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show notes
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Der spektakuläre Ausbruch eines Wuppertaler Mafiabosses
Ein ohrenbetäubender Knall, ein Loch in einer Gefängnismauer und ein Mann, der in Richtung Freiheit sprintet: In der zweiten Folge von „Akte W“ reisen wir zurück zum 13. April 1980 – dem Tag, an dem einem der bekanntesten Köpfe der Wuppertaler Unterwelt die Flucht aus dem Gefängnis auf der Gerichtsinsel gelingt.
Der Ausbruch gilt als einer der spektakulärsten Gefängnisausbrüche der Wuppertaler Nachkriegsgeschichte. Doch diese Folge erzählt nicht nur von Sprengstoff, Fluchtplänen und einem Gefängnis, dessen Zustände schon damals wie aus dem Mittelalter wirkten. Sie führt uns auch hinein in die verworrenen Strukturen der organisierten Kriminalität in Wuppertal.
Wer war der Mann, für dessen Befreiung ein derart riskanter Plan entwickelt wurde? Wie konnte die Flucht ausgerechnet mitten in der Stadt gelingen? Und wer waren die Menschen, die ihm dabei halfen?
Weil die Ereignisse mehr als vier Jahrzehnte zurückliegen, haben wir für diese Folge zahlreiche historische Zeitungsausgaben, zeitgenössische Berichte und Archivmaterialien recherchiert und ausgewertet. Sie zeichnen das Bild einer kriminellen Welt, in der Loyalität und Zusammenhalt beschworen wurden – während hinter den Kulissen Misstrauen, Machtkämpfe und Gewalt herrschten.
Akte 2 ist eine Geschichte über organisierte Kriminalität, die Illusion eines vermeintlichen Ehrenkodexes und das Schicksal eines Wuppertaler Mafiabosses, das zeigt: Einen Ehrenkodex? Gibt es nicht.
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