegenseitig ausschließen müssen. Heinze https://www.heinze.de/ Heinze ArchitekTOUR PROJECTS26 https://architektour.heinze.de/

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Debatte über Abriss, Erhalt und Wohnungsnot

Für einen symbolischen Euro verkauft, seit über 20 Jahren dem Verfall überlassen, heute Symbol für Ost-West-Identität und Zankapfel zwischen Wohnungsnot und Freizeitfläche: Das SEZ ist längst mehr als ein Gebäude.

Florian Schmidt, Baustadtrat in Friedrichshain-Kreuzberg (B'90/Die Grünen), Theresa Keilhacker, Architektin und ehemalige Präsidentin der Architektenkammer Berlin, Carl Waßmuth von der Initiative Gemeingut in Bürgerinnenhand, Jakob Hans Hien, Rechtsanwalt für Bau- und Planungsrecht bei Knauthe, und Mathias Schulz, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, diskutieren live über die Zukunft eines Gebäudes, dessen Geschichte exemplarisch für Berliner Stadtpolitik steht: Verkauf 2003, gescheiterte Reaktivierung, Rückgewinnung durchs Land nach jahrelangem Rechtsstreit, Bebauungsplan mit Abrissvorbehalt seit 2018 – und ein Kompromissvorschlag, der Erhalt und Wohnungsbau erstmals zusammendenkt.

Im Zentrum: 631 geplante Wohnungen der WBM gegen einen Teilerhalt mit vier Hochpunkten – macht 141 Wohnungen weniger. Geschätzte Mehrkosten laut WBM: 233 Millionen Euro, deren Grundlage in der Runde selbst hinterfragt wird. Dazu Fragen nach Denkmalschutzwürdigkeit, Bestandsschutz bei Nutzungsänderung und ob Berlin ein grundsätzliches Problem mit seinen besonderen Bestandsgebäuden hat – vom ICC bis Tempelhof.

Ein Gespräch über Bürgerinitiative als politischer Akteur, die Grenzen von Machbarkeitsstudien, Ost-West-Symbolik im Wohnungsbau und die Frage, ob sich Wohnraum und Freizeitfläche wirklich gegenseitig ausschließen müssen.

Heinze https://www.heinze.de/

Heinze ArchitekTOUR PROJECTS26 https://architektour.heinze.de/

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