
Episode 21 – Carolina Romahn & Susanne Stöck: World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026
Unter dem Motto Design for Democracy. Atmospheres for a Better Life soll Gestaltung als Werkzeug genutzt werden, um demokratische Räume resilienter, lebenswerter und inklusiver zu machen. Design wird dabei weit gefasst: vom Produktdesign über Stadtplanung bis hin zu verständlichen Behördenformularen. 450 Projekte wurden aus über 1.200 Einreichungen ausgewählt und finden in Darmstadt, Offenbach, Frankfurt und Wiesbaden statt. Darunter Demokratie-Kioske, Bildungsprojekte, das multimediale Module Festival sowie die Open Design – ein Signature Event, das Kreislaufwirtschaft, Handwerk und Industrie verbindet. Den Abschluss bildet eine Design Assembly in der Paulskirche, bei der ein Manifest mit Empfehlungen für die Politik übergeben wird – als bleibendes Erbe über 2026 hinaus. Die Zusammenarbeit mit Busan, der südkoreanischen Nachfolgestadt als World Design Capital 2028, ist bereits in vollem Gange – gemeinsam wird an der Umsetzung und einem dauerhaften Erbe des Titels gearbeitet. Den symbolischen Abschluss bildet die Staffelübergabe im Rahmen der Design Assembly in der Paulskirche. Die Hessen Agentur begleitet das Projekt mit dem Fokus auf Wirtschaft und Kreativwirtschaft: Eine Ausstellung prämierter Designobjekte hessischer Unternehmen sowie der Kreativwirtschaftstag zum Thema Creating Value schaffen die Brücke zwischen Design und Wirtschaft. Das Fazit der Beteiligten: Der Titel ist kein Selbstzweck – er soll einen dauerhaften Spirit für Design und Kreativität in der Region hinterlassen.

















