Buchsommer (5/5): Deborah Levy und warum Frauen ein eigenes Zimmer brauchen
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Geboren 1959 im Südafrika der Apartheid, prägten politische Umbrüche Deborah Levy früh. Ihr Vater wurde wegen seines Widerstandes gegen das Apartheid-Regime inhaftiert. Später, als Levy neun Jahre alt war, emigrierte die Familie nach England.
Heute ist Deborah Levy für ihr vielseitiges Werk bekannt, das Romane, Essays, Theaterstücke und Lyrik umfasst. In den vergangenen fünfzehn Jahren war sie dreimal für den Booker Prize nominiert. Ginge es nach Magazin-Redaktorin Nina Kunz, hätte sie wohl alle drei Preise gewonnen. Levy sei eine Meisterin der genauen Beobachtung, sagt Kunz – ihre Bücher seien politisch, aber trotzdem voll von Genuss.
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» stellt Nina Kunz ihr Lieblingsbuch von Deborah Levy vor. Sie erzählt, wie «Was das Leben kostet» ihren Blick auf die Welt verändert – warum sie plötzlich ihr Wasserglas mit anderen Augen sieht und weshalb ein eigenes Zimmer für Frauen so wichtig ist.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
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