
#5nach12 mit Markus Schulz und Enrico Eberlein
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show notes
Der Co-Founder von Klima-Taler zu Gast bei Enrico Eberlein
Wie kann man die neue „Währung“ Klima-Taler generieren und wie profitieren davon Kommunen, Unternehmen und Bürger?
In dieser Folge von #5nach12 spreche ich mit Markus Schulz, Gründer mit Daniela Schiffer von Klima-Taler, über klimafreundliche Mobilität, Gamification und soziale Teilhabe.
Die App erkennt Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln automatisch. Gegenüber einer entsprechenden Autofahrt berechnet sie eine CO2-Einsparung. Für jeweils fünf Kilogramm gibt es einen digitalen Klima-Taler. Bei teilnehmenden Partnern lässt er sich etwa für Eintritte oder Vergünstigungen einsetzen. Spielmechaniken wie Teamwettbewerbe sollen zusätzlich zum Mitmachen motivieren.
Markus berichtet stolz, dass inzwischen 64 Städte zum Netzwerk gehören und mehr als 500 Anbieter auf dem Marktplatz vertreten sind. Kommunen bringen Angebote und Kommunikation ein, Händler gewinnen Sichtbarkeit und Menschen vor Ort können konkrete Vorteile nutzen. Gerade bei kleinem Budget können Eintritte in Schwimmbäder oder Museen Teilhabe erleichtern.
Wir sprechen auch über die Grenzen: Ändern Belohnungen dauerhaft das Verhalten? Erreicht die App Menschen außerhalb der üblichen Klimaschutz-Zielgruppen? Und warum ersetzt sie keinen Radweg?
Ein Praxisbeispiel führt ins Gewerbegebiet: Es wurden mehr Parkplätze gefordert. Nach einer Datenauswertung wurden aber Buszeiten an Schichtzeiten angepasst. Kommunen können zusammengefasste Mobilitätsdaten für ihre Planung nutzen. Wie das mit einer Teilnahme ohne registriertes Konto zusammenpasst, frage ich ebenfalls nach.
In dieser Folge gehe ich, Enrico Eberlein, der Frage nach, wie persönliche Vorteile und gemeinschaftlicher Klimaschutz zusammenwirken können.
Hört bei #5nach12 rein, wenn ihr Lösungen sucht.




