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Alter, was geht?
Elmar Stracke
Alter, was geht? ist ein Podcast über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Alters und des Alterns. Euch erwartet ist ein kurzweiliger und humorvoller Streifzug durch Kultur, Gesellschaft, Politik und Philosophie. Das Versprechen: Nach jeder Folge seid Ihr um spannende Fakten und interessante Anekdoten reicher - und ein bisschen älter.
- 20 episodes
- Updated July 6
Episodes20
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June 1Mit Walter Riester - Die Rente ist nicht sicher und das Rentenniveau eine Nullnummer
"Die Rente ist sicher" – einer der berühmtesten Sätze der deutschen Nachkriegspolitik. Und laut Walter Riester völlig irreführend. In dieser Folge spreche ich mit dem früheren Bundesarbeitsminister (1998–2002) über die Mythen und Trugbilder der Rentendebatte, über das, was das Grundversprechen des deutschen Rentensystems wirklich wert ist – und warum er einmal 52 Flaschen Rotwein von der Chefredakteurin der Bunten gewonnen hat. Einige Themen der Folge: Warum die Rente strukturell gar nicht sicher sein kann – und was das bedeutet Das Rentenniveau als „Nullnummer" und Trugbild: Warum die Zahl nur Verwirrung stiftet Wie sich das, was wir unter „Lebensstandardsicherung" im Alter verstehen, seit den 1950ern komplett gedreht hat 45 Beitragsjahre als Zugangskriterium: Was dabei schiefgeht Wenn die Wirtschaft nach dem billigsten Sozialstaat brüllt – und sich gleichzeitig von ihm subventionieren lässt Ein Fliesenleger im Kabinett: Was Nicht-Akademiker der Politik beibringen Viel Spaß beim Zuhören – und beim Weiterdiskutieren beim nächsten Grillfest!
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March 23 · 52 minBedeutsam und gelassen älter werden mit Bertram Kasper - Folge 51
Eine Folge über das Leben, den Tod und die große Reise dazwischen: das Älterwerden.
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January 26 · 1 hr 1 minTeilhab und Gut im Alter - Jubiläumsfolge zum 9. Altersbericht der Bundesregierung mit Frank Berner, Deutsches Zentrum für Altersfragen - 50. Folge
zum 9. Altersbericht der Bundesregierung mit Frank Berner, Deutsches Zentrum für Altersfragen
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Dec 17, 2025Mit Kraft vom Fach - Demografie, Fachkräfte und Arbeitsmarkt im Gespräch mit Martin Müller von KfW Research
im Gespräch mit Martin Müller von KfW Research
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Oct 7, 2025 · 52 minSüdkorea – Keine Kinder, kein Wachstum, kein Grund alt auszusehen? mit Fabian Kretschmer
0,75 Kinder pro Frau. Das ist der OECD-Rekord nach unten und die Hälfte gegenüber dem notorisch alternden Deutschland. In der neuen Folge „Alter, was geht?“ spreche ich mit Fabian Kretschmer, Korrespondent in Seoul (u.a. für die taz), über die Demografie von Südkorea und was die Alterung mit dem Land macht. Hier ein kleiner Ausblick, warum es so wenige Kinder in Südkorea gibt: Es hat mit der Arbeitskultur zutun, die kaum Raum für Familie lässt, mit enorm hohen Wohnkosten und teurer Bildung, mit Idealen von Jugendlichkeit, die sich schlecht mit Familie vereinbaren lassen, und schlichtweg mit einer sehr männlich geprägten Gesellschaft, die Frauen, insbesondere Müttern, das Leben sehr schwer macht. Die Folgen? Eine Gesellschaft, die schneller altert als jede andere. Wachsende Einsamkeit und ein steigendes Risiko sozialer Isolation. Ein Rentensystem, das kaum zu halten ist. Schwierigkeiten, das eigene Militär mit Nachwuchs zu versorgen Und ein schwächelndes Wirtschaftswachstum – weil schlicht die Arbeitskräfte fehlen. Aber auch: Zunehmende Offenheit für Immigration: nicht aus Weltoffenheit, sondern aus purer Notwendigkeit. Eine nachwachsende Generation, die sich dem Leistungsdruck verweigert, und auch wieder ein positiveres Bild von Nachwuchs und Familienplanung hat. Die Podcasts von Fabian sind: Beijing Briefing Asien-Copy-Paste Viel Spaß beim Zuhören!
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Aug 27, 2025 · 58 minRente in den Niederlanden: Grundrente mit gutem Grund und 1000 Euro mehr im Monat - Folge 47
Brauchen wir mehr Cappuccino in der Rente? Gemeinsam mit Professorin Lisa Brüggen (Universitäten Tilburg & Maastricht) beleuchten wir, warum Rentnerinnen und Rentner in den Niederlanden im Schnitt rund 1.000 Euro mehr im Monat erhalten als in Deutschland und wieso man auch als hochindividualistische Gesellschaft sich eine Rente geben kann, die für alle gleich hoch ist - egal wie viel man gearbeitet und verdient hat. Themen der Episode: Das Cappuccino-System: Grundrente, Betriebsrenten und private Vorsorge Wie die Niederlande Altersarmut erfolgreich vermeiden Renteneintrittsalter und die große Rentenreform bis 2028 Altersbilder, Arbeitsmarkt und Demografie im Vergleich zu Deutschland Die Niederlande zeigen, dass Rente auch anders geht – einfacher, gerechter und mit weniger Altersarmut. Höchste Zeit, dass wir genauer hinschauen und hinhören - nehmt euch gerne einen Cappuccino dazu! 0:07 Ein Blick auf das Rentensystem 3:15 Der niederländische Cappuccino-Rentensystem 6:24 Die erste Säule: Grundrente erklärt 14:08 Die zweite Säule: Betriebsrenten im Detail 19:28 Die dritte Säule: Private Altersvorsorge 25:12 Altersgrenze und Renteneintritt 30:00 Funfact 32:19 Demografie der Niederlande im Überblick 37:30 Klimawandel vs. demografischer Wandel 41:24 Altersbilder in Deutschland und den Niederlanden 48:11 Die große Rentenreform in den Niederlanden 52:52 Lehren für Deutschland aus den Niederlanden
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Jul 21, 2025 · 52 minDemografie und Rente in der Türkei: Einen Bienenkorb bekommen mit Yaşar Aydın
Geburtenrückgang durch teuren Wohnraum, Urbanisierung, spätes Heiratsalter, hohe Lebenshaltungskosten, schlechte Vereinbarkeit von Karriere und Beruf - was für Deutschland offensichtlich ist, gilt auch für die Türkei. Ergebnis: auch die Bevölkerung der Türkei würde schrumpfen, wenn sie keine Einwanderung hätte. Mit Dr. Yaşar Aydın von der SWP spreche ich über die Gründe für den Geburtenrückgang und darüber was die türkische Politik dagegen tut, wie sich die Demografie in der politischen Landschaft niederschlägt und wie sich Generationenkonflikte zwischen konservativen Eltern und bauchfreitragenden Töchtern zeigen – oder auch nicht. Wir schauen uns an, wer in die Türkei einwandert und wozu - wer aus dem Land auswandert und warum, wie das Rentensystem funktioniert, wie Pflege organisiert wird und was wir als alternde Gesellschaft von der Türkei lernen können. Und im Funfact erfahren wir, was die Demografie mit einem der liebsten Hobbys der Menschen in der Türkei zu tun hat: der Bienenzucht. Viel Spaß beim Zuhören!
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Feb 12, 2025 · 48 minSo gleich statt so fort - Eine einheitliche Bundesrente
Eine einheitliche Bundesrente als Paradigmenwechsel für die Rente
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Jan 17, 2025 · 52 minMan muss mit der Pest rechnen: John Graunt und die Geburt der Demografie in London mit Andreas Edel
mit dem Historiker Andreas Edel
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Dec 18, 2024 · 50 minGrau statt Mao - Demografie und Gesellschaft in China mit Prof. Björn Alpermann
Die Ein-Kind-Politik ist abgeschafft und will doch nicht gehen: kaum mehr als ein Kind haben chinesische Frauen im Durchschnitt. Die Bevölkerung altert und schrumpft rasant - viel schneller als in Deutschland. Bis Ende des Jahrhunderts könnte China, das bereits von Indien als bevölkerungsreichstes Land der Erde abgelöst wurde, weit unter eine Milliarde Menschen fallen. Im Jahr 2050 werden die über 60-Jährigen knapp 40 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Das konfuzianische Kernprinzip der kindlichen Pietät, Gehorsam der Jungen gegenüber den Alten, wackelt und die Generationenbeziehungen werden neu verhandelt. Was sind die Gründe dafür? Und was sind die Konsequenzen? Wie wird die Pflege der Alten organisiert? Was heißt das für Chinas Außenpolitik? Woher kommt künftig der Wohlstand? Ich freue mich sehr, mit dem renommierten Sinologen Professor Björn Alpermann von der Universität Würzburg einen ausgewiesenen Experten im Gespräch zu haben, der uns durch all diese spannenden Facetten der chinesischen Gesellschaft führt. Ganbei!
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Nov 8, 2024 · 27 minFolge 42 - mit Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan - Warum wir altern, sterben und auch tiefgekühlt nicht auferstehen
"Die Suche nach Möglichkeiten, das Leben zu verlängern, ist der zweitälteste Beruf der Welt - vielleicht sogar der älteste", sagte der Biologe Leonard Hayflick. Es hat über die Zeit zwar schon enorme Fortschritte gegeben, aber bisher müssen wir weiterhin irgendwann sterben. Warum eigentlich? Was passiert im Körper, wenn wir altern? Und muss das so bleiben, oder werden wir bald in der digitalen Wolke, dem Äther oder dem Tiefkühler weiterleben können? Darüber spreche ich mit dem Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan, der für sein neues Buch "Warum wir sterben" die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft für genau diese Frage aufbereitet hat. Es geht auch um die frappierenden Ähnlichkeiten von Städten und Zellen (Demokratien!) ebenso wie um die Gehirne von Verwandten, die man besser nicht essen sollte - auch wenn die Wissenschaft schonmal davon profitiert hat. Viel Spaß beim Zuhören und auf ein langes Leben! Das besagte Buch ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen: Venki Ramakrishnan (2024): Warum wir sterben. Die neue Wissenschaft des Alterns und die Suche nach dem ewigen Leben. (03:30) Der Altersprozess (05:52) Städte und Zellen (08:47) Warum alle Neugeborenen jung sind (11:38) Lebensdauer: Möglichkeiten und Beschränkugnen (14:42) Fun Fact (17:23) Kryokonservierung und Transhumanismus (20:24) Gesellschaftlicher Umgang mit Alter und Tod (21:38) Längeres Leben oder längere Gesundheit? (26:02) Schluss #Alter #Longevity #Cryotech
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Nov 8, 2024 · 27 minFolge 42 - mit Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan - Warum wir altern, sterben und auch tiefgekühlt nicht auferstehen
"Die Suche nach Möglichkeiten, das Leben zu verlängern, ist der zweitälteste Beruf der Welt - vielleicht sogar der älteste", sagte der Biologe Leonard Hayflick. Es hat über die Zeit zwar schon enorme Fortschritte gegeben, aber bisher müssen wir weiterhin irgendwann sterben. Warum eigentlich? Was passiert im Körper, wenn wir altern? Und muss das so bleiben, oder werden wir bald in der digitalen Wolke, dem Äther oder dem Tiefkühler weiterleben können? Darüber spreche ich mit dem Nobelpreisträger Venki Ramakrishnan, der für sein neues Buch "Warum wir sterben" die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft für genau diese Frage aufbereitet hat. Es geht auch um die frappierenden Ähnlichkeiten von Städten und Zellen (Demokratien!) ebenso wie um die Gehirne von Verwandten, die man besser nicht essen sollte - auch wenn die Wissenschaft schonmal davon profitiert hat. Viel Spaß beim Zuhören und auf ein langes Leben! Das besagte Buch ist im Klett-Cotta-Verlag erschienen: Venki Ramakrishnan (2024): Warum wir sterben. Die neue Wissenschaft des Alterns und die Suche nach dem ewigen Leben. (03:30) Der Altersprozess (05:52) Städte und Zellen (08:47) Warum alle Neugeborenen jung sind (11:38) Lebensdauer: Möglichkeiten und Beschränkugnen (14:42) Fun Fact (17:23) Kryokonservierung und Transhumanismus (20:24) Gesellschaftlicher Umgang mit Alter und Tod (21:38) Längeres Leben oder längere Gesundheit? (26:02) Schluss #Alter #Longevity #Cryotech
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Nov 8, 2024 · 28 minEp. 42 - Why we age, die and don't rise from the deep freeze - with Venki Ramakrishnan, Nobel Prize winner of 2009
“The invention of ways to increase human longevity is the world's second-oldest profession, or maybe even the first,” the biologist Leonard Hayflick once said. However, despite a lot of improvements over time, we still have to die. Is that actually necessary or is eternal life in reach? What are the reasons for ageing and dying and how can we prolong life? Are we going to freeze and resurrect or to be uploaded to a cloud as the Silicon Valley tech prophets believe? If not, how should society deal with death? And last but not least: if cells are like cities, what can our cities learn from cells? Enjoy the latest episode of Alter, was geht? and feel free to leave a review or comment! If you are interested in the book (strong recommendation!), you'll find it in your local book store: Venki Ramakrishnan (2024): Why we die. #longevity #oldage #antiaging #transhumanism (05:13) Understanding Aging: The Process and Its Implications (08:04) Analogies of Life: Cities and Cells (10:59) The Paradox of Aging and Reproduction (13:49) The Quest for Longevity: Limits and Possibilities (16:53) Fun Facts and Insights on Aging (19:35) Cryonics and Transhumanism: Myths and Realities (22:36) Societal Views on Death and Aging (23:49) Prolonging Healthspan vs Lifespan (24:35) Practical Advice for Healthy Aging
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Nov 8, 2024 · 28 minEpisode 42 - Why we age, die and don't rise from the deep freeze - with Venki Ramakrishnan, Nobel Prize winner of 2009
“The invention of ways to increase human longevity is the world's second-oldest profession, or maybe even the first,” the biologist Leonard Hayflick once said. However, despite a lot of improvements over time, we still have to die. Is that actually necessary or is eternal life in reach? What are the reasons for ageing and dying and how can we prolong life? Are we going to freeze and resurrect or to be uploaded to a cloud as the Silicon Valley tech prophets believe? If not, how should society deal with death? And last but not least: if cells are like cities, what can our cities learn from cells? Enjoy the latest episode of Alter, was geht? and feel free to leave a review or comment! If you are interested in the book (strong recommendation!), you'll find it in your local book store: Venki Ramakrishnan (2024): Why we die. #longevity #oldage #antiaging #transhumanism (05:13) Understanding Aging: The Process and Its Implications (08:04) Analogies of Life: Cities and Cells (10:59) The Paradox of Aging and Reproduction (13:49) The Quest for Longevity: Limits and Possibilities (16:53) Fun Facts and Insights on Aging (19:35) Cryonics and Transhumanism: Myths and Realities (22:36) Societal Views on Death and Aging (23:49) Prolonging Healthspan vs Lifespan (24:35) Practical Advice for Healthy Aging
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Sep 25, 2024 · 43 minFolge 41 - Griechisch-Römisch Altern in der Antike mit Prof. Hartwin Brandt
Wie war es, im antiken Griechenland oder Rom alt zu werden oder alt zu sein? Dazu kann uns der Althistoriker Professor Hartwin Brandt von der Universität Bamberg vieles sagen! Besser als gedacht: Alte waren nicht an den Rand gedrängt und die Chancen, alt zu werden, waren nicht so schlecht, wie man denkt. Auch hundertjährige Frauen und Männer sind glaubhaft überliefert. In der Theorie war das Verhältnis zwischen Alt und Jung auf großem Respekt gebaut. So war die Ehrerbietung gegenüber den eigenen Eltern eine Bedingung für politische Ämter in Griechenland. Gleichzeitig gibt es aber auch überlieferte Verträge zwischen Eltern und Kindern über Besitz und Versorgung, die zeigen, dass das Verhältnis nicht immer so konfliktfrei war. Wie der Alltag im Alter war, hing stark vom Status ab - und konnte auch sehr angenehm und erbaulich sein. So wie hoffentlich auch diese Folge, viel Spaß beim Zuhören! Das Buch von Hartwin Brandt heißt: "Wird silbern auch mein Haar - Eine Geschichte des Alters in der Antike" im Beck-Verlag. (0:01) Intro (2:28) Leben an der Altersschwelle (6:34) Altersrealität: Männer versus Frauen (9:31) Generationenbeziehungen (11:21) Altersgrenze 60 Jahre (15:08) Besitzübergabe und Kriegsdienst (17:29) Sparta (19:30) Wer wurde alt und wie viele? (23:07) Geburtenrate in der Antike (24:49) Funfact: Die Tragödie von Alkestis (30:43) Das Alter im Theater (33:14) Der Alltag der Alten (35:52) Lektionen für die Gegenwart (39:26) Wird silbern auch mein Haar (41:35) Abschluss und Outro 16:37 Ein Blick auf familiäre Beziehungen 23:09 Geburtenrate und ihre Bedeutung 24:49 Tragödien und die Wahrnehmung des Alters 30:43 Komödien: Alte als Fremdkörper? 33:21 Alltag der Alten in der Antike 35:52 Lektionen aus der Antike für die Gegenwart 41:35 Abschluss und Ausblick auf die Zukunft
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Aug 5, 2024 · 52 minFolge 40 - Ziemlich sonderbare Freunde Teil II - Polygamie, Testosteron und neue Netzwerke
Was ist der Unterschied zwischen einer polygamen und einer monogamen Gesellschaft? - Jede Menge Testosteron. Denn sobald die ranghöchsten 10 Prozent der Männer mehrere Ehefrauen haben, gehen 30 bis 40 Prozent der Männer leer aus, sind frustriert und bleiben stets im Wettbewerb. Aber auch für alle anderen läuft der Wettbewerb weiter: man könnte ja durch eine weitere Ehefrau den Status verbessern. Kein "Ende einer langen Reise". Das Testosteronlevel bleibt hoch und damit das Konkurrenzdenken. In einer monogamen Gesellschaft hingegen sind die Chancen gleicher verteilt. Sobald man verheiratet ist, ist der Wettbewerb vorbei: man kann die Ressourcen in die Kinder stecken. Das ist gut für die Gesellschaft als Ganze. Wie die Demografie das Denken und Handeln historisch geprägt hat, als die europäischen Gesellschaften monogam wurden, erfahrt ihr im zweiten Teil der Folge. Die Familienbande wurden schwächer, dafür taten sich die Menschen in Städten, Universitäten, Klöstern und Zünften zusammen. Sie wurden mobiler und fanden sich in großen, unpersönlichen Netzwerken, in denen im Guten wie im Schlechten neue Ideen sehr schnell heranwachsen konnten. Übrigens: es gibt auch polyandrische Gesellschaften, also solche, in denen eine Ehefrau mehrere Ehemänner hat. In welcher spezifischen Konstellation das üblicherweise funktioniert, erfahrt ihr im Funfact. Diese Folge ist Teil 2 der Zusammenfassung von "Die seltsamsten Menschen der Welt - Wie der Westen reichlich sonderbar und besonders reich wurde" von Joseph Henrich. Viel Spaß beim Zuhören :-) (0:00) Einleitung (3:02) Die Veränderung unserer Psyche durch die Monogamie (10:01) Die natürliche Zusammenlebensform: Monogamie oder Polygamie? (15:32) Die Herausforderung einer polygamen Gesellschaft (18:20) Testosteron und seine Auswirkungen (20:51) Die Vorteile einer monogamen Gesellschaft (23:14) Polyandrie: Eine alternative Form der Vielehe (26:46) Mobilität und Strukturwandel in Europa (28:42) Wachstum und Herausforderungen in Städten (32:38) Städtische Selbstverwaltung und politische Macht (34:47) Städte als Zentren des Vertrauens und Wohlstands (37:21) Aufstieg des Westens: Innovation und Vernetzung (39:53) Lehrlingsausbildung und Wissenstransfer in Europa (43:00) Protestantismus und Bildungsförderung (45:45) Veränderungen in Südkorea und weltweite Adoption westlicher Familienstrukturen (47:47) Zusammenfassung und Ausblick: Einfluss des Ehe- und Familienprogramms
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Jul 2, 2024 · 49 minFolge 39 - Jeder muss sein Rentenpäckchen (II) tragen - zum Rentenpaket II
Das Rentenpaket II sieht ein Päckchen vor, das wir alle gemeinsam tragen, aber manche eben mehr als andere. In Kürze: das Rentenalter bleibt stabil, die Renten bleiben einigermaßen stabil, die Beiträge steigen kräftig. Die Last der Demografie wird von den Beitragszahlenden getragen, die dafür die Aussicht haben sollen, ebenso später davon zu profitieren. Da dieses sehr wichtige Gesetz gerade im Bundestag verhandelt wird, möchte ich euch in diesem Einschub erklären, was es vorsieht und was man anders machen könnte. Da das Rentensystem einen erheblichen Teil unseres gesellschaftlichen Lebens organisiert, einen großen Anteil unseres Alterseinkommens garantiert und der Lohnnebenkosten einnimmt und über die Beitragszahlungen hinaus rund einen Drittel des Bundeshaushalts kostet, lohnt es sich, sich damit zu beschäftigen. Im Funfact erfahrt Ihr einige Beispiele, wie man alternativ mit der Regelaltersgrenze umgehen könnte, und außerdem erzähle ich euch in dieser Folge, warum drei Kernprobleme des Rentensystems - Altersarmut, die unterschiedlichen Lebenserwartungen und der Leistungsbegriff - nicht adressiert werden und was meiner Meinung nach ein recht radikaler Ausweg sein könnte. Viel Spaß beim Zuhören und ich freue mich auf euer Feedback! :-)
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May 27, 2024 · 57 minFolge 38 - Ziemlich sonderbare Freunde - Teil 1: Familie formt das Denken und die weströmische Kirche die Familie
Familie formt das Denken und die weströmische Kirche die Familie
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Mar 28, 2024 · 48 minFolge 37 - Gute Einsamkeiten, schlechte Einsamkeiten mit Ulrich Lilie, Präsident a.D. der Diakonie
Das Thema Einsamkeit ist so breit, dass man es gut und gerne auch ein zweites Mal im Podcast behandeln kann. War in Folge 26 Elke Schilling vom Silbernetz zu Gast und analysierte die Einsamkeitslage der Republik, breitet Ulrich Lilie in dieser Folge seinen Atlas der Einsamkeiten aus. Der evangelische Theologe leitete von 2014 bis 2023 die Diakonie Deutschland und wirft sein Augenmerk auf die Ambivalenz der Einsamkeit: während Vereinzelung und Isolation krankmachen, ist das bewusste und gewollte Für-sich-sein hingegen ein positiver Aspekt der Lebensführung. Ulrich Lilie legt dar, welche Gruppen am ehesten von Einsamkeit betroffen sind (junge Menschen, Frauen, Alte), was man konkret tun kann, wie wir unsere Städte und Orte verändern müssen, um für mehr Verwurzelung und Begegnung zu sorgen. Es geht um die starken sozialen Netze in den skandinavischen Ländern und Inspirationen von Meister Eckert und Kierkegaard. Wertvoll finde ich den Hinweis, dass die Frage der Einsamkeit nicht mit dem Tod endet: Ulrich Lilie spricht sich deutlich gegen Beisetzungen "im engsten Familienkreis" aus und für öffentliche Trauerarbeit. Im Funfact-Nicht-Funfact geht es um ein einschneidendes Erlebnis: wie einsam sind die Menschen eigentlich in der Coronapandemie wirklich geworden? Viel Spaß beim Zuhören! Die Erhebung zur Einsamkeit in der Corona-Pandemie findet ihr hier. Das Buch "Für sich sein - ein Atlas der Einsamkeiten" gibt es überall im Buchhandel oder hier direkt beim Verlag: Link.